we.blog

die österreichische blogosphäre (und die frau esskultur) im tv

würde ich nochmals studieren, würde ich mich über semesterprojekte wie das der wiener fh für journalismus freuen: die jungen kolleg/inn/en dort durften sich aussuchen, worüber sie eine tv-sendereihe machen wollten, die auch tatsächlich im wiener tv-sender okto ausgestrahlt wird. sie haben beschlossen, sich die österreichische blogosphäre genauer anzusehen und aus 11 verschiedenen themenbereichen jeweils eine bloggerin/einen blogger zu porträtieren: die sendereihe heißt „we.blog. in den ersten fünf sendungen ging’s um heimischen hiphop, medienkontrolle, rechte von homosexuellen, österreichisches modedesign und fußballfans. heute abend ist das essen – und esskultur.at – dran.

wir hatten damals an der salzburger kommunikationswissenschaft zwar auch ein tv-projekt, aber der rahmen „alltagsgeschichten“ (genau, die lehrveranstaltungsleiterin war elisabeth t. spira) war viel zu eng und die ansichten darüber vorgefasst. auch von mir. ich mochte den blickwinkel der „alltagsgeschichten“ noch nie. ob diese lehrveranstaltung der grund war, dass ich nicht tv-journalistin wurde, darf bezweifelt werden. trotzdem war mir zuallererst mulmig zumute, als mich andrea thek – eine der studierenden, die „we.blog“ produzieren – fragte, ob ich als österreichische food bloggerin lust und zeit hätte, protagonistin in einer der 11 tv-sendungen von „we.blog“ zu sein. da ich mich damals als studentin auch über zusagen gefreut hätte, habe ich mitgemacht. gedreht wurde  in meisterkoch meinrad neunkirchners küche im freyenstein, im kaas am markt (karmelitermarkt) und im studio. dazu kommen (ohne mich) eine umfrage und interviews mit einer ernährungswissenschafterin sowie mit slow food wien-obfrau barbara van melle. ich bin gespannt auf die fertige sendung.

„ich war jung und brauchte das geld“ kann ich nicht behaupten, aber „ich war krank und wollte nicht absagen“ schon. das insert „frau esskultur kann wegen kreuzweh nicht anders sitzen, gehen oder stehen und hat nicht immer so eine rote nase“ am beginn der sendung wurde mir vermutlich nicht gewährt… heute abend um 21.15 uhr auf okto (livestream) und danach auf dem we.blog ist die sendung zu sehen. werte leser/innen, haltet mir/halten sie mir auch danach die treue, was auch immer in den 15 min kommen mag.

ps: danke an andrea, sabrina und reini von we.blog für euer interesse. ihr habt das professionell, fröhlich und engagiert über die bühne gebracht.

kommentare

7 kommentare zu “we.blog”

  1. andreaT sagt:

    Danke dir für deine Unterstützung – trotz kreuzweh usw. Bin auf deine Kritik danach gespannt :-)

  2. reini sagt:

    toller artikel! und danke für das lob am ende, du warst eine großartige protagonistin! ;) die sendung ist sehr schön geworden wie ich finde, hat eben alles gepasst. liebe grüße und alles gute für 2011, reini

  3. Nathalie sagt:

    Da sind wir aber jetzt mal gespannt …

  4. Claus sagt:

    War doch gut. Kurz und knapp und viel gesagt. Klasse!

  5. Buchfink sagt:

    Ich hab’s auch gesehen, Sie kamen gut rüber, optisch und rhetorisch. Aber ich hätte es gerne ausführlicher gehabt, vom „Freyenstein“ noch mehr gesehen, aber darauf hatten Sie natürlich keinen Einfluss.

  6. ono sagt:

    Und wann kommt bitte die nächste, mindestens 1- stündige Sendung?
    Schliesslich machst du einem mit den Berichten über Marktstandl, Bäcker, Freyenstein etc. ziemlich Lust das alles noch ausführlicher zu sehen.
    Es erstaunt mich immer wieder, wie ernährungsbewußt die Leute auf der Strasse so reden, wenn sie interviewt werden. Wer sind dann all die Leute die die Tütensuppen einkaufen und sich empören wenn Lebensmittel mehr kosten als bei Aldi?

  7. katha sagt:

    danke euch/ihnen allen! wie heißt’s so schön? schuster, bleib bei deinem leisten. und das mache ich auch. ich konnte es anschauen, ohne danach unterirdisch gehen zu müssen. nicht mein verdienst, sondern das vom we.blog-team.

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