2 jahre esskultur.at, 2 rote bräter von le creuset

(zum titel: reim di, sunst friss i di)

ich bin zwar eine woche zu spät, aber das hat gute gründe:

weil ich von dem brot (siehe teil 1, teil 2, teil 3, teil 4) so begeistert war, habe ich nach dem ersten teil bei le creuset, jenem französischen hersteller der legendären emaillierten gusseisenbräter angefragt, ob man sich dort vorstellen könne, den leserinnen und lesern von esskultur.at so einen runden bräter mit 24 cm durchmesser zur verfügung zu stellen. um ehrlich zu sein: ich war frech. ich habe gefragt, ob es möglich wäre, 2 runde bräter mit 24 cm durchmesser zur verfügung zu stellen. und zwar bitteschön in kirschrot. weil: esskultur.at wird dieser tage 2 jahre alt (das war vorige woche) – deshalb 2 stück – und zum safran im logo von esskultur.at würde der kirschrote am besten passen.

hier sind sie also, die 2 kirschroten bräter, die demnächst in ihrem oder deinem backofen heiss werden:

(© le creuset)

die damen bei le creuset haben mittlerweile vielleicht auch schon das brot gebacken, sie waren jedenfalls sehr angetan von der idee – worauf ich sehr angetan war, dass ich tatsächlich 2 der schweren, schönen trümmer hier verlosen darf. danke, le creuset!

was sie tun müssen, was du tun musst, um eines der beiden roten schätzchen zu bekommen?

zuerst mal weiterlesen.

esskultur.at ist entstanden, weil’s mich z’reissen würde, könnte ich meine kulinarischen erfahrungen und ansichten nicht mitteilen. okay, das mache ich auch beruflich (wer’s noch nicht weiss: ich bin journalistin und schreibe übers essen), aber das reicht mir eben nicht. manchmal denke ich drüber nach, wie es wäre, nichts mehr zu riechen oder irgendetwas nicht mehr essen zu dürfen. unvorstellbar für mich. manchmal denke ich auch darüber nach, ob es dekadent ist, über österreichischen safran oder den duft von japanischem halbschattentee zu schreiben, über bessere bedingungen in der tierhaltung zu diskutieren oder mich auf geschätzten zehn magazinseiten über einen einzigen restaurantbesuch in berlin auszubreiten. ich habe darauf keine antwort, nur die: vielleicht wirkt meine leidenschaft ansteckend. wenn ich mir die reaktionen auf das brot anschaue, dann kann ich das “vielleicht” streichen. bei vielen anderen geschichten (ohne rezept) bin ich mir da nicht so sicher. meine listen mit themen und geschichten für esskultur.at werden von monat zu monat länger. bloss: wann schreiben? meine ansprüche stehen mir im weg. wenn ich aber die fundierten und lustigen, kritischen und wohlwollenden kommentare von ihnen, von dir, von euch lese, dann weiss ich, dass esskultur.at in guten händen (in guten augen) ist. bevor’s noch schlimmer wird mit dem hadern und zweifeln, liefere ich zur feier von 2 jahren esskultur.at lieber eine liste mit ein paar kulinarischen geheimnissen:

2 dinge, die ich hoffentlich nie wieder essen muss:
ameisenkuchen (und alles andere, was schokostückchen in hellem teig auch nur ähnlich sieht)
gebratenen darm (eine vietnamesische spezialität)

2 (getrocknete) lieblingsgewürze:
koriandersamen, geröstet
safran

2 bücher, die ich gerne (im nächsten leben?) von vorne bis hinten nachkochen würde:
kronländerkochbuch (adi bittermann & christoph wagner, pichler verlag 2008)
thai food (david thompson, collection rolf heyne 2002)

2 lieblingsspeisen aus meiner kindheit:
briochekipferl vom bäcker frank mit butter und pick-salami
zunge mit erbsen und püree, von meiner oma zubereitet

2 kulinarische gepflogenheiten, die ich schwachsinnig finde:
dass man den teller nicht abschlecken darf (saucen sind extrem aufwändig und ich halte es für die grösste wertschätzung einem koch/einer köchin gegenüber, den teller abzuschlecken)
dass ich vor dem essen nach meinem getränkewunsch gefragt werde (wie soll ich das wissen, bevor ich die karte gesehen habe?)

2 geschmackskombinationen, die viel zu selten vorkommen:
maroni und rosmarin
suppen mit sternanis

2 kulinarische filme, die ich ohne einschränkung empfehlen kann:
eat drink man woman
we feed the world

2 gerichte, die ich endlich wieder mal machen will:
blätterteig
bollito misto (wo kriegt man in wien gscheite würste dafür?)

2 lokale, in denen ich so bald wie möglich essen möchte:
noma (kopenhagen, dänemark)
chez panisse (berkely, kalifornien)

2 kulinarische katastrophen, die mich ganz besonders ärgern:
jene flauschigen, perfekten buchteln mit marillenmarmelade, die ich an einem einsamen sonntag abend vor ein paar jahren aus dem ofen holte und beim ersten bissen merkte, dass ich das salz im teig vergessen hatte
jener hase en papillote mit senfsauce, mit dem ich den web- und sängermeister bei unserem ersten gemeinsamen weihnachtsessen beeindrucken wollte, wobei die zahlreichen schrotkugeln dann doch ein wenig hinderlich waren

wie’s jetzt endlich mit den kirschroten brätern weitergeht?

wer einen davon haben möchte, schreibe hier unten ein kleines gsatzerl: warum lesen sie/liest du esskultur.at? worüber würden sie/würdest du gerne mehr lesen? worauf könnten sie/könntest du verzichten? was sind die stärken von esskultur.at? was haben sie/hast du am liebsten gelesen? und: werden sie/wirst du das brot backen? (achtung: fangfrage)

alle kommentare bis zum 21. 5. 2009 nehmen an der verlosung teil. ich bringe die kirschroten bräter nicht persönlich vorbei, sondern le creuset verschickt sie direkt an jene zwei adressen, die ich ziehen werde. (die adressen brauche ich nicht gleich, ich verständige die gewinner/innen per mail.) sie sind übrigens 150 euro pro stück wert (die bräter, nicht die adressen). fröhliches mitfeiern und gewinnen!

kommentare

37 kommentare zu “2 jahre esskultur.at, 2 rote bräter von le creuset”

  1. Buchfink sagt:

    Liebe Frau Katha, bis jetzt war ich eine stille Mitleserin, im letzten Jahr habe ich die “esskultur” über Frau Kaltmamsell entdeckt und seither habe ich die Seite bei meinen bookmarks aufgenommen. Ich lese eigentlich alles gern bei Ihnen, mir gefällt Ihre Leidenschaft, mit der Sie Ihre Lieblingsthemen angehen und damit andere überzeugen können. Ich glaube, am besten hat mir Ihr Beitrag über Ihre kulinarische Bibliothek gefallen, gefolgt von den Lussekattern und dem Feigensalat. Was mir nicht so gefallen hat, das war der Bericht über den Brand in Ihrer Nähe, solche Themen würde ich nicht bei Ihnen suchen. Leider schreiben Sie mir zu selten in Ihrem Blog, aber ich kann Ihnen auch keine Zeit zum Schreiben schenken. Und natürlich würde ich auch das Brot backen, wenn ich einen gusseisernen Bräter hätte. Ach ja, und dann muss ich Ihnen noch sagen, dass ich Ihre Austriazismen ganz köstlich finde, mit denen Sie Ihre Beiträge verzieren. Liebe Grüße vom Buchfink

  2. Bolli sagt:

    schade, den gleichen, in schwarz, habe ich schon, aber auch ein Geschenk ( hat nichts mit Blog zu tun…) von denen, scheinen ihre Töppe nicht mehr loszubekommen und verschenken die jetzt?…

  3. Gabi sagt:

    Na die Aufforderung zur Teilnahme nehme ich doch gleich wahr. ;)
    Warum lese ich hier? Weil´s Abwechslung bringt in meinem Hausfrauendasein und Muttersein von 5 Kindern. Weil´s nix schöneres gibt, als in eine Welt kurzzeitig zu flüchten, in der es um gutes Essen und das ganze Drum-Herum geht.
    Was stört mich hier? Hmm, nix. Frau Katha ist ein lebendiger Mensch und ich finde, man muß nicht immer Blog-Thema-Bezogen bleiben. Was lese ich hier? Jeden Beitrag :) ….und die Hauptfrage: JA! Der Teig ist schon in Warteposition. Und mit so einem kleinen, roten Feuertopf könnt ich mal für mich gaaaanz alleine ein tolles Brot backen und es heimlich ganz alleine aufessen.
    LG, Gabi

  4. rosa sagt:

    Hey Katha, ich lese hier schon länger sporadisch mit, das ist aber mein erster Kommentar (sobald es was zu gewinnen gibt, sind sie alle da, haha), ich habe nämlich noch gar keinen Bräter, und würde mich ganz wahnsinnig über sowas freuen.
    Also: Ich mag hier sehr gerne, dass Dein Blog keine sterile Rezeptesammlung ist, sondern mehr eine Essaysammlung, und überall Deine unschnöselige und mitreißende Begeisterung für’s Essen durchscheint. Besonders gern gelesen habe ich in letzter Zeit den Bericht über’s Berliner Ma.
    Und zur Fangfrage: Momentan wird’s nix mit dem Brot, ich habe nämlich noch keinen Bräter :)

  5. Thea sagt:

    Liebe Katha,
    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! An der “esskultur” liebe ich nicht nur die Kultur, sondern auch den Humor und den oft auch augenzwinkernden Stil. Ich liebe diesen Blog, weil ich nicht mit Ergüssen zugeschüttet, sondern nur mit Wohlüberlegtem unterhalten, informiert und manchmal auch weitergebildet werde. Überhaupt nicht gefallen hat mir das Titan-Besteck: Ich habe nämlich immer noch Angst vor dem Zahnarzt, auch wenn er sehr nett zu und geduldig mit mir ist…
    Sie sind so herrlich uneitel und selbstironisch, zwei für mich wichtige menschliche Eigenschaften.
    Einen runden Bräter hätte ich gerne, weil ich meinen, als ich vor Jahren in eine viel kleinere Wohnung umzog, einer befreundeten Männer-WG schenkte und ihn ausgerechnet die doofste der weiblichen Anhängerschaft als “Trennungsgeschenk” vereinnahmte.
    Die Bollito-Wurst, wenn auch wahrscheinlich keine Cotechino, könnte Ihnen doch der Wirt von der “Vinoteca Tropea” aus der Hofmühlgasse besorgen. Er hat ja in Kalabrien einen Zweitwohnsitz und bringt von dort immer irgendwelche Spezereien mit. Und da Bollito im Norden wie im Süden gekocht wird, dürfte es doch auch eine kalabresische Variante geben. Über die Vinoteca habe ich übrigens im Standard gelesen ;-)
    Nun bin ich gespannt, wer die beiden Bräter-Glücklichen sein werden.
    Auf Weiterlesen und herzliche Grüße!

  6. uli sagt:

    ich lese esskultur, weil es anregend, kommunikativ, verfressen, gschmackig….. ist, zeit beim suchen nach guten adressen spart und rezepte zum brotbacken ;) liefert!

    viel freude und erfolg für die nächsten jahre uli

    ps neulich vom kremser safran gelesen, und von der bedeutung des hafens für den europ. safranhandel bis zum 19.jh! macht den hafenwirt doch gleich noch interessanter! (elefant)

  7. theodoraa sagt:

    liebe frau esskultur,
    jahaa, wenn es was zu gewinnen gibt, kommen sie alle, auch ich (unbekannterweise). aber eigentlich kann ich die von ihnen gestellten fragen gar nicht mehr beantworten, da ich schon die anderen kommentare gelesen hab und denen eigentlich nur uneingeschränkt zustimmen kann. aber ein versuch ist es wert…
    warum liest du esskultur.at? weil ich es liebe, wie sie über lebensmittel und essen gehen und die art zu essen schreiben. so wunderbar respektvoll und anerkennend, was uns die natur gegeben hat und dass wir diese rohstoffe mehr schätzen sollten. und weil ihre leidenschaft, sowohl für die essenskultur als auch für den journalismus, alles überstrahlt.
    worüber würdest du gerne mehr lesen? sehr interessant fand ich die geschichten über den biorum oder auch ihr besuch bei den bio-schafen. auch ihre restaurant-empfehlungen lese ich sehr gerne, obwohl ich leider sagen muss, dass ich mir deren besuch a) nicht leisten kann, weil zu teuer oder b) weil einfach zu weit weg (wobei letzterer punkt, dann wieder mein fernweh weckt, was aber eigtl. positiv ist).
    worauf könntest du verzichten? hm, ganz ehrlich: zuletzt habe ich die berichte über die brot-backerei nicht so gerne gelesen (habe ich mich damit schon aussortiert?? ^^), weil sie mir zu lang und etwas zu umständlich waren. aber vielleicht lags auch nur daran, weil ich keine gelegenheit habe, das ganze selbst auszuprobieren *hmpf*
    was sind die stärken von esskultur.at? wie oben schon gesagt: die leidenschaft, der respekt und die liebe zu lebensmitteln und essen. und das journalistische handwerk und können, das man auch hier findet. ach, und die fotos, wenn welche da sind. und der schreibstil.
    was hast du am liebsten gelesen? ich lese jeden blogeintrag und selbst die, die mir nicht gefallen, lese ich gerne. aber am liebsten so erfahrungs- und hintergrundberichte wie die schafsgeschichte oder den biorum.
    und: wirst du das brot backen? da ich weder bräter noch großen backofen habe: zurzeit nein (ich wohne noch inner studentenbude). sobald ich bräter und großen backofen habe: ja, schon allein weil ich gekaufte brote nicht mag und weil es keinen besseren geruch gibt als der von frischgebackenem brot (wie daheim bei mama, hachja).
    so, viel spaß noch beim antworten lesen und ich drücke uns allen die daumen! :D
    herzliche grüße aus hannover, t.

  8. elisabeth sagt:

    ich hab erst vor ein paar Wochen esskultur entdeckt und lese alles durch. Mir gefällt die erfrischende, humorvolle Art und die Vielfalt der Beiträge.
    Wer widmet schon uns Bäuerinnen und Bauern eine eigene Rubrik? Ich hab mich darüber gefreut.
    Obwohl mein alter, schwarzer, jetzt Brotbacktopf genannt, schon gute Brotbackarbeit geleistet hat und weiterhin zum Einsatz kommen wird, so ein Roter wär schon schön…
    Herzlichen Glückwunsch zum Zweijährigen
    Viele Grüße aus Bayern

  9. katharina sagt:

    Mitlesen tu ich seit den Marillenknödeln vom letzten Sommer (u.a. aus großer Dankbarkeit für eben dieses feine Rezept). Ich mag den Mix, bitte genau so weitermachen! Lieblingsbeiträge: alles aus der Kochbuchbibliothek. Das System mit den Sternchen/Markierungen für *nachzukochende und **ganz, ganz wichtige Rezepte praktiziere ich genauso.
    Und nicht zuletzt: Der Takt stimmt, also die Blog-Häufigkeit – neue Beiträge gibt es grad so oft, dass man es sich durchaus erlauben kann, trotz Magisterarbeit/Prüfungen/anderen Widrigkeiten ausführlich mitzulesen. Weil Kochen zur Entspannung in einsamen Lernphasen sowieso das Allerbeste ist: Klar würde ich das Brot backen! Viele Brote!
    Liebe Grüße aus Heidelberg!

  10. duni sagt:

    Den Artikel über Tim Raue habe ich sehr geschätzt, weil ich ihn unheimlich professionell geschrieben fand, also eine Küche beschreibend, davon ausgehend auch wertend, nicht das übliche Herunterbeten der verspiesenen Tellergerichte, geschmückt mit “lecker”/”was für ein Akkord”-Ausrufen. Ich war kurz drauf auch bei Raue, konnte vieles von Deinen Aussagen dazu nachvollziehn und fand Deinen Artikel darüber im obigen Sinn viel nützlicher als andere Artikel, die ich über Raue gelesen hatte.
    Ich lese gern und regelmässig, besonders gern über Wein, Kochbücher; die thailändischen Gschichten gefielen auch und Dein Zahnimplantat.

  11. Maiko sagt:

    Hallo, ich bin heute das erstmal durch zufall auf eure Seite gekommen.
    Da ich mich jeden Donnerstag mit meinen Mädels treffe um zu kochen und paludern.
    Daher war ich heute auf der suche nach einem neuen Rezept…mal schauen ob ich hier noch fündig werde.
    Brot habe ich auch noch nie gebacken, aber mit so einem schicken Bräter wäre das wohl mal ein neues Wagnis.
    Liebste Grüße

  12. Osteria sagt:

    Ach herrje, wo soll man denn da anfangen mit dem Aufzählen, warum man immer wieder vorbeischlendert in Deinem Blog? Es sind die wundervollen Geschichten, die man liest, bei denen man meint, direkt dabei zu sein (ich denke hier insbesondere an die Kühlschrankstory, echt super, oder das Kochen mit Freunden in der Küche, bei dem ich schon fast neidisch war, nicht dabei sein zu dürfen…). Mir gefällt auch das Kritische, das einen selbst zum erneuten Nachdenken bringt und ermutigt, vielleicht auch mal konstruktiv zu kritisieren in einem Restaurant, wenn es dann doch eben mal nicht so lief (wie eben z. B. die Frage nach dem Getränk vor der Speisekarte. Ich bekomme immer das Gefühl, dass sie einen schnelle wieder los werden wollen.. und bestelle meist zunächst ein Wasser…) tja. Kurzum, man fühlt sich irgendwie “zugehörig”. Das ist es, warum ich ein esskultur-Fan bin. Und das Brotrezept hat mich fast zum Jubeln gebracht, da ich mich schon vor längerer Zeit am no knead bread versuchte und irgendwie ist es immer eher ein sehr knuspiger (böse Zungen würden es als steinhart bezeichnen) Fladen geworden. ABER JETZT!!! JETZT WIRD’S!!!! Nur ein Problem: mein Eisenbräter ist zu groß! Mit meinem Brot (Zutaten entsprechend umgerechnet) könnte man ganze Armeen ernähren…. also muss nun ein toller roter Le Creuset Bräter her…. und dann eröffne ich endlich meinen eigenen Blog (an dem ich schon länger bastle, der aber einfach nicht recht gedeiht). Aber mit so einem Bräter wäre es doch der richtige Start!!!!
    Alles Liebe und viele Grüße aus dem Kraichgau von Osteria

  13. entegut sagt:

    Hihi, wie sie denn alle hier schreiben, wenn es rote Töpfe regnet. (Hildegard Knef – Für mich soll’s rote Töpfe regnen … :-D)
    Würde ich bei einer richtigen haptischen Verlosung mitmachen, wo du in die durchsichtige Acrylschale greifst, die Nasenspitze nach oben reckst, weil du nicht schauen willst. Rührst und rührst, dann nach meiner Karte greifst, dann stünden diese Sätze auf einer Postkarte vom Wiener Prater – dem Bild eines Topferlringelspiels. Trotzdem du eine Binnenmigrantin bist. ;-)
    Nun kann ich nicht mit einer Postkarte auftrumpfen und versuche somit, meine Leseleidenschaft, die diesen Blog betrifft, hier zusammen zu fassen.

    Bevor ich es vergesse:
    -Die Würste für dein bollito misto bekommst du sicherlich bei Alimentari Gian Carlo in der Billrothstraße. Der patrone wird sie sicherlich für dich extra importieren, falls du einen speziellen Wunsch hast. Oder hat er sie sogar lagernd? Er bringt übrigens auch italienisches Brot nach Wien.
    -Ameisenguglhupf mag ich trotzdem, auch wenn wir hier nicht konform gehen. Das ist einfach ein Klassiker bei uns und kommt gleich nach dem Marmorguglhupf.
    -Und das Brot werde ich unter anderem auch backen – das habe ich mir schon vorher fest vorgenommen. (Ich bin zu dumm für Fangfragen. Vermutlich bin ich jetzt voll hineingetappt. Oder wolltest du hören, dass ich (m)ein Brot lieber bei deinem Lieblingsbäcker kaufen soll? Wo ist denn nun die Filiale in der Inneren Stadt – ich schau und schau und find sie nicht.)

    Nun zu deinem Blog, liebe katha!
    (Mir Österreicher sagen ja der Blog und nicht das …)
    Ich lese hier glaube ich etwa seit einem Jahr mit. Mit welchem Windzug ich hierher gelangt bin, kann ich gar nicht sagen. Ich glaube aber doch, es war ein Kommentar bei unserem Schweizer Meister Roberto, der eine Dame im Schlepptau hielt, die sich so verflixt österreichisch gelesen hat. Ehrensache, dass ich hier lande und einmal schaue.
    Warum ich hier bleibe, ist deine erfrischende, erquickende und überaus informative Art zu schreiben. Du hast bei meinem ersten Kommentar ganz lieb gefragt, ob wir uns duzen dürfen, das fand ich sehr nett und seitdem duzen wir uns, obwohl wir uns persönlich (noch) nicht kennen.
    Denk nicht darüber nach, ob ein Brotbeitrag mehr Publizität (Fremdwort!) bringt, als ein Rstaurantbesuch in Berlin, sondern schreibe über das, was dich interessiert. Das macht deine Beiträge auch sehr authentisch und das mag ich sehr!
    Deine Informationen gehen derartig ins Detail, dass es mir als I-Tüpfelreiterin richtig angst und bange wird, wie du mir zur Konkurrentin wirst. Es gibt keine kleinste Kleinigkeit, die dir entgeht, sie auch zu erwähnen. Du teilst jedes Wissen, wie die Mutter Theresa der Gourmet-Journalisten, selbstlos und in aufopfernder Recherche mit deinen Lesern. Und wir können die Früchte deiner Arbeit ernten.

    Danke dafür!
    Auch dafür, dass du dich für deine Leser ins Zeug haust, uns Freude zu bereiten. Topf hin, Topf her, ich bleibe dir als Leserin treu!

  14. mareike sagt:

    Natürlich ist es auch bei mir der tolle rote Bräter, der mich aus dem stillen Mitlesen und Genießen lockt. ich muss es zugeben, aber bei einem blog wie diesem, kann man ja das schreiben auch getrost derjenigen überlassen, die es wirklich kann. Denn ich mag hier nicht nur den Inhalt der Beiträge, sondern auch ihre Form, den sicheren und lustvollen Umgang mit Sprache genauso wie die Neugier, die Lust und den Respekt im Beschreiben der Dinge.
    Besonders mag ich die Beiträge über regionale Esstraditionen bzw. die regionale Gewinnung von Lebensmitteln, regional und saisonal einzukaufen und zu kochen halte ich für die einfachste und spannendste Art sich gesund, abwechslungsreich und mit viel Spaß zu ernähren. Das gilt für Österreich sicher genauso wie für das norddeutsche flache Land… Artikel über japanischen Halbschattentee sind dazu nicht nur eine schöne Abwechslung, sondern machen auch noch einmal bewusst, was einem weit gereiste Spezialitäten eigentlich wert sein sollten, aber viel zu selten sind.
    Ich wünsche mir also ganz einfach (abgesehen vom kirschroten Topf), dass es hier weitergeht wie bisher und bedanke mich von ganzen Herzen für die tollen, sorgfältig recherchierten und formulierten Texte der letzten beiden Jahre.

    (Das Brot nachzubacken war bisher ohne Bräter oder gleichwertigen Ersatz nicht möglich, mich schreckt aber auch die Aussicht auf ein Brot ganz ohne Saaten und Körner. Graubrot/Landbrot/Bauernbrot ertrage ich normalerweise nur einen Tag lang, dann ist es mir über. Das Rezept ließe sich aber sicher in diese Richtung modifizieren.)

  15. Ellja sagt:

    Ich zäume das Pferd mal von hinten auf: Das Brot nachzubacken habe ich schon vor einigen Tagen erklärt beschlossen. Jetzt fehlt mir nur noch der kirschrote bräter dazu ;-). Ich lese Deine Geschichten, weil ich mich nicht nur entblöde, stundenlang BEIM Essen ÜBERS Essen reden zu können, NEIN, ich lese auch noch leidenschaftlich gerne darüber, was wer wann wie und wo gegessen, gekostet, gekocht oder gekauft hat. Restaurantkritiken können mir nie zu lange sein und jedes Rezept wird genauestens unter die Lupe genommen. Beneidenswert, wenn man dies alles nicht nur aus Jux und Dollerei, sondern aus beruflichen Gründen in seine Journalismustätigkeit miteinbringen kann… ich hätte was anderes lernen sollen. Deine Geschichten sind so vielfältig, dass mir nix abgeht, und wenn mir was abgehen würde, schriebe ich sie selber in meinem Blog. Und im übrigen finde ich, dass Dein Treiben mit Dekadenz nix zu tun hat. Du trägst dazu bei, dass unsere Gesellschaft (so sie will) ein bisschen schöner, lustvoller, gesünder und bewusster wird, was Essen, Essen-gehen, Kochen usw anbelangt. Das ist doch echt was, oder?

    ganz lieber Kulinarikgruß

    Ellja

  16. Liebe Katha, herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!
    Deine Erklärung hinsichtlich kulinarischer Leidenschaft in Zwietracht mit persönlichen Ansprüchen erinnerte mich an unser Gespräch im Berliner Fleury. Selbstzweifel sind aber gar nicht angebracht, da dein Blog absolut lesens- und liebenswert ist.
    Für manche Dinge fehlen die Worte. Wie soll man beschreiben, warum man gern bei Dir liest und sich über jeden neuen Artikel freut? Wahrscheinlich, weil Dir nie die Worte fehlen, auszudrücken, was Du denkst und empfindest. Selbst Alltagsbanalitäten werden zum Highlight, weil Du so köstlich darüber berichten kannst. Auch heiße Eisen werden angefasst, aber niemals bier-ernst. Ich glaube, darum bin ich esskultur.at-Fan…
    Es macht Spaß, Appetit und gelegentlich nachdenklich Deine Zeilen zu lesen. Es ist fast so, wie bei Freunden vorbei zu schauen. Bitte weiter so! Und wenn Du mal wieder in Berlin bist…

  17. richard sagt:

    weil es eine wunderbare mischung aus rezepten und adressen ist.
    besonders schön waren für mich die hinweise auf salzburg, da ich dort einige schöne stunden mit familie z.B. in plainlinde oder rosenvilla über hinweise aus diesem blog erleben konnte. nachbacken im wortsinne tu ich nicht, aber anregungen für meinen bedarf und meinen geschack nehme ich schon auf. kundinnen und kunden überrasche ich mit manchem tip, erworben von hier und das kitzelt natürlich das ego.
    ob mit oder ohne bräter, ich komm immer wieder gerne hierher zum schmöckern und verweilen sowie auch zu manchem überraschtem “aha”.

  18. miSmiS sagt:

    Herzliche Glückwünsche zum Zweijährigen!

    Zur Esskultur gekommen bin ich über ConAlma vor einem dreiviertel Jahr — und seitdem fast jeden Tag still mitlesend, auf neue, wunderbar geschriebene Artikel und schöne Photos (zum Beispiel das mit den Tomatensorten) lauernd.
    An Esskultur mag ich dieses österreichische “je ne sais quoi”, das in den Texten immer mitschwingt… vermutlich bin ich durch meine grenznahe Chiemgauer Kindheit (zu) stark vom ORF geprägt worden und deshalb austrophil… und vor allem, dass man beim Lesen den Eindruck hat, dass hier wirklich nicht aus reinem Zweck oder Selbstdarstellung gebloggt wird, sondern viel persönliche Freude am Entdecken, Kochen, Essen und Schreiben aus den Zeilen spricht.
    Man flüchtet aus dem manchmal unerfreulichen Uni-Alltag einfach gerne in eine warme Küche — und sei sie nur virtuell… :-)

    Das Brot habe ich sofort nach dem allerersten Ankündigungsartikel gebacken — die Inspiration kam also von hier; das Rezept dann von Peppinella (blogspot). Nachdem allerdings mein gusseisener Bräter am Innenboden immer wieder kleine Eisenstücke verliert, die sich dann gerne auch mal in z.B. Rindsrouladen verirren, wäre ich über einen gewonnenen neuen Le Creuset nicht traurig… ;-)

    Mein Lieblingsartikel (eigentlich sind alle Artikel Lieblingsartikel) ist der über die Salzburger Osterschranne. Ich bin immer froh, wenn ich Neues über meine fast schon zweite Heimatstadt lesen kann.

    Viele liebe Grüße — ebenfalls aus Heidelberg!

  19. bruni sagt:

    Erst mal herzlichen Glückwunsch zum 2jährigen.
    Ich bin ja ein absoluter blog-neuling und habe bei der Suche nach einem Rezept diese Seite gefunden und habe gleich bis spät in die Nacht gelesen und nicht mehr nach dem Rezept gesucht. Die kulinarischen Notizen sind mehr als lesenwert.

    Du fragst ob ich das Brot backen würde? Natürlich ich werde es sogar schon am Wochenende, in Ermangelung eines Gusstopfes, mit einem Römertopf versuchen.

    Sollte ich aber doch mal in den Genuss eines solchen Topfes kommen gibt es auch mal wieder ein ganz altes Allgäuer Lieblingsrezept von mir “Milchnudeln”. Es handelt sich hier um Kartoffelteig aus dem eine lange Nudel in der Stärke von ca. 2 cm Dicke geformt wird. Die wird dann wie eine Schnecke in eine warme Pfanne, vorher kommt noch Schmalz rein, gelegt. Wenn diese unten schön angebacken ist wird sie artistisch umgedreht. Dann kommt ein Schuss Milch dazu und es wird so lange gebacken, bis die Milch verkocht ist. Dazu gibt es einen gemischten Salat. Klappt aber wirklich nur in einem Gusstopf.

    Ich wollte hier eigentlich kein Rezept schreiben sondern über Deinen Blog. Warum schweife ich immer nur so ab.

    Was ich noch schreiben muss zu Deinem Kommentar “Teller abschlecken”.
    Wir waren zum 50. Geburtstag meines Mannes in Vorarlberg essen und es hat als Dessert “Apfelküchle mit Vanillesoße” gegeben. Mein Mann hat sich das Recht herausgenommen den Teller abzuschlecken und unser Sohn auch. Er ist der Meinung, dass er damit zum Ausdruck bringt, dass es ihm geschmeckt hat. Es hat sich auch nicht wirklich jemand daran gestört.

    Ich werde jetzt noch ein bißchen in Deinem Blog schmöckern und mach bitte weiter so. Ich würde mich freuen Deine Geschichten noch lange lesen zu dürfen.

    Viele liebe Grüße – auch ich wohne und arbeite in Heidelberg – aber nicht mehr lange.

  20. bruni sagt:

    Habe ich vorher vergessen. Mein Mann hat im 7. Bezirk gewohnt und wir lieben das Cafe Raimund. Es ist grundsätzlich Pflicht bei unseren Wien-Besuchen, dass einmal im Raimund gefrühstückt wird und ein Besuch beim Würstel-Stand im 10. Bezirk sowie ein Besuch des Brunnenmarktes und Einkauf beim Staud.

    LG Bruni

  21. George sagt:

    Oje, was soll ich da antworten, wenn ich doch zum ersten Mal hier gelandet bin? Bleibt mir alles gute zu wünschen zum Jubiläum!
    (ich nehme an bei dem besagten Brot handelt es sich um das Rezept von der New York Times? Das sollte ja im gußeisernen Topf gebacken werden…)

  22. Martina sagt:

    So wunderschöne rote Töpfe sind ein wirklich guter Anlass, hier endlich mal zu kommentieren… Ich lese jetzt schon eine ganze Weile hier regelmäßig mit – warum? Mich interessieren die Themen, über die du schreibst und mir gefällt die Art, wie du schreibst. Ausgesprochen interessant finde ich die Artikel zum Thema „Lebensmittel und ihre Herkunft“ (so muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich vom pannonischen Safran hier bei dir zum ersten Mal gehört/gelesen habe). Auch die Lokaltips lese ich gerne, das Eisvogel is fix auf meiner Liste – übrigens auch von meiner Wohnung aus nur ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt – sind wir vielleicht Nachbarn? ;-)
    Wie schon in den Kommentaren vor mir geschrieben wurde: hier spürt man die Liebe zum Essen, den Respekt vor den Lebensmitteln, die Leidenschaft den Dingen auf den Grund zu gehen. Und (glernt is glernt) die Artikel sind einfach gut geschrieben, informativ und unterhaltsam. Deswegen – bei den Fragen nach Änderungswünschen muss ich passen…
    Das Brot hab ich noch nicht gebacken – hab ja noch keinen Bräter ;-) – mein Schwarzbrot back´ ich mir jetzt schon zwei Jahre selbst, ein feines Weißbrotrezept fehlte mir in meiner Sammlung noch!

    Gratulation zum Jubiläum!
    Martina

  23. Lillian sagt:

    Oh, so einen roten Topf, den hätt ich schon gern! ;-) Dann müsste ich das Brot – das ich schon ganz lang, nämlich seitdem ich das amerkanische Rezept zum ersten Mal gelesen habe, backen will – also das Brot müsste ich dann nämlich nicht in meinem Fake-Creuset von Ikea, sondern im Original backen!

    So, das war die letzte Frage – zu den anderen:
    - Weil ich Food-Blogs mag und es toll finde, dass es tatsächlich so einen guten aus Wien gibt
    - Restauranttipps für Wien, besonders für den kleineren Geldbeutel
    - Öhm?
    - Gut recherchiert, gut geschrieben, viele lokale Tipps, gerade in Bezug auf Tierhaltung etc. absolut auf meiner Wellenlänge
    - Die Lussekatter! Nicht nur gelesen, sondern auch nachgebacken. Die essen wir immer noch sehr gern.

    Gratuliere zum zweiten!

  24. Nathalie sagt:

    Hallo Katha,

    ich lese regelmäßig Deinen Blog – weil wir eine ähnliche Denke zum Thema Kochen und Essen haben und ich immer wieder Ideen aus Deinen Beiträgen ziehen kann … und weil ich auch so eine Frühstücksfanatikerin wie Du bin. :-)

    LG Nathalie

  25. Ana sagt:

    Hallo liebe Katha,

    ICH LESE GERNE ESSKULTUR, seit dem ich zufällig auf den Artikel “Salzburg kulinarisch” gestoßen bin. Seither lese ich gerne Esskultur, weil ich die österreichische Hausmannskost liebe und weil ich selber aus Salzburg komme. Ich würde gerne mehr Beiträge mit Rezepten oder Buchvorstellungen lesen, weil ich immer wieder gerne hierher komme, um mir Inspirationen fürs Kochen zu holen. Am liebsten habe ich gelesen “es ist nicht alt genug die kuh,…
    ” und “traunviertler (ess)kulturerbe”, weil die Beiträge witzig und die Bilder einfach wundervoll sind. Weniger gut gefallen mir die “Wochenschauen”, aber auch nur weil sie so selten kommen. (1x die Woche) ;) Ich finde es super, dass Esskultur sehr persönlich und vielseitig ist… jeder kann sich sicher mit mind. einem Beitrag identifizieren! Einfach schön!

    Ich würde das Brot gerne backen, mir fehlt es nur an einem runden Bräter… also, finde ich es toll, dass man den hier gewinnen kann!

    Also, liebe Katha, herzliche Glückwünsche zu zwei Jahren esskultur.at. Ich wünsche dir und uns noch viele viele Weitere!

    Liebe Grüße, Ana.

  26. ich habe esskultur.at vor einem jahr über die wunderbare ente lilly entdeckt, die aus meiner sicht den anderen der beiden bräter ausgelost bekommen sollte :-)

    liebe traunviertlerin,

    demnächst wollen wir das thema esskultur aufgreifen, KELLNER UNTER SICH werden sich in einer der nächsten folgen über ESSKULTUR unterhalten..

    -> schön ist das, so kulinarisch ausgereift ins laund eini schaun ~/~

    reidtuulliiööööhhhh…

  27. Boris sagt:

    ich gebs zu – ich hätte auch gerne so einen elitären roten topf.
    und wie!
    insbesondere da ich meinen herd (noch nie in den 17 jahren hatte ich den auf 240 grad gestellt, das hat ihn überfordert) im “dienste des topf-brotes” gekillt habe – man glaubt nicht wie teuer so eine reparatur sein kann.
    für einen ersatzteil kriegt man bald einen neuen herd.

    den blog les ich weil er sich mit “down to earth” themen beschäftigt und so nebenbei die allerbeste linkliste zum thema esskultur im deutschsprachigen raum bietet. da ist wirklich nur das allerbeste vertreten – und was sicher am schwierigsten war; die rigide auswahl so zu treffen, dass wirklich nur die erste liga vertreten ist.
    das war eine menge arbeit und dafür muss man sehr, sehr viel recherchieren.

    das stärkste thema bislang war sicher die brotgeschichte – obwohl keine eigene story – so nachvollziehbar aufbereitet und erweitert las man das nur auf esskultur.at.

    so was simples, einfach nachvollziehbares mit historisch altösterreich touch (also 3/4 europas) das besucher in hoher qualität daheim reproduzieren können kommt hoffentlich noch. zum beispiel buchteln mit selbstgemachter vanillesauce so schrittweise erklären wie das brot?
    oder kärntner kasnudln mit einem touch hippem zeitgeist serviert.
    und böhmische, rumänische (mamaliguta = polenta herstellen kann eine kunst sein) & ungarische schmankerl
    aber auch kritische artikel – über das unnützeste getränk im trinkwasser-gesegneten österreich – mineralwasser. bei dem die plastikflasche mehr kostet als der inhalt. und die werbung darüber hinaus wahrscheinlich 90% des preises ausmacht. oder zuckerstarrenden abgepackten apfel/orangensaft inhaltlich zerfetzen (wer mal die produktion desselben gesehen hat wendet sich mit schaudern) der nie mit dem handgepressten äquivalent mithalten kann.

  28. flugsaurier sagt:

    hallo sehr verehrte frau katha,
    ich lese ihren blog erst seit einigen wochen als ich durch zufall darauf stieß.
    noch bin ich nicht ganz durch (klingt wie ein gutes steak ;-) ) aber das wird schon noch.
    natürlich melde ich mich jetzt erstmals zu wort, weil ich gerne einen dieser hübschen töpfe gewinnen würde. ich hab nämlich noch keinen und daher habe ich das ‘wunderbrot’ noch nicht nachbacken können, obwohl es mich seit langem reizt.
    warum lese ich ihren blog? weil es mich sehr freut, einen wiener blog gefunden zu haben, der in einem wunderbaren stil geschrieben ist (da merkt man den profi) und immer wieder interessante inhalte für mich bereithält.
    gerne mehr lesen würde ich rezepte und genaue anleitungen; verzichten könnte ich am leichtesten auf so beiträge wie den brand in ihrer nähe.
    am besten gefiel mir eindeutig der brot-fortsetzungsroman, wobei ich von ihrer akribie wirklich begeistert bin.
    das brot wird gebacken sobald ein entsprechendes geschirr zur verfügung steht. sollte es mit ihrem gewinnspiel nicht klappen, werde ich halt weiter aufs christkind hoffen oder doch selbst tief in die tasche greifen, denn probiert muß es werden (das brot).
    abschließend gratuliere ich zum geburtstag, bleiben sie gesund und machen sie einfach so weiter – es gefällt!
    liebe grüße
    flugsaurier

  29. gabi sagt:

    Ich glaube, ich bin über Nonia zu ihnen gekommen. War damals traurig mit Ihnen. Bin dann mit nach Grönland und Thailand gereist, habe Lussekater gespeist, gehofft dass der Herd funktioniert, bei der Zahngeschichte mitgefühlt, erfahren dass Mohn mich glücklich macht – und…..den BioRum werde ich wohl auch noch kosten.
    Wahnsinn, der Brotfortsetzungsroman. Mit welcher Akribie sie arbeiten! Mehl, Wasser, Hefe, Salz. Es schmeckt einfach köstlich! Weiß ich, ich habs nachgebacken. Allerdings nicht im roten Original sondern im Gußeiserern aus dem schwedischen Möbelhaus. Oval und etwas größer. Mein Brot glich daher auch eher einem etwas dickeren Fladenbrot. War knusprig aber nicht trocken. Und in 5 Minuten aufgegessen. So ist (isst) sie, meine Familie….
    Nicht so gut gefallen mir Geschichten über Tim Raue, Coburg etc. Nicht dass sie nicht fein erzählt worden wären, sodern weil ich dorthin sicher nie kommen werde.
    Feiern sie noch schön Geburtstag, ich komme bald wieder! Gabi

  30. rebeccalecka sagt:

    Hallo Katha,

    2 Jahre Blog – für mein freund wär`s nen Schock,
    für mich ein Vergnügen, deinen Blog werd ich lieben..
    schmier Dir Honig um Bart
    nimms gleich für ´ne Tarte…
    das Rezept will ich seh`n,
    denn sonst müsst ich geh`n.
    Für mich wär das hart,
    für mein Freund ne Wohltat…
    Aber rot ist die Liebe
    und rot ist der Topf,
    ich ernte zwar Hiebe,
    egal, sagt mein Kopf!
    Für Dich, liebe Katha,
    viel Glück und mach wata…

  31. gittl28 sagt:

    Hallo Katha, hallo Esskultur,

    ich hab ein bißchen gebraucht mit meinem Gsetzerl, weil ich eigentlich erst seit wenigen Tagen ein großer Fan der Esskultur bin.
    Ich kam über Frau Kaltmamsell und “das Brot” hierher und bin absolut vom Blog überzeugt seit ich den Satz mit dem Soße vom Teller lecken gelesen habe.
    Das mache ich zuhause immer und finde es in Gesellschaft meist sehr schade “dass man das nicht tut”. Lecker!!
    Die Beschreibung des Brotbackens fand ich absolut wundervoll, weswegen ich Esskultur in meinen Favoriten gesichert habe.
    Den Bräter würde ich alleine deshalb schon gerne gewinnen weil ich morgen auch Geburtstag habe und mir schon so lange einen solchen Bräter wünsche – außerdem kann ich das Brot erst dann ausprobieren.
    In diesem Sinne viele liebe Grüße aus Niederbayern – Gittl28

  32. Tine sagt:

    tja, ich bin hiergekommen über das topfbrot. also noch ganz frisch. aber ich glaube, hier schau ich mich einmal ein wenig um. wieso? weil die begeisterung fürs essen aus allen sätzen rausschaut, weil die texte irgendwie frisch und knackig sind, so wie ein guter salat. weil ich jedesmal hunger bekomme, wenn ich hier lese… ein bisschen hab ich im archiv geschaut.

    und weil das topfbrot so wunderbar funktioniert hat. in der jenaer glasform gebacken, weil ich keine bräter habe. womit sich der kreis schliesst. das war aber genauso gut. römertopf wär noch eine alternative, irgendwie glaube ich,dass es dort anbackt, weshalb auch immer….

    ich hab über das no-knead-brot übrigens schon oft gelesen. aber erst hier hat es mich gepackt. so siehts aus, und es ist sicher nicht mein letztes brot.

    insofern: alles gute zum geburtstag!

  33. Doris sagt:

    Liebe Katha,
    nachdem ich schon seit vielen Monaten fast jeden Tag auf deiner Seite vorbeischaue, war ich ja bereits am 12. nahe dran dir endlich mal Dank&Anerkennung auszusprechen. Aber was man dann nicht gleich macht…
    Die Gier nach dem Topf treibt mich dir zu sagen, was mir gefällt: Am liebsten mag ich, wenn’s ums Schmecken oder ums Erinnern geht.
    Und was mir weniger gefällt: Dass ich mir einbilde seit Jänner 2009 eine inhaltliche /stilistische /persönliche Veränderung in den Beträgen wahrzunehmen, die sich aber nicht nur auf Zahnarzt- und ähnliche Berichte bezieht?
    Zum Brotbacken: Ich träume davon, mir selber einen Brotbackofen zu bauen.

    Alles Gute,
    Doris

  34. Birgit sagt:

    Hallo Frau Katha, über das Brot und die Bemerkungen in Frau Kaltmamsells Blog bin ich hier angekommen und bin ganz angetan von den ganzen Hinweisen. Besonders begeistert bin ich von der Tabelle “wann muss ich anfangen mit Brotbacken wenn ich zu jener Zeit essen möchte”. Meist mache ich mir die Mühe nicht selbst. Aber ich freu mich wenn das andere übernehmen.
    Viele Grüße :-)
    Birgit

  35. Evi sagt:

    Auch ich war bislang nur stille Mitleserin, aber wenns Gusseisentöpfe gibt kommen sie alle aus den Löchern gekrochen. ;)
    Gefesselt hat mich hier im Blog endgültig die Reihe zum no knead bread. Bei mir unbekannten Techniken und Gerichten neige ich dazu mich übermäßig einzulesen, alles grammgenau abzuwiegen und mit der Nase am Rezept zu kleben, gerade bei Backwaren. Da kam die ausführliche Bauanleitung gerade recht, das Brot wurde superlecker, aber die Kruste hätte noch einen Gusseisentopf vertragen. ;)
    Also, mehr davon! :)

    Ansonsten mag ich einfach den Stil von esskultur.at. Man schmeckt das “.at” deutlich raus und das ist gut so. Dokumentierte Restaurantbesuche finde ich auch immer besonders lesenswert, einige Bilder mit Wasser-im-Munde-zusammenlauf-Potential und der Frühstückskaffee am Feedreader ist kulinarisch gelungen. Weiter so!

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  1. [...] ich die folgenden zwei gewinnerinnen der roten bräter selbst gezogen hätte, hätte man mich zu recht der befangenheit bezichtigt, aber die herren web- [...]

  2. [...] und Karotten schälen und in grobe Würfel schneiden. Das Schulterscherzl gut trocknen und in einem Bräter in zwei Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze rundherum kurz anbraten und wieder herausnehmen. Einen [...]



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