das brot, teil 1
wer dieses brot backen will, braucht folgendes:
frisches weizenmehl type 480 oder 700 (in deutschland: 405 oder 550)
ein sackerl trockengerm (in deutschland: trockenhefe)
salz (in deutschland: salz)
frischhaltefolie
backpapier
wenn vorhanden: stabile, grosse teigkarte (geht auch ohne)
(weder küchenmaschine noch mixer nötig!)
einen bräter mit ca. 24 cm durchmesser, gusseisen emailliert (z. b. von le creuset) oder glas, in jedem fall mit gut sitzendem deckel und abnehmbarem knopf, falls letzterer nicht hitzebeständig ist
ohne bräter geht’s nicht!
evtl. alufolie (falls der knopf des deckels abgenommen werden muss)
(der ofen sollte mindestens 250 grad erreichen können, besser mehr)
genaues rezept, zeitplan, fotos und links folgen.
ich hätte nicht geglaubt, dass das no-knead-bread (brot, das nicht geknetet werden muss) von jim lahey (via mark bittman aus der nytimes) so gut ist. und weil ich niemanden kenne (ausser robert vielleicht), die/der so extrem heikel bei brot ist wie ich, darf das als aufforderung verstanden werden, oben genannte zutaten und gerätschaften in den kommenden tagen zu besorgen (oder im falle des bräters vorerst auszuborgen) und anschliessend wieder hier vorbeizuschauen.
mich wundert seit heute nachmittag nicht mehr, dass google 1.400.000 treffer bei der suche nach dem “no-knead-bread” liefert. dieses brot kann nämlich jede/r machen, es braucht weder muskelkraft noch backerfahrung (alleine deshalb gehört es gelobt, geschätzt und verbreitet!), nur viel zeit. in österreich scheint es noch nicht angekommen zu sein, obwohl es schon im november 2006 publiziert wurde und seither rund um die welt gegangen ist. logisch: wir leben ja hier im “feinkostladen europas”, unsere bäckereien machen gutes brot und die erde ist eine scheibe.
ps: wer den klassiker (runder bräter gusseisen emailliert, 24 cm durchmesser) von le creuset kaufen will (was nicht schaden kann, ich muss das nach der heutigen erfahrung auch tun – der oben abgebildete in wunderschönem gelb war – leider – ausgeborgt), bei amazon ist die farbe karibik (türkis?) gerade in aktion, ofenrot
und schwarz
gibt’s eh immer.
brot teile(n):
das brot, pausenfüller
das brot, teil 2 (ausführliches rezept)
das brot, teil 3 (warum’s so gut schmeckt)
das brot, teil 4 (zeitplan zum ausdrucken)


Am 27. April 2009 um 17:20 Uhr
Da könnten sich – beinahe – Nichtköche/-innen trauen, einen Fuß in die Küche zu setzen . . .
Am 27. April 2009 um 17:53 Uhr
das wäre auch die idee dahinter, sisko. aber selbst gute köchinnen & köche, die mit den bisher gebackenen weissbroten geschmacklich und von der kruste her nicht ganz so zufrieden waren, sollten ihren grossen bräter aus dem küchenkastl (ganz unten hinten?) hervorkramen und schauen, dass trockengerm zuhause ist.
Am 30. April 2009 um 10:47 Uhr
Ich gehöre wohl zu den wenigen die das Brot nicht so toll finden. http://kochtopf.twoday.net/stories/2928503/ Aber vielleicht lag’s ja am Römertopf
Am 30. April 2009 um 19:38 Uhr
Auf der Währinger Straße (bei Schubert Park) in dem Souterrain-Geschirr-Geschäft gibt es immer wieder Le Creuset in Aktion. Wir wollen doch die heimische Wirtschaft stärken und nicht den multi amazon.
Übrigens hat dieses Geschäft auch immer super Kitchen-Aid Aktionen. Ich stehe da immer vor der Auslage, wie ein armes Kind vor einem Zuckerlgeschäft.
Funktioniert das Brotrezept auch mit Sauerteig?
Am 30. April 2009 um 20:16 Uhr
liebe zorra, das hat bestimmt mit dem topf zu tun. aber ich mag gerade solche innen feuchten und aussen extrem knusprigen brote sehr gerne.
danke für den tipp, liebe ente. natürlich wollen wir die heimische wirtschaft stärken, aber es leben doch nicht alle in wien. und um brotbackwilligen den spiessrutenlauf zu ersparen, habe ich amazon angegeben.
sauerteig: so weit bin ich noch nicht, ich habe heute mein re-check-brot gebacken und das ist so anders als das erste, dass ich noch ein drittes backen werde, bevor ich das rezept hier veröffentliche. sorry also für die verspätung!