Archiv der rubrik "(aus) getreide"

runde sache(n)

Samstag, den 31. Juli 2010
ringelblume

heute war ich zum ersten mal seit monaten so früh auf dem karmelitermarkt, dass 1. noch nicht mal alle standln aufgebaut hatten und ich 2. von der auswahl fast überfordert war. luxussorgen.
der starke geruch der ringelblumen (und der hände, die sie pflücken, tragen, entblättern oder auch nur berühren) gehört zu meinen liebsten natürlichen düften. [...]

statt eulen nach athen semmerln nach wien tragen

Montag, den 14. Juni 2010
gragger_handsemmerl

so lange gab’s noch nie nix zu lesen hier. mea culpa. aber anstatt mich lange mit schuldbekenntnissen (nein, der urlaub war bloß zehn tage lang und sehr schön, südtirol, viel essen, wenig tun, guter wein, hitze, danke der nachfrage) aufzuhalten, habe ich 240 grad heiße neuigkeiten für alle, die in wien wohnen:

mein lieblingsbäcker helmut [...]

bschoadbinkerl 18. april 2010

Sonntag, den 18. April 2010
food curated screenshot

202. kulinarische notiz
die 200. war diese hier und keine absicht, ehrlich. noch weniger repräsentativ als mit der kürzesten jemals hier erschienenen kulinarischen notiz hätte ich das runde jubiläum nicht begehen können. ein wenig statistik gefällig? esskultur.at ging am 5. mai 2007 online, die 200. kulinarische notiz, die vor allem durch abwesenheit (von buchstaben und [...]

zimtschnecken, nicht irgendwelche

Sonntag, den 21. Februar 2010
zimtschnecken_teller

twitter kann ihre gesundheit gefährden. seit vorgestern sind dort nämlich in den fressfokussierten kreisen zimtschnecken ein thema, die sich angeblich als harte zimsteine entpuppen. was für ein miserables rezept da offenbar kursiert, will ich gar nicht recherchieren.
ich kann mich zwar mit fug und recht als lussekatter-profi bezeichnen, aber zimstschnecken, auf schwedisch kanelbullar, habe ich [...]

pomeranzenparfümierter nougatgugelhupf

Freitag, den 29. Januar 2010
gugelhupf_ganz

morgen ist samstag und samstag ist kuchentag (zumindest war das früher mal so, in den guten alten zeiten), daher komme ich ausnahmsweise sofort zur sache:

dieses rezept ist die adaptation eines klassikers, sie ist aus der not und aus der tugend entstanden. nachdem ich erfolgreich auf pomeranzenjagd war (bio aus italien, bei maran, falls das [...]

winterfrühstück bei schneegestöber

Mittwoch, den 6. Januar 2010

angeblich schneibt’s am wochende bis zu 70 cm, was für wiener verhältnisse eher einer katastrophe gleicht. das schöne an solchen eiskalten wintertagen sind jene frühstücksgerichte, die bei frühlinglichen temperaturen eh nicht mehr schmecken, z. b. porridge. böse zungen nennen diese wohltuende speise haferbrei oder gar haferschlaz. selbst wenn ich zugeben muss, dass es optisch [...]

remake vom remake vom remake

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

10 tage listen erfordern 10 tage pause, in denen endlich auch wieder mehr gekocht wurde: meinrad neunkirchners knuspriger karpfen auf rahmgurken zum beispiel, ein heisser 10-minuten-schokokuchen, der mit allen mythen um den ach so komplizierten “flüssigen schokoladenkuchen” aufräumt und:
einer weiss beim titel dieser kulinarischen notiz ganz genau, wovon die rede ist: von roberts eu-konformer [...]

10 tage, 10 listen: lussekatter-lichtbilderschau

Sonntag, den 13. Dezember 2009

10 bilder für zwei bleche voll lussekatter (mein rezept) sind zu wenig, daher ausnahmsweise 2×10 (und morgen gibt’s dafür nur eine ganz kurze liste).
10 tage, 10 listen
tag 4: die famose lussekatter-lichtbilderschau
(einfach aufs erste bild klicken, der rest erklärt sich dann von selbst.)

10 tage, 10 listen: lussekatter

Samstag, den 12. Dezember 2009

was könnte am 12. dezember wichtiger sein als die einkaufsliste für morgen?
des rätsels lösung ist im esskultur.at-logo ganz oben zu sehen: das sind lussekatter: schwedisches safrangebäck, das am 13. dezember gebacken und frisch gegessen wird.
für mich nach wie vor das beste safran-rezept.
10 tage, 10 listen
tag 3: einkaufsliste für lussekatter
1. 3-5 brieferl safranfäden allerbester qualität(*) [...]

10 tage, 10 listen: keks

Donnerstag, den 10. Dezember 2009

ich mag listen sehr. vor allem listen schreiben. ich lese sie auch gerne, was vermutlich damit zu tun hat, dass man nach der lektüre einer liste zu einem bestimmten thema das gefühl hat, einen für den moment erschöpfenden, abgerundeten überblick über ebendieses zu haben. trügerisch, aber irgendwie beruhigend. (und vermutlich auch der grund, warum [...]