esskultur.at in der huffington post

kleine freude am mittwoch morgen: zwei meiner grönland-fotos sind in einem artikel von lea lane (die auch eine website namens sololady.com betreibt) in der huffington post (laut englischer wikipedia kein unwesentliches online-medium) erschienen:

lea lane: eyewitness to a melting world

hier der beweis, dass die amerikanische kollegin tatsächlich (gemeinsam mit mir) vor ort recherchiert hat:

lea_kangia.jpg

kommentare

9 kommentare zu “esskultur.at in der huffington post”

  1. Bolli sagt:

    Was sehe ich da? Robbenfelljacke?!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. sisko sagt:

    Könnte eine Robbenfelljacke sein, über die sich bolli da so freut (interpretiere ich aus der Anzahl der Rufzeichen ;-)
    Und wenn’s kritisch gemeint war: Warum denn nicht? Ist doch für arktische Regionen eine lokal gewonnene, der Witterung angepasste und folglich angemessene Bekleidung. Und Robbenjagd im Rahmen einer Subsistenzwirtschaft fügt der Robbenpopulation wohl keinen unwiederbringlichen Schaden zu.

  3. Bolli sagt:

    War kritisch gemeint…..

    Nur ist Katha keine Grönländerin, sondern, soweit ich schliessen kann, Österreicherin.
    Zur Rettung hoffe ich, dass es ein gewebter Pelz ist, oder der örtliche Eskimoführer auf dem Bild zu sehen ist……

  4. Claudio sagt:

    Sieht ein bisschen aus wie Vetter Itt aus der Addams Family.

  5. katha sagt:

    das ist doch lea, bolli. aber ich hatte auch eine an. sisko hat recht. aber: der reflex (robbenjagd, grausam, schrecklich) ist bei mir natürlich auch gleich angesprungen. robbenfell und -leder sind in grönland ungefähr so selbstverständlich wie hier schuhe aus rinds-, schweins- und kalbsleder. robben und wale sind nach wie vor die wichtigsten lebensmittel für die inuit. dass sie die felle nicht vergammeln lassen, sondern sie verarbeiten, ist nur konsequent. by the way: „eskimo“ ist diskriminierend, weil es abwertend „rohfleischesser“ bedeutet. „inuit“ ist die richtige bezeichnung – und so nennen sie sich auch selbst. das wiederum heisst nichts anderes als „menschen“.
    wir wissen halt recht wenig über dieses land, seine bewohner/innen und seine kultur. einen kleinen einblick gibt’s ja jetzt und in zukunft auf esskultur.at
    sorry, claudio, ich kenne nur das eiskalte händchen und herman munster – und der war glaube ich von der konkurrenz…

  6. Bolli sagt:

    na, ich bin wenigstens froh, dass Du dann doch gleich den Reflex hattest……
    Man denkt dann doch gleich an diese schrecklichen Bilder…..da werden die armen Tierchen ja nicht getötet, um sie zu essen, sondern nur um an das begehrte Fell zu kommen…..
    Stell Dir vor, ich habe sogar ganz viele Inuit-Kunstbücher in meiner Bibli! Eskimo war so dahergesagt, ich wusste allerdings nicht, dass es dort eine Art Schimpfwort ist!

  7. katha sagt:

    ich wusste es bis kurz vor meiner grönland-reise auch nicht, bolli. deswegen meine ich ja, dass wir so wenig ahnung haben (nicht nur von grönland).
    ein besuch deiner bibliothek samt gemeinsamer kocherei und esserei würde ja seeehr verlockend sein! habe allerdings (zumindest ein paar wochen) selbstauferlegtes reiseverbot. vom reisen alleine kommt nämlich (leider) kein geld ins haus.

  8. tigerkater sagt:

    herzlichen glückwunsch!

    und ich muss es auch einmal sagen (weil sonst wird es als selbstverständlich hingenommen): die fotos der seite esskultur.at sind genial. vielleicht ja schon sowas wie eine heimliche leidenschaft? weil sonst könnte man vielleicht sogar annehmen, du müsstest immer bei diversen agenturen anfragen. also liebe leserin, lieber leser, diese fotos sind allesamt selbst gemacht von der autorin. doppeltalent sozusagen…

    (jedenfalls habe ich vor dir immer gedacht ich mache gute fotos…) tja, die zeiten ändern sich.

    und so wie es ausschaut (huffington post und so) wird esskultur noch vor dem webmaster berühmt….

  9. Bolli sagt:

    Ja, gute Idee!

    Dann machen wir die Liebstöckelbutter!!!!

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