freytag, der 13.

vier food bloggerinnen (genau, die linzer runde) und ihre männer an einem tisch im freyenstein. genau so war es. und möge es bald wieder sein.

danke, eline, ellja, küchenschabe und männer!

danke, meinrad, leonhard, oliver und eva.

die lammleber! das lammbeuscherl! die gaudi!

kommentare

31 kommentare zu “freytag, der 13.”

  1. Ellja sagt:

    du hast dich hier ja wirklich kurz gehalten, wie angekündigt, aber natürlich punktgenau getroffen, wie immer! Ich hab jetzt im nachhinein beim studieren der Menüliste gesehen, dass wir da wohl ein paar guzzis bekommen haben, die auf der karte gar nicht drauf waren.. ich find jedenfalls das beuscherl und den kalbskopf nirgends ;-)

  2. ja, möge es bald wieder sein! müssen wir schauen, ob es in linz und umgebung ein lokal gibt, das dem freyenstein auch nur annähernd das wasser reichen kann …

  3. katha sagt:

    chez kuchenschabé vielleicht?

  4. neeeeeeeeeeeeeeein!!! Acht Leute, da entleib ich mich vorher oder ich wandere aus :-)

  5. katha sagt:

    ins sommerhäuserl? wir kommen auch dort hin, kein problem ;-)

  6. Eline sagt:

    der bärlauchspinat, das reiberdatschi, das thymianknöderl, das maishendl-saftl, ….
    katha,
    die küchenschabe darfst du nicht so schrecken, das müssen wir behutsamer angehen. Etwa so: wir würden gerne mal deinen Garten sehen und die Zitruspflanzen, Essen und Trinken bringen wir selber mit ;-))))

  7. Nathalie sagt:

    Was sind denn bitte Augsburger??????
    (Ich bin in Augsburg aufgewachsen.) #verwirrt#

  8. Ellja sagt:

    Nathalie, DANKE für diese Frage, mein Abend mit euch geht grad weiter, ich muss nämlich herzlich lachen…. (nathalie, über diese Frage haben wir am Freitag schon angeregt diskutiert)!!!

  9. katha sagt:

    das sardinensaucerl, der spargel, die seeforelle, es geht endlos dahin, eline.
    okay, ich bringe zitruskerne mit ;-)

    nathalie, nein! diese baustelle ist schon geschlossen, die war schon am freytag länger offen! die oberösterreicherinnen (die noch in der heimat leben) werden hier gleich einfallen wie die heuschrecken und behaupten, augsburger seien wollwürste oder halt weißwürste, aber in wien sind augsburger rötlich, schauen wie knacker aus, sind aber (angeblich) keine, weil nicht geselcht. aber ich bin keine wurstologin, da bräuchten wir jetzt einen fleischhauer, der schlichten kann.

  10. das ist aber klar, dass augsburger weiß und nicht rötlich sind – wie weißwürscht halt, aber ohne grünzeugs drinnen ;-)

  11. katha sagt:

    hab ich „wie die heuschrecken“ geschrieben? ich meinte natürlich küchenschaben!

  12. Da ich das Freyenstein nicht des Kannibalismus‘ bezichtigen möchte und um des lieben Friedens zwischen Oberösterreich, Schwaben und Wien willen sind in diesem Fall die AugsburgerInnen einfach Hühner: http://de.wikipedia.org/wiki/Augsburger_%28Huhn%29 ;-)

  13. angelika sagt:

    ooh das klingt aber nach einem sehr gelungenen abend – in jeder hinsicht! danke fürs bild – ist immer angenehm, sich eines machen zu können :)

  14. lamiacucina sagt:

    Danke für das Bild. Was bloss in der mit Gummiband verschlossenen Eierschachtel drin ist ?

  15. katha sagt:

    sehr diplomatisch, christoph, danke.

    zum einen das, angelika, zum anderen sollen diese veröffentlichten interna schon auch dazu dienen, es uns gleichzutun und den menschen hinter den blog- und social-media-nicks ein echtes (lebendiges) gesicht zu geben.

    genau das, wonach es aussieht, robert. und ein bisserl mehr. aufklärung folgt!

  16. Nathalie sagt:

    @kuechenschabe und @katha
    Weißwürste ohne Grünzeug also. Ok. Mit Haut oder ohne?
    (Egal wie – in Augsburg völlig unbekannt. Werde aber die Frau Mama fragen.)

  17. nysa sagt:

    schaut nach sehr viel spass aus!!! :-)

  18. the oxonian austrian sagt:

    Also in Wien sind Augsburger keine Wurstsorte im eigentlichen Sinn (sicher keine Weißwurst ohne Grünzeug!!!). Augsburger sind der Länge nach halbierte Knackwürste (also kurze, sehr dicke Frankfurter/Wiener/Bockwürste), die herausgebraten wurden.

  19. entegut sagt:

    @oxl austrian:augsburger sind, so wie katha sagte, nicht geselchte knacker und damit im geschmack viel feiner. ‚dank‘ der übermacht der supermärkte kennt keiner mehr augschburger, wie der wiener sagt.

  20. Chris sagt:

    Das freut mich, dass ihr genauso über die Augsburger gestolpert seid wie wir. Uns wurden sie von der grandiosen Maîtresse d‘ als Knacker umschrieben.

    Lustig, dass wir in 24 h alle am selben Ort waren! Und interessant zu sehen, wie sich das Menü dazwischen verändert und doch die gleichen Stimmung darin zu sehen ist.

  21. katha sagt:

    nathalie, der küchenschabe darfst du nix glauben. augsburger haben kein grünzeugs drin, darüber sind wir uns einig, aber: in wien sind sie rosarot, wie knacker, aber eben doch keine.

    nysa, definitiv!

    auch nicht ganz richtig, oxonian austrian, weil knacker eben geselcht und augsburger eigentlich nicht sind. aber es stimmt, dass die bezeichnung augsburger in wien auch synonym für gebratene knacker verwendet wird.

    genau das ist der punkt, ente, den unterschied kennt keine/r mehr, weil sie auch nicht mehr so angeboten werden.

    ihr seid am samstag dort gewesen, chris, stimmt’s? wenn ich jetzt eine facebook-überschneidung im hirn habe, liege ich nicht ganz falsch, oder?

  22. Chris sagt:

    Wir waren am Donnerstag (das Beuscherl war wirklich gut!). Da wurde uns schon gesagt, dass du morgen kommst und ich habe schöne Grüße in Auftrag gegeben. Sind wahrscheinlich untergegangen, war genug los.
    Facebook eher nicht, mehr eMail. ;)
    Und der Holleressig ist toll!

  23. katha sagt:

    sorry, chris, jetzt hab‘ ich’s wieder. danke fürs auf die sprünge helfen. sehr witzig, weil nämlich auch am samstag jemand aus dem esskultur-umfeld dort war, sprich: drei tage hintereinander so narrische wie wir. freut mich, dass es euch getaugt hat – hattet ihr auch für den einen oder anderen tipp zeit?

    ps: holleressigrezept ist in unserem buch, weißt du bestimmt schon…

  24. Chris sagt:

    Sowohl Cafés als auch wiener Küche haben wir fast komplett heimgesucht und einige sehr schöne Entdeckungen gemacht. :) Oh, und die Brote im Kameel. Noch mal vielen Dank!

    Das Buch gab’s praktischerweise zum Essig dazu. Oder war’s umgekehrt, jedenfalls ideal kombiniert.

  25. the oxonian austrian sagt:

    Nachdem ich so gern i-Tüpfelreiten tu: Lt. Österreichischem Lebensmittelbuch Codex B 14 ist der einzige Unterschied zwischen Knacker und Augsburger, daß die Knacker nur 2 Teile Kartoffelstärke auf 100 Teile Fleisch enthält und die Augsburger 5. Mit der Selchung hat das nix zutun.

  26. I-Tüpfelchen-reitende Naturwissenschafter – das erinnert mich sofort an „The Big Bang Theory“ . . . ;-)
    http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bang_Theory

  27. the oxonian austrian sagt:

    Christoph, ich geb gern unumwunden zu, daß ich sheldon-eske Züge hab. ;)

  28. katha sagt:

    kenn‘ mich aus, chris, und freut mich – vor allem die kameel-brötchen, ohne die hättet ihr nicht heimfahren dürfen.

    zur wurstfrage, oxonian austrian und christoph, sage ich erst was, nachdem ich mit meinem anwalt, pardon, der innung gesprochen habe. im ernst: anfrage gestellt, mal sehen, was kommt.

  29. katha sagt:

    die innung hat mir geantwortet, was wir dank i-tüpferl-reiter oxonian austrian eh schon wussten. was wir noch nicht geklärt haben, ist der unterschied zwischen der extrawurst und der knackwurst. aber wir kommen der sache näher. hier geht’s zum codex-kapitel b 14 fleisch und fleischerzeugnisse, s. 36-52 sind interessant (pdf).

    Sehr geehrte Frau Seiser,

    lt. Österreichischem Lebensmittelbuch, Codexkapitel B 14, Fleisch und Fleischerzeugnisse, zählen Augsburger zu den Brühwürsten:

    B.4.2 Brühwürste
    Brühwürste und gebratene Würste sind aus Brät oder unter Mitverwendung von Brät unter Zugabe von Gewürzen hergestellte Würste, die einer Erhitzung unterzogen werden.
    Man unterscheidet Brät- und Fleischwürste.

    Augsburger werden zu den Brätwürsten, Sorte 2, gezählt:
    Sorte 2: Extrawurst im Kranz (rund), Knackwurst, Schübling, Salzburger, Dampfwürstel, Weißwurst; Leberkäse, Fleischkäse;
    Augsburger: Wie Extrawurst im Kranz (rund) und dgl., jedoch auf 100 Teile Wurstmasse 5 Teile Kartoffelstärke

    Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage damit beantworten. Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

    Freundliche Grüße

    BUNDESINNUNG DER LEBENSMITTELGEWERBE

  30. katha sagt:

    zur augsburger-frage gibt’s einen kleinen neuen hinweis: habe gestern bei den besorgungen für den 6. wiener jour doux zufällig mister dry-aged-beef höllerschmid getroffen und ihn gleich befragt: er meint, der wesentliche unterschied wäre die verwendung von kochsalz (weiß) oder pökelsalz (rötlich). und das bringt uns der sache noch ein wenig näher. denn per definitionem ist die augsburger nur weicher, wegen mehr stärke, aber nicht zwangsweise aus anderem fleisch als knacker. und was das selchen betrifft, da gibt’s offenber interpretationsspielraum. ich glaube, dass augsburger nicht geselcht gehören.

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