gebucht, geimpft, gestresst

in gut zwei wochen sind wir endlich dort, wo die rote currypaste herkommt: in thailand!

seit wochen lesen und planen, diskutieren und verwerfen, suchen und – in den letzten tagen – finden wir. das einzige, was in über 13 jahren mit hund nicht ging, waren fernreisen. gegangen wären sie schon, aber ich hätte nicht ohne nonia reisen wollen. asien geistert mir seit über zehn jahren im kopf herum. ich wusste: wenn nonia stirbt, dann geht es nach asien. auf der liste ganz oben stand immer thailand: die currypasten, die kombinationen von scharf, sauer, süss, seafood und rind, limette, ananas und fischsauce, erdnüssen, palmzuckergarnelenpaste und galgant, kaffir, koriander und kokosnuss liebe ich, seit ich sie kenne. die geschmäcker sind mir so vertraut, als hätte ich schon ein leben in thailand verbracht.

ab ende jänner werden wir dreieinhalb wochen gelegenheit haben, meine vermutung zu überprüfen: thailändische küche ist eine der spannendsten der welt!

der flug ist gebucht (die unterkünfte noch nicht), heute haben wir uns nach langem hin und her doch noch impfen lassen und der stress wird derzeit mehr statt weniger. hundert dinge wollen erledigt und artikel geschrieben , die reiseapotheke und die ausstattung aktualisiert, neueste blog-einträge, nyt-artikel und foren-beiträge zu „food“, „streetfood“, „thailand“, „bangkok“, „samui“, „chiang mai“ gelesen und ausgedruckt, hotel-websites gecheckt und zimmer gebucht (hochsaison, chinesisches neujahr am 7. februar), eine neue cargohose und vielleicht sogar noch eine neue kamera gekauft, liebe leute bekocht und die umsatzsteuer fürs vierte quartal 2007 ausgerechnet werden.

der arzt im tropeninstitut gab uns einen ungewöhnlichen tipp fürs sichere essen in thailand:

„esst’s jetzt in den nächsten zwei wochen sehr viel rohkost und milchprodukte!“

„bitte, warum denn das?“

„weil’s das zeug dann nicht mehr sehen könnt’s.“

„?“

„das sollt’s dort nämlich nicht essen: rohes gemüse, salate und milchprodukte.“

heute gibt es ofenkürbis mit salat, morgen eine maronisuppe mit obers, eine quiche mit creme fraiche und eine orangen-campari-creme mit ricotta – ob er das mit rohkost und milchprodukten gemeint hat?

ps: wer (kulinarische) tipps für bangkok und umgebung, ko samui und die gegend um chiang mai hat: bitte gerne hier als kommentar posten oder an blog[at]esskultur.at schicken. danke!

kommentare

2 kommentare zu “gebucht, geimpft, gestresst”

  1. Barbara sagt:

    … und möglichst wenig Insekten essen, damit Ihr dort richtig Appetit drauf habt! ;-) Die Tipps des Arztes sind gut. :-)
    Ich gebe aber zu, dass ich dort Rohkost und Salate gegessen und mich auch nie habe tropenimpfen lassen… Mit Milchprodukten haben’s die Ostasiaten ja nicht so, dafür gibt es mehr mit Kokosmilch.

    Sonst: Schön, dass Ihr hinfahrt, freut Euch darauf, ein wunderschönes entspanntes Land mit freundlichen Menschen und so richtig leckerem Essen!

    Ich war in Chiang Mai mal in einem Restaurant, das eine angeschlossene Kochschule hatte, wirklich klasse, da gibt es viel in der Richtung. Viel Spaß!

  2. lamiacucina sagt:

    2 kg Emmentaler ins Reisegepäck, dann habt’s keine Probleme nicht :-). Ich wünsche Euch schöne Ferien !

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