10 tage, 10 listen: lussekatter

was könnte am 12. dezember wichtiger sein als die einkaufsliste für morgen?

des rätsels lösung ist im esskultur.at-logo ganz oben zu sehen: das sind lussekatter: schwedisches safrangebäck, das am 13. dezember gebacken und frisch gegessen wird.
für mich nach wie vor das beste safran-rezept.

10 tage, 10 listen
tag 3: einkaufsliste für lussekatter

1. 3-5 brieferl safranfäden allerbester qualität(*) (à ca. 0,1 g; benötigt wird ca. 1/2 teelöffel)
2. 1 würfel germ (benötigt werden 30 g oder die entsprechende menge trockenhefe)
3. 1 kl. packerl milch (benötigt wird 1/4 l)
4. 1 stück butter (benötigt wird 1/8 kg oder etwas mehr)
5. 2 eier
6. feines salz (benötigt wird 1/2 teelöffel)
7. 1 packerl weizenmehl (in österreich: glatt; benötigt wird 1/2 kg)
8. 1 packerl staubzucker (benötigt wird 1/8 kg)
9. 1 kl. packerl rosinen (benötigt werden 64 stück)
10. 1 rolle backpapier (benötigt werden 2 bögen)

mein lussekatter-rezept
die arbeitsschritte als lussekatter-lichtbilderschau
für die wiederholung zu den festtagen die lachsbrötchen der frau esskultur

(*ich verwende heuer zum ersten mal meinen vor zwei jahren selbst gepflückten pannonischen safran, der so unglaublich gut riecht, dass es kaum zum derpacken ist.)

vor zwei jahren auf esskultur.at:
safran aus österreich: die ernte
safran aus österreich: das zupfen

meine safran-reportage im rondo (der standard):
roter faden des guten geschmacks (inkl. fotos)
meine safran-reportage in der maxima:
unendlich kostbar (inkl. fotos)

kommentare

6 kommentare zu “10 tage, 10 listen: lussekatter”

  1. creezy sagt:

    Ich bin ja immer noch völlig fasziniert von den Safranfotos und Deinem Ernteerlebnis überhaupt. Ich hoffe, Du bist Dir Deines Glücks bewusst? ,-)

  2. katha sagt:

    danke, creezy, und ja: bin ich, sonst würde ich nicht ständig wieder drüber reden und schreiben. und ich bin auch zwei jahre später noch immer fasziniert, dass man für allerbesten safran keine schwülstige orient-stimmung, sondern bloss einen sonnigen acker und viel leidenschaft braucht.

  3. sisko sagt:

    Selbst Geerntetes – wenn auch (noch?) nicht vom eigenen Acker – zu verarbeiten kommt einem kulinarischen Idealzustand nahe

  4. uli sagt:

    meine höchste hochachtung, katha, vor weihnachten, neben packen und backen, den adventkalender mit derart interessanten listen zu füllen!

    ich hoffe, wenigstens regelmäßig zum lesen zu kommen!

    zum thema schlachten:
    als im frühjahr ein tier (katze?elster?) unseren sebastian, den sonnenbarsch, aus
    dem teich gefischt hat, ohne ihn zu fressen, habe ich gemerkt, wie wichtig der kreislauf ist: so sinnlos, ein erstickter fisch, der niemanden nährt!

  5. katha sagt:

    stimmt, sisko, aber bei den gewürzen anzufangen ist wie das pferd von hinten aufzuzäumen. erdäpfel und gmias wären wohl wichtiger, wenn der acker vorhanden wäre.

    danke, uli! ich spiele in dem zirkus ja nicht mit (ausser lussekatter und ein paar kekserl), da geht sich das schon aus. ausserdem habe ich ja was aufzuholen, weil in den letzten monaten so oft so wenig zeit für esskultur.at war.
    traurige geschichte, und weisst du, was mir da einfällt: all die lebensmittel, die gekauft werden und unausgepackt in den müll wandern. jeden tag.

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  1. […] aus österreich (seit oktober 2007) – ernte, zupfen, lussekatter, einkaufsliste, […]



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