kulinarischer sommerdank 18

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  • dieser scharfen bohnenpaste „pixian douban“ aus der chinesischen provinz sichuan, dafür, dass es sie gibt, weil sie so gut schmeckt.
  • dafür, dass es sie auch in wien in dieser qualität zu kaufen gibt. bis dato hatte ich sie über diesen englischen webshop oder wann immer ich ihrer im ausland irgendwo habhaft wurde gekauft. dann kam ein hinweis vom kollegen tobias müller im standard, dass man sie eh auch in wien bekäme. und tatsächlich: der sino asia-supermarkt auf der rechten wienzeile 37 (naschmarkt) hat sie lagernd. stets in ausreichender menge, wie die sehr nette verkäuferin betonte.

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  • die scharfe bohnenpaste (doubanjiang auf chinesisch) braucht man für mein rezept „fischduft-auberginen“ in „immer schon vegan“. es gibt einen haufen wirklich schlechter scharfer bohnenpasten bzw. -saucen mit glutamat und unzähligen weiteren unnötigen zutaten in asiashops zu kaufen. der gute stoff besteht aus fermentierten favabohnen (nicht sojabohnen!), chilischoten, salz und mehl. basta. gute scharfe bohnenpaste trägt immer irgendwo das wörtchen „pixian“ (nach der stadt, aus der die beste qualität kommen soll) im titel. und die hier schmeckt so wunderbar umami, salzig und scharf, dass ich mich jedes mal freue, wenn wir das melanzani-gericht aus dem buch, aber auch das zweimal gebratene schweinefleisch (schweinebauch vom freilandschwein) damit zubereiten. auch zu tofu passt diese paste hervorragend. einmal geöffnet, sollte man die paste in ein gut verschließbares glas umfüllen oder die packung in ein schraubglas stecken und im kühlschrank aufbewahren. sie hält weit länger als angegeben, weil ohnehin fermentiert. da ich scharfe bohnenpaste seit über 20 jahren verwende und viele marken probiert habe, bin ich wirklich dankbar und froh, diese hier nun so einfach zu bekommen.

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  • ja! natürlich für das sehr ausführliche interview mit mir zu meinem kochbuch „immer schon vegan“, …
  • … den anstoß zu meinem ersten kochkurs (nachbericht inklusive fröhlicher fotos) …
  • … und das rezeptheft mit einigen rezepten aus dem buch, das derzeit bei merkur und in ausgewählten billa-filialen zu haben ist.
  • der jungen dame aus einem wiener chor, die mich am flughafen in mailand angesprochen und mir versichert hatte, dass ich ihre liebste kochbuchautorin sei.
kommentare

6 kommentare zu “kulinarischer sommerdank 18”

  1. Sabine sagt:

    Danke!!! Endlich weiß ich, wo ich online vernünftige Chili beans herbekomme, denn bei mir in der Nähe gibt es nur die Gläser mit dem schlimmen Inhalt. Großartig!

  2. Thomas sagt:

    Die abgebildete Pixian Doubanjiang gibt’s übrigens auch in Graz zu kaufen! Und zwar bei BoboQ, dem Bubbletea-Laden in der Gleisdorfer Gasse (bzw Jakominiplatz 11).

  3. Iris sagt:

    Hallo Katharina,

    mir gefällt Dein Buch sehr gut und ich wollte gern dieses Rezept nachkochen für die Fischduft Melanzini …

    Aber leider finde ich weit und breit keinen Online-Versand, der die Pixian Doubanjiang Paste versendet. Ich bin mir sicher, dass es vielen anderen auch so geht.

    Ich wohne auf dem Land in Bayern und habe keine Ahnung, was ich als guten Ersatz dafür bestellen könnte.

    Für einen Tipp aus Deiner Trickkiste wäre ich Dir sehr dankbar, denn ich würde mich beim Nachkochen schon sehr gern an Dein Rezept halten.

    Freue mich, von Dir zu hören! Vielen Dank! Iris

  4. katha sagt:

    danke für deinen kommentar, iris.
    es gibt 2 möglichkeiten:
    1. du kontaktierst einen asialaden z.b. in münchen (möglichst einen mit china-schwerpunkt) und lässt dir die pixian doubanjiang per post von dem asiashop schicken – die paste selbst ist sehr günstig, da wäre wahrscheinlich fast das porto höher ;-)
    2. online habe ich sie selbst (bevor ich sie in wien entdeckt hatte) bei „sous chef“, einem britischen online-shop gekauft:
    http://www.souschef.co.uk/szechuan-sichuan-chilli-bean-paste.html
    die paste ist so gut, dass sich das auszahlt ;-)

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