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	<title>Kommentare zu: eine frage der herkunft (1)</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:33:28 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: katha</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/11/eine-frage-der-herkunft-1/#comment-4010</link>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 10:15:21 +0000</pubDate>
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		<description>autarkie im sinne von überschaubaren einheiten (stichwort: csa - community supported agriculture) wäre sicher super, &lt;strong&gt;uli&lt;/strong&gt;, von nulldiät halte ich natürlich gar nix. und weniger fleisch von weit besserer qualität wäre ein guter, ohne schweres schuhwerk zu gehender weg.

ja, &lt;strong&gt;nathalie&lt;/strong&gt;, ich bin da auch gefährdet. wenn der webmeister mit ist, schafft er&#039;s meistens, mich bis spätestens nach der vorspeise umzustimmen, damit ich&#039;s mit humor nehmen kann. aber wenn ich viel geld dafür zahle, vergeht mir auch der manchmal.

die ama, liebe &lt;strong&gt;ente&lt;/strong&gt;, ist ein ganz eigenes thema. wer mich kennt, weiss, dass sie/er mich darauf lieber nicht anredet, sonst explodiere ich. mich macht der verein wahnsinnig. ebenso wie solche sommeliers oder andere restaurant&quot;fach&quot;kräfte. das mit dem chardonnay war eine unglaubliche sauerei. ich dachte zuerst, er beliebt zu scherzen, aber er hat das echt ernst gemeint.
was das ama gastrosiegel betrifft: es hat eben überhaupt nix mit bio zu tun! das ist es ja, das wird auch wieder suggeriert, aber es geht nur um &quot;regionale&quot; qualität. und was heisst das schon? du merkst, ama und ich, das ist blutdrucksteigernd... dir geht&#039;s ja offenbar ähnlich.

ja, &lt;strong&gt;rudi&lt;/strong&gt;, klar ist das auch bei obst &amp; gemüse ein thema. aber in dem fall sind für mich die prioritäten klar: zuerst einmal muss bei tierischen lebensmitteln mehr bewusstsein vorhanden sein. es kann nicht angehen, dass die haustiere zu tode gehätschelt werden und das schwein, das das schnitzel liefert, ein leben lang gequält wird und leidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>autarkie im sinne von überschaubaren einheiten (stichwort: csa &#8211; community supported agriculture) wäre sicher super, <strong>uli</strong>, von nulldiät halte ich natürlich gar nix. und weniger fleisch von weit besserer qualität wäre ein guter, ohne schweres schuhwerk zu gehender weg.</p>
<p>ja, <strong>nathalie</strong>, ich bin da auch gefährdet. wenn der webmeister mit ist, schafft er&#8217;s meistens, mich bis spätestens nach der vorspeise umzustimmen, damit ich&#8217;s mit humor nehmen kann. aber wenn ich viel geld dafür zahle, vergeht mir auch der manchmal.</p>
<p>die ama, liebe <strong>ente</strong>, ist ein ganz eigenes thema. wer mich kennt, weiss, dass sie/er mich darauf lieber nicht anredet, sonst explodiere ich. mich macht der verein wahnsinnig. ebenso wie solche sommeliers oder andere restaurant&#8221;fach&#8221;kräfte. das mit dem chardonnay war eine unglaubliche sauerei. ich dachte zuerst, er beliebt zu scherzen, aber er hat das echt ernst gemeint.<br />
was das ama gastrosiegel betrifft: es hat eben überhaupt nix mit bio zu tun! das ist es ja, das wird auch wieder suggeriert, aber es geht nur um &#8220;regionale&#8221; qualität. und was heisst das schon? du merkst, ama und ich, das ist blutdrucksteigernd&#8230; dir geht&#8217;s ja offenbar ähnlich.</p>
<p>ja, <strong>rudi</strong>, klar ist das auch bei obst &#038; gemüse ein thema. aber in dem fall sind für mich die prioritäten klar: zuerst einmal muss bei tierischen lebensmitteln mehr bewusstsein vorhanden sein. es kann nicht angehen, dass die haustiere zu tode gehätschelt werden und das schwein, das das schnitzel liefert, ein leben lang gequält wird und leidet.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Rudi</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/11/eine-frage-der-herkunft-1/#comment-3975</link>
		<dc:creator>Rudi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 01:01:23 +0000</pubDate>
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		<description>Die Herkunft spielt auch für mich eine immer größere Rolle, nachdem die Skandale sich die Klinke in die Hand gaben. Beim Fleisch hat sich die Erkenntnis ja mittlerweile bis in den Supermarkt durchgesprochen, dass Qualität wichtig ist, aber wenn ich als Fan von exotischen Früchten sehe, welches gespritzte Zeug da so herumliegt, sogar auf den Märkten, dann finde ich, dass da noch einiges getan werden muss. Oft bestelle ich deshalb die Exoten lieber online, weil ich da eine Garantie für die Herkunft und Unbedenklichkeit bekomme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herkunft spielt auch für mich eine immer größere Rolle, nachdem die Skandale sich die Klinke in die Hand gaben. Beim Fleisch hat sich die Erkenntnis ja mittlerweile bis in den Supermarkt durchgesprochen, dass Qualität wichtig ist, aber wenn ich als Fan von exotischen Früchten sehe, welches gespritzte Zeug da so herumliegt, sogar auf den Märkten, dann finde ich, dass da noch einiges getan werden muss. Oft bestelle ich deshalb die Exoten lieber online, weil ich da eine Garantie für die Herkunft und Unbedenklichkeit bekomme.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: entegut</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/11/eine-frage-der-herkunft-1/#comment-3701</link>
		<dc:creator>entegut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 19:25:24 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe katha!
Über AMA habe ich mir ja auch schon sehr oft Gedanken gemacht. Grundsätzlich ist eine Auszeichnung österr. Bio Ware unbedingt erforderlich. 
Was wir aber bei der AMA nicht vergessen dürfen, die AMA ist ein Marketingunternehmen und die landwirtschaftlichen Betriebe, oder auch Gastronomiebetriebe haben zusätzlich zu ihren ohnehin schon hohen Steuerabgaben noch Lizenzabgabenan die AMA zu leisten. So quasi noch als &quot;Bestrafung&quot;, weil die Bioproduktion ohnehin weniger profitorientiert erfolgt. Das ist für die Bio-Landwirtschaft kontraproduktiv.
Damit vermute ich einmal, das AMA Gütesiegel können sich wieder nur die Großen leisten. Ein kleiner, der drei Mal den Groschen umdrehen muss, überlegt es sich doch, mit zusätzlichen Kosten zugepflastert zu werden.
Sieht man sich den Tätigkeitsbericht der AMA an, so standen diesem Unternehmen 15,6 Mio Euro zur Verfügung, die hauptsächlich in Werbung geflossen sind. Werbungen, die am Konsumenten vorbeigegangen sind. Ich kann mich nur an die Werbung im ORF erinnern &quot;Achten Sie auf das AMA Gütesiegel&quot;.
Eine einzige Befragung steht dem Tätigkeitsbericht zugrunde, ob man jetzt mehr auf das AMA Siegel achtet. Diese Frage ist für die Würschte, weil ausschlaggebend ist, ob der Konsument deshalb eher dieses Produkt kauft. Das Geld im Börsel ist dem Bauern wichtig, nicht die Ehre das AMA Gütesiegel tragen zu dürfen, denn das hat er sich mühsam erarbeitet.

Zum Thema Sommelier gibt Fleischauskunft. Hier sollte der Herr S. entweder sagen, er holt einen Kollegen, oder bittet um Entschuldigung, weil sein Fachgebiet der Wein ist. Allerdings zweifle ich auch daran, wenn er meint, in Österreich kann man keinen ordentlichen Chardonnay bekommen. Dass ihm ein Chardonnay nicht schmeckt, ist sein persönliches Empfinden, das er aber nicht als vernichtendes Generalurteil abtun darf.

Global will ich einmal sagen, das AMA Gastrosiegel sagt eigentlich gar nichts aus. ich habe mich ein wenig durch die AMA-Seite geklickt. Ich konnte nirgendwo erkennen, wie viele Produkte mindestens aus Bio Landwirtschaft eingekauft werden müssen. Dafür wird das Ambiente des Lokals begutachtet .... 
Die Voraussetzung für die Einhaltung eines Lizenzvertrages ist die Übermittlung von Lieferscheinen, Rechnungen etc. Das wird einmal kaum ein Gastwirt machen, weil (ich sag das einmal leise), fast jeder Wirt einen Teil seines Umsatzes nicht deklariert und &quot;schwarz&quot; macht.
Eine andere Schikane ist zum Beispiel: Es müssen Waldviertler und Ungarische Gänse getrennt gelagert werden. Das ist wirklich ein Hohn!
so, jetzt schreib ich nicht mehr weiter, sonst bekomm ich noch einen Herzkasperl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe katha!<br />
Über AMA habe ich mir ja auch schon sehr oft Gedanken gemacht. Grundsätzlich ist eine Auszeichnung österr. Bio Ware unbedingt erforderlich.<br />
Was wir aber bei der AMA nicht vergessen dürfen, die AMA ist ein Marketingunternehmen und die landwirtschaftlichen Betriebe, oder auch Gastronomiebetriebe haben zusätzlich zu ihren ohnehin schon hohen Steuerabgaben noch Lizenzabgabenan die AMA zu leisten. So quasi noch als &#8220;Bestrafung&#8221;, weil die Bioproduktion ohnehin weniger profitorientiert erfolgt. Das ist für die Bio-Landwirtschaft kontraproduktiv.<br />
Damit vermute ich einmal, das AMA Gütesiegel können sich wieder nur die Großen leisten. Ein kleiner, der drei Mal den Groschen umdrehen muss, überlegt es sich doch, mit zusätzlichen Kosten zugepflastert zu werden.<br />
Sieht man sich den Tätigkeitsbericht der AMA an, so standen diesem Unternehmen 15,6 Mio Euro zur Verfügung, die hauptsächlich in Werbung geflossen sind. Werbungen, die am Konsumenten vorbeigegangen sind. Ich kann mich nur an die Werbung im ORF erinnern &#8220;Achten Sie auf das AMA Gütesiegel&#8221;.<br />
Eine einzige Befragung steht dem Tätigkeitsbericht zugrunde, ob man jetzt mehr auf das AMA Siegel achtet. Diese Frage ist für die Würschte, weil ausschlaggebend ist, ob der Konsument deshalb eher dieses Produkt kauft. Das Geld im Börsel ist dem Bauern wichtig, nicht die Ehre das AMA Gütesiegel tragen zu dürfen, denn das hat er sich mühsam erarbeitet.</p>
<p>Zum Thema Sommelier gibt Fleischauskunft. Hier sollte der Herr S. entweder sagen, er holt einen Kollegen, oder bittet um Entschuldigung, weil sein Fachgebiet der Wein ist. Allerdings zweifle ich auch daran, wenn er meint, in Österreich kann man keinen ordentlichen Chardonnay bekommen. Dass ihm ein Chardonnay nicht schmeckt, ist sein persönliches Empfinden, das er aber nicht als vernichtendes Generalurteil abtun darf.</p>
<p>Global will ich einmal sagen, das AMA Gastrosiegel sagt eigentlich gar nichts aus. ich habe mich ein wenig durch die AMA-Seite geklickt. Ich konnte nirgendwo erkennen, wie viele Produkte mindestens aus Bio Landwirtschaft eingekauft werden müssen. Dafür wird das Ambiente des Lokals begutachtet &#8230;.<br />
Die Voraussetzung für die Einhaltung eines Lizenzvertrages ist die Übermittlung von Lieferscheinen, Rechnungen etc. Das wird einmal kaum ein Gastwirt machen, weil (ich sag das einmal leise), fast jeder Wirt einen Teil seines Umsatzes nicht deklariert und &#8220;schwarz&#8221; macht.<br />
Eine andere Schikane ist zum Beispiel: Es müssen Waldviertler und Ungarische Gänse getrennt gelagert werden. Das ist wirklich ein Hohn!<br />
so, jetzt schreib ich nicht mehr weiter, sonst bekomm ich noch einen Herzkasperl.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nathalie</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/11/eine-frage-der-herkunft-1/#comment-3696</link>
		<dc:creator>Nathalie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=554#comment-3696</guid>
		<description>Ich kann mich über solche Kellner und Sommeliers so tierisch aufregen, daß mir wirklich jeder Appetit vergeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich über solche Kellner und Sommeliers so tierisch aufregen, daß mir wirklich jeder Appetit vergeht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: uli</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/11/eine-frage-der-herkunft-1/#comment-3694</link>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 16:37:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=554#comment-3694</guid>
		<description>sollen wir uns auf autarkie oder auf nulldiät einstellen? - letzteres mag ich nicht so gern als dauerlösung;) 
und für die tierhaltung fehlt mir das schlachterhändchen, also kein fleisch mehr??????....s.deinen wurst-artikel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sollen wir uns auf autarkie oder auf nulldiät einstellen? &#8211; letzteres mag ich nicht so gern als dauerlösung;)<br />
und für die tierhaltung fehlt mir das schlachterhändchen, also kein fleisch mehr??????&#8230;.s.deinen wurst-artikel!</p>
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