unverschämtes geständnis

seit samstag führe ich eine ernste auseinandersetzung mit einem anhänglichen darmvirus. dabei würde ich mich lieber mit esskultur.at auseinandersetzen.

damit ich nicht ganz so arm bin, habe ich am samstag nach meiner rückkehr aus der steiermark und dem burgenland (kulinarische notizen zu zotters neuem schokoladewerk und zur ölmühle fandler folgen, wenn mir nicht mehr vor essen, trinken und daran denken graust) gleich zwei unbestellte packerl vorgefunden. der eine absender kochmesser.de erinnerte mich daran, dass esskultur.at bei den genussblogs awards 2007 zwar keinen stockerlplatz, dafür aber – ebenso wie die anderen nominierten blogs – ein angeblich grossartiges küchenmesser gewonnen hat. da ist es also! zusätzlich kam vom heidelberger weingut clauer spätburgunder (woher wissen die, dass blauburgunder – wie er in österreich genannt wird – meine rote lieblingsrebsorte ist?), riesling sowie tinte (aus spätburgunder – kann man die auch trinken?!) samt feder. danke an familie clauer für diese nette überraschung! und auf diesem wege: liebe grüsse von labrador nonia an den hübschen hund, der sich von den strapazen des clauerschen weinfestes erholt.

messer_wein

zum p-18 chroma messer (type 301, design ferdinand a. porsche) muss ich ein (unverschämtes) geständnis machen: es gefällt mir nicht. ich finde das verhältnis zwischen (schöner) klinge und (ergonomischem) griff unharmonisch. aber jetzt, wo ich es zumindest schon ausgepackt und angegriffen habe, muss ich gestehen: es liegt verflixt gut in der hand – fast noch besser als mein grosses g-16 global messer. selbstverständlich folgt ein bericht, wie sich das neue familienmitglied „im dienst“ verhält. (warum man übrigens keine messer verschenkt: weil sie die freundschaft zerschneiden. esskultur.at hat es aber nicht geschenkt bekommen, sondern gewonnen – also keine sorge.) herzlichen dank an kochmesser.de für die grosszügige geste. ich freue mich sehr darüber!

ps: der hellblaue block links oben im bild ist ein schleifstein, passend zum messer. bisher habe ich den wetzstahl oder den vulkanus (link gelöscht, von dort kommt man nicht mehr zurück, das kann ich nicht leiden) benützt. bin neugierig, wie wir uns vertragen werden, das messer, der schleifstein und ich.

kommentare

ein kommentar zu “unverschämtes geständnis”

  1. Karin sagt:

    Da wünsch ich Dir recht baldige Besserung! (so einen Darmvirus hatte ich vor 14 Tagen auch – bäääh) So außer Gefecht gesetzt zu sein ist ja für eine Genießerin wie Dich besonders tragisch. Auf die angekündigten kulinarischen Notizen freue ich mich jedenfalls schon.
    liebe Grüße,
    Karin

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