sonntagssinnessammlung kw 33

lieblingsbild

wien, freitag, 17. august 2012, apfelschlangerl #1 2012 mit gravensteiner und jetzt noch knackigen james grieve aus dem schwiegerelterlichen garten

feiner geruch

  • maracujasaft, der beim einkaufen im biosupermarkt aus einer beschädigten frucht über meine hand rinnt und mich noch eine stunde olfaktorisch begleitet
  • salbei im garten
  • apfelschlangerl, was denn sonst!

bleibender geschmack

  • biskuitroulade mit schokocreme von u. – beim haus ausräumen 1. tag
  • schoko-marillen-kuchen von u. – beim haus ausräumen 2. tag
  • biskuitroulade mit himbeerobers von u. – beim haus ausräumen 3. tag
  • kardinalschnitten von s., mit kaffeecreme, wie sonst?
  • croissant im odc (siehe bild rechts oben), mit jemandem, den viele von euch kennen, aber das kleine geheimnis lüften wir erst in ein paar monaten
  • caponata, wie hier, und schon wieder nicht fotografiert
  • apfelschlangerl – dürfte ich allen ernstes nur eine lieblingsspeise nennen, es wäre seit immer schon und bis in alle ewigkeit dieses apfelschlangerl (das rezept wird erstmals in österreich vegetarisch* veröffentlicht)
  • paradeiser, reif und sonnenheiß gepflückt, barfuß (fußsohlen, die nur durch abwechselndes füße hochreißen vom anpicken an der steinterrasse abgehalten werden können) an ihrem wuchsort gegessen
  • zucchiniblütenziegenkäsesafranwermutpasta von d., sehr fein
  • die ersten heidelbeeren, in dalken, blaue zungen herzeigen inklusive

wohliges gefühl

  • plauli ist wieder da! (eine lange geschichte, die nur am rande mit esskultur zu tun hat)
  • die mürb-knuspernde konsistenz vom ausgekühlten, aber nicht kalten apfelschlangerl, ganz besonders am eck

  • die perfekte balance des apfelschlangerls: die genau so und nicht anders mit der hand geschnittenen, weichen, aber nicht zerfallenen, aromatisch-würzigen apfelstückerl, der ungesüßte, knusprig-bröselnde, mürbe teig und die dünne staubzuckerschicht obenauf
  • spontan mit freundin l. und freund f. uhudlersekt trinken, gurkenkaltschale, caponata und apfelschlangerl essen

angenehmer klang

  • zwei stunden gemeinsam mit dem web- und sängermeister caponata für ca. 20 leute machen, inkl. routinierter abläufe samt damit verbundener küchengeräusche
  • der unverwechselbare (und nur für geübte hörbare) sound, den die gabel beim ins apfelschlangerl graben macht

* österreich vegetarisch erscheint in genau 4 wochen! wer möchte, wird dieses kochbuch dann direkt über esskultur beziehen können. bitte noch um ein paar tage geduld, bis das bestellformular und die zugehörige seite aktualisiert sind.

kommentare

13 kommentare zu “sonntagssinnessammlung kw 33”

  1. Angelika sagt:

    Liebe Katha, diese Apfelschlangerl klingen und sehen einfach total verführerisch aus. Die tät‘ ich jetzt gerne kosten – obwohl ich gerade erst liebe Freunde bewirtet und dabei auch nicht gerade schlecht geschmaust hab‘. – Ich freue mich schon sehr auf Dein Kochbuch, und außerdem würd‘ ich Dich gern zu einem Plausch zu mir einladen… machen wir uns das per Email aus?
    Danke für alle die positive, sinnliche Inspiration… liebe Grüße Angelika

  2. katha sagt:

    schon aufgegessen, liebe angelika, aber es war ja eh erst die #1 2012, viele weitere werden folgen. und unser küchen(?)plausch auch.

  3. Thea sagt:

    Jetzt bin ich total „apfelgeschlangerlt“. Und wenn ich nur die Sorte Gravensteiner lese, kommen ebenfalls Sehnsüchte auf. Leider ist mir heute zu heiß für einen Marktgang.

  4. Lika sagt:

    Hallo!

    Das Apfelschlangerl sieht verführerisch aus, gibt es dazu ein Rezept?
    Ich steh nämlich mit Strudelteig auf Kriegsfuß, der wird bei mir einfach nichts :-)

    Sonnige Grüße und eine schöne Woche, Lika

  5. ich bin seit juli auch am apfelschlangerlmachen, immer nach altbewährtem rezept, das um kein eitzerl ;-) verändert werden darf! am liebsten sind sie mir mit klaräpfeln, dann kommen die berlepsch.
    freu mich schon auf dein buch, das ich (mit autogramm) natürlich direkt von dir haben möchte. apfelschlangerl werd ich aber weiterhin nach exschwiegermütterlichem rezept machen :-)

  6. Da werd ich richtig rührselig, auch ein bisserl traurig. Die Apfelschlangerl meiner Oma – hach, wie habe ich sie geliebt… Ich seh sie noch sitzen, beim Apfelblattln, allein die waren schon ein Genuss, so ganz fein geschnitten!
    Die Gravensteiner sind bei uns auch grad erntereif – Apfelmus mit Schlagobers, mmmh…

  7. Hamleys sagt:

    Als aus dem Norden zugereiste Vegetarierin bin ich ja sowieso schon seeehr gespannt auf das Buch – aber jetzt bin ich soweit, daß ich’s nur wegen der Apfelschlangerln kaufen würde.:-)

  8. Sílvia sagt:

    Jetzt läuft grad auf BRalpha noch einmal eure Sendung über das Brot, grad für Bayern nicht uninteressant nach der Pleitze von Müller Brot.

    Liebe Grüße, mit großer Vorfreude auf das neue Kochbuch

  9. Lika sagt:

    Auweh….na da hab ich mal schön quer gelesen und das wichtigste (den Rezepthinweis) überlesen!
    Also das Buch prangt sowieso schon ganz oben auf die Weihnachts-Geburtstagswunschliste, und jetzt erst recht……damit es mein Herzallerliebster auch ja nicht vergisst :-)

    Liebe Grüße, Lika

  10. katha sagt:

    das mit der hitze hat sich derzeit ja erledigt, thea, auf zu den äpfeln!

    ist eh kein strudelteig, lika, sondern ein mürbteig, also keine sorge. das buch ist jetzt auch hier auf esskultur vorbestellbar…

    apfelschlangerl dürfen nur nach dem jeweils einzig wahren rezept gemacht werden, küchenschabe, gar keine frage! und du bist noch dazu mit den richtigen äpfeln gut versorgt. buch: sehr gerne!

    back die wehmut einfach in ein apfelschlangerl ein, mädel vom land!

    mission accomplished, hamleys ;-) freut mich!

    dabei hat dieser schauplatz auch bloß ein paar wichtige punkte angesprochen, silvia, ein zwölfteiler übers brot wäre locker zu füllen. deine vorfreude freut mich! das buch ist ab sofort auch hier auf esskultur vorbestellbar.

  11. dickakroell sagt:

    Liebe Katha, von dem Apfelschlangerl weiß ich ja schon per Foto, daß es herrlich sein wird … wehe das neue Buch ist nicht rechtzeitig zum Apfelschlangerl backen mit Gravensteiner in München :-)
    Gravensteiner gibt es hier nämlich wirklich immer nur von Ende August bis Ende September, danach finde ich in diesem kulinarischen Provinznest, als das sich meine Heimatstadt bedauerlicherweise immer wieder aufs Neue herausstellt, keine Gravensteiner mehr.

    Viele Grüße, dickakroell

  12. Michaela sagt:

    Es ist gerade Mittag und ich kenne Apfelschlangerl zwar nicht, aber ich habe eine richtigen Gusto bekommen, die Moral aus der G’schicht,lies Esskultur nicht vor dem Mittagessen!

  13. katha sagt:

    nach den gravensteinern kommen ja noch andere taugliche, dickakroell, apfelschlangerl geht bis auf dsa späte frühjahr/den frühen sommer zum glück immer.
    und ende september wird’s auf jeden fall da sein.

    ich würde apfelschlangerl jederzeit ungschaut zum afternoon tea reichen, michaela, mit einem second flush darjeeling natürlich ;-)

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