thai für 24

man nehme: 700 (ausgewählte) thailand-fotos, 10 (aus fünf thai-kochbüchern ausgewählte) thai-gerichte, ungezählte thai-lebensmittel aus geschätzten 12 asia-shops in bangkok und wien, 24 (selbstverständlich ausgewählte) gäste und einen (offenbar gut ausgewählten) sonntagabend.

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frittierte getrocknete chilis (sauscharf)

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kaffirlimeleaves – rotes curry geht nicht ohne

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getrocknete shrimps, mild und von allerbester qualität

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teller, löffel, gabel – mehr braucht kein thai

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wer will probieren?

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noch 2,5 stunden und erst 2 von 10 gerichten fertig

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knoblauch, chilis, getrocknete shrimps und erdnüsse für som tam

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sawadee! welcome! willkommen!

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scharfer rindfleischsalat mit zitronengras und minze

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fishcakes mit roter currypaste und kaffirlimeleaves

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gurkenrelish in dreifacher menge, fünffach wäre besser gewesen

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garnelen in frischer tamarindensauce (mein heimlicher favorit)

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huhn mit cashews (offizieller favorit vieler gäste)

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sofas, singha-bier und schon ist das buffet fast leer

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die coconut cups waren zu lange im wasserbad, die bananen in kokosmilch dafür umso schneller weg

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lemongrass und frangipani riechen betörend

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es war sehr schön, es hat uns sehr geschmeckt!

wen’s interessiert, hier alle zehn gerichte:

  1. grüner papayasalat (som tam thai)
  2. scharfer rindfleischsalat mit zitronengras und minze (neua naam tok)
  3. fishcakes mit gurkenrelish (thawt man plaa, ajat thaeng gwa)
  4. frittierte forelle auf grünem mangosalat mit scharfer sauce (pla tod, abgewandelt)
  5. garnelen in tamarindensauce (kung phat sauce makhaam piak)
  6. huhn mit cashews (gai pad med mamuang himapan)
  7. rotes entencurry mit ananas und lychees (gaeng phed ped yang)
  8. massamancurry mit rind (gaeng massaman)
  9. coconut cups (khanom thuey)
  10. bananen in kokosmilch (kluay buad chee)

ps: diesmal sind die fotos nicht von mir (küchenchefinnen haben keine zeit für sowas), aber in meinem sinne. danke, cf!

pps: ich habe ausgerechnet, wie lange eine person dafür in der küche gestanden wäre. rund 24 stunden. da wir vier stunden zu dritt und davor vier stunden zu zweit gekocht haben und ausserdem das frittieren der fishcakes und der forelle drei stockwerke nach oben verlagern konnten (danke, t.!), war es halb so wild. danke an den wie immer superschnellen souschef und die neue und sofort perfekt ins team hineingewachsene souschefin! was kochen wir als nächstes?

kommentare

21 kommentare zu “thai für 24”

  1. eumelchen sagt:

    danke, danke… für diesen wunderbaren abend. es war alles so grandios, daß wir traurig waren als es vorrüber war. das essen hat sogar den sen.eumel zum schwärmen gebracht. die büdis machten uns richtig neidisch – vor allem die tiger, elefanten, orchideen, und und und… (die kakerlaken weniger!)
    nochmaligen dank, daß wir dabeisein durften – ihr habt uns große reiselust gemacht.
    bitte schickt mir das bananennachspeiserezept – ich möchte es nachkochen.
    lieber gruß
    eumelchen

  2. Petra sagt:

    Wow, das klingt fantastisch. Und sieht köstlich aus! Gibt’s Rezepte? Das Gurkenrelish lacht mich sehr an :-)

  3. elisabeth sagt:

    krieg gleich wieder hunger beim anschauen der bilder :-)
    war ein schöner und gelungener abend!vielen dank
    elisabeth&markus

  4. loreley sagt:

    Schönes Essen. 2,4 Std. im Schnitt für ein Gericht. Das ist enorm. War da Geschirrspülen dazwischen? Alltagsküche ist das aber nicht in Thailand oder?

  5. katha sagt:

    danke, liebe eumels! rezept folgt.

    und liebe petra: gurkenrelish-rezept folgt, bitte um ein wenig geduld. es ist jedenfalls – soviel sei verraten – von david thompson.

    hey, elisabeth, eure neue website ist ja schon online! und das erfahre ich über esskultur?!

    liebe loreley, ihr einwand ist berechtigt. aber: wir haben die rezepte verdoppelt bis vervierfacht, daher war extrem viel zu schneiden, hacken, mörsern. und dazwischen wurden hibiskus- und lemongrass-tee in grossen mengen gebraut, der tisch vorbereitet, ein wenig dekoriert, natürlich auch messer und mörser gewaschen und so weiter. aber selbst dann bleiben 20 stunden in der küche übrig…
    alltagsküche? einiges davon läuft tatsächlich unter streetfood, z. b. die fishcakes oder der som tam. aber: erstens geht es schneller, wenn man routiniert ist und nicht ständig eine rückbestätigung im rezept suchen muss (ein kaiserschmarrn dauert bei uns auch keine sieben minuten, bis er im ofen ist), zweitens ist für thai der umgang mit getrockneten shrimps, galgant oder chilischoten so selbstverständlich, dass sie garantiert nicht währenddessen in einem rezept oder warenkundebuch nachlesen müssen und drittens haben wir unser thaifest samt authentischer küche sehr ernst genommen. so schnell, wie die schüsseln und teller leer waren, scheint das der richtige ansatz gewesen zu sein. ja, es hat lange gedauert – und es hat freude gemacht. und selbstverständlich machen wir sowas nicht jeden tag ;-)

  6. loreley sagt:

    Jetzt ist mir noch die Köchin meiner Schwester auf Borneo eingefallen. (Es ist dort üblich das Personal mit dem Haus zusammen zu übernehmen, die Leute erwarten das). Die Frau hat auch sehr aufwändig gekocht. Das Gemüse war fast immer besonders geschnitten (um nicht zu sagen geschnitzt), auch das Obst. Sie war tatsächlich den ganzen Tag beschäftigt. Und alle haben das Essen gut vertragen. Meine Schwester hat aber nichts davon in ihre Küche übernommen. Sie kauft nicht einmal Mangos in Deutschland, weil die nichts taugen würden.

    Auf das Rezept mit den Gurken bin ich auch gespannt.

  7. Barbara sagt:

    Der Bericht liest sich toll! Das klingt nach einer wunderschönen Feier – und nach einer Menge Arbeit… Ich hoffe, Ihr hattet Hilfe beim Abspülen?! :-)

  8. Bolli sagt:

    Da ärgert man sich ja, dass man nicht in der Nachbarschaft wohnt!

    Sieht super lecker aus, ich bin begeistert, wie gut organisiert das in Deiner Küche ist….Hoffetlich hast Du ne Spülmaschine…..Na ja, Barbara hat sich ja schon angeboten, und, ich kann bestätigen, sie spült wie eine 1!!!!!!!!!

  9. sisko sagt:

    Wie im Rahmen des Seminares „Thai für 24“ gelernt, habe ich im Kaffeehaus meines Vertrauens das thailändische Hühnercurry (gelb) mit Basmatireis nur mit dem Löffel gegessen, was mir einige verwunderte Blicke einbrachte.

  10. Ruth sagt:

    Das sieht aber alles sehr lecker aus :)

  11. entegut sagt:

    Lesen wir dann noch irgendwo, welche Thai-Kochbücher du zu Rate gezogen hast?
    Das sieht alles durch die Bank köstlich aus!
    Gibt es die Shirmps auch bei uns irgendwo zu kaufen? Asiageschäfte gibt es mittlerweile zu Hauf, aber nirgendwo habe ich diese Shrimps bis jetzt gesehen.

  12. katha sagt:

    hey, ente, wühlst du dich gerade durch esskultur.at? wenn du wüsstest, was ich hier alles schreiben wollen würde! nicht mal das gurkenrelish habe ich bisher geschafft. nur leere versprechen abgegeben, wie in der politik. zu den kochbüchern. es waren etwa fünf verschiedene, und ich notier‘ mir jetzt, dass ich sie bald mal hier poste. es sei denn, du brauchst die info schon früher! und dried shrimps: in dieser qualität bekommt man sie hier nicht. aber eine handvoll könnte ich dir abgeben, ich habe meinen sack eingefroren…

  13. entegut sagt:

    =) Wenn ich dann einmal ein Rezept habe, wo ich die getrockneten Shrimps ver“wursten“ kann, dann komme ich gerne auf dein Angebot zurück.
    (Ich überlege gerade, wie und mit welcher Geruchsfahne aus dem Koffer du in Österreich eingereist bist.)

  14. katha sagt:

    hund hat keiner angeschlagen ;-) und unsere eigene hätte die dinger vermutlich mitsamt dem sackerl aufgefressen, war aber zu dem zeitpunkt leider schon im hundehimmel. aber die paste aus getrockneten garnelen, die (u. a.) auch noch mit war, die stinkt wirklich. kleinste grösse im nittaya curryshop in bangkok: etwa ein halbes kilo…

  15. tigerkater sagt:

    naja, bitte nicht zu viel relativieren…

    etwas eigentümlich war es schon, einen koffer dort zu kaufen, damit derselbe halbbefüllt mit lebensmitteln mit nach wien reist (stosssicher in t-shirts und unterhosen gewickelt).

    ich hatte eigentlich sorge, dass uns die aufgetauten shrimpse aus dem koffer entgegenspringen, beim aufmachen in wien….

    und das kasterl mit der paste öffnet man in der küche lieber nicht.

    meine five cents ;-)

    ps: der koffer war allerdings eine wunderbare zwischengrösse, er ist jetzt gerade mit mir in berlin, gott sei dank gibt es ihn!

TRACKBACKS
  1. […] somit wirklich noch duftig-grasigen bärlauch wie letzten sonntag als gastgeschenk zu unserem thaifest – noch dazu allerliebst […]

  2. […] der lieben freundin, souschefin, feldbestellerin und eigentlich fotografin kam der tipp, für französischen estragon und […]

  3. […] den tipp habe ich dem wachen auge von freundin, souschefin und fotografin frau a. zu verdanken, die das glück hat, ums eck vom tart’a tata zu wohnen […]

  4. […] diesmal gibt’s ein rezept, nachdem ich hier schon mal davon geschwärmt […]

  5. […] kombination mit den fenchelsamen). 3. ein sehr grosser aus granit für thai-gerichte (meiner ist hier auf bild 7 zu sehen). die sind sauschwer, aber für thai-currypasten unentbehrlich. es gibt sie in jedem gut […]

  6. […] heute, am donnerstag, ist’s soweit: ich darf mit den männern von ao& beim ssibmiimbiss kochen. ich darf mit den männern von ao& kochen (sonst glaub’ ich’s selbst nicht)! das macht mich froh – und nervös. nervöser als vor der am mittwoch abend (also vor ein paar stunden) absolvierten wein-prüfung. nervöser als vorm zweiten noma-besuch nächste woche. nervöser als – nein, das sage ich euch erst in ein paar tagen. weil: mein letztes mal in einer restaurantküche ist zehn jahre her. dazwischen habe ich zwar gscheit dahergeredet, aber nicht für so viele menschen gekocht. bloß thai für 24. […]



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