paris im dutzend: intermezzo

von 605 nach dem ausmisten übrig gebliebenen bildern aus paris ist das mein liebstes. warum? das weiß ich selbst nicht so genau, aber ich werde euch die geschichte/n dazu erzählen.

davor interessiert mich aber, ob auch bei euch was anspringt, wenn ihr dieses bild seht (beim klick drauf wird’s doppelt so groß) – und wenn ja, was.

kommentare

26 kommentare zu “paris im dutzend: intermezzo”

  1. Thea sagt:

    Die goldgelbe Butter, die aber sowas von rohmilchig aussieht, vielleicht leicht gesalzen… Und vom Zustand her eine ganze Weile nach sicher einem großen Genuß frugaler und dennoch/gleichzeitig luxuriöser Art. Habe eben ein paar Scheiben Brot mit Rohmilchbutter (Frankreich), hauchdünnen topfrischen Knoblauchscheibchen (aus Frau Lehmanns Garten am Rande Berlins), Tomaten (aus Brandenburg), schwarzem Pfeffer (von „Schwarzer Pfeffer“) und Fleur de Sel hinter mir. Ob ich mir nach Deinem Photo noch ’ne Stulle mache?

  2. tägliches Leben…..Diese Butter habe ich im frigo, den moutarde de Meaux im Grès-Topf und das Baguette immer au warm…..

  3. Ehrlich gesagt „springt“ mich beim Anblick dieses Stillebens nichts so richtig an. Was mir allerdings spontan in den Sinn kam: „Wer hat denn da so an dieser köstlichen Butter rumgewütet?“ ;-)

  4. eline sagt:

    Zuerst das Schwein (ich mag diese Tiere so gerne). Dann das Butterpackerl-Gemetzel mit dem ungeeigneten Messer (Selbstversorung im Appartement?)

  5. the oxonian austrian sagt:

    Was ist denn das schraeg hinter der Butter, rechts neben dem Serviettenspender?

  6. katha sagt:

    und, thea, wurde noch eine stulle draus? mich regt’s ja ähnlich an, bloß kriegt man hier keine butter dieser art.

    du weißt aber schon, dass du im schlaraffenland lebst, bolli?

    dann warte auf die weiteren bilder und die geschichte/n, ti saluto ticino

    spannend, wie offen die assoziationen bleiben, wenn man eben noch nicht über das drumherum bescheid weiß, eline.

    meinst du ganz hinten unscharf im hintergrund, oxonian austrian? das ist ein grill bzw. der spritzschutz drumherum.

  7. the oxonian austrian sagt:

    @katha, das direkt zwischen Serviettenspender und Senfglas auf einem Tellerchen: Minicrepes, schmutziges Backpapier?

  8. katha sagt:

    achso, du meinst den kleinen berg schmutziger teller. das obenauf sind dünne glasteller.

  9. Stefania sagt:

    die Noten auf der rechten Bildseite;-) „Non…“

  10. Ana sagt:

    Die Butter wurde hier klar ins rechte Licht gerückt! Allerdings dachte ich auf dem ersten Blick es wäre ein aufgerissenes Brandteiggebäck. :) Das dunkle Bild des Schweines im Konstrast zur Butter löst bei mir auch ein bestimmtes Gefühl aus. Ich kann aber nicht beschreiben, was es ist…

  11. sisko sagt:

    War mir beim ersten kurzen Betrachten nicht sicher, ob das Gelbe im Vordergrund Butter oder malträtiertes Gebäck ist. Beim Schwein dachte ich zuerst an ein Erdferkel, dafür ist aber die Schnauze zu kurz.

  12. katha sagt:

    hilfe, stefania, was siehst du für geheime zeichen…noten…wo?

    spannend, ana, der kontrast spielt auch bei meiner wahrnehmung eine rolle.

    erdferkel, sisko? was ihr alles seht – und was ich alles dabei lerne!

  13. Ich finde, dass die leblosen Elemente (das mausgraue Rattenschwein auf seinem ‚Sargdeckel‘ und der graue Serviettenhalter) nur dazu da zu sein scheinen, um das Lebendige, Farbige (Essen) um so begehrlicher erscheinen zu lassen…

  14. Beate sagt:

    Es sieht fast aus wie ein altes holländisches Stilleben mit dem schönen Kontrast zwischen all den kühlen Grautönen und dem braunen Schälchen, dem Senf und vor allem der leuchtenden Butter, bei der ich lange überlegt habe ob es nicht doch ein Käse ist.Und dann dieses seltsame Schwein. Versteh ich gut, dass es ein Lieblingsbild ist.

  15. entegut sagt:

    die butter ist weich! ich mag nur kalte butter. was gab’s zum bempft?

  16. die Butter sieht so aus wie auf der Alpe.

  17. queenofsoup sagt:

    ich nehm an, nach einem raubzug durch pariser feinkost/bioläden und über -märkte der umgebung seid ihr bei l’avant-comptoir eingefallen, habt tausend kleinigkeiten probiert, und im zuge dessen die wundervolle rohmilchbutter und den frischen groben senf aus den einkaufssackerln gleich mit angerissen. so hätt ichs zumindest gemacht! und wer weiß, was alles da noch dran glauben hat müssen… magnifique!

    besitos aus der hitze
    queenofsoup

  18. Ellja sagt:

    sicherlich ist das in keinem hotelzimmer… hier sieht es aus, wie in einer Restaurantküche oder was ist das für ein metallischer untergrund? Ist doch nirosta oder? Und wenn ich die Butter und den Senf sehe, da fehlt ja noch was..wer isst denn butter mit senf?

  19. Micha sagt:

    Geht mir wie Ellja: wer ißt Butter mit Senf – selbst wenn Butter und Senf noch so köstlich sind. Und als Resto stimmt die Beleuchtung nicht – das muss woanders sein. Mein Lieblingsbild bisher war das mit dem Plakat von dem französischen Pinocchio.

  20. baguette & kaviar -> erinnerung an DIVA <-

  21. Schaut aus wie in einer Tapas-Bar, die Spanier lieben doch Schweine ;-), – vor allem die mit den schwarzen Haxerln. Auch das kleine Schüsserl aus Ton sieht wie ein typisches Tapas-Schüsserl aus. Was war denn drinnen?

  22. uli sagt:

    senf auf butterbrot war ein leibgericht meiner großmutter, und es galt als hausmittel gegen sodbrennen, auch in zeiten als bio und gesucht gute lebensmittel kein thema waren, sein konnten!

    ps
    das schwein sieht traurig drein!

  23. Buchfink sagt:

    Jetzt möchte ich bitte- endlich- die Geschichte dazu lesen! Vielen Dank.

  24. katha sagt:

    danke, buchfink, für den stesser, habe mich schokokillerkuchengestärkt (250 butter, 225 schoko von 60-82 %) an die auflösung gemacht.

    danke euch allen fürs assoziieren, hat mir sehr getaugt!

    und dass du, queenofsoup, das l’avant comptoir kennst, hätte ich mir denken können.

  25. queenofsoup sagt:

    gar nicht, das war geschummelt – bzw steht ja auf dem foto drauf, gute augen vorausgesetzt ;)
    aber die adresse ist fürs nexte mal notiert, bestimmt bald – danke für den tipp! wer weiß, vielleicht bin ich dafür übernächste woche schon wieder bei st. johns… wo du natürlich auch längst hingehörst, huschhusch

    besitos aus der dampfkuchl
    la reina de sopa

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  1. […] was für einen ruf das comptoir in paris hat, entzieht sich meiner kenntnis und ich habe auch nicht vor, es zu recherchieren. so stelle ich mir jedenfalls esskultur vor. die essenz davon sehe ich auf meinem pariser lieblingsbild. […]



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