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	<title>Kommentare zu: der wehmut nächster akt</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:33:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: schneller imbiss mit wehmut - kulinarische notiz - esskultur</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-24545</link>
		<dc:creator>schneller imbiss mit wehmut - kulinarische notiz - esskultur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:21:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (wehmut und so): [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (wehmut und so): [...]</p>
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		<title>Von: Rico</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7649</link>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:44:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hola!
Ich möchte ein paar Zeilen schreiben zu dem Bericht über „ der Wehmut nächster Akt „ 
Das erste was mir auffiel, ich war nicht dabei und das ist schon mal sehr schade. Ich lebe die meiste Zeit des Jahres in Barcelona und liebe die Katalanische Küche. Am meisten begeistert mich die Einfachheit der Rezepte. Ohne viel Tamtam mit ganz wenig Gewürzen und Kräuter. Die Köche sagen mir oft, wir möchten die guten Grundnahrungsmittel gerne pur auf den Tisch bringen. Am Anfang musste ich mich daran sehr gewöhnen, denn wenn man die Deutsche Küche gewohnt ist, in der oft überwürtzt wird, dann war die Katalanische Küche fad und ohne Geschmack. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ein tolles Rindfleisch mit etwas Knoblauch und einem tollen Oliven Öl wunderbaren Geschmack wieder gab.
Ich wollte euch gerne damit recht geben, das nicht immer in den Salz oder Pfeffertopf gelangt werden muss um Geschmack zu bekommen.
Wir machen nächstes Jahr ein etwas anderes Restaurant in Barcelona auf, wo nicht nur der Gast bekocht wird, sondern der Gast vom Einkauf bis zur Herstellung dabei ist um andere Menschen zu bekochen. Nun, um das ganze Konzept zu beschreiben, ist es hier nicht der richtige Platz.
Auf jedem Fall gefällt mir euer Blog sehr gut und werde ihn gerne verlinken und weiter beobachten.
Macht weiter so und vielleicht sieht man sich dann mal in Barcelona.
Mit sonnigen Grüßen
Rico</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hola!<br />
Ich möchte ein paar Zeilen schreiben zu dem Bericht über „ der Wehmut nächster Akt „<br />
Das erste was mir auffiel, ich war nicht dabei und das ist schon mal sehr schade. Ich lebe die meiste Zeit des Jahres in Barcelona und liebe die Katalanische Küche. Am meisten begeistert mich die Einfachheit der Rezepte. Ohne viel Tamtam mit ganz wenig Gewürzen und Kräuter. Die Köche sagen mir oft, wir möchten die guten Grundnahrungsmittel gerne pur auf den Tisch bringen. Am Anfang musste ich mich daran sehr gewöhnen, denn wenn man die Deutsche Küche gewohnt ist, in der oft überwürtzt wird, dann war die Katalanische Küche fad und ohne Geschmack. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ein tolles Rindfleisch mit etwas Knoblauch und einem tollen Oliven Öl wunderbaren Geschmack wieder gab.<br />
Ich wollte euch gerne damit recht geben, das nicht immer in den Salz oder Pfeffertopf gelangt werden muss um Geschmack zu bekommen.<br />
Wir machen nächstes Jahr ein etwas anderes Restaurant in Barcelona auf, wo nicht nur der Gast bekocht wird, sondern der Gast vom Einkauf bis zur Herstellung dabei ist um andere Menschen zu bekochen. Nun, um das ganze Konzept zu beschreiben, ist es hier nicht der richtige Platz.<br />
Auf jedem Fall gefällt mir euer Blog sehr gut und werde ihn gerne verlinken und weiter beobachten.<br />
Macht weiter so und vielleicht sieht man sich dann mal in Barcelona.<br />
Mit sonnigen Grüßen<br />
Rico</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peppinella</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7622</link>
		<dc:creator>peppinella</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 20:36:42 +0000</pubDate>
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		<description>aha. schöne ausblicke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aha. schöne ausblicke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: uli</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7620</link>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:54:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7620</guid>
		<description>danke für die ausführlichen antworten! - auf den kremser safran bin ich bei der lektüre der kyselak-reiseberichte gekommen, 1828!, also nix mit aktueller berichterstrattung!

ich kann leider weder um 11h noch um 8h auf märkte gehen:(, außer im sommer und manchmal zu den bauern in krems (da is nix mit großmarktherkunft, so viel seh ich schon!)

also in der regel doch die bio-butter von hofer: mir schmeckt sie!
und das brot dazu ist simpel, aber aus dem eigenen backofen!

lg uli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke für die ausführlichen antworten! &#8211; auf den kremser safran bin ich bei der lektüre der kyselak-reiseberichte gekommen, 1828!, also nix mit aktueller berichterstrattung!</p>
<p>ich kann leider weder um 11h noch um 8h auf märkte gehen:(, außer im sommer und manchmal zu den bauern in krems (da is nix mit großmarktherkunft, so viel seh ich schon!)</p>
<p>also in der regel doch die bio-butter von hofer: mir schmeckt sie!<br />
und das brot dazu ist simpel, aber aus dem eigenen backofen!</p>
<p>lg uli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: katha</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7611</link>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 23:11:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7611</guid>
		<description>deine frage ist berechtigt, &lt;strong&gt;uli&lt;/strong&gt;, ich glaube, wie schon weiter oben gesagt, dass es zu allererst eine frage der prioritätensetzung ist: wieviel zeit (und es geht vor allem um zeit) widme ich dem essen und zuvor der zubereitung und noch zuvor der beschaffung der lebensmittel? ich würde das mehrstufig sehen: zuerst das bio- und regionale sortiment im supermarkt. irgendwann stellt sich die qualitätsfrage: kann das nicht noch viel besser schmecken? war das alles? dann der nächste halbwegs gut besuchte bioladen oder biosupermarkt: dort sieht man hoffentlich, was saison hat, kann sich mal vorsichtig rantasten, ohne sich auf dem bauernmarkt zwischen lauter eingeweihten eine blösse geben zu müssen, weil man nicht gleich all die wurzeln und blätter kennt. dann die grün- und bauernmärkte. irgendwann erkennt man, dass fast alle das gleiche sortiment haben (vom grossgrünmarkt). dann kommen die eigenartigen stände dran. die ohne laute schilder und werbung. die mit ein paar kisten voller lebensmittel, die um 11 am vormittag schon fast leer sind. und dann steht man das nächste mal früher auf dafür, weil man auch gerne wissen würde, was daran so besonders ist. und wenn man einmal damit angefangen hat, dann mag man nicht mehr zurück. weil der knoblauch vom lassnig halt viel besser schmeckt als irgendein anderer. man könnte auch beim brot anfangen. richtige bäcker suchen, nachfragen, wann und wo und wie das brot gebacken wird (und auf viel frust gefasst sein). oder beim fleisch: nachfragen, ob das fleisch aus freilandhaltung kommt. und woher. und so handelt man sich vom anonymen massenprodukt zu den produkten mit &quot;persönlich bekannter herkunft&quot;. ich werde z. b. unleidlich, wenn ich kein brot von &lt;a href=&quot;http://www.gragger.at/&quot;&gt;&quot;meinem&quot; bäcker&lt;/a&gt;, dessen backstube und öfen und warenlager ich kenne, mehr zuhause habe. das ist der point of no return. und der fühlt sich ziemlich gut an.

&lt;a href=&quot;http://www.zurueckzumursprung.at/&quot;&gt;zurück zum ursprung&lt;/a&gt;: dazu habe ich sehr viel zu sagen, aber mir fehlen dazu im moment sowohl die zeit als auch die nerven. die kurzversion: im rahmen eines unternehmens, dessen zweck darin besteht, mit möglichst billigen lebensmitteln möglichst viel profit zu machen, finde ich das sehr problematisch. ich kaufe grundsätzlich nicht bei hofer ein. allerdings: das konzept ist nicht schlecht, die produkte vermutlich auch nicht, vor allem, seit lampert nun doch endlich auf bio umgeschwenkt hat. ich nehme mir seit monaten vor, endlich die butter, die milch und den sauerrahm zu probieren. hofer ist für mich wie ein anderer stern, ich vergesse immer wieder drauf.

kremser - eigentlich wachauer - safran: du hast bestimmt meine safran-reportage vor zwei jahren hier &lt;a href=&quot;http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/08/safran-aus-oesterreich/&quot;&gt;teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/12/safran-aus-oesterreich-23-das-zupfen/&quot;&gt;teil 2&lt;/a&gt; oder im &lt;a href=&quot;http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/01/kseiser_rondo_448_safran.pdf&quot;&gt;rondo/standard&lt;/a&gt; (pdf) oder in der &lt;a href=&quot;http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/kseiser_maxima_01-02_2008_safran.pdf&quot;&gt;maxima&lt;/a&gt; (pdf) gelesen. ich glaube, hannes pinterits war ein oder zwei jahre früher mit seinem &lt;a href=&quot;http://www.pannonischer-safran.at/&quot;&gt;pannonischen safran&lt;/a&gt; dran. ich finde es ehrlich eine sauerei, dass jetzt so ein wetter um den wachauer safran gemacht wird, ohne den burgenländischen auch nur zu erwähnen. fakt ist, dass österreichischer safran bis vor 100 jahren als hochwertigster (weil strenge qualitätssicherung) europas galt. dann wurde die arbeit aber unwirtschaftlich (extrem viel handarbeit, die ist halt teuer) und der safrananbau geriet in vergessenheit. ich finde es grossartig, dass er endlich wieder angebaut wird, halte aber derzeit dem pannonischen safran die treue, einfach weil ich dort bei der ernte dabei sein durfte und mir hannes pinterits ganz offen alles erzählt hat, was ich ihn dazu gefragt hatte. ich habe den wachauer safran auch noch nicht probieren können, bin gar nicht sicher, ob&#039;s den nicht nur als schokolade und honig gibt. vielleicht auf der terra madre morgen und übermorgen im wiener rathaus.

danke für deine antwort, &lt;strong&gt;eline&lt;/strong&gt;.
für den alltag sind mir &quot;perfektion und vollendung&quot; doch ein bisserl zu hoch gegriffen. da finde ich das bestmögliche, ursprüngliche produkt praktischer, wenn es zum beispiel ein holzofenbrot (ein gscheites, nicht irgendeines, stichwort: &lt;a href=&quot;http://www.gragger.at/&quot;&gt;gragger&lt;/a&gt;) ist und eine sauerrahmbutter (du weisst, welche). und der schnittlauch aus dem garten. und ich denke, dass viele menschen nicht wissen, wie sie perfekt kochen können, sondern sie wären froh, wenn sie überhaupt das 1x1 halbwegs beherrschen würden, um aus ein bissl rohem gemüse und einem stück fisch oder fleisch ein wohltuendes essen hinzukriegen.

danke, &lt;strong&gt;lokalreporter&lt;/strong&gt;, und wenn du mit &quot;illustration&quot; die fotos meinst, dann doppelt danke: ich finde sie selbst nämlich total schön und bin fast ein wenig traurig, dass das bisher niemand so empfunden (oder erwähnt) hat.

ja, &lt;strong&gt;limonium&lt;/strong&gt;, das ist ganz gewiss so. man muss ja nicht gleich zu imkern beginnen (obwohl ich das sehr bewundere!), ein laib brot reicht schon für diese demut. zumindest wenn man weiss, wie echtes brot schmecken kann.

ach &lt;strong&gt;peppinella&lt;/strong&gt;, sind meine alltagsesssorgen wirklich spannend? wenn du wüsstest, wie oft ein butterbrot im stehen in der küche oder bloss ein paar walnüsse aus dem hoffentlich nie enden wollenden walnussvorrat mein abendessen sind,... ich habe ja sogar schon &lt;a href=&quot;http://www.esskultur.at/index.php/2009/06/23/kulinarische-gefahrenstandlinie/&quot;&gt;darüber geschrieben&lt;/a&gt;.
viel wichtiger finde ich solche diskussionen, wie sie hier gerade stattfinden, weil sie für mich wie ein kleines fenster in die zukunft sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>deine frage ist berechtigt, <strong>uli</strong>, ich glaube, wie schon weiter oben gesagt, dass es zu allererst eine frage der prioritätensetzung ist: wieviel zeit (und es geht vor allem um zeit) widme ich dem essen und zuvor der zubereitung und noch zuvor der beschaffung der lebensmittel? ich würde das mehrstufig sehen: zuerst das bio- und regionale sortiment im supermarkt. irgendwann stellt sich die qualitätsfrage: kann das nicht noch viel besser schmecken? war das alles? dann der nächste halbwegs gut besuchte bioladen oder biosupermarkt: dort sieht man hoffentlich, was saison hat, kann sich mal vorsichtig rantasten, ohne sich auf dem bauernmarkt zwischen lauter eingeweihten eine blösse geben zu müssen, weil man nicht gleich all die wurzeln und blätter kennt. dann die grün- und bauernmärkte. irgendwann erkennt man, dass fast alle das gleiche sortiment haben (vom grossgrünmarkt). dann kommen die eigenartigen stände dran. die ohne laute schilder und werbung. die mit ein paar kisten voller lebensmittel, die um 11 am vormittag schon fast leer sind. und dann steht man das nächste mal früher auf dafür, weil man auch gerne wissen würde, was daran so besonders ist. und wenn man einmal damit angefangen hat, dann mag man nicht mehr zurück. weil der knoblauch vom lassnig halt viel besser schmeckt als irgendein anderer. man könnte auch beim brot anfangen. richtige bäcker suchen, nachfragen, wann und wo und wie das brot gebacken wird (und auf viel frust gefasst sein). oder beim fleisch: nachfragen, ob das fleisch aus freilandhaltung kommt. und woher. und so handelt man sich vom anonymen massenprodukt zu den produkten mit &#8220;persönlich bekannter herkunft&#8221;. ich werde z. b. unleidlich, wenn ich kein brot von <a href="http://www.gragger.at/">&#8220;meinem&#8221; bäcker</a>, dessen backstube und öfen und warenlager ich kenne, mehr zuhause habe. das ist der point of no return. und der fühlt sich ziemlich gut an.</p>
<p><a href="http://www.zurueckzumursprung.at/">zurück zum ursprung</a>: dazu habe ich sehr viel zu sagen, aber mir fehlen dazu im moment sowohl die zeit als auch die nerven. die kurzversion: im rahmen eines unternehmens, dessen zweck darin besteht, mit möglichst billigen lebensmitteln möglichst viel profit zu machen, finde ich das sehr problematisch. ich kaufe grundsätzlich nicht bei hofer ein. allerdings: das konzept ist nicht schlecht, die produkte vermutlich auch nicht, vor allem, seit lampert nun doch endlich auf bio umgeschwenkt hat. ich nehme mir seit monaten vor, endlich die butter, die milch und den sauerrahm zu probieren. hofer ist für mich wie ein anderer stern, ich vergesse immer wieder drauf.</p>
<p>kremser &#8211; eigentlich wachauer &#8211; safran: du hast bestimmt meine safran-reportage vor zwei jahren hier <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/08/safran-aus-oesterreich/">teil 1</a> und <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/12/safran-aus-oesterreich-23-das-zupfen/">teil 2</a> oder im <a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/01/kseiser_rondo_448_safran.pdf">rondo/standard</a> (pdf) oder in der <a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/kseiser_maxima_01-02_2008_safran.pdf">maxima</a> (pdf) gelesen. ich glaube, hannes pinterits war ein oder zwei jahre früher mit seinem <a href="http://www.pannonischer-safran.at/">pannonischen safran</a> dran. ich finde es ehrlich eine sauerei, dass jetzt so ein wetter um den wachauer safran gemacht wird, ohne den burgenländischen auch nur zu erwähnen. fakt ist, dass österreichischer safran bis vor 100 jahren als hochwertigster (weil strenge qualitätssicherung) europas galt. dann wurde die arbeit aber unwirtschaftlich (extrem viel handarbeit, die ist halt teuer) und der safrananbau geriet in vergessenheit. ich finde es grossartig, dass er endlich wieder angebaut wird, halte aber derzeit dem pannonischen safran die treue, einfach weil ich dort bei der ernte dabei sein durfte und mir hannes pinterits ganz offen alles erzählt hat, was ich ihn dazu gefragt hatte. ich habe den wachauer safran auch noch nicht probieren können, bin gar nicht sicher, ob&#8217;s den nicht nur als schokolade und honig gibt. vielleicht auf der terra madre morgen und übermorgen im wiener rathaus.</p>
<p>danke für deine antwort, <strong>eline</strong>.<br />
für den alltag sind mir &#8220;perfektion und vollendung&#8221; doch ein bisserl zu hoch gegriffen. da finde ich das bestmögliche, ursprüngliche produkt praktischer, wenn es zum beispiel ein holzofenbrot (ein gscheites, nicht irgendeines, stichwort: <a href="http://www.gragger.at/">gragger</a>) ist und eine sauerrahmbutter (du weisst, welche). und der schnittlauch aus dem garten. und ich denke, dass viele menschen nicht wissen, wie sie perfekt kochen können, sondern sie wären froh, wenn sie überhaupt das 1&#215;1 halbwegs beherrschen würden, um aus ein bissl rohem gemüse und einem stück fisch oder fleisch ein wohltuendes essen hinzukriegen.</p>
<p>danke, <strong>lokalreporter</strong>, und wenn du mit &#8220;illustration&#8221; die fotos meinst, dann doppelt danke: ich finde sie selbst nämlich total schön und bin fast ein wenig traurig, dass das bisher niemand so empfunden (oder erwähnt) hat.</p>
<p>ja, <strong>limonium</strong>, das ist ganz gewiss so. man muss ja nicht gleich zu imkern beginnen (obwohl ich das sehr bewundere!), ein laib brot reicht schon für diese demut. zumindest wenn man weiss, wie echtes brot schmecken kann.</p>
<p>ach <strong>peppinella</strong>, sind meine alltagsesssorgen wirklich spannend? wenn du wüsstest, wie oft ein butterbrot im stehen in der küche oder bloss ein paar walnüsse aus dem hoffentlich nie enden wollenden walnussvorrat mein abendessen sind,&#8230; ich habe ja sogar schon <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/06/23/kulinarische-gefahrenstandlinie/">darüber geschrieben</a>.<br />
viel wichtiger finde ich solche diskussionen, wie sie hier gerade stattfinden, weil sie für mich wie ein kleines fenster in die zukunft sind&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peppinella</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7609</link>
		<dc:creator>peppinella</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 21:38:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7609</guid>
		<description>katha, wenn ich hier lese, bekomme ich regelmäßig schweißausbrüche (mit klaten händen, und kalten füssen). ich betrachte, lese, staune. alles prächtig. aber immer iwder frage ich mich: ißt sie auch mal was normales? hat sie schon mal einen &quot;hamburger royal ts&quot; im magen gehabt? oder nudeln mit tomatensugo, ohne irgendwas? fragen über fragen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>katha, wenn ich hier lese, bekomme ich regelmäßig schweißausbrüche (mit klaten händen, und kalten füssen). ich betrachte, lese, staune. alles prächtig. aber immer iwder frage ich mich: ißt sie auch mal was normales? hat sie schon mal einen &#8220;hamburger royal ts&#8221; im magen gehabt? oder nudeln mit tomatensugo, ohne irgendwas? fragen über fragen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: limonium</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7607</link>
		<dc:creator>limonium</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 21:27:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7607</guid>
		<description>Liebe Katha,

beim dritten Absatz Deines letzten Kommentars geht mir das Herz über. Besser kann man das Konzept einer vom Kern her guten Lebensmittelkultur nicht auf den Punkt bringen.

Ein augenöffnendes Erlebnis kann sein, exemplarisch die Erzeugung eines Lebensmittels zu üben. Egal, welches. Zu merken, welche Arbeit darin steckt kann schon beeindrucken - viel mehr aber der nächste, viel mühevollere Schritt: welche jahrelange Arbeit es kosten kann, das auch in hervorragender Qualität zu bewerkstelligen.

Man begegnet von da an jedem Erzeuger eines guten Lebensmittels - wieder egal, welches - anders. Mündiger, verständiger. Und viel demütiger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Katha,</p>
<p>beim dritten Absatz Deines letzten Kommentars geht mir das Herz über. Besser kann man das Konzept einer vom Kern her guten Lebensmittelkultur nicht auf den Punkt bringen.</p>
<p>Ein augenöffnendes Erlebnis kann sein, exemplarisch die Erzeugung eines Lebensmittels zu üben. Egal, welches. Zu merken, welche Arbeit darin steckt kann schon beeindrucken &#8211; viel mehr aber der nächste, viel mühevollere Schritt: welche jahrelange Arbeit es kosten kann, das auch in hervorragender Qualität zu bewerkstelligen.</p>
<p>Man begegnet von da an jedem Erzeuger eines guten Lebensmittels &#8211; wieder egal, welches &#8211; anders. Mündiger, verständiger. Und viel demütiger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lokalreporter</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7602</link>
		<dc:creator>lokalreporter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:42:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7602</guid>
		<description>wumms, oder notate für einen 15gänge-roman.. superdichte illustration, voll der würze - begeisternd!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wumms, oder notate für einen 15gänge-roman.. superdichte illustration, voll der würze &#8211; begeisternd!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eline</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7588</link>
		<dc:creator>Eline</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 16:16:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7588</guid>
		<description>Liebe katha, 
ich freue mich, dass du so auf meine &quot;Kritik&quot; eingehst. Ich habe aus deiner Replik gelernt, dass ich derartige Ereignisse nicht unter dem Aspekt &quot;Kochen&quot; betrachten sollte. Wahrscheinlich waere ich ueberzeugter, wenn ich teilgenommen haette. Mit philosophischem Ueberbau beim Essen/Kochen/Produkten habe ich meine Probleme, weil ich zu viele Blender und Scharlatane in diesem Bereich kenne. Schoen, dass du mich von diesem Vorurteil weg bringst! 
Der Zugang zum, die Besinnung auf  das Urspruenglich-Natuerliche darf nicht den Wurzelseppen in der Supermarktwerbung ueberlassen werden, die Avantgarde ist hier gefordert. Daher kann man Initiativen wie diese gar nicht hoch genug schaetzen. Mir, als leidenschaftliche Koechin ist dieser extreme Purismus in der Verarbeitung von Produkten fremd, weil ich Vollendung wichtiger finde als Ursprungsbesinnung. Ich will ein natuerliches, regionales Produkt UND Perfektion im Kochhandwerk, ohne das Natuerliche zu verfremden.
Nach dem Impuls durch die kuenstlerische Avantgarde ist der zwangslaeufig naechste Schritt die Umsetzung in Gastronomie und beim Konsumenten.
Ich moechte mich bei dieser Gelegenheit bei dir fuer die vielen Impulse, die du mit esskultur.at setzt, bedanken!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe katha,<br />
ich freue mich, dass du so auf meine &#8220;Kritik&#8221; eingehst. Ich habe aus deiner Replik gelernt, dass ich derartige Ereignisse nicht unter dem Aspekt &#8220;Kochen&#8221; betrachten sollte. Wahrscheinlich waere ich ueberzeugter, wenn ich teilgenommen haette. Mit philosophischem Ueberbau beim Essen/Kochen/Produkten habe ich meine Probleme, weil ich zu viele Blender und Scharlatane in diesem Bereich kenne. Schoen, dass du mich von diesem Vorurteil weg bringst!<br />
Der Zugang zum, die Besinnung auf  das Urspruenglich-Natuerliche darf nicht den Wurzelseppen in der Supermarktwerbung ueberlassen werden, die Avantgarde ist hier gefordert. Daher kann man Initiativen wie diese gar nicht hoch genug schaetzen. Mir, als leidenschaftliche Koechin ist dieser extreme Purismus in der Verarbeitung von Produkten fremd, weil ich Vollendung wichtiger finde als Ursprungsbesinnung. Ich will ein natuerliches, regionales Produkt UND Perfektion im Kochhandwerk, ohne das Natuerliche zu verfremden.<br />
Nach dem Impuls durch die kuenstlerische Avantgarde ist der zwangslaeufig naechste Schritt die Umsetzung in Gastronomie und beim Konsumenten.<br />
Ich moechte mich bei dieser Gelegenheit bei dir fuer die vielen Impulse, die du mit esskultur.at setzt, bedanken!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: uli</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/#comment-7587</link>
		<dc:creator>uli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:39:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=1600#comment-7587</guid>
		<description>die diskussion zu diesem essen find ich sehr spannend, da sie viele der gedanken spiegelt, die mir seit dem begeisterten bericht durch den kopf gehen - so eine spitzenveranstaltung für insider ist sicher fein.
aber: was ist im alltag?
wie viele menschen erreichen die ideen und wie viele kommen an diese qualität?
gar nicht so sozialkritisch gemeint, sondern eher alltagspraktisch in hinblick auf unser tägliches zeitmanagement!?!
wie sind solche konzepte in unsere tägliche ernährung übertragbar? weniger die zubereitung ist gemeint, als die beschaffung der produkte!

2 fragen resultieren für mich aus den gedanken:
was sagt die frau esskultur zur bio-und ursprungslinie bei hofer?

und, ganz etwas anderes, aber doch nicht wirklich: was hat es mit kremser safran auf sich? angeblich war der im 19.jh. berühmt gut und wird in mautern wieder angebaut.

mahlzeit:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die diskussion zu diesem essen find ich sehr spannend, da sie viele der gedanken spiegelt, die mir seit dem begeisterten bericht durch den kopf gehen &#8211; so eine spitzenveranstaltung für insider ist sicher fein.<br />
aber: was ist im alltag?<br />
wie viele menschen erreichen die ideen und wie viele kommen an diese qualität?<br />
gar nicht so sozialkritisch gemeint, sondern eher alltagspraktisch in hinblick auf unser tägliches zeitmanagement!?!<br />
wie sind solche konzepte in unsere tägliche ernährung übertragbar? weniger die zubereitung ist gemeint, als die beschaffung der produkte!</p>
<p>2 fragen resultieren für mich aus den gedanken:<br />
was sagt die frau esskultur zur bio-und ursprungslinie bei hofer?</p>
<p>und, ganz etwas anderes, aber doch nicht wirklich: was hat es mit kremser safran auf sich? angeblich war der im 19.jh. berühmt gut und wird in mautern wieder angebaut.</p>
<p>mahlzeit:)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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