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	<title>esskultur &#187; medien</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
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		<title>sonntagssinnessammlung kw 2</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[beijing]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
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		<description><![CDATA[lieblingsbild noch einmal beijing, 3. jänner 2012, noch einmal chunyi, hier beim abwiegen von kochend heißem wasser für nudelteig feiner geruch wenn der web- und sängermeister drüben in der küche süße grüne fenchelfrüchte (gernot katzer lehrt uns, dass es sich nicht um samen handelt) in olivenöl röstet und der duft samt vorahnung auf pasta mit fenchel und salsiccia seinen weg zu mir ins büro herüberfindet und mich zum schnuppern und kosten und pause machen hinüberzieht bleibender geschmack der blitzsaubere, wie eine beschreibung von österreichischem riesling in einem immerwährenden weinlexikon schmeckende gobelsburger urgesteinsriesling 2010 (die flasche wurde in sehr netter und&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/15/sonntagssinnessammlung-kw-2/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4903" title="beijing_1699" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/beijing_1699.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>noch einmal beijing, 3. jänner 2012, noch einmal chunyi, hier beim abwiegen von kochend heißem wasser für nudelteig</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<p>wenn der web- und sängermeister drüben in der küche süße grüne fenchelfrüchte (<a href="http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Foen_vul.html">gernot katzer</a> lehrt uns, dass es sich nicht um samen handelt) in olivenöl röstet und der duft samt vorahnung auf pasta mit fenchel und salsiccia seinen weg zu mir ins büro herüberfindet und mich zum schnuppern und kosten und pause machen hinüberzieht</p>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>der blitzsaubere, wie eine beschreibung von österreichischem riesling in einem immerwährenden weinlexikon schmeckende <a href="http://www.gobelsburg.at/">gobelsburger</a> urgesteinsriesling 2010 (die flasche wurde in sehr netter und spannender gesellschaft im neuen lokal zweitbester ausgetrunken)</p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>das kuvert aus festem, glattem papier, dessen zugeklebter verschluss beim hastigen aufreißen keine klebrigen gummierungsfäden zieht, sondern sich bis auf ein paar schmale papierstreiferlstege widerstandslos öffnet &#8211; und das den von allen beteiligten unterschriebenen verlagsvertrag für mein neues kochbuch enthält (bitte um verständnis, dass ich noch nicht über details schreiben möchte &#8211; seid versichert, dass diese bald folgen werden)</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>das voluminöse klingen der großen spiegelau-weingläser, wenn ich beim zurückstellen der gebrauchten, frisch gewaschenen und polierten an die im gläserkasten verbliebenen anstoße</p>

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		<item>
		<title>mahlzeit! österreichische food blogs &#8211; die liste</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[im heurigen sommer haben eline, ellja und ich mit eurer hilfe nach österreichischen food blogs gesucht. dem aufruf mahlzeit! sind eine ganze menge nennungen gefolgt. dass sie erst jetzt hier auf esskultur, bei eline und ellja in form einer übersichtlichen liste aufscheinen, ist alleine meine schuld. hier kamen die meisten kommentare an, das sichten und saubere verlinken dieser und der weiteren österreichischen food blogs in meinen bookmarks hat ein wenig ruhe gebraucht. unser arbeitstreffen in linz war ja, wie ihr wisst, äußerst effizient&#8230; zur erinnerung wir haben food blogs im weitesten sinne gesucht, also auch jene, die sich mit lebensmitteln, getränken&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center;"><a title="mahlzeit!" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/m-oefb.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3371" title="mahlzeit!" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/m-oefb.jpg" alt="" width="490" height="248" /></a></p>
<p>im heurigen sommer haben <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/08/mahlzeit-osterreichische-foodblogs.html">eline</a>, <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2011/08/wo-sind-die-osterreichischen-food-blogs.html">ellja</a> und <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">ich</a> mit eurer hilfe nach österreichischen food blogs gesucht. dem aufruf <strong>mahlzeit!</strong> sind eine ganze menge nennungen gefolgt. dass sie erst jetzt hier auf esskultur, bei eline und ellja in form einer übersichtlichen liste aufscheinen, ist alleine meine schuld. hier kamen die meisten kommentare an, das sichten und saubere verlinken dieser und der weiteren österreichischen food blogs in meinen bookmarks hat ein wenig ruhe gebraucht. unser <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/10/05/offline-auf-gut-oberoesterreichisch/">arbeitstreffen in linz</a> war ja, wie ihr wisst, äußerst effizient&#8230;</p>
<p><strong>zur erinnerung</strong><br />
wir haben food blogs im weitesten sinne gesucht, also auch jene, die sich mit lebensmitteln, getränken oder anderen aspekten der kulinarik beschäftigen. bedingungen waren bloß, dass es sich 1. um in österreich geschriebene blogs und 2. um blogs mit erkennbar österreichischem fokus (sei es beim lebensmitteleinkauf, bei den rezepten, bei der sprache, bei den themen) handelt. auch corporate blogs (blogs von unternehmen) waren ausdrücklich erwünscht. sie sind in der liste dementsprechend gekennzeichnet.</p>
<p><strong>das ergebnis</strong><br />
hier findet ihr nun eine aktuelle liste österreichischer food blogs, mit ein paar begriffen zur leichteren orientierung versehen. <del>75</del> 90 (stand jänner 2012) wurden uns zugetragen bzw. haben wir gefunden &#8211; mehr, als ich zu beginn dachte.<br />
wenn ihr österreichische food blogs kennt oder schreibt, die noch nicht in der liste stehen, bitte kommentiert hier bei dieser kulinarischen notiz oder bei <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/11/mahlzeit-osterreichische-food-blogs.html">eline</a> oder <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2011/11/mahlzeit-osterreichische-food-blogs.html">ellja</a>. die kommentarfunktion bei unseren ursprünglichen aufrufen ist ab sofort geschlossen.<br />
wir sind über jede ergänzung und anregung dankbar, denn: es muss noch viele mehr geben! wer bloggt über lokale, landwirtschaft oder kulinarische reisen? über kaffee, schokolade oder konditoreien? über bio, ernährung oder slow food? wo sind die bloggerinnen und blogger aus gastronomie, landwirtschaft und manufakturen?<br />
wir haben nicht be- oder gewertet, es handelt sich um eine liste all jener food blogs, die den genannten kriterien entsprechen, ohne rücksicht auf die qualität ihres inhaltes.<br />
wir werden die liste alle paar monate updaten. in dieser version 1.0 haben wir auch einige blogs drin, die nicht aktuell sind, d. h. auf denen seit mehreren monaten keine neuen beiträge erschienen sind. wenn sich bis zum nächsten update der liste auf diesen blogs nix getan hat, fliegen sie raus. das gilt auch für jene blogs, die keine reinen food blogs sind: wenn ihr schwerpunkt kein kulinarischer bleibt, werden wir sie nicht weiter in der liste führen.</p>
<p><strong>der zweck</strong><br />
wie schon <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">in meinem aufruf im august</a> ausführlich beschrieben, soll die liste dem entdecken und vernetzen in österreich dienen.</p>
<p>viel freude damit!</p>
<p><strong>mahlzeit! österreichische food blogs &#8211; die liste<br />
stand mitte jänner 2012<br />
</strong></p>
<p><a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/">2 steps away from paradise</a> &#8211; ellja, linz<br />
<a href="http://www.allekochen.com/">allekochen.com</a> &#8211; (barc)alex, innsbruck<br />
<a href="http://alles-ausser-arbeit.blogspot.com/">alles außer arbeit</a> &#8211; sonja, stockerau<br />
<a href="http://www.backebackekuchen.com/">backebackekuchen.com</a> &#8211; julia, graz<br />
<a href="http://havel-petz.at/show_content.php?hid=5">bassena</a> &#8211; ruth havel &amp; sylvia petz, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.bensopenkitchen.blogspot.com/">bensopenkitchen</a> &#8211; benedikt, wien<br />
<a href="http://floramella.blogspot.com/">bergfex&#8217;s koch- und gartenecke</a> &#8211; natascha, wien<br />
<a href="http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/">bernhard fiedlers we(in)blog</a> &#8211; bernhard fiedler, mörbisch &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.bio-wein-online.com/blog/">bio wein online blog</a> &#8211; michaela loidl, ramsau am dachstein &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.wasserwald.at/daberer-blog/">biohotel daberer erleben</a> &#8211; marianne daberer, st. daniel in kärnten &#8211; corporate<br />
<a href="http://chilinginger.blogspot.com/">chili n ginger</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://www.coffeetalk.at/">coffee-talk</a> &#8211; gerlinde, großwilfersdorf<br />
<a href="http://www.colourfulcooking.com/">colourful cooking</a> &#8211; arnie, wien<br />
<a href="http://complimenttothechef.com/">compliment to the chef</a> &#8211; sonja, wien<br />
<a href="http://www.sigridhuber.at/cook/">cook</a> &#8211; sigrid, seefeld in tirol<br />
<a href="http://culinariumaustriacum.wordpress.com/">culinariumaustriacum</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://weinviertel-kaernten.blogspot.com/">der winzer und die kärntnerin</a> &#8211; weingut mayer, pillersdorf &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.diefruehstueckerinnen.at/">die frühstückerinnen</a> &#8211; barbara haider, daniela terbu u. a., wien &#8211; lokalführer<br />
<a href="http://diekuechenschabe.blogspot.com/">die küchenschabe</a> &#8211; (anonym), linz umgebung<br />
<a href="http://tschoerda.blogspot.com/">dinner for one</a> &#8211; tschoerda, linz<br />
<a href="http://www.dongusto.at/">don gusto</a> &#8211; markus pichler, kärnten<br />
<a href="http://ennasbanenas.blogspot.com/">ennasbanenas</a> &#8211; anna, niederösterreich<br />
<a href="http://entegutallesgut.wordpress.com/">entegutallesgut</a> &#8211; (anonym), wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.esskultur.at/">esskultur</a> &#8211; katharina seiser, wien<br />
<a href="http://esszimmer.wordpress.com/">esszimmer</a> &#8211; chickofprey &amp; queenofsoup (beide anonym), wien<br />
<a href="http://evaderndorfer.blogspot.com/">eva derndorfer blog</a> &#8211; eva derndorfer, wien<br />
<a href="http://blog.falstaff.at/nc/blogs.html">falstaff blogs</a> &#8211; div. autor/inn/en, (?) &#8211; corporate<br />
<a href="http://fitundgluecklich.wordpress.com/">fit &amp; glücklich</a> &#8211; ulrike, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://elyfoody.wordpress.com/">foodys blog</a> &#8211; evelyn, innviertel<br />
<a href="http://fooodieblog.blogspot.com/">fooodie</a> &#8211; alexander rabl &amp; stefan fuhrer, wien<br />
<a href="http://frau-am-koecheln.blogspot.com/">frau am köcheln</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://www.genuss.cc/">genuss.cc</a> &#8211; jürgen schmücking, schwaz<br />
<a href="http://www.genussfaktor.at/">genussfaktor</a> &#8211; harald, steiermark (?)<br />
<a href="http://genusskochen.blogspot.com/">genusskochen</a> &#8211; doris, wien<br />
<a href="http://genussmousse.twoday.net/">genussmousse</a> &#8211; reibeisen (anonym), innsbruck<br />
<a href="http://genusswelten.wordpress.com/">genusswelten</a> &#8211; petra regner-haindl, kronberg &#8211; krfb<br />
<a href="http://girlinasong.wordpress.com/">girl in a song</a> &#8211; saskia, wr. neustadt &#8211; englisch<br />
<a href="http://derstandard.at/r1318726391278/Gruss-aus-der-Kueche">gruß aus der küche</a> &#8211; tobias müller/derstandard.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.gustoaroma.at/">gusto &amp; aroma</a> &#8211; bettina, wien<br />
<a href="http://www.herrenhof.net/_newsandblog/blog/">herrenhof lamprecht</a> &#8211; gottfried lamprecht, pöllau &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://homemadedeliciousness.wordpress.com/">homemade deliciousness</a> &#8211; elisabeth, wien<br />
<a href="http://www.yscla.at/blog/">hotel yscla/restaurant stüva</a> &#8211; benny parth, ischgl &#8211; corporate<br />
<a href="http://hungry-eyes.com/">hungry eyes</a> &#8211; helma, karin &amp; karo, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://blog.janatuerlich.at/">ja! natürlich bio blog</a> &#8211; div. autorinnen, wiener neudorf &#8211; corporate<br />
<a href="http://josephahirsch.blogspot.com/">josepha hirsch gästehaus</a> &#8211; iris schölnberger, aschach &#8211; corporate<br />
<a href="http://klostersuppe-mit-haube.blogspot.com/">klostersuppe mit haube</a> &#8211; (anonym), wien/ausseerland<br />
<a href="http://krebsenundaluette.blogspot.com/">krebsen und aluette</a> &#8211; (anonym), (?)<br />
<a href="http://kubiena.blogspot.com/">kubiena</a> &#8211; edith kubiena, wien umgebung<br />
<a href="http://kuechentanz.blogspot.com/">küchentanz</a> &#8211; eline, linz<br />
<a href="http://www.kulinarischersalon.com/startseite.html">kulinarischer salon</a> &#8211; angelika deutsch, kufstein &#8211; wein<br />
<a href="http://kurier.at/interaktiv/blog/kusskocht/">kuss kocht</a> &#8211; dietmar kuss/kurier.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://lamelange.wordpress.com/">la melange</a> &#8211; silvina, wien<br />
<a href="http://www.lisas-kochfieber.blogspot.com/">lisa&#8217;s kochfieber</a> &#8211; lisa, vorarlberg<a href="http://www.meiliabstespeis.at/"><br />
mei liabste speis</a> &#8211; eva, wien<a href="http://www.mickyhalbiertsich.com/"><br />
micky halbiert sich</a>, micky klemsch, wien<br />
<a href="http://milasays.wordpress.com/">milasays</a> &#8211; mila, wien<br />
<a href="http://www.muehlviertel-blog.at/">mühlviertel-blog</a> &#8211; christa, gutau &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.muendig.at/blog/">mündig</a> &#8211; sonja schnögl, wien<br />
<a href="http://www.orangenmond.at/blog/">orangenmond</a> &#8211; janneke, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://patchworkundkochen.blogspot.com/">patchwork und kochen</a> &#8211; heidi, traun<br />
<a href="http://foodblog.paulchens.org/">paulchen&#8217;s foodblog?!</a> &#8211; astrid, wien &#8211; englisch<br />
<a href="http://turbohausfrau.blogspot.com/">prostmahlzeit</a> &#8211; turbohausfrau, wien<br />
<a href="http://www.rotwein-weisswein.at/">rotwein und weisswein</a> &#8211; sandra pichlmair, steinerkirchen &#8211; wein<br />
<a href="http://www.roughcutblog.com/">roughcutblog.com</a> &#8211; alexandra palla, wien<br />
<a href="http://salat2null.blogspot.com/">salat 2.0</a> &#8211; nina, wien<br />
<a href="http://sarahsatt.com/">sarah satt</a> &#8211; sarah, wien<br />
<a href="http://schatz-was-gibts-zu-essen.blogspot.com/">schatz was gibts zu essen</a> &#8211; dani, wels<br />
<a href="http://derstandard.at/r5151/Schmecks">schmeck&#8217;s</a> &#8211; harald fidler u. a./derstandard.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.s44.at/blog/">simply4friends</a> &#8211; roman, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.wasserwald.at/sonnleitner-blog/">sonnleitner erleben</a> &#8211; stefanie sonnleitner, kötschach-mauthen &#8211; corporate<br />
<a href="http://soulcooking.blogspot.com/">soul cooking</a> &#8211; andrea sojka, tullnerbach<br />
<a href="http://www.speising.net/blogs/">speising.net</a> &#8211; div. autor/inn/en, österreich &#8211; lokalführer<br />
<a href="http://www.studentenkueche.com/">studentenküche</a> &#8211; tami, wien<br />
<a href="http://sushiandstrudel.com/">sushi and strudel</a> &#8211; karine, wien &#8211; englisch<br />
<a href="http://www.meliha-sweettimes.blogspot.com/">sweettimes</a> &#8211; meliha, vorarlberg<br />
<a href="http://tami-goisi.blogspot.com/">tami&#8217;s blog</a> &#8211; tami, niederösterreich<br />
<a href="http://www.teeblog.at/">teeblog.at</a> &#8211; georg demmer u. a./demmers teehaus, wien &#8211; corporate/tee<br />
<a href="http://theflyingapple.typepad.com/tdr_blog_deutsch/">the dining room</a> &#8211; angelika apfelthaler, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://thestepfordhusband.blogspot.com/">the stepford husband</a> &#8211; kevin, wien<br />
<a href="http://thx4cooking.blogspot.com/">thx4cooking</a> &#8211; parvin, wien<br />
<a href="http://titilaflora.net/blog/">titi laflora</a> &#8211; titi laflora, wien<br />
<a href="http://www.tobiaskocht.com/">tobias kocht!</a> &#8211; tobias, wien<br />
<a href="http://www.ueber-land.eu/">über_land</a> &#8211; barbara kanzian, wien<br />
<a href="http://www.verkocht.at/">verkocht!</a> &#8211; bernadette, graz<br />
<a href="http://warmekueche.twoday.net/">warmekueche.at</a> &#8211; wolfgang, wien<br />
<a href="http://naschmarkt.biz/">wien isst anders!</a> &#8211; stephan gruber, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.wine-times.at/blog/">wine-times.blog</a> &#8211; helmut o. knall, wien &#8211; wein<br />
<a href="http://wintersprosskocht.blogspot.com/">winterspross kocht</a> &#8211; nadja, graz<br />
<a href="http://www.ziiikocht.at/">ziiikocht</a> &#8211; (anonym), wien<br />
<a href="http://www.zwergenprinzessin.com/">zwergenprinzessin kocht!</a> &#8211; sassi, wien</p>
<p><strong>legende</strong><br />
(?) = wenn wir namen oder ort nicht herausfinden konnten<br />
corporate = blog eines unternehmens oder einer marke<br />
englisch = blog ist auf englisch, aber aus österreich geschrieben<br />
krfb = kein reines food blog, aber hoher anteil<br />
lokalführer = eh klar<br />
tee = beschäftigt sich überwiegend oder ausschließlich mit tee<br />
wein = beschäftigt sich überwiegend oder ausschließlich mit wein</p>
<p>[die titel der blogs haben wir eins zu eins übernommen]<br />
[bei privaten blogs haben wir nur die vornamen genannt]</p>
<p>jene blogs aus der liste, die ich regelmäßig lese, findet ihr weiterhin regelmäßig aktualisiert unter <a href="http://www.esskultur.at/index.php/kulinarische-links/">kulinarische links</a>. dort werden in nächster zeit wohl ein paar neue aus dieser liste einziehen.</p>
<p><strong>update</strong><br />
wir reißen uns grad an haxn aus, um alle in der liste genannten blogs via mail zu informieren. eine bitte an alle kolleginnen und kollegen da draußen: ein &#8220;über&#8221; oder &#8220;about&#8221; oder &#8220;impressum&#8221; mit zumindest einem vornamen und vor allem einer (funktionierenden) e-mail-adresse wäre das mindeste, was sich leserinnen und leser erwarten, um anständig mit jemandem in kontakt treten zu können. danke!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>toni und fonsi beim mäcki</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eine kleine polemik oder: die wiederbelebung des seiserschmarrn* schachtelwirt also. was man nicht alles neues lernt, bloß weil ein paar wirten einen guten deal mit mcd gemacht haben. beim schachtelwirten isst man bekanntlich verlässlich fad, und zwar was geschmack und textur betrifft. das wissen alle, die schon einmal dort gegessen haben, also alle. (das gilt übrigens auch für die anderen kettenburgerbratereien.) beim schachtelwirten bekommt man ebenso wenig wie bei jeder art dieser gigantischen weltumspannenden systemgastronomie bioprodukte von kleinen regionalen betrieben. das geht nämlich nicht, auch wenn mcd in seiner aktuellen werbeschiene in österreich anderes suggeriert. abgesehen von mangelndem geschmack und&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/27/toni-und-fonsi-beim-maecki/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>eine kleine polemik<br />
oder: die wiederbelebung des seiserschmarrn*</p>
<p>schachtelwirt also. was man nicht alles neues lernt, bloß weil ein paar wirten einen guten deal mit mcd gemacht haben. beim schachtelwirten isst man bekanntlich verlässlich fad, und zwar was geschmack und textur betrifft. das wissen alle, die schon einmal dort gegessen haben, also alle. (das gilt übrigens auch für die anderen kettenburgerbratereien.) beim schachtelwirten bekommt man ebenso wenig wie bei jeder art dieser gigantischen weltumspannenden systemgastronomie bioprodukte von kleinen regionalen betrieben. das geht nämlich nicht, auch wenn mcd in seiner aktuellen werbeschiene in österreich anderes suggeriert. abgesehen von mangelndem geschmack und – für mich! &#8211; mangelnder produktqualität fällt mir auch sonst kein grund ein, zum schachtelwirten zu gehen.<br />
die kolleginnen und kollegen jedoch überstürzen sich gerade mit süffisanten, saturierten testberichten aus der mampfzone: wir waren dort! wir sind für euch ausnahmsweise wohin gegangen, wohin wir sonst niemalsnienicht gehen würden, obwohl uns an der schwelle schon das lauwarme, labbrige grauen gepackt hat! wir haben uns getraut, diese burger zu bestellen! wir haben sie mit unserem urteil vernichtet! womit wird verglichen? mit den üblichen produkten des schachtelwirtes? da scheinen einige viel erfahrung zu haben. mit gerichten aus den von fressführern ausgezeichneten restaurants von toni und fonsi? das ist lächerlich und journalistisch ziemlich unsauber. journalistisch unüberlegt ist übrigens auch der unbezahlbare werbeeffekt, den die beteiligten dadurch bekommen. es ist ein bisserl wie mit&#8217;m haider.<br />
und dann das publikum: in deutschland allenorts entsetzte, vom glauben an fanille-fonsis heilkräfte abfallende gewürzbuchliebhaberinnen und -verehrer. ich bin gerne bei der aufklärung behilflich: da geht’s ums geld, nicht um die qualität oder um hauben, mützen und sternelein. und ehrlich: dosensuppen, billigwurst etc. u. dgl. nimmt das p.t. publikum seit jahrzehnten gerne in kauf (respektive kauft gerne), aber burger nicht? dabei weiß er halt so viel über die g&#8217;sundheit, aber dass der grantelnde bayer selbst nicht so entspannt ausschaut, wie all die gewürze wirken sollen, das fällt niemandem auf? in österreich wiederum allenorts entrüstete anhänger/innen der besonders guten österreichischen gastlichkeit, die nicht glauben wollen, dass der präsident! der ideale schwiegersohn! ihre kinder zum schachtelwirten locken will. es geht doch bloß ums geld, und davon braucht toni, so liest man, genug.<br />
wie können sie nur, der toni und der fonsi, die stehen doch für bodenständige, regionale küche aus frischen zutaten! die können doch kochen! das streitet niemand ab. aber sie können auch rechnen. das ist nicht verboten. selbst schuld, wer dafür sorgt, dass die rechnung von mcd, mct und mcf aufgeht.</p>
<p>*<em>es war einmal ein seiserschmarrn. er war eine kolumne mit rund 1.200 zeichen auf (meiner) kulinarik-seite in der maxima. er erschien von märz 2003 bis jänner-februar 2005 genau 20 mal, und machte mir und dem vernehmen nach vielen leserinnen und lesern freude. aus gründen (einer davon könnte der letzte satz meines letzten seiserschmarrn gewesen sein &#8220;dann kaufen sie weniger ein!&#8221;, der ohnehin nicht gedruckt wurde) wurde er eingestellt. aus gründen führe ich ihn heute und hier auf esskultur wieder ein. und aus bekannten gründen erlaube ich mir beim seiserschmarrn 2.0 rund das doppelte an zeichen. text only.</em></p>

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		<title>wahlwerbung</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 20:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[seit 24 tagen drücke ich mich vor dieser kulinarischen notiz. seit 24 tagen ist esskultur nämlich eines von 5 im november für den brigitte food-blog-award 2011 nominierten food blogs. (die anderen: paules ki(t)chen, roost, chef hansen und plötzblog.) worum geht&#8217;s? die deutsche frauenzeitschrift hat den award im juli* gestartet. eine jury aus drei blog-affinen profis &#8211; stefanie luxat (brigitte-ressortleiterin kochen und ohhh&#8230; mhhh&#8230;), nicole stich (delicious:days) und stevan paul (nutriculinary) &#8211; nominiert seit august zu beginn jeden monats 5 deutsch- oder englischsprachige food blogs. einen monat lang haben alle, die auf der brigitte-seite vorbeischauen, die gelegenheit, ihre stimme für eines&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/24/wahlwerbung/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>seit 24 tagen drücke ich mich vor dieser kulinarischen notiz. seit 24 tagen ist esskultur nämlich eines von <a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/nominierte-november-1107072/2.html">5 im november für den <strong>brigitte food-blog-award 2011</strong> nominierten food blogs</a>. (die anderen: <a href="http://www.paules.lu/">paules ki(t)chen</a>, <a href="http://www.roostblog.com/">roost</a>, <a href="http://www.chefhansen.de/">chef hansen</a> und <a href="http://www.ploetzblog.de/">plötzblog</a>.)</p>
<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/brigitte_fba_2011.jpg" alt="" title="brigitte_fba_2011" width="853" height="520" class="alignnone size-full wp-image-4625" /></p>
<p>worum geht&#8217;s? die deutsche frauenzeitschrift hat den award im juli* gestartet. eine jury aus drei blog-affinen profis &#8211; stefanie luxat (brigitte-ressortleiterin kochen und <a href="http://www.ohhhmhhh.de/">ohhh&#8230; mhhh&#8230;</a>), nicole stich (<a href="http://www.deliciousdays.com/">delicious:days</a>) und stevan paul (<a href="http://nutriculinary.com/">nutriculinary</a>) &#8211; nominiert seit august zu beginn jeden monats 5 deutsch- oder englischsprachige food blogs. einen monat lang haben alle, die auf der brigitte-seite vorbeischauen, die gelegenheit, ihre stimme für eines dieser fünf food blogs abzugeben. <a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/">mehr dazu auf brigitte.de</a></p>
<p>die bisher nominierten:<br />
<a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/nominierte-august-1097068/">im august</a><br />
<a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/nominierte-september-1101449/">im september</a><br />
<a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/nominierte-oktober-1103398/">im oktober</a></p>
<p>dieser food-blog-award ist nicht der erste im deutschsprachigen raum. es gab schon vor ziemlich genau vier jahren die <a href="http://www.genussblogs.net/award/award-2007/">genussblogs awards 2007</a>. auch damals war esskultur &#8211; noch nicht mal ein halbes jahr alt &#8211; <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/05/was-immer-du-tust-bedenke-das-ende/">nominiert</a> (und bekam außer <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/19/backblech-fuer-esskulturat/">blech</a> ein <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/29/unverschaemtes-gestaendnis/">messer, wein</a> und viele neue leserinnen und leser).</p>
<p>brigitte erreicht mit der print-ausgabe über 3 millionen menschen, online über 2 millionen. die motive für so einen award mögen unterschiedliche sein. ich unterstelle den initiator/inn/en jedenfalls weder böse absicht noch vordergründig unternehmerisches kalkül (beides wurde in der kritik zu beginn des awards häufig geäußert), sondern freude an diesem nach wie vor neuen genre. die auswahl der nominierten scheint gut überlegt zu sein, es ist eine mischung aus sehr schön gestalteten und inhaltlich anspruchsvollen food blogs (im idealfall beides).</p>
<p>esskultur passt da nicht wirklich hinein, weil ich ja kein kochblog schreibe. aber: es ist <strong>das erste nominierte food blog aus österreich</strong> und es ist auch eine aussage der jury, ein blog mit bloß <a href="http://www.esskultur.at/index.php/rezepte/">ein paar dutzend rezepten</a> (okay, ein paar davon haben weite kreise gezogen), dafür umso mehr <strong>kritischen und zum teil elendslangen kulinarischen notizen</strong> über einen viel weiter gefassten kulinarik-begriff zu nominieren. mir bringt diese nominierung persönlich gar nichts, denn gewinnen wird esskultur diesen award bestimmt nicht. aber freuen tut mich die aufmerksamkeit für jene themen, die mir wichtig sind. also auf diesem wege: willkommen, die ihr via brigitte hier gelandet seid. esskultur ist kein öffentliches tagebuch, sondern eine mischform aus magazin, meinung und mission.</p>
<p>awards, wie jedem wettbewerb, stehe ich immer schon ambivalent gegenüber. mir ist jede art von in zahlen ausgedrücktem vergleich suspekt. trotzdem gefällt mir, dass hier seit november mehr menschen mitlesen und folglich mehr menschen das erfahren, was mir beruflich und privat und in dieser zwischenwelt namens esskultur wichtig ist. aus vielen eurer kommentare weiß ich, dass diese themen aber nicht nur mir wichtig sind, sondern auch euch auf- und anregen. und dass ihr schätzt, was ich hier mache.</p>
<p>so sehr, dass sogar auf zwei befreundeten blogs aufgerufen wurde, für esskultur beim brigitte food-blog-award zu voten:<br />
<a href="http://havel-petz.at/index.php?blog_mode=single&#038;blog_id=494&#038;sid=30">in der bassena</a> &#8211; weblog von havel &#038; petz &#8211; zwei österreichische wein-profis<br />
<a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/11/es-ist-mir-ein-bedurfniss.html">im küchentanz</a> &#8211; eline brauch&#8217; ich euch ja nimmer vorzustellen<br />
merci, liebe damen!</p>
<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/brigitte_fba_2011_voting.jpg" alt="" title="brigitte_fba_2011_voting" width="859" height="882" class="alignnone size-full wp-image-4626" /></p>
<p>der stand der voting-dinge am heutigen 24. november spricht allerdings eher für meine ablehnung allen sportlichen ehrgeizes und meine nicht vorhandene wahlwerbung: für esskultur haben bis dato 11 % oder 172 menschen ihre stimme abgegeben. jede einzelne freut mich. esskultur wird von vielen mehr gelesen. pro monat sind es rund zehntausend menschen (die zahl hier niederzuschreiben führt bei mir übrigens zu sofortiger gänsehaut: danke dir, die oder der du das hier liest &#8211; du bist eine/r davon!). für ein special-interest-printmagazin hätte esskultur längst eine ansehnliche leser/innenschaft. ohne werbung. aber auch ohne einen cent honorar für die arbeit, die ich mir seit viereinhalb jahren damit mache &#8211; und ohne die ich viele von euch wiederum gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>jetzt, wo ihr wisst, dass es diesen award gibt und esskultur nominiert ist: ein paar tage &#8211; bis zum 1. dezember in der früh &#8211; ist noch zeit, <a href="http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/nominierte-november-1107072/6.html#a0">auf brigitte.de abzustimmen</a>. aus welchem motiv auch immer.</p>
<p>*was ich gemeinsam mit <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/">eline</a> und <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/">ellja</a> zum anlass nahm, nach österreichischen food blogs zu suchen. <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">mahlzeit!</a> lautete unser aufruf, das ergebnis gibt&#8217;s übrigens in der nächsten kulinarischen notiz zu lesen. ja, endlich.</p>

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		<title>le russe gastronomique</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
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		<description><![CDATA[frankfurter buchmesse 2011. heuer konnte ich mich nicht mehr davor drücken. 2010 ist mir das trotz ersten eigenen (koch)buches, das noch dazu einen gourmand world cookbook award gewonnen hat (das wussten wir damals noch nicht), noch gelungen. ich kann messen nicht ausstehen, bin vielfach biofach-geschädigt. nach einer großen fachmesse braucht man urlaub, am besten an einem luftkurort, an dem man mit dem wagerl herumgeschoben wird und drei-sterne-küche als wiedergutmachung für kulinarische messeverbrechen serviert bekommt. katharina höhnk, die frau hinter valentinas-kochbuch.de, ist schuld, dass ich heuer doch endlich meinen buchmessen-einstand feierte und euch die geschichte mit dem verstörenden (ganz gewiss falschen!)&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/11/le-russe-gastronomique/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>frankfurter buchmesse 2011. heuer konnte ich mich nicht mehr davor drücken. 2010 ist mir das trotz ersten eigenen (koch)buches, das noch dazu einen gourmand world cookbook award gewonnen hat (das wussten wir damals noch nicht), noch gelungen. ich kann messen nicht ausstehen, bin vielfach biofach-geschädigt. nach einer großen fachmesse braucht man urlaub, am besten an einem luftkurort, an dem man mit dem wagerl herumgeschoben wird und drei-sterne-küche als wiedergutmachung für kulinarische messeverbrechen serviert bekommt.</p>
<p>katharina höhnk, die frau hinter <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php">valentinas-kochbuch.de</a>, ist schuld, dass ich heuer doch endlich meinen buchmessen-einstand feierte und euch die geschichte mit dem verstörenden (ganz gewiss falschen!) titel erzählen kann. katharina kündigte mir nämlich schon im frühjahr an, mich erstens zur gourmand party mitzunehmen (invitation only) und zweitens solle es in der gourmet gallery (kochbuchdichte: hoch) eine diskussion &#8220;buch trifft blog&#8221; mit vertreterinnen und vertretern aus food-blog- und verlagswelt geben. tatsächlich wurde ich von der messe aufs podium dieser diskussion eingeladen, gemeinsam mit katharina höhnk und astrid paul (arthurs tochter). über die diskussion haben die beiden schon <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=895">hier</a> und <a href="http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2011/10/buchmessenschmarrn.html">hier</a> geschrieben. von mir nur so viel: wäre der humorvolle und social-media-affine moderator auf das thema vorbereitet gewesen, wäre nicht plötzlich eine nicht geladene person mitten am podium gesessen und wäre außer einem verlag, der erst seit letztem jahr kochbücher macht, zumindest ein weiterer vertreten gewesen, der sowohl ein kochbuch-schwergewicht, als auch blog-affin (gu? christian? crh?) ist, hätten alle mehr davon gehabt. trotzdem freue ich mich, dass ich dabei sein durfte, danke, maren ongsiek. ich fühlte mich ein wenig wie das österreichische enfant terrible, das irgendwelche exotischen ansichten vertritt (verlage mögen bitte die kommentarfunktion der blogs zum austausch nutzen; blogger/innen sollten gefälligst urheberrechte beachten; verlage dürfen bitte abweichend vom entweder-buch-oder-digital-mantra endlich anfangen, ordentliche kochbuch-apps umzusetzen und dabei nicht ständig wie der fuchs von den sauren trauben sprechen).</p>
<p>von der gourmand party hatte ich mir außer zeit mit katharina, ihrer valentinas-rezensentin annick und den le foodinks, die ebenfalls eingeladen waren, nicht viel erwartet. die villa bonn, die sich in einem kostümschinken oder einem harry-potter-film gut machen würde, war dann auch kulisse für einen haufen internationaler kochbuch-stars &#8211; bloß kannte ich keinen von ihnen. gerne hätte ich an ihrem revers oder der stola entweder ein miniaturcover ihres letzten kochbuches oder zumindest einen namen gesehen. ich internet-affines wesen ohne respekt vor &#8220;den kennt man doch&#8221; oder &#8220;das ist doch die&#8221; könnte mir auch vorstellen, dass einfach alle einen qr-code tragen, der mich mit hilfe des smartphones zu einer biografie führt. aber wir sind ja in der verlagswelt, und s. o., ob nicht der teufel das internet erfunden hat, ist noch längst nicht ausdiskutiert.</p>
<p>vorab hatte ich durch eine kleine googelung herausgefunden, dass nathan myhrvold als gast der gourmand party erwartet wurde. wir stehen in der halle zwischen all den mir unbekannten stars der kochbuchwelt, als edouard cointreau, master mind der gourmand world cookbook awards und der paris cookbook fair, zu einer kleinen eröffnungsrede ansetzt. er kündigt auch myhrvold und einen seiner köche, maxime bilet, an, die anschließend ihr schwergewicht &#8220;<a href="http://modernistcuisine.com/">modernist cuisine</a>&#8221; (natürlich bestes kochbuch bei den gourmand awards) präsentieren würden. die präsentation läuft auf video, myhrvold kann sich also beim präsentieren selbst zuschauen. fieberhaft beginne ich nach fragen an den zugänglich wirkenden millionär zu suchen. die uhrzeit macht mir einen strich durch die rechnung. ich bin um 4 uhr aufgestanden, um den flieger um 6 uhr 20 zu erwischen. mein tageshoch hatte ich vor 6 oder 7 stunden in halle 8 (internationale verlage), als ich der dame am ducasse-stand immerhin die meines wissens nach noch nicht publizierte neuigkeit, dass &#8220;nature&#8221; im frühjahr 2012 auf deutsch erscheinen würde, entlocken konnte. was kann ich myhrvold bloß fragen? ich hatte zig interviews mit ihm gelesen, ich war müde, ich hatte hunger. die ankündigung, dass das buffet eröffnet sei, lässt mich myhrvold vergessen und einen stehtisch suchen, an dem ich mich der nahrungsaufnahme widmen kann. sitzen sollen die internationalen kochbuchstars ohne qr-code, die sind sowieso mindestens eine generation älter als ich, die haben sich das bestimmt verdient. katharina und annick sind noch am buffet, als drei leute fragen, ob sie sich zu uns stellen dürfen. klar spricht man hier mitten in frankfurt englisch, aber als sich auch diese sprache als zu wenig international herausstellt, bin ich mit meinem latein am ende. der mann stellt sich und seine beiden begleiterinnen als russen vor. das wird ein stummes dinner werden, denke ich mir, aber ich habe mich getäuscht. herr russe hört, dass wir deutsch sprechen, und beginnt in gewählten, aber sehr langsam ausgeprochenen worten ein gespräch. wir kommen schnell zur sache: was er mit kochbüchern zu tun habe? <a href="http://www.chernovic.ru/">er verlege welche.</a></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/larousse_gastronomique_IX.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/larousse_gastronomique_IX.jpg" alt="" title="larousse_gastronomique_IX" width="898" height="600" class="alignnone size-full wp-image-4490" /></a> (danke fürs fotografieren und die bilder, katharina!)</p>
<p>er habe die lizenz für die russische übersetzung des larousse gastronomique. mhm. dann zieht der mann einen schinken in knallig-orangem einband aus der tasche, und ich denke mir noch, der ist aber viel dünner als das original, als ich sehe, wie fantastisch bibliophil dieses buch gemacht ist. wunderschönes vorsatzpapier, extrem geschmackvolle, stimmige typografie, lesen kann ich natürlich kein wort. herr russe dreht das buch in meinen händen um. ich bin irritiert, denke mir aber, dass in russland vielleicht von hinten nach vorne gelesen wird, wie gesagt, ich bin um 4 uhr aufgestanden. auf der buchrückseite sind 14 cover abgebildet. 9 bereits gefüllt, die restlichen 5 grau. das 9. ist das orange, das ich in der hand halte. der larousse gastronomique auf russisch ist in 14 bänden angelegt. herr russe erklärt, als ich mit offenem mund in dem sauteuer gemachten buch blättere, dass sie erstens fotos dazugestellt hätten, und zwar eine ganze menge, und dass sie zweitens zusätzlich zu den ins russische übersetzten originaltexten erklärungen verfasst hätten, die die originaltexte erst verständlich machen würden. weil: in russland habe man keine ahnung von gastronomie und französischen grundlagen, das gehöre anständig erklärt. ein lexikon im lexikon quasi. als ich weiterblättere, sehe ich ein ganzseitiges bild von einem, den ich kenne. ein österreicher. ich blättere weiter, als mir plötzlich einfällt, wer es ist. fx pichler. der neben alois kracher wohl berühmteste österreichische winzer. ich frage herrn russen, ob das fx pichler sei (dumme frage, aber 4 uhr früh aufgestanden und so weiter). in dem moment bricht der damm. herr russe erzählt, wie gut österreichische weine zu russischer küche passen würden. wir kommen von den obauers zum steirereck und von berlin schnell wieder weg, wir tauschen adressen für prag und budapest und visitenkarten aus. ich erfahre, dass es in moskau kein einziges modernes russisches lokal gibt, aber dass herr russe eh auch restaurantkritiker sei und einen restaurantführer für moskau herausgebe. hätte ich mir doch gleich denken können. er habe ein exemplar der aktuellen ausgabe im auto. das könne er mir gerne überlassen. nicht, dass ich ein wort russisch spreche, aber natürlich will ich dieses buch haben. (lieber noch den IX. band des larousse, aber weil um 4 uhr aufgestanden und so weiter denke ich in dem moment gar nicht daran, herrn russen danach zu fragen.) während er ins auto geht (so heißt das in österreich), um den moskau-guide zu holen, denke ich nochmal kurz an myhrvold und glaube, ihn in jedem graubärtigen mann mit brille in der villa bonn zu erkennen (ich erkenne auch leute auf der straße nicht, die ein paar tage zuvor bei uns zum essen waren). gut, dass mir keine fragen einfallen wollen. ich hüte den larousse band IX. inzwischen wie meine müden augäpfel, um ihn grafikdesignerin mia zu zeigen (ihr wisst, die frau le foodink, die das neue gewand von esskultur gestaltet hat). nochmal stolpere ich über fx, als herr russe mit dem moskau-guide in der hand zu unserem stehtisch, dem einzig wichtigen im gourmand-universum, zurückkommt. jetzt erst (ich bin um 4 uhr aufgestanden!) frage ich ihn: &#8220;der fx, der ist aber nicht im original larousse drin, wie kommt der überhaupt in die russische ausgabe?&#8221; der herr russe ringt kurz um fassung, spricht dann langsam und bedächtig: &#8220;weil er mein lieblingswinzer ist.&#8221; dann drückt er mir den moskau-guide in die hand. das einzige, was ich lesen kann, ist: 2005. ich schaue ihn fragend an und sage (ich bin um 4 uhr aufgestanden!): &#8220;das ist aber nicht der aktuelle guide, oder?&#8221; herr russe: &#8220;doch, natürlich. für eine neue ausgabe habe ich noch keine zeit gehabt. seit 2005 arbeite ich doch am larousse.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/le_russe_gastronomique.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/le_russe_gastronomique.jpg" alt="" title="le_russe_gastronomique" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4484" /></a></p>

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		<title>paris im dutzend 6: chez omar</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/10/23/paris-im-dutzend-6-chez-omar/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[paris]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>

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		<description><![CDATA[ihr habt geglaubt, ich kann nicht zählen? mit dieser kulinarischen notiz sind wir bei der halbzeit unserer vier tage in paris. und in der zweiten geht&#8217;s kulinarisch richtig zur sache, es folgen nämlich l&#8217;arpège und drei neo-bistros, eins besser wie&#8217;s andere. bis hierher haben wir uns aufgewärmt. an einem schönen, aber kühlen mai-sonntag in paris gibt&#8217;s auch gar nicht so viele alternativen. uns war nach nordafrika, weil wir diese küche in wien nur rudimentär bekommen können. und weil wir wussten, dass der esszeitplan der kommenden zweieinhalb tage so dicht sein würde, dass couscous keinen platz mehr gehabt hätte. chez omar&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/10/23/paris-im-dutzend-6-chez-omar/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_199.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4377" title="paris_omar_20110515_199" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_199.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>ihr habt geglaubt, ich kann nicht zählen? mit dieser kulinarischen notiz sind wir bei der halbzeit unserer vier tage in paris. und in der zweiten geht&#8217;s kulinarisch richtig zur sache, es folgen nämlich l&#8217;arpège und drei neo-bistros, eins besser wie&#8217;s andere.</p>
<p>bis hierher haben wir uns aufgewärmt. an einem schönen, aber kühlen mai-sonntag in paris gibt&#8217;s auch gar nicht so viele alternativen. uns war nach nordafrika, weil wir diese küche in wien nur rudimentär bekommen können. und weil wir wussten, dass der esszeitplan der kommenden zweieinhalb tage so dicht sein würde, dass couscous keinen platz mehr gehabt hätte.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_190.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4370" title="paris_omar_20110515_190" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_190.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><a href="http://parisbymouth.com/chez-omar/">chez omar</a> war das lokal unserer wahl. wir hatten den kleinen reiseführer &#8220;ein perfektes wochenende in&#8230; paris&#8221; in der tasche. die tische für die kommenden tage waren reserviert, aber dazwischen muss man ja auch irgendwas essen. fasten in paris? schön deppert. diese reiseführer-reihe von <a href="http://www.smart-travelling.net/">smart travelling</a> hatte uns in budapest ins csalogány26 und in prag ins <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/">la dégustation</a> geführt &#8211; beide male das beste essen auf der reise (was in paris anders werden würde, aber das wussten wir ja schon vorher). und auch hier haben die beschreibung und die fotos wieder dem entsprochen, was wir uns zusammengereimt hatten.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_187.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4371" title="paris_omar_20110515_187" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_187.jpg" alt="" width="900" height="184" /></a></p>
<p>reservieren, zumindest ein kurzer anruf, ist pflicht, sonst steht man sich dort später am abend die füße in den bauch. so eng wie im chez omar bin ich in meinem leben noch nie gesessen. der tisch wurde weg- und wir hinein an die hölzerne trennwand geschoben. wer an klaustrophobie leidet, sollte ein anderes lokal aufsuchen. vielleicht auch eine andere stadt. wir wählten couscous royale, also mit allem, und es war der beste, den ich bisher essen durfte. ich war aber auch noch nicht in marokko (was sich <a href="http://foodtri.ps/#271/posterous">2012</a> ändern könnte), bloß als kleinkind mal in tunesien.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_195.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4375" title="paris_omar_20110515_195" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_195.jpg" alt="" width="900" height="597" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_193.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4374" title="paris_omar_20110515_193" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_193.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_196.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4373" title="paris_omar_20110515_196" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_196.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_186.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4372" title="paris_omar_20110515_186" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_186.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_202.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4368" title="paris_omar_20110515_202" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_202.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>feiner, flockiger, heißer, sehr aromatischer couscous, trocken, aber nicht trocken, mit einem schuss olivenöl abgerundet. die platte voll hätte ich alleine aufessen können, mehr als das weich gekochte gemüse in dem topf voll dünnem, leicht gewürzten sud und ein löfferl harissa hätte ich dazu nicht gebraucht. die merguez waren gut, das lamm fiel ebenso vom knochen wie das kalb. der einfache algerische rote passte perfekt dazu. die kellner von außerirdischer freundlichkeit, die wiener wirtschaftskammer könnte ja mit ihrer fachgruppe gastronomie mal einen ausflug ins chez omar organisieren. klar, es geht ums geschäft, aber wenn ich die wahl habe, ob ich mit lachen und gespielter freundschaft, mit ein wenig frecher, persönlicher ansprache behandelt werde, oder mit wiener grant und unhöflichkeit, brauche ich nicht nachzudenken. ja, es ist laut, ja, es ist eng, ja, da wird einem schon mal auf die schulter geklopft &#8211; so what? wer wie wir als dessert bloß tee und ein sorbet bestellt, und dafür ungefragt vier löfferl dazu serviert (und zwar für jede/n schön greifbar auf den tellerrand gelegt) kriegt, kommt sich sowieso schon vor wie im gastronomischen paradies. ich meine, wir sind unüberhör- und -sehbar touris, mit peinlichem schulfranzösisch. dass das keine rolle gespielt hat und uns niemand spüren hat lassen, war eine schöne erfahrung.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_206.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4363" title="paris_omar_20110515_206" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_206.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_203.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4364" title="paris_omar_20110515_203" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_203.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_208.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4365" title="paris_omar_20110515_208" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_208.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>was weniger mit chez omar zu tun hat, mir aber wieder einmal aufgefallen ist: wie gut ein kochbuch wie arabesque von claudia roden wirklich ist, erschließt sich oft erst jahre später. wir haben mehrmals aus diesem buch tagines und ähnliches gekocht, es hat wahnsinnig gut geschmeckt, auch wenn zubereitungsschritte, konsistenzen und geschmack zum teil ganz anders waren, als ich es davor jemals gehört, gesehen, gemacht oder gekostet hatte. aber der erste löffel couscous mit gemüse, kichererbsen und fleisch im chez omar war keine neue welt, sondern eine bestätigung von arabesque (das in der neuauflage <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3884729594/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3884729594">die orientalische küche</a><img class=" hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc hymnceemurodsdenohmc" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3884729594" alt="" width="1" height="1" border="0" /> heißt).</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_209.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4362" title="paris_omar_20110515_209" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_209.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>wer eine kleine süßigkeit will, bekommt die große schale auf den tisch gestellt und wählt selbst aus.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_210.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4367" title="paris_omar_20110515_210" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_210.jpg" alt="" width="900" height="597" /></a></p>
<p>und als wir schon bei der tür draußen sind, es plötzlich wieder still und kühl ist, fällt mir der vergleich zum kino ein. zwei stunden in einer anderen welt, gut unterhalten, ein klein wenig wehmütig, mit viel inspiration, reiselust und freude über das andere. reicher als vorher.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_212.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4361" title="paris_omar_20110515_212" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/paris_omar_20110515_212.jpg" alt="" width="900" height="589" /></a></p>

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		<title>offline auf gut oberösterreichisch</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[oberösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[wer von euch auch elines küchentanz liest, weiß schon alles. sogar, dass wir mit den fingern mühlviertler wachtel-wacholder-sauce gegessen haben. aber sie ist selbst schuld, sie kocht nämlich so gut, wie es bei ihr klingt und ausschaut. eline ist nicht nur schuld, sondern vor allem mutig gewesen, weil sie drei wildfremde frauen zu sich eingeladen hat: frau ellja von 2 steps away from paradise, bekannt für ihre kompromisslos vertretenen standpunkte und wunderbar grenzenlosen kochereien (hardcore-oberösterreichisch bis ins reich der mitte), frau küchenschabe, erst seit drei monaten mit ihrem gleichnamigen blog im netz, die mich mit apfelschlangerl, katzer-verweisen und überhaupt sofort&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/10/05/offline-auf-gut-oberoesterreichisch/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9426.jpg" alt="" title="linz_9426" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4328" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9429.jpg" alt="" title="linz_9429" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4329" /></p>
<p>wer von euch auch elines <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/">küchentanz</a> liest, <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/09/ich-koche.html">weiß</a> <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/10/sag-niemals-nie-foodbloggerinnen-menu.html">schon</a> <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/10/schon-wieder-rote-ruben-und-gleich-mal.html">alles</a>. sogar, dass wir mit den fingern mühlviertler <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/10/wachteln-sanddorn-wacholder-haselnusse.html">wachtel-wacholder-sauce</a> gegessen haben. aber sie ist selbst schuld, sie kocht nämlich so gut, wie es bei ihr klingt und ausschaut. eline ist nicht nur schuld, sondern vor allem mutig gewesen, weil sie drei wildfremde frauen zu sich eingeladen hat: frau ellja von <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/">2 steps away from paradise</a>, bekannt für ihre kompromisslos vertretenen standpunkte und wunderbar grenzenlosen kochereien (hardcore-oberösterreichisch bis ins reich der mitte), frau <a href="http://www.diekuechenschabe.blogspot.com/">küchenschabe</a>, erst seit drei monaten mit ihrem gleichnamigen blog im netz, die mich mit apfelschlangerl, katzer-verweisen und überhaupt sofort als leserin gewonnen hat, und mich, die aus beruflichen gründen zwar dauernd isst, aber genau deshalb privat immer seltener dazu eingeladen wird (macht mich traurig, echt).</p>
<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9432.jpg" alt="" title="linz_9432" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4331" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9436.jpg" alt="" title="linz_9436" width="598" height="900" class="alignleft size-full wp-image-4332 zweihoch" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9440.jpg" alt="" title="linz_9440" width="598" height="900" class="alignright size-full wp-image-4333 zweihoch" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9457.jpg" alt="" title="linz_9457" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4335" /></p>
<p>ursprünglich hatten wir ein arbeitstreffen vereinbart, um unsere österreichischen food blogs (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">mahlzeit!</a>) zu sichten. dafür war natürlich keine zeit. weil wenn sich vier kulinarrische oberösterreicherinnen, drei davon in/um linz lebend, die vierte im wiener exil, das erste mal sehen, gibt&#8217;s wichtigere dinge zu besprechen. die bleiben aber unter uns, denn offline ist eben nicht online. dieser wunderbare abend war wieder einmal eine bestätigung dafür, wie viel man sich in real life zu erzählen hat, wenn man sich zum teil schon jahrelang liest. da gibt&#8217;s kein fremdeln und wir haben dort angeknüpft, worüber wir zuletzt geschrieben haben, während eline mit perfekter mise en place vor unserer nase im großen ess- und wohnraum ihre gerichte fertiggestellt und angerichtet hat. ähnlich wie beim <a href="http://www.esskultur.at/index.php/category/jour-doux/">wiener jour doux</a> durfte ich wieder drei gstandene weibsbilder (ihr wisst, wie das gemeint ist!) kennenlernen, gescheit und gaumenfreudig &#8211; und habe ich schon einmal erwähnt, dass ich das internetz mag?</p>
<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9450.jpg" alt="" title="linz_9450" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4338" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9465.jpg" alt="" title="linz_9465" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4339" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9466.jpg" alt="" title="linz_9466" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4340" /><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9469.jpg" alt="" title="linz_9469" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4341" /></p>
<p>wir werden unsere runde wiederholen, so viel konnten wir weit nach mitternacht noch dingfest machen. warum ich darüber schreibe, wenn die rezepte eh drüben bei eline (<a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/10/sag-niemals-nie-foodbloggerinnen-menu.html">foodbloggerinnen-menü</a>) und ellja (<a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2011/09/eine-geburtstagstorte.html">schoko-maracuja-torte</a> &#8211; im glas, <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2009/10/besoffener-kapuziner.html">besoffener kapuziner</a> &#8211; majoran und äpfel dazudenken, oder gibt&#8217;s diese spielart noch als extra-rezept, ellja?) stehen? weil sich essen halt nur bis zu einem gewissen grad (wer von euch wollte bei der <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/09/18/heureka-schoenbrunner-gold/">zitrusgeschichte</a> den monitor abschlecken?) übers netz und über worte vermitteln lässt (aber immerhin kann ich davon leben). weil man an diesem punkt den hintern hochkriegen und sich mit all den online-menschen, die man mag und interessant findet, zum kochen und essen und trinken treffen sollte. weil das bereichernd ist: fürs gemüt, für den geist &#8211; und für den bauch. danke, eline, danke, ellja, danke, küchenschabe.</p>
<p><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9476.jpg" alt="" title="linz_9476" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4337" /><img class="alignleft size-full wp-image-4321 zweihoch" title="linz_9455" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9455.jpg" alt="" width="598" height="900" /><img class="alignright size-full wp-image-4322 zweihoch" title="linz_9479" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/linz_9479.jpg" alt="" width="598" height="900" /></p>

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		<title>bonus-bilder: balaguer barcelona</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[konditorinnen & konditoren]]></category>
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		<description><![CDATA[heute ist meine erste cover-geschichte im rondo (der standard) erschienen: über den katalanischen chocolatier, pâtissier und bäcker oriol balaguer, den ich mitte juni in barcelona getroffen und interviewt habe. der titel in der print-ausgabe lautet &#8220;der will nur spielen&#8221;. die art von fotos, die auf dem rondo-cover und aus stringenz-gründen auch im inneren zu sehen sind, kann ich nicht liefern, das überlasse ich den profis. meine üblichen reportage-fotos bleiben den leserinnen und lesern der print-ausgabe des rondo daher dieses mal zwar vorenthalten, aber euch natürlich nicht. hier ein dutzend bonus-bilder von oriol balaguer, seinem chef-pâtissier jordi sala und der produktion&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/09/30/bonus-bilder-balaguer-barcelona/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>heute ist meine erste <a href="http://derstandard.at/1577837108856/Schokorevolutionaer-Der-Schmelz-sei-mit-dir">cover-geschichte im rondo</a> (der standard) erschienen: über den katalanischen chocolatier, pâtissier und bäcker <strong><a href="http://www.oriolbalaguer.com/">oriol balaguer</a></strong>, den ich mitte juni in barcelona getroffen und interviewt habe. der titel in der print-ausgabe lautet &#8220;der will nur spielen&#8221;. die art von fotos, die auf dem rondo-cover und aus stringenz-gründen auch im inneren zu sehen sind, kann ich nicht liefern, das überlasse ich den profis. meine üblichen reportage-fotos bleiben den leserinnen und lesern der print-ausgabe des rondo daher dieses mal zwar vorenthalten, aber euch natürlich nicht.</p>
<p>hier ein dutzend bonus-bilder von oriol balaguer, seinem chef-pâtissier jordi sala und der produktion in barcelona. enjoy! (wie auch immer das auf spanisch oder katalanisch heißen mag.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7697.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4278" title="balaguer_7697" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7697-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7685.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4277" title="balaguer_7685" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7685-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7650.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-4279 zweihoch alignleft" title="balaguer_7650" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7650.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7694.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-4280 zweihoch alignright" title="balaguer_7694" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7694.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7658.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4281" title="balaguer_7658" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7658-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7667.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4282" title="balaguer_7667" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7667-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7669.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4283" title="balaguer_7669" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7669-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7691.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4284" title="balaguer_7691" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7691-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7700.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-4285 zweihoch alignleft" title="balaguer_7700" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7700.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7641.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-4286 zweihoch alignright" title="balaguer_7641" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7641.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7643.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4287" title="balaguer_7643" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7643-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7704.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-spaltenbreit wp-image-4288" title="balaguer_7704" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/balaguer_7704-580x385.jpg" alt="" width="580" height="385" /></a></p>

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		<title>einserpanier</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/31/einserpanier/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 12:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[einserpanier ist wienerisch, wird ansabania ausgesprochen und steht für das sonntagsgewand, das schöne. vor 73 tagen haben wir begonnen, an einem neuen gewand für esskultur zu arbeiten. wenn es nach dem web- und sängermeister ginge, hätten wir das schon vor 730 tagen getan. wenn er gewusst hätte, dass er hunderte (730 waren&#8217;s hoffentlich nicht) stunden damit verbringen würde, all das zu programmieren, was uns die unbestechliche grafikdesignerin und mittlerweile längst freundin mia strobach von le foodink maßgeschneidert hat, hätte er vielleicht den mund gehalten. hat er aber nicht. und er hat &#8211; wie so oft, recht gehabt: esskultur schaut also&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/31/einserpanier/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-3578" title="web-und sängermeister" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/web-und_saengermeister.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>einserpanier ist wienerisch, wird ansabania ausgesprochen und steht für das sonntagsgewand, das schöne. vor 73 tagen haben wir begonnen, an einem neuen gewand für esskultur zu arbeiten. wenn es nach dem web- und sängermeister ginge, hätten wir das schon vor 730 tagen getan. wenn er gewusst hätte, dass er hunderte (730 waren&#8217;s hoffentlich nicht) stunden damit verbringen würde, all das zu programmieren, was uns die unbestechliche grafikdesignerin und mittlerweile längst freundin mia strobach von le foodink maßgeschneidert hat, hätte er vielleicht den mund gehalten. hat er aber nicht. und er hat &#8211; wie so oft, recht gehabt: esskultur schaut also neu aus, und zwar so, wie ich das wollte, es aber nie formulieren hätte können.</p>
<p>was ich wollte, war:</p>
<ul>
<li>eine neue, aber zeitlos-zurückhaltende anmutung (das widerspricht dem prinzip blog? nicht meinem!),</li>
<li>eine magazin-artige startseite (gehört sich doch so für eine magazinjournalistin),</li>
<li>die möglichkeit, ältere kulinarische notizen auf der startseite festzuhalten,</li>
<li>platz und aufmerksamkeit für neue seiten,</li>
<li>und vor allem: ein logo!</li>
</ul>
<p>was mia daraus gemacht hat, fand ich zuerst ein wenig overdressed für mich und meine arbeit. ich hatte sorge, den anspruch in zukunft nicht erfüllen zu können. mia, gregor (mastermind hinter le foodink) und horst, mein web- und sängermeister, widersprachen in der sekunde, laut und deutlich: jetzt endlich hätte esskultur eine visuelle entsprechung des längst bestehenden anspruchsvollen inhalts.</p>
<p>seit heute gibt&#8217;s also abgesehen von der einserpanier (verzeiht, da muss ich kurz ausholen: es ist so wie mit dem &#8220;guten&#8221; geschirr und dem silberbesteck, das man früher nur zu &#8211; sprichwörtlich &#8211; heiligen zeiten verwenden durfte. aber ich seh&#8217; das anders: um freude an den dingen haben und sie wertschätzen zu können, muss man sie nützen, angreifen, anschauen. hätte ich das &#8220;gute&#8221; geschirr, ich würde es jeden tag verwenden. und deshalb soll esskultur nicht nur euch allen, sondern vor allem mir, die ganz gewiss am meisten zeit damit verbringt, freude machen. deshalb die einserpanier &#8211; nicht nur am sonntag, sondern ab sofort mitten unter der woche.) folgene <strong>neuigkeiten</strong>:</p>
<ol>
<li><strong>neu: aufgeräumte startseite</strong><br />
weil: wenn ihr nur manchmal zeit habt, vorbeizuschauen, wollt ihr vielleicht (wie ich) einen überblick über das, was sich in letzter zeit getan hat.</li>
<li><strong>neu: esskultur klassiker</strong><br />
<a href="http://www.esskultur.at/?attachment_id=3844"><img class="alignleft fahnebeitrag" title="esskultur klassiker" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/flagge_neu.gif"  alt="" width="29" height="37" / rel="lightbox[roadtrip]"></a>mit dem fahnderl versehen gibt&#8217;s ab sofort klassiker und evergreens aus dem archiv der kulinarischen notizen, und zwar in der mittleren spalte der startseite, unter der neuesten kulinarischen notiz. warum lange stierln müssen, wenn das gute auch ganz komfortabel zu finden sein kann? eben. los geht&#8217;s mit meiner epischen brotbackanleitung und meiner noma-saga. zum drüber(drunter)streuen gesammelte lieblingslisten. wenn ihr nicht wisst, warum, seid ihr neu hier. mein zweiter vorname ist liste. katharina liste seiser.<br />
die esskultur klassiker werden dann und wann ausgetausch werden, wie&#8217;s (mir) grade passt.</li>
<li><strong>neu: meine <a href="http://www.esskultur.at/index.php/einkaufsquellen/">einkaufsquellen</a></strong><br />
wo kaufst du deinen fisch? warum schmeckt dein pfeffer so gut? dieser rote veltliner, wo ist der her? gibt&#8217;s abwaschschwammerl, die nicht aus plastik sind? welchen herd würdest du kaufen? diese spezialkräuter, die ihr in eurem kochbuch empfehlt, wo bekomme ich die? und so weiter und so fort. steht alles auf <a href="http://www.esskultur.at/index.php/einkaufsquellen/">dieser liste</a>. die ist lang. aber das bleibt ja wie bisher: häppchenjournalismus &#8211; nicht mit mir.</li>
<li><strong>neu: <a href="http://www.esskultur.at/index.php/portfolio/">portfolio</a> &amp; über mich</strong><br />
okay, neu ist das portfolio nicht, aber endlich aktuell. und so schön wie noch nie, mit büdln und links und allem drum und dran.<br />
auch die seite <a href="http://www.esskultur.at/index.php/katharina-seiser/">über mich</a> (die berufsschreiberinnen erfahrungsgemäß am schwersten fällt) ist neu, jetzt gibt&#8217;s links zu interviews mit mir und zu jenen blogbeiträgen von einigen von euch, die mich immer noch narrisch freuen.</li>
<li><strong>neu: knöpfe drücken</strong><br />
weil ich die twitter- und facebook- und neuerdings google+-buttons zum weiterempfehlen guter artikel oder blogbeiträge sehr gerne nütze, wollte ich sie auch auf esskultur haben. sie stehen unter jeder kulinarischen notiz. und wenn ihr jemanden wisst, die/der esskultur noch gar nicht kennt (kommt in den besten webaffinen haushalten vor), dann könnt ihr auch die ganze seite empfehlen, auf der startseite rechts in der sidebar. dort gibt&#8217;s nun erstmals in der 4 jahre und fast 4 monate alten geschichte von esskultur auch einen externen link, und zwar zu le foodink (auch unsere <a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">wildpflanzen-app</a> kommt aus diesem guten hause). weil mia und gregor die einserpanier von esskultur gestaltet haben. und das gar nicht genug bedankt werden kann.</li>
</ol>
<p>danke allein reicht nicht, um das zu würdigen, was horst für esskultur &#8211; und damit für mich &#8211; getan hat. der mann ist <a href="http://www.lamnek.at/">opernsänger</a>, kein programmierer. aber er hat sich, im spannungsfeld zwischen mias strengem auge und meinen demotivierenden aussagen wie &#8220;das gefällt mir so nicht, könnte man da nicht noch&#8230;&#8221;, durchgebissen. dass man esskultur die viele arbeit jetzt gar nicht ansieht, käme für mich einem ritterschlag gleich. er leidet ein bisschen darunter, was man auf dem foto oben, das ich letzte woche in der steiermark beim gasthaus thaller gemacht habe, nicht erkennen kann. die steinpilze und die polenta haben so gut geschmeckt wie geduftet. und dass ich mit diesem mann, der nicht nur meine leidenschaft fürs essen teilt, sondern auch noch in seiner freien zeit mit mir dem essen nachfährt oder esskultur programmiert, nun schon ins 14. gemeinsame jahr hineinlebe, freut mich am allermeisten. gäbe es esskultur nicht, könnte ich euch das alles nämlich gar nicht erzählen.</p>

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		<title>beeilung bitte: pfirsich-paradeiser-salat</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/15/beeilung-bitte-pfirsich-paradeiser-salat/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 19:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[aus milch]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[märkte]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
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		<category><![CDATA[wein]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[es gibt gerichte, die haben ein im kulinarischen sinne winziges zeitfenster von bestenfalls ein paar wochen. dieser salat gehört dazu. ohne reife fleischparadeiser und ohne reife pfirsiche braucht man nämlich gar nicht erst damit anfangen. als ich letztes jahr in der effilee das rezept für den tomaten-nektarinensalat gelesen hatte, konnte ich mich nicht so recht mit der idee anfreunden: die ohnehin zum wässrig sein tendierenden nektarinen, kombiniert mit fast immer zu saftigen und gleichzeitig geschmacklosen paradeisern, dazu hüttenkäse (den ich für einen großen irrtum der milchwirtschaft halte) und basilikum &#8211; aber gleichzeitig war das rezept doch von stevan paul, furchtbar&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/15/beeilung-bitte-pfirsich-paradeiser-salat/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>es gibt gerichte, die haben ein im kulinarischen sinne winziges zeitfenster von bestenfalls ein paar wochen. dieser salat gehört dazu. ohne reife fleischparadeiser und ohne reife pfirsiche braucht man nämlich gar nicht erst damit anfangen.</p>
<p><a title="pfirsich-paradeiser-salat nach meinem geschmack" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/pfirsich-paradeiser-salat.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-3438" title="pfirsich-paradeiser-salat" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/pfirsich-paradeiser-salat.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>als ich letztes jahr in der effilee <a href="http://www.effilee.de/rezept/schneller-teller/tomaten-nektarinensalat-2299">das rezept für den tomaten-nektarinensalat</a> gelesen hatte, konnte ich mich nicht so recht mit der idee anfreunden: die ohnehin zum wässrig sein tendierenden nektarinen, kombiniert mit fast immer zu saftigen und gleichzeitig geschmacklosen paradeisern, dazu hüttenkäse (den ich für einen großen irrtum der milchwirtschaft halte) und basilikum &#8211; aber gleichzeitig war das rezept doch von <a href="http://nutriculinary.com/der-autor/">stevan paul</a>, furchtbar konnte es also nicht sein.</p>
<p>letztes wochenende haben wir beim <a href="http://www.adamah.at/einkaufen/am-bauernmarkt/am-karmelitermarkt.html">marktstand vom biohof adamah</a> so derart aromatische niederösterreichische pfirsiche bekommen, außerdem ochsenherz-paradeiser aus unserer <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/07/30/gehet-hin-und-kaufet-zucchini/">ernteanteilskiste</a> und ricotta al forno sowie wie immer eine handvoll ziegenfrischkäse von <a href="http://www.alles-in-butter.at/">helwin hinke</a>. da fiel mir das rezept wieder ein. bloß hatte ich den bubikopfbasilikum am vortag kahlgeschnitten, also musste estragon herhalten, was sich als grandiose idee erwiesen hat (eigenlob stinkt in diesem fall nicht, sondern schmeckt so gut, dass die kombination unter die leut&#8217; muss). und statt weißweinessig nahm ich wie fast immer den vollmundigeren zweigelt-rotweinessig vom <a href="http://www.meinklang.at/index.php">meinklang</a>. der salat schmeckte fantastisch.</p>
<p><a title="paradeiser vom biohof rapf" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/paradeiser_rapf.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-3450" title="paradeiser_rapf" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/paradeiser_rapf.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>vorgestern &#8211; eine woche nach der pfirsich-paradeiser-salat-premiere &#8211; gingen wir in der hoffnung auf kiloweise pfirsiche der sorte red haven (wie adamah mir auf nachfrage mitteilte) sehr beschwingt und siegessicher auf den karmelitermarkt. als ich beim adamah keinen einzigen pfirsich finden konnte, war ich vor wut und fassungslosigkeit den tränen nahe. wie konnten die mir das antun? ich habe diese pfirsiche doch über den grünen estragon hinaus per mail gelobt und dann haben die einfach keine mit? ich nahm&#8217;s persönlich, der web- und sängermeister behielt die fassung und beschloss, nach einem stummen <a href="http://kaasammarkt.at/">marktfrühstück</a> mit mieselsüchtiger frau esskultur selbige quer über den markt auf der suche nach heimischen, reifen pfirsichen zu ziehen &#8211; schieben &#8211; schleifen. er hatte natürlich recht mit seinem optimismus, es ist ja grade pfirsichhochsaison. wir bekamen sogar red haven (halt nicht bio). dazu diesmal paradeiser vom <a href="http://www.rapf.com/">biohof rapf</a>, die um diesen jahreszeit zig verschiedene sorten auf dem karmelitermarkt anbieten.</p>
<p>gestern nahmen wir dann feta statt ricotta al forno und basilikum statt estragon. und wieder hat der salat fantastisch geschmeckt.<br />
<br />
<strong>pfirsich-paradeiser-salat</strong><br />
für 2 hungrige</p>
<p><strong>zutaten</strong></p>
<ul>
<li>1 großer, reifer ochsenherz- oder anderer fleischparadeiser (etwa 1/2 kilo)</li>
<li>1 sehr aromatischer, saftiger pfirsich</li>
<li>feta oder ricotta al forno oder anderer frischkäse, der ruhig trocken und bröselig und salzig sein darf, menge nach geschmack, 20 dag dürfen&#8217;s schon sein</li>
<li>basilikum oder estragon (natürlich französischer)</li>
</ul>
<p>vinaigrette</p>
<ul>
<li>1 el rotweinessig</li>
<li>1-2 tl flüssiger honig (z. b. akazienhonig), menge hängt von der süße der paradeiser und des pfirsichs ab</li>
<li>salz, je nach käse nicht zu wenig</li>
<li>großzügig schwarzer pfeffer</li>
<li>4 el nicht zu vorlautes olivenöl (bei mir: griechisches kalamata)</li>
</ul>
<p><strong>zubereitung</strong></p>
<ol>
<li>paradeiser je nach hautzustand und vorliebe abziehen. in schmale speigerln schneiden, auf großen flachen tellern verteilen.</li>
<li>pfirsich abziehen, in ähnlich große speigerln schneiden und zu den paradeisern gesellen.</li>
<li>käse mit den fingern über die früchte bröseln.</li>
<li>basilikum je nach blattgröße zerzupfen oder in feine streifen schneiden, estragon von den stielen zupfen. kräuter über den käse streuen.</li>
<li>vinaigrette über den salat träufeln.</li>
</ol>
<p>weißbrot (am besten <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/05/04/das-brot-teil-2/"><em>das</em> brot</a>) mit knuspriger kruste und viel weicher krume zum auftunken passt gut dazu.</p>
<p><a title="sauvignon blanc 2009 vom weingut nigl" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sb_nigl.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-3439" title="sb_nigl" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sb_nigl.jpg" alt="" width="900" height="586" /></a></p>
<p><strong>wein</strong><br />
beim 1. mal (ricotta al forno/estragon) gab&#8217;s dazu den <strong>sauvignon blanc</strong> 2009 vom <a href="http://www.weingutnigl.at/wg/wg.asp?lang=de">weingut nigl</a> (senftenberg, kremstal), von dem wir letztes jahr ein paar flaschen ab hof mitgenommen hatten. wir kamen aus dem staunen nicht mehr heraus, wie gut sich der salat mit diesem wein vertrug.<br />
beim 2. mal (feta/basilikum) war&#8217;s dann der <strong>rote veltliner</strong> 2008 vom demeter-weingut <a href="http://www.wimmer-czerny.at/">wimmer-czerny</a> (fels am wagram), der mit seiner fülle und restsüße genauso super passte.</p>
<p>dieser salat hat mich doppelt belehrt: zum einen passen paradeiser zu pfirsichen, wenn beide reif sind (das liest sich banal, ist aber die große hürde bei diesem rezept). zum zweiten kann ich mich ruhig auf meine intuition verlassen, wenn&#8217;s um den passenden wein selbst zu schwierigen gerichten geht (paradeiser, säure, salziger käse). beide erkenntnisse werde ich heuer zur sicherheit noch ein 3. mal überprüfen müssen &#8211; wenn das zeitfenster nach einer kurzen sommerfrische ende august noch offen ist.</p>

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