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	<title>esskultur.at &#187; konditorinnen &amp; konditoren</title>
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	<description>kulinarische notizen</description>
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		<title>tatarata!</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/08/tatarata/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/08/tatarata/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/08/tatarata/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/tartatata_karte.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="tartatata_karte" /></a>

 	wenn ich innerhalb von nicht einmal 24 stunden drei mal (!) etwas vom ein- und demselben lokal esse, dann kann das nur zwei gründe haben: 1. ich bin auf urlaub und in dem nest gibt es nix anderes als das hotel oder 2. das ganz neue tart&#8217;a tata in der lindengasse im 7. bezirk [...]]]></description>
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<p> 	wenn ich innerhalb von nicht einmal 24 stunden drei mal (!) etwas vom ein- und demselben lokal esse, dann kann das nur zwei gründe haben: 1. ich bin auf urlaub und in dem nest gibt es nix anderes als das hotel oder 2. das ganz neue <strong>tart&#8217;a tata</strong> in der lindengasse im 7. bezirk (in wien).</p>
<p>es handelt sich um ein französisches (!) lokal, eigentlich eine art pâtisserie mit bistro und ein paar tischen (frankreich-kenner/innen haben vielleicht noch passendere assoziationen). was auf der budel zu finden ist, gab&#8217;s bisher so nicht in wien zu schmecken.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/tartatata_karte.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-821" title="tartatata_karte" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/tartatata_karte.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>wofür sich selbst ein längerer umweg lohnt:</p>
<p><strong>brioches</strong> (die länglichen, glänzend-braunen stangerl): ganz leicht, nicht fett und sehr sauber im geschmack, flauschig und mustergültig.</p>
<p><strong>croissants pur beurre</strong>: die besten, die ich in österreich bisher gegessen habe. der (französische!) pâtissier macht natürlich den teig selbst vor ort, am abend kann man ihm dabei zusehen. drei touren für die croissants, sechs touren für den blätterteig &#8211; hat er uns mit händen und füssen und unserem eingerosteten passiv-französisch (das aber für kulinarische konversationen passabel funktioniert) erklärt.</p>
<p>ausserdem: pikante <strong>quiches </strong>(quiche lorraine, saumon und poireaux habe ich probiert), pikante crêpes (lardons pruneaux schmeckt wild, aber sehr gut), salate (fermière mit ziegenkäse, apfel und walnüssen), süsse crêpes (karamell mit salziger butter und haselnüssen!!!) und natürlich süsse <strong>tartes</strong> (<strong>tarte bourdalou</strong>, der klassiker mit mandelmasse und birnen &#8211; wunderbarer teig, hoher suchtfaktor!, tarte aux fruits mit derzeit himbeeren, super mürbteig, mir zu viel creme, aber da bin ich ein bisserl eigen), pains au chocolat und eclairs.</p>
<p>der <strong>kir </strong>wird mit grünem veltliner gemacht (wie uns der ebenfalls französische chef auf englisch erklärt hat), was ihm (dem kir) ausserordentlich gut steht (besser als aligoté), der cidre in steinzeugschälchen serviert.</p>
<p>das tart&#8217;a tata gehört zum vietnamesischen sapa nebenan (und teilt sich mit dem die toiletten, wofür man skurillerweise auf die strasse muss). das wortspiel bezieht sich auf die &#8220;tartes von der tante&#8221; im sinne von hausgemacht. offen hat es täglich bis 24 uhr, montag bis samstag ab 8 uhr, sonntag ab 9 uhr. natürlich kann man alles auch mitnehmen &#8211; nur die verpackungen (schnöde styroportassen) passen derzeit noch nicht zu den süssen kunstwerken, die selbst sehr verwöhnten fratzen (wie mir) erstaunte grunz- und wohlige stöhnlaute entlocken. wie gesagt: drei mal in 24 stunden &#8211; und ich wohne nicht in der lindengasse, sondern sieben u-bahn-stationen entfernt.</p>
<p><strong>tart&#8217;a tata</strong><br />
lindengasse 35<br />
1070 wien<br />
tel. 01 5265626<br />
mo bis sa 8 bis 24 uhr<br />
so 9 bis 24 uhr</p>
<p>ps: fotos werden nachgereicht, wenn ich das nächste mal dort war. wird nicht lange dauern.</p>
<p>pps: den tipp habe ich dem wachen auge von freundin, <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/11/thai-fuer-24/">souschefin</a> und <a href="http://www.simoneandress.at/">fotografin</a> frau a. zu verdanken, die das glück hat, ums eck vom tart&#8217;a tata zu wohnen und zu arbeiten. danke!</p>

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