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	<title>esskultur.at &#187; bäuerinnen &amp; bauern</title>
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		<title>bschoadbinkerl 17. mai 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/05/17/bschoadbinkerl-17-mai-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/zweite_auflage.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="2. auflage 2010" title="2. auflage 2010" /></a>

 	fünf wochen (!) nach erscheinen unseres kochbuches &#8220;so schmecken wildpflanzen&#8221; passierte das hier:

ich muss es wiederholen:
1. auflage märz 2010
2. auflage april 2010
danke, liebe leserinnen und leser, die ihr dazu beigetragen habt!
und falls es jetzt eine steigerungsform von urlaubsreif gibt, ich bin es.
knapp 14 tage &#8211; die ersten 14 tage am stück seit februar 2008 [...]]]></description>
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<p> 	fünf wochen (!) nach erscheinen unseres kochbuches &#8220;<a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">so schmecken wildpflanzen</a>&#8221; passierte das hier:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2328" title="2. auflage 2010" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/zweite_auflage.jpg" alt="2. auflage 2010" width="490" height="246" /></p>
<p>ich muss es wiederholen:<br />
1. auflage märz 2010<br />
2. auflage april 2010</p>
<p>danke, liebe leserinnen und leser, die ihr dazu beigetragen habt!</p>
<p>und falls es jetzt eine steigerungsform von urlaubsreif gibt, ich bin es.</p>
<p>knapp 14 tage &#8211; die ersten 14 tage am stück seit februar 2008 &#8211; sind vom ursprünglich &#8220;freien mai&#8221; übrig geblieben, vulkan, ausgewachsener entspannungsbedarf und die lust auf komfort und wirklich gutes essen haben uns südtirol als destination über pfingsten samt ein paar tage davor und danach wählen lassen.</p>
<p>anfang juni bin ich dann wieder in amt und würden.</p>
<p>bis dahin habe ich natürlich vorgesorgt: am kommenden freitag, dem 21. mai, gibt es im rondo (der standard) meine reportage &#8220;die gegend schmecken&#8221; über <a href="http://www.rennbauer.at/">wanderimker johannes gruber</a> und sein 12 sorten- und lagenhonige umfassendes sortiment zu lesen (<a href="http://derstandard.at/1577836992783/Essen-Die-Gegend-schmecken">hier</a> auch online).</p>
<p>hier ein bonusfoto von der gemeinen hüpfbiene, eine aus dem stall von johannes gruber, aufgenommen am 28. april 2010 in der oststeiermark:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2329" title="biene löwenzahn" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/biene_loewenzahn.jpg" alt="biene löwenzahn" width="490" height="348" /></p>
<p>wer zwischenzeitlich mehr über meine arbeit am wildpflanzen-kochbuch wissen möchte, liest bitte <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=426">im ausführlichen interview</a>, das katharina höhnk von <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php">valentinas-kochbuch.de</a> mit mir geführt hat, weiter.</p>
<p>noch nicht genug? dann gibt&#8217;s auch im food blog <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/">kulinarische momentaufnahmen</a> &#8211; einem diplomprojekt von grafikdesignstudentin ariane &#8211; <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/5-interview-katharina-seiser-esskultur/">ein interview mit mir</a> zu entdecken, ein sehr langes (ich bin schuld), in dem es um esskultur.at, food blogs und meine kulinarische geschichte geht.</p>
<p>viel freude mit dem lesestoff und bis bald!</p>

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		<title>bschoadbinkerl 11. april 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[aus milch]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/menu_la_degustation.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="menu_la_degustation" title="menu_la_degustation" /></a>

 	unter &#8220;bschoadbinkerl&#8221; versteht man in oberösterreich &#8211; meiner heimat &#8211; ursprünglich die in ein tuch gepackten reste eines tauf- oder hochzeitsfestmahls, zum heimtransport auf einen stock gebunden. häufiger wird das wort für jause oder reiseproviant, jedenfalls essen für unterwegs, gebraucht. und im über&#8221;tragen&#8221;en sinne ist ein binkerl etwas, das man &#8211; logischerweise &#8211; tragen [...]]]></description>
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<p> 	unter &#8220;bschoadbinkerl&#8221; versteht man in oberösterreich &#8211; meiner heimat &#8211; ursprünglich die in ein tuch gepackten reste eines tauf- oder hochzeitsfestmahls, zum heimtransport auf einen stock gebunden. häufiger wird das wort für jause oder reiseproviant, jedenfalls essen für unterwegs, gebraucht. und im über&#8221;tragen&#8221;en sinne ist ein binkerl etwas, das man &#8211; logischerweise &#8211; tragen muss. jeder mensch hat sein &#8220;binkerl zum tragen&#8221;. dieses wort, das mir seit meiner kindheit vertraut ist, steht ab sofort für jene kulinarischen notizen hier auf esskultur.at, die in einer tageszeitung unter &#8220;vermischtes&#8221; oder &#8220;panorama&#8221; zu finden wären. auf englisch gerne auch &#8220;misc.&#8221; oder &#8220;miscellany&#8221;, übersetzt als &#8220;sammelsurium&#8221; (das übrigens eine negative kulinarische konnotation hat, deshalb wollte ich es nicht verwenden).</p>
<p>jedenfalls: mir fallen ständig irgendwelche kulinarischen kleinigkeiten ein oder auf, für die mir twitter entgegen meiner ursprünglichen annahme 1. doch zu kurzlebig, 2. zu chaotisch ist und 3. zu wenig möglichkeit zur interaktion bietet. deshalb gibt es hier ab sofort bschoadbinkerl zum mitnehmen oder gleich konsumieren.</p>
<p><strong>wien: markt der vielfalt am kommenden wochenende</strong></p>
<p>in der wiener börse (hintereingang, die treppe runter) findet am freitag, 16. april von 10-20 uhr und samstag, 17. april von 10-17 uhr zum zweiten mal der <a href="http://idisk.mac.com/sgruber-Public/slowfoodwien/events/markt_der_vielfalt_april_10.pdf">markt der vielfalt</a> (pdf) von <a href="http://www.slowfood-wien.at/">slow food wien</a> statt. unter den ausstellern sind ein paar meiner <strong>lieblingsproduzenten</strong> zu finden, u. a. der <a href="http://www.labonca.at/">labonca biohof</a> mit allerfeinsten speck- und wurstwaren (auch grammeln und schmalz), <a href="http://www.meinklang.at/">michlits/meinklang</a> mit nicht nur biodynamischem wein, saft und essig, sondern erstmals auch mit angus-rindfleisch und johannes gruber (rennbauer) mit honig, über den ich gerade eine reportage schreibe.</p>
<p><strong>prag: la dégustation bohême bourgeoise</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2288" title="menu_la_degustation" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/menu_la_degustation.jpg" alt="menu_la_degustation" width="490" height="325" /></p>
<p>da mir im moment die zeit fehlt, um so ausführlich wie gewohnt über das abendessen im prager restaurant <a href="http://www.ladegustation.cz/en/">la dégustation</a> zu berichten, hier nur der hinweis: wer in nächster zeit nach prag fährt, möge dort un-be-dingt für abends einen tisch reservieren, un-be-dingt das böhmische menü essen und un-be-dingt die tschechische weinbegleitung dazu wählen (winzige gläser, in summe kein halber liter). seit dem noma, den ao&amp;-essen und meinrads küche im freyenstein das für mich spannendste essen der letzten jahre.</p>
<p><strong>überlebenskünstler im glas</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2286" title="rosmarin" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/rosmarin.jpg" alt="rosmarin" width="490" height="325" /></p>
<p>dieser rosmarin wurde vor drei wochen im webmeisterelterlichen garten ohne sichtbare blüten abgeschnitten und steht seither im wasserglas auf der küchenfensterbank. er blüht nicht nur seit einer woche, sondern schlägt auch wie gewohnt wurzeln.</p>
<p><strong>grillpfannen von le creuset zum jubiläumspreis</strong></p>
<p>gestern entdeckt und gerne laut verkündet: die kleine (20&#215;20 cm), quadratische grillpfanne von le creuset (aus gusseisen, innen und aussen emailliert) kostet derzeit statt 80 nur 60 euro, es gibt sie in schwarz, kirsch- und ofenrot. <a href="http://www.lecreuset.co.uk/de-de/Handler/">händlersuche hier</a>. le creuset feiert offenbar 85-jahre-jubiläum. im <a href="http://www.lecreuset.co.uk/Global/PDF%27s/Germany/Prospekt_original_de_blanco_screen.pdf">zugehörigen prospekt (pdf)</a> gibt&#8217;s noch mehr unmoralische angebote.<br />
da wir eine pfanne nach der anderen austauschen, weil der nicht mehr ganz neue gasherd zu heiß für die üblichen beschichtungen ist (die folglich durch rauchzeichen ihr nahes ende verkünden), werde ich das angebot nützen. <em>(nachtrag vom 18. april: die pfanne ist lieb, aber viel zu klein für uns.)</em> für melanzani und zucchini, austernpilze und natürlich steaks sind pfannen dieser art (die mit den rillen) ungschlagbar. die kann man dann endlich auch ordentlich schrubben, was bei den zart bes<span style="text-decoration: line-through;">aiteten</span>chichteten ja eh immer ein problem war. womit wir beim letzten bestandteil des heutigen bschoadbinkerls wären:</p>
<p><strong>erkenntnis des tages: abwaschschwammerl<br />
</strong></p>
<p>abwaschschammerl gibt es in unterschiedlichen qualitätsstufen. nach jahrzehnten des regelmäßigen einkaufs von 10er-stangen der billigsten sorte habe ich mich endlich durchgerungen, das hübsche geschenk der wie immer stilsicheren freundin s. in gebrauch zu nehmen: ein geschwungenes schwammerl in orange mit bienen und blumen obenauf, sehr nett. es hält jetzt schon ungefähr dreimal so lange wie die stangenware. natürlich habe ich die verpackung weggeschmissen. moment, da waren zwei drin, noch ist erkenntnisgewinn möglich&#8230;<em>(geht in die küche nachschauen)</em>&#8230;ha! scotch-brite &#8220;no-scratch washing up pads&#8221; &#8211; aber vermutlich gibt&#8217;s die bei uns sowieso nicht, war ein mitbringsel aus england. dafür werde ich nach diesen (thematisch perfekt zur honig-reportage passenden) schwammerln endlich <a href="http://www.muji.eu/pages/online.asp?V=1&amp;Sec=11&amp;Sub=46&amp;PID=3695">die von muji</a> ausprobieren, die mir der web- und sängermeister kürzlich aus berlin mitgebracht hat. die haben zwei eigenarten: 1. sie sind zur gänze aus nachwachsenden rohstoffen, was wohl klüger als plastik ist, aber sie sind 2. weiß. und weiße abwaschschammerl, das kann nur japanern einfallen. ich werde berichten. ah, und falls jemand fragen sollte: nein, ich kann nicht einfach abwaschschwammerl verwenden und dazu schweigen. mein kulinarisches leben ist eine einzige versuchsanordnung.</p>
<p>da war doch noch ein brösel im bschoadbinkerl:</p>
<p><strong>was affenversuche und hundehaltung mit unserem essen zu tun haben</strong></p>
<p>darüber gibt&#8217;s einen <a href="http://www.zeit.de/2010/15/Affen-Tierschutz?page=all">ziemlich guten, ziemlich unbequemen artikel in der zeit</a> zu lesen. mir greift er sogar noch zu kurz: wenn von haltungsbedingungen die rede ist, dann muss auch über milchprodukte gesprochen werden. über die unmengen an milch, joghurt und käse, die jeden tag genauso gedankenlos gekauft und gegessen werden.</p>

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		<title>spannung</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/19/spannung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/19/spannung/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/kaeseharfe.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="kaeseharfe" title="kaeseharfe" /></a>

 	
gut gespannt war am samstag nicht nur die käseharfe beim butter- &#38; käseseminar am naturbauernhof von robert strasser (organisiert von slow food linz), sondern auch meine neugier auf die herstellung der besten mir bekannten heimischen butter, nämlich robert strassers sauerrahm-rohmilchbutter (ich hätte die ca. 25 kilo frisch gemachte butter gerne mitgenommen, aber dafür sind [...]]]></description>
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<p> 	<img class="alignnone size-full wp-image-2072" title="kaeseharfe" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/kaeseharfe.jpg" alt="kaeseharfe" width="490" height="332" /></p>
<p>gut gespannt war am samstag nicht nur die käseharfe beim <strong>butter- &amp; käseseminar</strong> am <a href="http://www.naturbauernhof.at/">naturbauernhof</a> von robert strasser (organisiert von <a href="http://www.slowfoodlinz.at/">slow food linz</a>), sondern auch meine neugier auf die herstellung der besten mir bekannten heimischen butter, nämlich robert strassers sauerrahm-rohmilchbutter (ich hätte die ca. 25 kilo frisch gemachte butter gerne mitgenommen, aber dafür sind die wägen der öbb zu gut beheizt). ausserdem haben wir ziegenkäse gemacht, die im freien lebenden schweine samt nachwuchs und eber vinzenz besucht und bratl aus dem holzofen mit stöcklkraut gegessen. mehr übers seminar, wenn zeit dafür ist.</p>
<p><strong>wien: markt der vielfalt am 22. jänner</strong></p>
<p>spannend könnte auch der <a href="http://slowfood-wien.at/index.php/termine">markt der vielfalt</a> von slow food wien diesen freitag werden. im restaurant <strong>hansen in der börse</strong> gibt es von 15 bis 21 uhr eine menge zu verkosten, unter anderem die sehr feinen produkte vom <a href="http://www.bauernhof-hackl.at/">labonca biohof</a> (über dessen bratwürste ich <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/05/nicht-wurst/">hier</a> schon vor einem jahr geschrieben habe). ich hoffe, franz wirth nimmt nicht nur die von mir vorbestellten grammeln und das uhudlergelee mit, sondern von diesen zwei geheimtipps (die grammeln sind die besten, die ich kenne, das unerhört walderdbeerige uhudler weingelee macht sich auf brioche ganz ausgezeichnet) auch noch ein paar gläser mehr für jene, die auch auf den geschmack kommen.</p>
<p><strong>anonyme köche in der nzz am sonntag</strong></p>
<p>mit spannung habe ich das <a href="http://www.anonymekoeche.net/wp-content/uploads/NZZ-am-Sonntag-Principe.pdf">porträt über seelenbruder claudio in der nzz am sonntag</a> (pdf) gelesen. schon verrückt, dass man als kollegin, quasi-nachbarin, von anfang an mitlesende und schwester im geiste das gefühl haben kann, das blog <a href="http://www.anonymekoeche.net/">anonyme köche</a> und den autor viel besser zu kennen als die autorin des porträts, die mit fast ein wenig ehrfurcht von claudios kulinarischem wahn(sinn) erzählt. meine hochachtung in den westen, möge deine gefolgschaft wachsen und die frohbotschaft des guten kochens und essens weitertragen!</p>
<p><strong>zucker-geschichte im neuen biorama</strong></p>
<p>ein klein wenig angespannt habe ich letzten freitag <strong>das neue biorama</strong> aus dem postkasten gefischt, weil ich darin mit einer <strong>magazingeschichte zum thema zucker</strong> und den mythen, die über ihn kursieren, debütiere, ohne die layoutierte geschichte vorab gesehen zu haben. es ist zum glück alles in meinem sinne, daher kann ich diese knallgelbe ausgabe auch meinen leserinnen &amp; lesern aufs süsseste empfehlen. <span style="text-decoration: line-through;">(werde mich im nachhinein um ein pdf bemühen, das ich dann, wenn zeit dafür ist, online stellen werde.)</span> <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/02/09/des-zuckers-weisse-weste/">hier</a> geht&#8217;s zum aktuellen beitrag samt pdf der geschichte.</p>
<p><strong>curry-beitrag in wien, wie es isst&#8230;/10</strong></p>
<p>mit freudiger spannung habe ich schon vor weihnachten den neuen (und wie esskultur.at-leserinnen &amp; leser <a href="http://www.esskultur.at/index.php/kulinarische-links/">schon lange wissen</a>, für wien überlebensnotwendigen) <strong>falter-führer</strong> &#8220;<a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=31074&amp;show=prtext&amp;SESSID=31171dcdc26ec225c7e95b3601cb9e46">wien, wie es isst&#8230;/10</a>&#8221; aus der folie geschält. es war nämlich ein &#8220;autorenbeleg&#8221;. richtig: einer der beiträge vorne im buch ist von mir. dort empfehlen profilierte esserinnen &amp; esser (die gewöhnlich der schreibenden zunft angehören) lokale zu einem bestimmten thema. ich freue mich, dass ich mit meinem <strong>text über indische und thai-currys</strong> mit dem titel: &#8220;mehr als scharf&#8221; in diesem von mir sehr geschätzten büchlein debütiere (in letzter zeit häufen sich meine debüts, fällt mir grade auf). den falter-führer gibt&#8217;s in jeder wiener buchhandlung und natürlich <a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=31074">im falter-webshop</a>. irgendwann werden die empfehlungen aus dem aktuellen buch auch online sein. wenn es soweit ist, gibt&#8217;s ein update.</p>
<p><strong>esskultur.at twittert</strong></p>
<p>noch ein debüt, und zwar ein titelgemäß spannendes, habe ich zu vermelden: esskultur.at gibt&#8217;s seit wenigen wochen <a href="http://twitter.com/katha_esskultur">auch auf twitter</a>. ich hätte früher draufkommen können, dass dieser dienst die ideale möglichkeit ist, die zig kulinarischen miniaturen, die mir jeden tag durch den kopf schiessen, festzuhalten und &#8211; bei interesse &#8211; auch zugänglich zu machen. für einen einzigen ess-gedanken fange ich keinen beitrag auf esskultur.at an &#8211; hier habe ich mich auf die lange form eingeschossen (für die ich viel zu selten zeit habe, leider). auf twitter kann man dagegen nur nachrichten in der länge von 140 zeichen (ähnlich sms) eingeben. die sind öffentlich einsehbar. ich notiere dort also kurze rezeptideen (derzeit stehen wir bei <a href="http://twitter.com/katha_esskultur/status/7954244164">winterfreuden XV</a> &#8211; die ich <a href="http://twitter.com/katha_esskultur/status/7956691204">falsch nummeriert</a> habe, aber auf twitter kann man nachträglich nix ändern), <a href="http://twitter.com/katha_esskultur/status/7954209038">lokal-</a> und <a href="http://twitter.com/katha_esskultur/statuses/7704595831">einkaufstipps</a> &#8211; naturgemäss hauptsächlich für wien, links zu kulinarisch wertvollen artikeln, tv- oder kino-empfehlungen, kulinarische termine und tausche mich mit all jenen aus, die ebenfalls &#8220;auf twitter&#8221; sind und denen ich &#8220;folge&#8221; (die sind erkennbar am klammeraffen vor dem roten und verlinkten @namen). das ganze ist recht persönlich und kurzweilig, neugierige dürften daran eine freude haben. wer mag, kann mir auf diesem wege natürlich auch gerne kulinarische fragen aller art stellen (dafür müssen sie/musst du selbst einen <a href="http://twitter.com/">twitter-account</a> eröffnen. kostet nix, geht in einer minute).</p>
<p>wer meine kulinarischen miniaturen auf twitter mitverfolgen möchte, hat dazu drei möglichkeiten:</p>
<p>1. hier auf esskultur.at stehen in der rechten spalte unter &#8220;esskultur.at twittert&#8221; immer meine 5 jüngsten &#8220;tweets&#8221; (so nennt man die einzelnen einträge). nicht viel, aber zum gelegentlichen einischnuppern reicht&#8217;s.</p>
<p>2. wer meine tweets weiter zurück (oder zu einem bestimmten thema) nachlesen möchte, klickt entweder auf die überschrift &#8220;<strong>esskultur.at twittert</strong>&#8221; hier in der rechten spalte oder geht direkt auf <a href="http://twitter.com/katha_esskultur">http://twitter.com/katha_esskultur</a></p>
<p>3. wer geschmack gefunden hat, legt sich selbst einen twitter-account zu und &#8220;folgt&#8221; mir (und anderen) auf diese weise. daraus ergibt sich dann die eigene twitter-&#8221;timeline&#8221;, in der chronologisch von unten nach oben die tweets (beiträge) von all jenen aufscheinen, denen man &#8220;folgt&#8221;. auf diese weise kann man sehr schnell miteinander ins &#8220;gespräch&#8221; kommen, gegenseitig fragen beantworten (<a href="http://twitter.com/Kuechenlatein">ulrike</a> von <a href="http://ostwestwind.twoday.net/">küchenlatein</a> hat beispielsweise vorgestern nach dem <a href="http://twitter.com/Kuechenlatein/status/7823770195">nutzen eines wokbrenners</a> gefragt, ich selbst war <a href="http://twitter.com/katha_esskultur/status/7764006810">auf der suche nach &#8220;trockener butter&#8221;</a> &#8211; und auch da konnten mir z. b. <a href="http://twitter.com/CucinaCasalinga">nathalie</a> von <a href="http://cucina-casalinga.blogspot.com/">cucina casalinga</a> und <a href="http://twitter.com/vinoroma">hande</a> von <a href="http://www.vinoroma.com/">vinoroma</a> helfen) oder einfach nur ein bissl mit gleichgesinnten sinn &amp; unsinn austauschen.</p>
<p>als gschtudierte kommunikationswissenschafterin probiere ich gerne neues aus &#8211; aus neugier und um&#8217;s abhaken zu können. dass zum bloggen (esskultur.at ist ja, obwohl&#8217;s nirgendwo so steht, ein blog &#8211; ein online-notizbuch) nun das mikrobloggen auf twitter kommt, hätte ich selbst nicht gedacht &#8211; aber es ergänzt sich prächtig.</p>
<p>-</p>
<p>nachtrag: spannend #7 (ente hat mich auf dumme gedanken gebracht, dass das hier eigentlich eine liste sei&#8230;) ist auch, dass mich die <a href="http://www.kuechengoetter.de/index.html">küchengötter</a> ausgerechnet mit meinem <strong>schlachten-gehört-hergezeigt</strong>-satz aus den <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/11/10-tage-10-listen-unbequeme-themen/">unbequemen themen</a> (10 tage, 10 listen&#8230;) in ihren <a href="http://www.kuechengoetter.de/rezept-blog/FOODTRENDS-2010-TEIL-2-Vom-Kochen-und-Essen-beitrag-1431314.html">foodtrends 2010</a> zitieren.</p>

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			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/19/spannung/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>neue liebe</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/07/28/neue-liebe/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/07/28/neue-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 15:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/07/28/neue-liebe/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/chardonnay_tba.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="chardonnay_tba" /></a>

 	die marillensaison ist fast vorbei und bevor wir mit meinen ausschweifungen hier noch wertvolle marillen-ernte- oder -hol-zeit vergeuden, meine allerkühlste empfehlung zu marillenknödeln (über deren rezept und zubereitung ich schon alles gesagt habe, was gesagt werden muss):

ich habe mir das so überlegt: zu unseren marillen, 20 kilo am 22. juli frisch vom demeter-hof wimmer-czerny [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	die <strong>marillensaison </strong>ist fast vorbei und bevor wir mit meinen ausschweifungen hier noch wertvolle marillen-ernte- oder -hol-zeit vergeuden, meine allerkühlste <strong>empfehlung zu marillenknödeln</strong> (über deren <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/08/04/das-marillenknoedeldogma/">rezept und zubereitung</a> ich schon alles gesagt habe, was gesagt werden muss):</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1170" title="chardonnay_tba" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/chardonnay_tba.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>ich habe mir das so überlegt: zu unseren marillen, 20 kilo am 22. juli frisch vom <a href="http://www.wimmer-czerny.at/">demeter-hof wimmer-czerny</a> in fels am wagram geholt, müsste doch ein kamptaler süsswein gut passen. als wir diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trockenbeerenauslese">trockenbeerenauslese</a> (wird meist mit tba abgekürzt) eingekühlt und zu den frischen marillenknödeln im bildhintergrund eingeschenkt haben, waren meine erwartungen &#8211; ehrlich gesagt &#8211; nicht hoch. entweder würde sie ganz ok zu den knödeln sein oder im besten fall recht gut passen. aber dann das! eine offenbarung! ein wunderbares verhältnis von süss und säure, wie geschaffen für eine liaison mit den (geographisch) benachbarten marillen und den bröseln, die ich wie immer mit ein bisserl geriebenen haselnüssen, je einer prise salz und einer prise zimt fast unmerklich getunt habe. so eine harmonische dessert-wein-kombination ist uns zuhause glaube ich noch nie geglückt (obwohl da schon feiler-artingers, krachers oder tements süssweine auf den tisch kamen). in der nacht nach den knödeln dann noch eine kurze recherche: diese <a href="http://www.jurtschitsch.com/c_wein/weine_prae/s_07.html">tba vom chardonnay 1998</a> war die einzige, die die jurtschitschs bisher gemacht haben. und laut den kostnotizen dort hat sie wohl nicht nur uns geschmeckt. schade, dass es die letzte flasche war. reifepotential wäre nämlich bis 2050 angegeben gewesen.</p>
<p>es muss natürlich nicht genau dieser süsswein zu marillenknödeln sein, aber er sollte ein ausgewogenes verhältnis von süsse und säure mitbringen, sonst wird&#8217;s fad. im kamptal könnte man fündig werden, vielleicht auch im weinviertel oder wagram, natürlich in der wachau oder in der südsteiermark, oder in ungarn. woher auch immer: hauptsache ausprobieren, bevor die saison vorbei ist!</p>
<p><strong>nachtrag vom 29. juli 2009 in der früh</strong><br />
eben kam die antwort vom weingut jurtschitsch auf meine frage, ob dieser wein noch erhältlich sei:</p>
<p><em>Sehr geehrte Frau Seiser!</em></p>
<p><em>Vielen Dank für den zauberhaften Artikel. Auch die Marillenknödel müssen in der TBA-Klasse gewesen sein!</em></p>
<p><em>Ja, es sind noch ein paar Flaschen von dieser TBA erhältlich. Der Preis für Endverbraucher beträgt € 40,&#8211;/0,375 Flasche ab Hof.</em></p>
<p><em>Mit lieben Grüßen aus dem Kamptal<br />
Karl Jurtschitsch</em></p>
<p><em>Weingut Jurtschitsch Sonnhof<br />
Rudolfstraße 39<br />
3550 Langenlois<br />
Tel: 02734/2116-0<br />
Fax: 02734/2116-11<br />
weingut@jurtschitsch.com<br />
<a href="http://www.jurtschitsch.com/">www.jurtschitsch.com</a></em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>reis-reise</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/05/29/reis-reise/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/05/29/reis-reise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/05/29/reis-reise/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/reis_1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>

 	passend zu meiner reportage im heutigen rondo (der standard) über risottoreis (die mittlerweile auch online zu finden ist) gibt&#8217;s bonusbildmaterial &#8211; kurz vor meiner abreise nach budapest:




bildinformationen
1: &#8220;prova risi&#8221; bei riso gallo: die produktion des vortages wird überprüft.
2: geflutete reisfelder, gerade noch im piemont, gerade schon in der lombardei, so genau kann man das [...]]]></description>
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<p> 	passend zu meiner reportage im heutigen <strong>rondo</strong> (der standard) über <strong>risottoreis </strong>(die mittlerweile <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1577836908174">auch online zu finden</a> ist) gibt&#8217;s bonusbildmaterial &#8211; kurz vor meiner abreise nach budapest:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1029" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/reis_1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1030" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/reis_2.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1031" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/reis_3.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1032" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/reis_4.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong>bildinformationen</strong></p>
<p>1: &#8220;prova risi&#8221; bei riso gallo: die produktion des vortages wird überprüft.<br />
2: geflutete reisfelder, gerade noch im piemont, gerade schon in der lombardei, so genau kann man das hier nicht sagen.<br />
3: reismühle von riso gallo: sehr staubig, sehr laut, sehr alt, sehr schön.<br />
4: riccardo preve, gemeinsam mit seinem bruder und seinem vater firmenchef von riso gallo, familienbetrieb in 6. generation und reis-marktführer in italien.<br />
5: bauer giuseppe rossino erklärt, wie der rohreis getrocknet wird.<br />
6: das kanalsystem, das den reisanbau in der po-ebene möglich machte.<br />
7: verpackungsanlage von riso gallo in robbio in der lombardei.<br />
8: der risotto, über dessen zubereitung mehr in meiner rondo-reportage zu lesen ist. dafür sollten dann allerdings ein packerl <strong>carnaroli</strong>, guter <strong>fond</strong>, <strong>butter </strong>und <strong>pecorino </strong>im hause sein. der frische lorbeer ist kein muss, eine flasche weisswein im kühlschrank eher schon.</p>
<p>ps: alle fotos &#8211; auch die im rondo abgedruckten &#8211; sind natürlich von mir.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>wie kommt der rum ins rondo?</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 21:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[biofach]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[oberösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[schnaps]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_biofach.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="rum_biofach" /></a>

 	gestern war sie druckfrisch im rondo, meine geschichte über josef hochmairs biorum aus brasilianischem biozuckerrohrsirup. und was mich ganz besonders freut: es ist die erste geschichte darüber in einem österreichischen medium. laut egon erwin kisch nannte man so etwas früher einen &#8220;solokarpfen&#8221;.
wie kommt so eine geschichte in die zeitung?
im februar habe ich auf der [...]]]></description>
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<p> 	gestern war sie druckfrisch im rondo, <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1577836897392">meine geschichte über josef hochmairs biorum</a> aus brasilianischem biozuckerrohrsirup. und was mich ganz besonders freut: es ist die erste geschichte darüber in einem österreichischen medium. laut egon erwin kisch nannte man so etwas früher einen &#8220;solokarpfen&#8221;.</p>
<p>wie kommt so eine geschichte in die zeitung?</p>
<p>im februar habe ich auf der <a href="http://www.biofach.de/de/default.ashx">biofach</a> in nürnberg unter zig anderen neuheiten auch diese hier entdeckt:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_biofach.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="rum_biofach" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_biofach.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p>rum fand ich deshalb so interessant, weil ich auch mit <a href="http://www.gragger.at/">helmut gragger</a>, der rum u. a. für seinen germteig braucht, erst vor wenigen monaten über das thema gesprochen hatte &#8211; und hochwertiger biorum bis dato schwer oder gar nicht erhältlich war.</p>
<p>ich bin zum stand der firma <a href="http://www.multikraft.at/01051/start.html">multikraft</a> in halle 1 gegangen, erst dort habe ich gemerkt, dass es sich um ein oberösterreichisches unternehmen handelt und dass der <strong>rum von einem der besten brenner des landes</strong> &#8211; eben josef hochmair &#8211; in österreich gebrannt wird. mit dieser information war mir klar, dass das eine spannende und exklusive geschichte für das rondo sein könnte. die flaschen haben noch dazu gut ausgesehen, keine spur von ökobio, sondern die ziemlich eindeutige handschrift vom d.signwerk linz. eine kostprobe gleich am messestand habe ich verweigert, aber mit den damen von multikraft vereinbart, dass ich &#8211; zurück in wien &#8211; muster vom rum bekommen würde und, falls der standard/das rondo interesse an der geschichte hätte, gerne zu josef hochmair fahren würde.</p>
<p>anfang märz habe ich das thema vorgeschlagen, es wurde samt meinem titelvorschlag &#8220;kein stroh im kopf&#8221; angenommen und ich machte einen termin mit familie hochmair aus, um vor ort zu recherchieren. dank der hilfe einiger kollegen habe ich mich innerhalb weniger tage in das thema rum eingelesen und eingearbeitet, zum glück kenne ich mich mit biolandwirtschaft gut und mit dem schnapsbrennen zumindest halbwegs aus. am 24. märz war ich am <a href="http://www.malznerhof.at/">malznerhof</a> in wallern in oberösterreich:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_malznerhof.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-830" title="rum_malznerhof" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_malznerhof.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>josef hochmair</strong> hat mir die brennerei gezeigt, ich durfte von der 21 tage vergorenen melado (das ist der brasilianische zuckerrohrsirup, den die firma multikraft importiert) kosten, die er zufällig an jenem tag auch brannte. für mehr als ein paar schnappschüsse zu recherchezwecken hat es diesmal aus zeit- und witterungsgründen (hagel, graupel, schnee) nicht gereicht. zurück in wien habe ich am wochenende die geschichte geschrieben, nochmal mit josef hochmair telefoniert, um ein paar details nachzufragen und die geschichte &#8211; wie vorher vereinbart &#8211; freigeben zu lassen.</p>
<p>anfang letzter woche wurde der text in der redaktion ins layout eingefügt. severin corti hatte ein paar kleine änderungswünsche, ich habe die korrekturen eingearbeitet und voilà: gestern in der früh war die geschichte im rondo nr. 517 vom 10. april 2009 auf seite 24 zu finden.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_rondo.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-828" title="rum_rondo" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_rondo.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p>natürlich hätte ich schon ende februar auf esskultur.at von dem neuen biorum erzählen können, aber ich wollte mir die geschichte im rondo nicht &#8220;abschiessen&#8221;. wer verzichtet schon gerne auf einen &#8220;solokarpfen&#8221;? das eben erzählte und gezeigte bonusmaterial gibt es dafür nur hier.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>unter schafen</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/03/05/unter-schafen/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/03/05/unter-schafen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 18:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[niederösterreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/03/05/unter-schafen/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/schafstall.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="schafstall" /></a>

 	
heute vormittag im mostviertel in einem der schafställe von lucia und walter resch. der hof ist seit 1997 bio-zertifiziert.

dieses lamm-mädel ist vier stunden alt. sie lag verkehrt herum und lucia resch hatte das richtige gespür: statt uns pünktlich um neun am hof zu empfangen, ist sie nochmal schnell in den stall zum trächtigen mutterschaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	<a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/schafstall.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-688" title="schafstall" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/schafstall.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>heute vormittag im mostviertel in einem der schafställe von lucia und walter resch. der hof ist seit 1997 bio-zertifiziert.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/lamm.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-689" title="lamm" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/lamm.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>dieses lamm-mädel ist vier stunden alt. sie lag verkehrt herum und lucia resch hatte das richtige gespür: statt uns pünktlich um neun am hof zu empfangen, ist sie nochmal schnell in den stall zum trächtigen mutterschaf und hat die beine des lammes aus dem mutterleib hervorstehen gesehen. dank ihrer geburtshilfe lebt die kleine jetzt. die mama steht daneben &#8211; keine sorge. zu mittag hat dann noch ein zweites mutterschaf abgelammt. viel zu früh. die zwillinge sahen beide schmächtig aus. um eines hat sich die mutter gekümmert, um das andere nicht. nur manchmal kurz daran gerochen. das neugeborene hat mit zeitverzögerung reagiert und den kopf mit offenen augen hochgerissen und versucht, sich von der seitenlage zumindest kurz aufzustemmen, als die mutter schon längst wieder das überlebensfähigere abgeschleckt hat. das krewecherl hatte keine chance. walter resch, der ein paar minuten später zum mittagessen kam, weil er vorher noch nach den zwillingen schauen wollte, sagte, dass der körper des kleinen schon kalt war. es hat vielleicht zwei stunden gelebt.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>weisse kuh auf wanderschaft</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2008/07/30/weisse-kuh-auf-wanderschaft/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2008/07/30/weisse-kuh-auf-wanderschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 21:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[niederösterreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/index.php/2008/07/30/weisse-kuh-auf-wanderschaft/</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/07/30/weisse-kuh-auf-wanderschaft/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_weide.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="ertl_weide.jpg" title="ertl_weide.jpg" /></a>

 	ein 17-jähriger franzose, dessen eltern einen biobauernhof im westen frankreichs betreiben, geht ab freitag mit seiner lieblings-charolais-kuh camomille auf wanderschaft. die beiden wollen 1.200 kilometer zurücklegen und sich dabei von pflanzen am wegesrand ernähren (worin der junge mann eigenen angaben zufolge erfahren ist). er hat seit einem jahr mit camomille geübt, damit sie 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	ein 17-jähriger franzose, dessen eltern einen biobauernhof im westen frankreichs betreiben, geht ab freitag <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,569078,00.html">mit seiner lieblings-charolais-kuh camomille auf wanderschaft</a>. die beiden wollen 1.200 kilometer zurücklegen und sich dabei von pflanzen am wegesrand ernähren (worin der junge mann eigenen angaben zufolge erfahren ist). er hat seit einem jahr mit camomille geübt, damit sie 20 kilometer am tag mit ihm wandern und etwas vom gepäck tragen kann.</p>
<p>die geschichte klingt ein bisschen nach don quixote, nach unglaublichem, unverbrauchtem idealismus und einem lächerlichen unterfangen, über das schon jetzt gespottet wird.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_weide.jpg"  title="ertl_weide.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_weide.jpg" title="ertl_weide.jpg" alt="ertl_weide.jpg" width="400" /></a></p>
<p>als ich etwa neun jahre alt war, habe ich mich in bauxi verliebt. wegen ihr wollte ich tierärztin, zumindest bäuerin werden. bauxi war eine wunderschöne milchkuh auf einem niederösterreichischen bergbauernhof. ihre hörner wuchsen nicht nach oben, sondern nach unten gebogen, bis knapp vor ihre augen. sie liess mich auf ihrem knöchernen rücken, der erst weiter unten, wo ich gerade mit den fersen hinkam, in einen ausladenden bauch überging, sitzen &#8211; im stall und auf der weide. ich war bei der geburt ihrer tochter berni dabei (deren namen ich aussuchen durfte) und bei der geburt ihres sohnes benjamin (noch einmal von mir gewählt). als ich 12 oder 13 war, erzählte man mir, dass bauxi zu fette milch gegeben hätte und deshalb bei einem verwandten des bauern ihre pension verbringen würde. ich dachte, sie hätten sie zum schlachten gebracht und wollten mir die wahrheit nicht sagen. ein paar monate verweigerte ich rindfleisch, bis ich sicher war, dass es nun nicht mehr bauxi sein würde, die auf meinem teller lag. seither mag ich rindfleisch wieder genauso wie davor, aber bald darauf ist der kontakt zu meiner lieblings(nenn-)tante und meinem lieblings(nenn-)onkel auf dem niederösterreichischen bergbauernhof samt ihren sieben kindern abgerissen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_ausblick.jpg"  title="ertl_ausblick.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_ausblick.jpg" title="ertl_ausblick.jpg" alt="ertl_ausblick.jpg" width="400" /></a></p>
<p>vor zwei jahren fuhren wir auf mein drängen hin gemeinsam mit meiner grossmutter (durch die der ursprüngliche kontakt zustande kam) und meiner hündin (mit der ich damit zum ursprung meiner tierliebe zurückkehrte, obwohl sie erst viel später geboren wurde) zum ersten mal seit knapp 20 jahren wieder hin.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_nonia.jpg"  title="ertl_nonia.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_nonia.jpg" title="ertl_nonia.jpg" alt="ertl_nonia.jpg" width="400" /></a></p>
<p>mit dem hof verbinde ich erinnerungen an das beste brot aus dem holzofen, das beste beuschel (vom reh, das am vorabend geschossen, stolz und still in die wiese gelegt und dort im fackellicht bestaunt und bedankt wurde), die täglichen grillereien auf einem improvisierten grill aus grauen häuslbauerziegeln vor unseren ebenso improvisierten zelten aus schwarzer plane, in denen wir immer übernachten durften. die sommer waren die lustigste zeit meiner kindheit, ich habe den geruch der kühe und den nach heu, das barfuss gehen tag und nacht, die schaumrollen am kirtag, die frischen kriecherl vom baum und die ersten sauren klaräpfel geliebt. nie wieder hat milch so gut geschmeckt wie frisch aus dem tank, eiskalt. nie wieder habe ich die stom, jene saure rahmsuppe mit kümmel, eingebrocktem schwarzbrot und gekochten erdäpfeln, die in der früh um 5 vor dem stall gehen gegessen wurde, bekommen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_alle.jpg"  title="ertl_alle.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_alle.jpg" title="ertl_alle.jpg" alt="ertl_alle.jpg" width="400" /></a></p>
<p>mittlerweile sind meine grossmutter und meine hündin gestorben. die sieben kinder haben selbst kinder, aber sie sind fast alle zusammengekommen, um diesen auf den bildern im nachhinein kitschig schönen sommertag gemeinsam mit uns zu verbringen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_kinder.jpg"  title="ertl_kinder.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_kinder.jpg" title="ertl_kinder.jpg" alt="ertl_kinder.jpg" width="400" /></a></p>
<p>heute ist der bergbauernhof ein biobergbauernhof &#8211; ohne mein zutun.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_aussicht.jpg"  title="ertl_aussicht.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_aussicht.jpg" title="ertl_aussicht.jpg" alt="ertl_aussicht.jpg" width="400" /></a></p>
<p>und mein onkel erzählte mir, dass die geschichte mit bauxi, die bei seinem cousin das gnadenbrot bekommen hat, natürlich nicht erfunden, sondern die wahrheit war. was ich denn die 20 jahre lang geglaubt hätte?</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_haustuer.jpg"  title="ertl_haustuer.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/ertl_haustuer.jpg" title="ertl_haustuer.jpg" alt="ertl_haustuer.jpg" height="400" /></a></p>

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		<title>besuch bei büffeln</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 19:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus milch]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[niederösterreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/12/04/besuch-bei-bueffeln/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="paget_1" title="paget_1" /></a>

kühe mag ich schon immer. solche kühe habe ich erst am vergangenen samstag kennenlernen dürfen. es sind wasserbüffel im stall von robert paget im niederösterreichischen kamptal:

er hat etwa 10 dieser fröhlich-gelassenen tiere und rund 60 bis 70 ziegen. aus deren milch macht er in seiner hofkäserei käse, der in österreich längst kultstatus hat:

dafür, dass wir [...]]]></description>
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<p align="left">kühe mag ich schon immer. solche kühe habe ich erst am vergangenen samstag kennenlernen dürfen. es sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserb%C3%BCffel">wasserbüffel</a> im stall von <a href="http://www.bufala-connection.at/">robert paget</a> im niederösterreichischen kamptal:</p>
<p><a title="paget_1" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_1.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="paget_1" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_1.jpg" alt="paget_1" width="400" /></a></p>
<p align="left">er hat etwa 10 dieser fröhlich-gelassenen tiere und rund 60 bis 70 ziegen. aus deren milch macht er in seiner hofkäserei käse, der in österreich längst <a href="http://www.alacarte.at/stories/index.shtml?1638">kultstatus</a> hat:</p>
<p><a title="paget_2" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_4.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="paget_2" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_4.jpg" alt="paget_2" width="400" /></a></p>
<p align="left">dafür, dass wir erst jetzt zum ersten mal vor ort waren (anderswo bekommt man den käse nicht, nur freitags und samstags von 10 bis 18 uhr im hofladen, gleichzeitig <a href="http://www.mozzaundjazz.at/">feinkostladen</a> von pagets tochter maiwenn &#8211; oder mit viel glück auf einem käseteller eines sehr guten lokals), könnte ich mich in den hintern beissen. es ist der beste käse, den ich seit langem gegessen habe. kein wunder, wenn er von so lässigen viechern (die ziegen waren auch würdevoll und witzig, aber zu schnell für meine kamera und die abenddämmerung) kommt:</p>
<p><a title="paget_3" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_2.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="paget_3" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_2.jpg" alt="paget_3" width="400" /></a></p>
<p align="left">wir haben den käse mit meinem lieblingsroggensauerteigbrot, sauerrahmbutter und reifen birnen gegessen. es gibt nur einen grund, dafür nicht wöchentlich von wien ins kamptal zu fahren (eine knappe stunde fahrzeit): es ist ökologisch nicht vertretbar. kulinarisch jederzeit:</p>
<p><a title="paget_4" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_3.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="paget_4" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_3.jpg" alt="paget_4" width="400" /></a></p>
<p align="left">ps: ok, hier sind die ziegen:</p>
<p><a title="paget_5" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_5.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="paget_5" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/12/alhambra_5.jpg" alt="paget_5" width="400" /></a></p>

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