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	<title>esskultur.at &#187; rezepte</title>
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	<description>kulinarische notizen</description>
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		<item>
		<title>sommerservice via new york times</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1416575669" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>

 	mark bittman hat auch heuer wieder 101 sommerliche und sehr schnelle rezepte (eigentlich mehr rezeptideen oder -impulse) in der new york times veröffentlicht. diesmal zum thema grillen.
insgesamt sind&#8217;s jetzt schon 5 mal 101 fast ausschließlich sommerliche ideen (nur die appetizer sind im dezember erschienen) &#8211; und freundlicherweise gibt&#8217;s auch nach wie vor alle online:
the [...]]]></description>
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<p> 	mark bittman hat auch heuer wieder 101 sommerliche und sehr schnelle rezepte (eigentlich mehr rezeptideen oder -impulse) in der new york times veröffentlicht. diesmal zum thema <strong>grillen</strong>.</p>
<p>insgesamt sind&#8217;s jetzt schon 5 mal 101 fast ausschließlich sommerliche ideen (nur die appetizer sind im dezember erschienen) &#8211; und freundlicherweise gibt&#8217;s auch nach wie vor alle online:</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2010/06/30/dining/30mini.html?ref=dining">the minimalist: 101 fast recipes for grilling</a> (2010)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2009/07/22/dining/22mlist.html?ref=dining">the minimalist: 101 simple salads for the season</a> (2009)<a href="http://www.nytimes.com/2008/07/02/dining/02mini.html?ref=dining"><br />
the minimalist: 101 20-minute dishes for inspired picnics</a> (2008)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2007/12/19/dining/19mini.html?ref=dining">the minimalist: 101 simple appetizers in 20 minutes or less</a> (2007)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2007/07/18/dining/18mini.html?ref=dining">the minimalist: summer express: 101 simple meals ready in 10 minutes or less</a> (2007)</p>
<p>auf die kleine gefahr hin, mich zu <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/07/22/noch-mehr-schnelle-salate/">wiederholen</a>: speichern oder ausdrucken und als inspirationsquelle für jene tage, an denen einfach nix schnelles einfallen will, bereithalten.</p>
<p>für alle, die lieber in büchern blättern:<br />
<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1416575669?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1416575669">mark bittman&#8217;s kitchen express</a></strong><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1416575669" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<ul>
<li> 404 schnelle gerichte</li>
<li> in die vier jahreszeiten unterteilt</li>
<li> jeweils mit frühstück (!) beginnend</li>
<li> in der einleitung gruppiert bittman viele der rezepte (rezepttitel mit seitenverweis) in 14 themen wie &#8220;brown-bag lunches&#8221;, &#8220;recipes that bareley disturb the kitchen&#8221;, &#8220;the easiest of the easiest&#8221; oder &#8220;the best recipes for reheating&#8221;.</li>
<li> mit dem großen vorteil eines ordentlichen registers</li>
</ul>
<p>für mich eine der besten kochbuchideen überhaupt, allerdings nur für köchinnen und köche mit übung oder ohne furcht, weil die rezepte fast ohne mengenangaben und genaue zubereitungsschritte auskommen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>so schmecken wildpflanzen</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/03/26/so-schmecken-wildpflanzen/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/03/26/so-schmecken-wildpflanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/03/26/so-schmecken-wildpflanzen/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/wildpflanzen.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="so schmecken wildpflanzen" title="so schmecken wildpflanzen" /></a>

 	wir haben eine erscheinung!

seit dieser woche &#8211; pünktlich zum frühlingsbeginn &#8211; ist es erhältlich, das kochbuch so schmecken wildpflanzen, das ich gemeinsam mit dem wiener meisterkoch meinrad neunkirchner und dem food-fotografen thomas apolt im löwenzahn verlag gemacht habe.

worum geht&#8217;s im buch?
auf 296 seiten stellen wir 30 heimische wildpflanzen vor &#8211; und zwar ausschließlich wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	wir haben eine erscheinung!</p>
<p><img class="size-full wp-image-2190 alignnone" title="so schmecken wildpflanzen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/wildpflanzen.jpg" alt="so schmecken wildpflanzen" width="422" height="442" /></p>
<p>seit dieser woche &#8211; pünktlich zum frühlingsbeginn &#8211; ist es erhältlich, das kochbuch <strong>so schmecken wildpflanzen</strong>, das ich gemeinsam mit dem wiener meisterkoch meinrad neunkirchner und dem food-fotografen thomas apolt im <a href="http://www.loewenzahn.at/titel.php3?TITNR=2463">löwenzahn verlag</a> gemacht habe.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2239" title="meisterkoch, autorin &amp; fotograf" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/meinrad_-katharina_thomas.jpg" alt="meisterkoch, autorin &amp; fotograf" width="490" height="327" /></p>
<p><strong>worum geht&#8217;s im buch?</strong></p>
<p>auf 296 seiten stellen wir <strong>30 heimische wildpflanzen</strong> vor &#8211; und zwar ausschließlich wegen ihres kulinarischen wertes. pro pflanze gibt&#8217;s mehrere rezepte und jedes rezept verlangt nach nur einer wildpflanze. sehr viele <strong>vorratsrezepte</strong> &#8211; die meinrads aromatische meisterschaft ganz besonders gut repräsentieren &#8211; verhelfen so mancher unscheinbaren pflanze zu einem großen auftritt. außerdem hat man dann auch im winter noch was davon.</p>
<p>das eben erschienene buch ist auch die antwort auf die vielen andeutungen, die ich selbst und wohlinformierte kommentierende im letzten dreiviertel jahr hier auf esskultur.at gemacht haben.</p>
<p>es hat mich hunderte stunden arbeiten gekostet &#8211; aber beim blick auf das und vor allem ins buch bereue ich keine einzige davon. jedes der 1.200 gramm, die es gemeinsam mit dem wildpflanzen-wegbegleiter, der alle 30 pflanzen für unterwegs beschreibt, wiegt, ist gerechtfertigt. noch dazu wurde es nach längeren diskussionen auch noch ein papier, das schöner ist, als ich es mir erhofft hatte. &#8220;mein&#8221; buch fühlt sich einfach wunderbar an, es riecht gut (wichtig!), es ist handwerklich sehr schön gemacht und gebunden, bleibt offen liegen, das bändchen hilft bei der planung und auf fast jeder seite verführen thomas fotos zum genaueren hinschauen. dass jedes wort im buch von mir stammt, und zwar bis ins letzte detail (querverweise! register!), muss ich hier ja nicht weiter ausbreiten, das dürfte bekannt sein.</p>
<p>der langen rede erster, kurzer sinn:</p>
<p>ich hab&#8217; eine wahnsinnige freude damit und bin sehr zufrieden.<br />
und ich hoffe, dass diese freude viele menschen teilen werden.</p>
<p><strong>wo gibt&#8217;s mehr infos zum buch?</strong></p>
<p>wir &#8211; der web- und sängermeister und ich &#8211; haben als fleißaufgabe eine website zum buch erstellt:</p>
<p><strong><a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">www.so-schmecken-wildpflanzen.at</a></strong></p>
<p>dort stehen alle infos zum buch und vor allem auch eine ausführliche <strong>leseprobe </strong>zum blättern (gleich auf der startseite in der rechten spalte).</p>
<p>dort beginnt sich auch die rubrik <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/stimmen-zum-buch/">stimmen zum buch</a> zu füllen (heute ist übrigens das erste radiointerview in <a href="http://oe1.orf.at/programm/201003262101.html">moment kulinarium ab 14.40 uhr auf ö1</a> &#8211; auch live per webradio &#8211; zu hören.)</p>
<p>und dort will ich in zukunft aktuelle termine für kräuterwanderungen, wildpflanzenseminare u. ä. nennen &#8211; in der rubrik <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/adressen-und-links/">adressen &amp; links</a>.</p>
<p>welche wildpflanzen jetzt schon zu finden sein müssten? steht alles im <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/wildpflanzen/saisonkalender/">saisonkalender</a> (natürlich auch im buch und im wegbegleiter).</p>
<p><strong>das buch kaufen</strong></p>
<p>wer (spätestens nach der leseprobe) <strong>das buch </strong>für sich oder zum verschenken (frühling! freundschaft! feste!) <strong>kaufen</strong> möchte: in jeder buchhandlung und sehr gerne auch <strong>hier auf esskultur.at</strong>. ich habe dafür eine <a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">buch-seite samt bestellformular</a> eingerichtet und verschicke das buch portofrei nach ö und d.</p>
<p>am montag und dienstag hatten wir eine presse- und eine öffentliche präsentation. die ersten rückmeldungen sowohl von den kolleginnen &amp; kollegen als auch von kundschaften in der buchhandlung morawa waren so positiv und schön, dass ich&#8217;s nun endlich öffentlich gestehe: ich wollte immer bücher schreiben. es fühlt sich so selbstverständlich gut und richtig an.</p>
<p><strong>update vom 2. april 2010</strong><br />
die <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/stimmen-zum-buch/">stimmen zum buch</a> füllen sich rascher, als wir es erhofft hatten, einige blogs, der falstaff, maxima, profil, kurier, news und ö1 haben schon über das buch berichtet. und heute, freitag, ist im rondo (der standard) eine doppel(!)seite über <strong>so schmecken wildpflanzen</strong> zu finden (noch dazu mit bildern, die ausnahmslos zu meinen allerliebsten gehören):</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2263" title="rondo 2. april 2010" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/rondo_02042010.jpg" alt="rondo 2. april 2010" width="490" height="325" /></p>
<p>außerdem auf der buch-website: die rubrik <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/aktuell/">aktuell</a>, in der wir termine für wildpflanzen-veranstaltungen in und um wien angeben.<br />
fröhliche &amp; wilde ostern!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>mit wildpflanzen gefüllte, gebundene blätter</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/03/09/mit-wildpflanzen-gefullte-gebundene-blatter/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/03/09/mit-wildpflanzen-gefullte-gebundene-blatter/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>

 	zutaten für 1 kochbuch à 296 seiten (plus 1 folder à 20 seiten):

1 koch (am besten sorte sturer meisterkoch mit enzyklopädischem wildpflanzenwissen und schlafwandlerischer geschmackssicherheit)
1 fotograf (am besten sorte verfressener food-fotograf mit gummistiefeln, der gerne bei natürlich verfügbarem licht oder regen fotografiert)
1 autorin (am besten sorte waghalsige kulinarik-expertin mit gepflegter kräuter- und gewürzschlagseite und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	<strong>zutaten für 1 kochbuch à 296 seiten </strong>(plus 1 folder à 20 seiten):</p>
<ul>
<li><strong>1 koch</strong> (am besten sorte sturer meisterkoch mit enzyklopädischem wildpflanzenwissen und schlafwandlerischer geschmackssicherheit)</li>
<li><strong>1 fotograf</strong> (am besten sorte verfressener food-fotograf mit gummistiefeln, der gerne bei natürlich verfügbarem licht oder regen fotografiert)</li>
<li><strong>1 autorin</strong> (am besten sorte waghalsige kulinarik-expertin mit gepflegter kräuter- und gewürzschlagseite und hang zur liste)</li>
<li><strong>1 verlag</strong> (sorte hängt von den anderen verwendeten zutaten ab, jedenfalls trittsicher und mit spürsinn für frische quellen)</li>
</ul>
<p>vorbereitungszeit: mind. 1 jahr</p>
<p>zubereitungszeit: 9 monate</p>
<p>erscheinungstermin: 22. märz 2010</p>
<p><strong><a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">mehr infos &amp; bestellmöglichkeit</a><br />
</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>zimtschnecken, nicht irgendwelche</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/02/21/zimtschnecken-nicht-irgendwelche/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 23:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/02/21/zimtschnecken-nicht-irgendwelche/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_teller.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="zimtschnecken_teller" title="zimtschnecken_teller" /></a>

 	
twitter kann ihre gesundheit gefährden. seit vorgestern sind dort nämlich in den fressfokussierten kreisen zimtschnecken ein thema, die sich angeblich als harte zimsteine entpuppen. was für ein miserables rezept da offenbar kursiert, will ich gar nicht recherchieren.
ich kann mich zwar mit fug und recht als lussekatter-profi bezeichnen, aber zimstschnecken, auf schwedisch kanelbullar, habe ich [...]]]></description>
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<p> 	<a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_teller.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2146" title="zimtschnecken_teller" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_teller.jpg" alt="zimtschnecken_teller" width="490" height="332" /></a></p>
<p>twitter kann ihre gesundheit gefährden. seit vorgestern sind dort nämlich in den fressfokussierten kreisen zimtschnecken ein thema, die sich angeblich als harte zimsteine entpuppen. was für ein miserables rezept da offenbar kursiert, will ich gar nicht recherchieren.</p>
<p>ich kann mich zwar mit fug und recht als <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/13/10-tage-10-listen-lussekatter-lichtbilderschau/">lussekatter-profi</a> bezeichnen, aber zimstschnecken, auf schwedisch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanelbulle">kanelbullar</a>, habe ich noch nie selbst gemacht, obwohl ich sie &#8211; die original-variante mit viel kardamom im teig &#8211; sehr gerne esse.</p>
<p>heute abend wurde es mir dann zu bunt, weil <a href="http://twitter.com/missesdelicious/status/9381666297">nicky</a> von <a href="http://www.deliciousdays.com/">delicious:days</a> und <a href="http://twitter.com/meersuppe/status/9391565594">sebastian</a> von <a href="http://www.rettet-das-mittagessen.de/blog/">rettet das mittagessen</a> auch noch von einer angeblichen <strong>zimtschneckenfabrik </strong>twitterten. ich dachte, es handle sich dabei um einen scherz. die <a href="http://www.meisterliche-ereignisse.de/">münchner zimtschneckenfabrik</a> gibt es aber wirklich. dabei schmecken die dinger doch am besten lauwarm und sind überhaupt keine hexerei.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_kanelbullar.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2145" title="zimtschnecken_kanelbullar" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_kanelbullar.jpg" alt="zimtschnecken_kanelbullar" width="490" height="332" /></a></p>
<p>ich habe also heute abend &#8211; an dem für mich entspanntesten samstag seit monaten &#8211; beschlossen, schnell noch zimtschnecken zu backen, statt eines der zig neuen bücher anzufangen oder einfach mal auf dem sofa zu sitzen und in die luft zu schauen. ich weiss gar nicht (mehr), wie das geht.</p>
<p>jedenfalls: das ziel waren 1a-zimtschnecken, und sie sind es auch geworden. das ist keine grosse kunst, weil in meiner kulinarischen bibliothek auch ein paar wenige schwedische/skandinavische kochbücher zu finden sind und ich die zimtschnecken-quintessenz daraus zu diesem rezept gebündelt habe:</p>
<p><strong>1a-zimtschnecken, noch warm</strong></p>
<p><strong>für 32 stück nehme man</strong></p>
<ul>
<li>400 ml milch</li>
<li> 120 g butter</li>
<li> 1 würfel (42 g) germ (hefe)</li>
<li> 1 ei</li>
<li> 750 g weizenmehl (ich hätte zur gänze glattes genommen, wäre noch genug davon dagewesen, so wurde es halb/halb glattes/universal)</li>
<li> 1 guter halber teelöffel feines salz</li>
<li> 120 g staubzucker</li>
<li> 1,5 teelöffel kardamom gemahlen</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_rollen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2147" title="zimtschnecken_rollen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_rollen.jpg" alt="zimtschnecken_rollen" width="490" height="332" /></a></p>
<p><strong>für die fülle</strong></p>
<ul>
<li>ca. 120 g weiche (!) butter, am einfachsten 2 stücke à ca. 60 g</li>
<li> 80 g kristallzucker (wer&#8217;s süsser mag, muss mehr nehmen)</li>
<li> 3 teelöffel ceylon-zimt gemahlen</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_querschnitt.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2148" title="zimtschnecken_querschnitt" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_querschnitt.jpg" alt="zimtschnecken_querschnitt" width="490" height="332" /></a></p>
<p><strong>zum bestreichen/bestreuen</strong></p>
<ul>
<li>1 ei</li>
<li> hagelzucker</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_muffins.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2149" title="zimtschnecken_muffins" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_muffins.jpg" alt="zimtschnecken_muffins" width="490" height="332" /></a></p>
<p><strong>so werden daraus 1a-zimtschnecken</strong></p>
<ol>
<li>milch in einem reinderl langsam erwärmen.</li>
<li> ca. 1/4 davon (also ca. 100 ml) in den messbecher zurückleeren, mit dem finger die temperatur prüfen, ggf. etwas abkühlen lassen. die germ in die milch bröckeln, einen teelöffel vom staubzucker dazugeben und verrühren, bis sich die germ auflöst.</li>
<li> die butter zur warmen milch geben, vom herd ziehen.</li>
<li> in der rührschüssel der küchenmaschine mehl mit salz, staubzucker und kardamom vermischen, das geht am besten mit einer grobzinkigen gabel.</li>
<li> das ei anschliessend mit der gabel in einem kleinen häferl verquirlen.</li>
<li> germmilch, lauwarme buttermilch (kein problem, wenn die butter noch nicht ganz zergangen ist) und ei zur mehlmischung geben und so lange kneten, bis sich der teig vom schüsselrand löst (ca. 10 minuten).</li>
<li> schüssel mit einem tuch bedecken und an einem warmen ort (z. b. auf der heizung) eine halbe stunde gehen lassen.</li>
<li> währenddessen den kristallzucker mit dem zimtpulver mischen und die konsistenz der füllbutter prüfen &#8211; sie sollte so weich sein, dass sie sich problemlos mit einem pinsel dick aufstreichen lässt.</li>
<li> nach den 30 minuten den teig kurz mit den händen zusammenkneten und halbieren.</li>
<li> jede hälfte zu einem rechteck von ca. 40&#215;30<em>[*]</em> cm ausrollen. bei mir ging das völlig problemlos ohne mehl, nix pickte.</li>
<li> auf jedem der beiden flecke jeweils 60 g weiche butter mit einem pinsel verstreichen, ruhig bis zu den rändern.</li>
<li> dann den zimtzucker gerecht auf die beiden flecke verteilen. bei mir waren&#8217;s jeweils ca. 5 esslöffel. einfach abwechselnd auf den einen und den anderen fleck streuen, dann geht sich das schon aus.</li>
<li> jeden fleck von der längsseite her aufrollen (ergibt also 2 ca. 40 cm lange rollen).</li>
<li> zwei bleche mit backpapier belegen. evtl. papierförmchen (für muffins) daraufsetzen, wer die schnecken lieber höher mag.</li>
<li> jede rolle in 16 teile schneiden, also jede rolle halbieren, jede hälfte halbieren und jedes viertel vierteln. dabei nicht hinunterdrücken, sondern mit einem sehr scharfen messer mehr sägen als drücken &#8211; so bleiben die schnecken schön rund.</li>
<li> die schnecken auf das blech (oder in die papierförmchen auf dem blech) setzen. jeweils 16 pro blech. in manchen rezepten steht, dass man die schnecken nun etwas flachdrücken soll. habe ich bei blech nr. 2 gemacht, aber ich finde die nicht egalisierten hochgewachsenen babel-schnecken schöner.</li>
<li> mit einem geschirrtuch zudecken und nochmal ca. 30 minuten gehen lassen.</li>
<li> währenddessen das backrohr auf ca. 250 grad ober- und unterhitze (keine heissluft, die trocknet aus!) vorheizen.</li>
<li> das ei verquirlen.</li>
<li> die zimtschnecken vor dem backen mit einem pinsel mit ei bestreichen und nach belieben mit hagelzucker bestreuen.</li>
<li> bei 250 grad auf der mittleren schiene 8-10 minuten backen. durch den zucker bräunen die zimtschnecken auch an der unterseite rasch.</li>
<li> herausnehmen und auf ein gitter stellen, mit dem geschirrtuch von vorhin zudecken und so auskühlen lassen.</li>
</ol>
<p>lauwarm schmecken sie natürlich am besten, kaffee dazu versteht sich bei einer schwedischen nationalspeise von selbst.</p>
<p><em>[so schauen jene zimtschnecken aus, die ich nicht flachgedrückt sondern einfach nur in die papierförmchen gelegt (und zu bestreichen &amp; bestreuen vergessen und ausserdem zu lange im rohr gelassen) habe:]</em></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_babel.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2150" title="zimtschnecken_babel" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_babel.jpg" alt="zimtschnecken_babel" width="490" height="332" /></a></p>
<p>wer so wie ich am abend bäckt, friert die übriggebliebenen, gerade ausgekühlten, fast noch lauwarmen zimtschnecken (ich will dauernd lussekatter schreiben) ein und taut sie nach bedarf ganz kurz vor dem essen auf der heizung oder im backrohr auf.</p>
<p>die grosse menge kardamom im teig schmeckt man kaum (höchstens eine leichte schärfe). beim <a href="http://www.kotanyi.com/at/Gewuerzwelt/Gewuerz-ABC/P-Z/Zimt">zimt</a> (der inhalt <a href="http://www.kotanyi.com/at/Gewuerzwelt/Gewuerz-ABC">dieses gewürz-abcs</a> ist übrigens vertrauenswürdig, weil letztes jahr von mir in wochenlanger arbeit recherchiert und geschrieben) sollte man auf keinen fall an der qualität sparen. oft wird billigerer cassia-zimt als zimt verkauft, der aber längst nicht das elegante aroma von ceylon-zimt hat. für chinesische pikante gerichte ist cassia-zimt wunderbar geeignet, aber nicht für feine backwaren.</p>
<p><em>[und das ist ein anschnitt, der dadurch schief und für mich besonders ansprechend wird:]</em></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_anschnitt.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2151" title="zimtschnecken_anschnitt" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/zimtschnecken_anschnitt.jpg" alt="zimtschnecken_anschnitt" width="490" height="332" /></a></p>
<p>diese zimtschnecken sind nicht nur dodlsicher, sondern vor allem sehr flaumig, aussen ein wenig knusprig, unten vom zucker leicht klebrig und feucht, aromatisch und nicht zu süss.</p>
<p>wenn morgen (oder kommende woche, sind ja nicht alle so deppert wie ich und backen kanelbullar als abendessen) reihum 1a-zimtschnecken gebacken werden würden: daran wäre ich gerne schuld.</p>
<p><em>[*nachtrag von sonntagfrüh: mir ist ein abendlicher rechenfehler passiert: ich habe das rezept ja auf unsere germmenge (42 g statt der in schweden offenbar üblichen 50 g) runtergerechnet und dafür sogar mein original schwedisches dl-mass eingesetzt, damit das mit dem mehl auch wirklich hinhaut: mengen und selbst stückzahl sind jetzt darauf abgestimmt. worauf ich vergessen habe, ist die grösse des auszurollenden rechteckes auf die reduzierte menge abzustimmen. eigentlich müsste hier stehen: auf ca. 30x25 cm ausrollen. dann würde folgendes passieren: der teig wäre dicker, d. h. die schnecken hätten weniger "umdrehungen" und dadurch wäre die butter-zimtzucker-fülle ein klein wenig reichhaltiger. ausserdem wären die stücke nicht gar so hoch (was mich aber eh nicht stört, schaut doch schön aus.) da erfahrungsgemäss aber eh zu klein ausgerollt wird (und niemand mit massband, zollstock oder geodreieck in der küche hantiert, sondern wenn, dann mit der handspanne, die bei mir ca. 22 cm beträgt), ist das kein dilemma. ich werde die beiden flecke beim nächsten mal trotzdem ein wenig kleiner ausrollen.]</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>pomeranzenparfümierter nougatgugelhupf</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/29/pomeranzenparfumierter-nougatgugelhupf/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/29/pomeranzenparfumierter-nougatgugelhupf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/29/pomeranzenparfumierter-nougatgugelhupf/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_ganz.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="gugelhupf_ganz" title="gugelhupf_ganz" /></a>

 	morgen ist samstag und samstag ist kuchentag (zumindest war das früher mal so, in den guten alten zeiten), daher komme ich ausnahmsweise sofort zur sache:

dieses rezept ist die adaptation eines klassikers, sie ist aus der not und aus der tugend entstanden. nachdem ich erfolgreich auf pomeranzenjagd war (bio aus italien, bei maran, falls das [...]]]></description>
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<p> 	morgen ist samstag und <strong>samstag ist kuchentag</strong> (zumindest war das früher mal so, in den guten alten zeiten), daher komme ich ausnahmsweise sofort zur sache:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_ganz.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2100" title="gugelhupf_ganz" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_ganz.jpg" alt="gugelhupf_ganz" width="490" height="332" /></a></p>
<p>dieses rezept ist die adaptation eines klassikers, sie ist aus der not und aus der tugend entstanden. nachdem ich erfolgreich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitterorange">pomeranzen</a>jagd war (bio aus italien, bei <a href="http://www.maran.at/">maran</a>, falls das jemand aus wien liest und mir gugelhupftechnisch blind vertraut, also sofort noch einkaufen gehen möchte) und der erste verarbeitungsversuch &#8211; ein bitterorangen-mandelkuchen &#8211; wegen unpackbarer bitterkeit als niederlage zu werten war, wollte ich es bei der zweiten pomeranzen-verwendung behutsamer angehen. der gugelhupf (das ist jener part, der sich auf die tugend bezieht) stammt in seinen grundfesten von den <a href="http://www.obauer.com/de/home.html">gebrüdern obauer</a> und ist seit zehn jahren mein gar allerliebster kuchenteig (habe ich nie ein wort darüber auf esskultur.at verloren?). so gut wie diese masse riecht im gebackenen zustand keine sonst, so flaumig, ohne schwammig zu sein, ist keine zweite. obauer-gugelhupfe könnte ich jeden samstag essen &#8211; aber die guten alten zeiten sind vorbei. das zugehörige kochbuch (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/392467891X?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=392467891X">1. auflage</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=392467891X" border="0" alt="" width="1" height="1" />, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898831086?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898831086">neuauflage</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3898831086" border="0" alt="" width="1" height="1" />) ist leider vergriffen. wenn ich aus meinen nunmehr rund 1.000 kulinarischen büchern die zehn besten heimischen kochbücher auswählen müsste, wäre dieses garantiert dabei. nur so als kleiner tipp für leute, die gerne in modernen antiquariaten stöbern&#8230;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/pomeranzen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2102" title="pomeranzen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/pomeranzen.jpg" alt="pomeranzen" width="490" height="332" /></a></p>
<p>das obauer-rezept ist eigentlich für einen unkonventionellen marmorgugelhupf. die dunkle masse wird nämlich mit nutella (!) &#8211; dafür sind sich die vier-hauben-köche nicht zu gut &#8211; gefärbt und aromatisiert. nutella esse ich nicht, dafür aber z. b. <a href="http://www.janatuerlich.at/Applikationen/Produktdetail/Produktdetail/jn_Controls.aspx?prodid=277&amp;folderId=112415">diese nougatcreme</a> von ja! natürlich (entspricht der <a href="http://www.rapunzel.de/bio-produkt-tiger-creme-nuss-nougat-creme--160275.html">tiger creme</a> von rapunzel).</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_aussen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2101" title="gugelhupf_aussen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_aussen.jpg" alt="gugelhupf_aussen" width="490" height="332" /></a></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_innen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2103" title="gugelhupf_innen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_innen.jpg" alt="gugelhupf_innen" width="490" height="332" /></a></p>
<p>jetzt kommt die not ins spiel: was mache ich mit den restlichen drei wertvollen pomeranzen, die eh so schwer zu bekommen sind? die schale an sich ist ja nicht bitter, daher gehört sie wo hineingerieben. schokolade &amp; haselnuss (=nougatcreme) passen perfekt zu orangen, der pomeranzenparfümierte nougatgugelhupf stand in diesem moment schon vor meiner inneren nase.</p>
<p>für einen<br />
<strong>pomeranzenparfümierten nougatgugelhupf</strong><br />
nach art der frau esskultur</p>
<p>nehme man</p>
<ul>
<li>3 eier (bio-freiland &#8211; muss ich das noch extra erwähnen?)</li>
<li> 250 ml obers</li>
<li> 1 packerl vanillezucker (od. 1 gehäuften el)</li>
<li> 200 g kristallzucker</li>
<li> 250 g glattes mehl</li>
<li> 1/2 packerl weinsteinbackpulver</li>
<li> 4 el milch</li>
<li> 3-4 gehäufte el nougatcreme (für hardcore-haselnussfans: <a href="http://www.rapunzel.de/bio-produkt-samba-haselnuss--160500.html">samba</a>)</li>
<li> 1 bio-pomeranze (ich nehme an, eine normale bio-orange geht auch)</li>
<li> prise salz</li>
</ul>
<p>so wird der gugelhupf daraus</p>
<ol>
<li>backrohr auf 180 grad vorheizen.</li>
<li> gugelhupfform (<a href="http://www.riess.at/profibaecker_guglhupfform_22_cm,pid,379,rid,28,produktdetail.html">meine neue</a> ist aus altmodischem schwarzem email von riess und sie ist um welten besser als die alte antihaft-form, gugelhupf bräunt gleichmässiger, wird knuspriger und geht problemlos raus) bebuttern &#8211; das geht am besten mit den fingern &#8211; und sorgfältig bemehlen. überschüssiges mehl durch kräftiges klopfen der kopfüber gehaltenen form gegen den (inneren) rand der abwasch entfernen.</li>
<li> mehl mit backpulver und einer prise salz gut vermischen.</li>
<li> eier trennen. dotter in ein kleines schüsserl, eiklar in einen mixbecher.</li>
<li> eiklar zu festem schnee schlagen. die schneebesen brauchen, wenn man diese reihenfolge einhält, nicht extra abgewaschen zu werden.</li>
<li> in einer grösseren rührschüssel das obers mit dem handmixer halbfest (!!! das ist der wichtigste moment in diesem rezept, nicht ganz fest schlagen!) schlagen, unter weiterem schlagen zucker und vanillezucker einarbeiten.</li>
<li> dotter in die obers-zucker-masse einrühren, mehlmischung abwechselnd mit dem eischnee einrühren (ich mache das meistens auch mit dem mixer, flaumiger wird&#8217;s mit dem gummihund), milch dazugeben und kurz verrühren.</li>
<li> nougatcreme und die mit einem zestenreisser fein abgeriebene schale der pomeranze zum schluss unterziehen (schnell: mixer, flaumiger: gummihund).</li>
<li> masse nicht in schüsseln füllen und servieren, sondern in die vorbereitete gugelhupfform füllen. die form einmal gut auf die arbeitsfläche aufschlagen (masse verteilt sich besser, keine luftblasen).</li>
<li> im vorgeheizten backrohr eine knappe stunde backen.</li>
<li> kurz überkühlen lassen und stürzen.</li>
<li> wer mag, bestaubzuckert den gugelhupf.</li>
</ol>
<p>lauwarm schmeckt er am besten, sehr intensiv fruchtig nach pomeranze duftend, die kombination mit nuss &amp; kakao genauso rund wie erwartet. darjeeling (oder ein ungesüsster espresso) passt perfekt dazu.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_messer.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2104" title="gugelhupf_messer" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/gugelhupf_messer.jpg" alt="gugelhupf_messer" width="490" height="332" /></a></p>
<p><em>(nur nicht auf das messer neidisch sein, gell?)</em></p>
<p>er erinnert mich frappant an den geschmack von messino. und da er mir sehr schmeckt, dieser pomeranzenparfümierte nougatgugelhupf, könnte man daraus schliessen, dass ich messino mag. das hat vielleicht vor 20 jahren gestimmt.</p>
<p>mir war der gugelhupf fast zu süss (aber das soll niemanden in alarmbereitschaft versetzen, mir ist fast jeder kuchen zu süss) und zu nougat-dominant. das nächste mal werde ich einen löffel nougatcreme durch einen löffel meines <a href="http://www.greenandblacks.com/de/was-wir-erzeugen/zu-hause/kakaopulver.html">lieblingskakaopulvers</a> ersetzen und dafür noch einen löffel milch mehr zur masse geben. falls das jemand vor mir ausprobieren sollte: bitte um berichterstattung.</p>
<p>falls nach der ersten runde etwas übrig bleiben soll (zu zweit haben selbst wir noch keinen obauer-gugelhupf auf einen sitz geschafft): in frischhaltefolie eingewickelt hält er sich problemlos ein paar tage.</p>
<p>im übrigen bin ich der meinung, die tradition des samstagskuchens muss wiederbelebt werden.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>winterfrühstück bei schneegestöber</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/06/winterfruhstuck-bei-schneegestober/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/06/winterfruhstuck-bei-schneegestober/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 19:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/06/winterfruhstuck-bei-schneegestober/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/porridge_orangen.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="porridge_orangen" /></a>

 	angeblich schneibt&#8217;s am wochende bis zu 70 cm, was für wiener verhältnisse eher einer katastrophe gleicht. das schöne an solchen eiskalten wintertagen sind jene frühstücksgerichte, die bei frühlinglichen temperaturen eh nicht mehr schmecken, z. b. porridge. böse zungen nennen diese wohltuende speise haferbrei oder gar haferschlaz. selbst wenn ich zugeben muss, dass es optisch [...]]]></description>
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<p> 	angeblich schneibt&#8217;s am wochende bis zu 70 cm, was für wiener verhältnisse eher einer katastrophe gleicht. das schöne an solchen eiskalten wintertagen sind jene frühstücksgerichte, die bei frühlinglichen temperaturen eh nicht mehr schmecken, z. b. <strong>porridge</strong>. böse zungen nennen diese wohltuende speise haferbrei oder gar haferschlaz. selbst wenn ich zugeben muss, dass es optisch schönere möglichkeiten gibt, einen tag zu beginnen, finde ich dieses abschätzige urteil eine gemeinheit. im orangen morgenmantel ist er doch gesellschaftsfähig, oder?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2022" title="porridge_orangen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/porridge_orangen.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>dazu muss ich vielleicht erwähnen, dass ich das frühstück für die am meisten unterschätzte mahlzeit überhaupt halte. ich kann nicht nachvollziehen, wie fast alle menschen jeden tag das gleiche zum frühstück essen wollen. der (arme) web- und sängermeister kann ein vielstrophiges lied (!) über meine frühstücksvorlieben und eben-nicht-gewohnheiten singen.</p>
<p><strong>porridge nach art der frau esskultur</strong> geht so:</p>
<p>zuerst (nämlich am vortag) um die fruchtig-saftige beilage kümmern. das bedeutet: schauen, ob (selbstgemachtes) kompott im haus ist oder gegebenenfalls apfel-, birnen- oder quittenkompott kochen. alternativ dazu italienische bio-orangen kaufen.</p>
<p>in der früh zuerst die <strong>früchte </strong>vorbereiten. d. h. entweder die orange(n) filetieren (pro person 1) oder versuchen, das rexglas mit dem webmeisterelterlichen birnen- oder pfirsichkompott aufzukriegen (viel spass dabei). orangen filetieren geht hingegen mit einem sehr scharfen messer ganz einfach: nord- und südpol abschneiden, rundherum grosszügig schälen, bis keine weisse unterhaut mehr auf dem fruchtfleisch sitzt. die orange über einem schüsserl (wichtig!) in der hand halten und mit jeweils zwei schnitten entlang der zwischenhäute bis zur mitte die filets heraustrennen, in das schüsserl fallen lassen und zum schluss den orangenrest kräftig mit der hand ausdrücken. wenn die orangen sauer sind, mit einem schuss ahornsirup süssen.</p>
<p>für den <strong>porridge </strong>bio-haferflocken (ich mag am liebsten kleinblatt) in butter rösten (pro person ca. 2 bis maximal 3 esslöffel haferflocken und ca. 1 teelöffel butter). wir machen das in einem reindl mit langem stiel, der ist beim häufigen rühren praktisch. wer mit einem (hitzefesten!) gummihund umrührt, spart sich nachher das mühsame putzen des reindlrandes. sobald die haferflocken fein nussig duften, nicht zu zaghaft mit gemahlenen gewürzen bestreuen, z. b. viel zimt, kardamom, eine kleine prise chili, muskatnuss oder mazis, ingwer, vanille, anis,&#8230; (oder die dafür bestens geeignete süssgewürzmischung &#8220;delifrut&#8221; von <a href="http://www.gewuerzmuehle-brecht.de/default.htm">brecht</a> verwenden) und mit einer prise salz versehen. umrühren und sofort danach mit entweder milch oder obers und wasser aufgiessen. nicht alles auf einmal, sondern nach und nach, wie bei der üblichen risotto-kocherei. ich habe die menge noch nie abgemessen, schätze aber, dass man schon 1/4 liter flüssigkeit pro person braucht. das ganze gut umrühren und auf kleiner flamme kochen lassen, bis der porridge fast anlegt, wieder aufgiessen und einkochen lassen, bis die gewünschte konsistenz erreicht ist. das dauert nicht mehr als 10 oder maximal 15 minuten. dazwischen nach lust und laune rosinen und geröstete, gehackte nüsse (haselnüsse, walnüsse, mandeln) einwerfen. wenn der porridge fertig und ziemlich fest ist, mit ahornsirup süssen, verrühren und in schüsserln geben. das kompott oder die orangenfilets darauf verteilen.</p>
<p>für mich ist es ganz wichtig, dass der porridge heiss und die fruchtige beilage kühl ist und gemeinsam serviert wird. ausserdem müssen die früchte unbedingt viel saft mitbringen, aber noch beissbar sein, apfelmus o. ä. ist daher streng verboten. die nüsse und rosinen im porridge sind auch für die konsistenz wichtig. ohne das anrösten der haferflocken schmeckt der porridge ebenso fad wie ohne gewürze.</p>
<p>grüner tee passt &#8211; das weiss ich aus langjähriger erfahrung &#8211; perfekt dazu.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>remake vom remake vom remake</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/30/remake-vom-remake-vom-remake/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/30/remake-vom-remake-vom-remake/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2014</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/30/remake-vom-remake-vom-remake/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/pizza_geschnitten.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="pizza_geschnitten" /></a>

 	10 tage listen erfordern 10 tage pause, in denen endlich auch wieder mehr gekocht wurde: meinrad neunkirchners knuspriger karpfen auf rahmgurken zum beispiel, ein heisser 10-minuten-schokokuchen, der mit allen mythen um den ach so komplizierten &#8220;flüssigen schokoladenkuchen&#8221; aufräumt und:
einer weiss beim titel dieser kulinarischen notiz ganz genau, wovon die rede ist: von roberts eu-konformer [...]]]></description>
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<p> 	10 tage listen erfordern 10 tage pause, in denen endlich auch wieder mehr gekocht wurde: meinrad neunkirchners <a href="http://derstandard.at/1227287260740">knuspriger karpfen auf rahmgurken</a> zum beispiel, ein heisser 10-minuten-schokokuchen, der mit allen mythen um den ach so komplizierten &#8220;flüssigen schokoladenkuchen&#8221; aufräumt und:</p>
<p>einer weiss beim titel dieser kulinarischen notiz ganz genau, wovon die rede ist: von roberts eu-konformer pizza.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2016" title="pizza_geschnitten" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/pizza_geschnitten.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/12/30/pizzawunderteig/">vor ziemlich genau einem jahr</a> habe ich ein remake vom <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2008/10/03/remake-pizza-pugliese/">remake der pizza pugliese</a> gemacht und war verblüfft vom sagenhaften ergebnis: dieses rezept ist von geschmack und konsistenz perfekt, es fehlt nur mehr der holzofen. erst ein jahr später &#8211; fast auf den tag genau &#8211; stand endlich wieder pizza auf der&#8230;liste. nach den eigenen notizen vom letzten mal, daher das remake vom remake vom remake.</p>
<p>pizza pugliese wurde es diesmal keine, weil auf der&#8230;liste der bis heute aufzubrauchenden lebensmittel &#8220;ungarische salami&#8221; und &#8220;mozzarella&#8221; notiert waren. und weil ich bei salami irgendwie auf kapern konditioniert bin, kamen die nach dem backen eben auch noch drauf.</p>
<p>diesmal haben wir den teig aus</p>
<p>ca. 2-3 gramm (nicht mehr tau)frischer germ (hefe), die noch vom <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/13/10-tage-10-listen-lussekatter-lichtbilderschau/">lussekatter-backen</a> übrig war,<br />
200 ml lauwarmem wasser,<br />
10 g salz und<br />
305 g mehl (robert verwendet ca. 360 gramm, da wäre unser teig aber viel zu trocken geworden)</p>
<p>zubereitet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2017" title="pizza_teig" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/pizza_teig.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>wie&#8217;s genau geht, steht <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2008/10/03/remake-pizza-pugliese/">hier auf lamiacucina</a>, der originalbelag von roberts pizza pugliese ist <a href="http://www.huettenhilfe.de/rezept-pizza-pugliese_827.html">hier</a> zu finden.</p>
<p>wichtig ist nur, dass man mindestens 7 stunden vor dem essen mit dem teig beginnen muss. der rest ist ein kinderspiel</p>
<p>für die tomatensauce haben wir eine dose polpa stundenlang in einem sieb abtropfen lassen, die abtropfflüssigkeit weggeleert, die polpa durch das sieb passiert und mit salz und frisch gehacktem oregano gewürzt.</p>
<p>backrohrtemperatur bei uns: ca. 260 grad, das nächste mal werden wir auf anschlag drehen.<br />
backzeit: 6 minuten ohne käse &amp; salami, weitere 4 minuten mit. kapern erst nach dem backen aufstreuen. wir haben dann auch noch ein wenig olivenöl drübergeträufelt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2019" title="pizza_ganz" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/pizza_ganz.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>wein: ein wunderbar saftiger (früher hätte man gesagt: süffiger, aber darunter versteht man heute ja nur mehr wein zweiter klasse &#8211; schade eigentlich) zweigelt pinot 2003 von <a href="http://www.alphart.com/index.html">alphart</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2018" title="alphart_zweigelt_pinot" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/alphart_zweigelt_pinot.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>nein, bis zum remake der vierten generation lassen wir kein jahr mehr vergehen.</p>
<p>ps: hätten wir noch artischockenvierterln auf die pizza gegeben, wäre daraus jene pizza geworden, die in einer kleinen ulmer pizzeria bereits unter meinem namen bekannt ist&#8230;</p>
<p>pps: heute geht&#8217;s nach berlin, heute abend steht auch noch das &#8220;<a href="http://www.reinstoff.eu/Restaurant_reinstoff_Berlin_Start.html">reinstoff</a>&#8221; auf der&#8230;liste. für weitere neue und kulinarisch besonders wertvolle berliner adressen habe ich jederzeit gerne ein ohr bzw. ein kommentarfeld.</p>
<p>ppps: danke für den link zu <a href="http://www.zeit.de/2009/52/Martenstein-52">martensteins zeit-kolumne bezüglich listen</a>, dickakroell. bei mir ist es noch viel, viel schlimmer&#8230;</p>
<p>pppps: nein, silvester steht nicht auf einer&#8230;liste. kommt&#8217;s/kommen&#8217;s gut umi!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>10 tage, 10 listen: das süsse ende</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/19/10-tage-10-listen-das-susse-ende/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/19/10-tage-10-listen-das-susse-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 22:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/19/10-tage-10-listen-das-susse-ende/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/tiger_orange.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="tiger_orange" /></a>

 	lebkuchenmousse und vanillekipferlparfait, flüssiger schokokuchen, panna cotta mit weihnachtlichen gewürzen, ahornsirupeis und dazu vielleicht noch ein bunter keksteller. ich würde das alles (vielleicht das vanillekipferlparfait nicht) essen (wie überhaupt ich die cremigen, nussigen, üppigen desserts im winter ansonsten gerne habe), aber bloss nicht zu einem der typischen festlichen menüs mit lachs oder karpfen, suppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p> 	lebkuchenmousse und vanillekipferlparfait, flüssiger schokokuchen, panna cotta mit weihnachtlichen gewürzen, ahornsirupeis und dazu vielleicht noch ein bunter keksteller. ich würde das alles (vielleicht das vanillekipferlparfait nicht) essen (wie überhaupt ich die cremigen, nussigen, üppigen desserts im winter ansonsten gerne habe), aber bloss nicht zu einem der typischen festlichen menüs mit lachs oder karpfen, suppen mit deutlicher obersschlagseite, gans, ente, irgendeinem filet im blätterteig oder wildragout mit buttrigen knödeln. warum im winter und gerade zu den feiertagen so selten kühle, fruchtige, erhebende, leichte, schlichte, puristische, säuerliche, erfrischende desserts serviert werden, ist mir schleierhaft. mit den folgenden vorschlägen &#8211; die noch dazu alle wenig arbeit machen &#8211; möchte ich abhilfe schaffen und gleichzeitig danke sagen für die 10-tägige intensiv-vorbeischauung hier auf esskultur.at &#8211; jetzt reicht&#8217;s vorerst mit den listen.</p>
<p><strong>10 tage, 10 listen<br />
tag 10: frisch-fruchtige desserts für winterliche festmenüs</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2008" title="tiger_orange" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/tiger_orange.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>1. die beste und reifste <strong>mango</strong>, die beim besten obsthändler vor ort zu bekommen ist. leider sind thai-mangos (die mir die liebsten sind) hier so gut wie nie als bio-ware erhältlich. trotzdem haben sie jetzt saison, sind nicht faserig und schmecken unvergleichlich aromatisch. pro person eine halbe mango, und nur wenn sie extrem süss ist mit ein paar wenigen tropfen limettensaft beträufelt. wenn kokosbusserln da sind, kann man ja ein paar dazuservieren.</p>
<p>2. <strong>marinierte orangen</strong>, und zwar nach dem schlichten und wunderbaren <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2007/03/01/arance/">rezept von lamiacucina</a> (nach marcella hazan).</p>
<p>3. <strong>karamellisierte ananas</strong> nach lea linster, das rezept ist ganz einfach und zum glück nicht nur in ihrem buch, sondern <a href="http://www.brigitte.de/kochen/rezepte/rezeptanzeige/3103">auch online zu finden</a>. wichtig: die beste und reifste ananas (die muss bio und fairtrade sein) kaufen! auf das limettenobers im rezept könnte ich verzichten, das zerschleicht mit der warmen ananas immer recht schnell und wird dann unansehnlich.</p>
<p>4. <strong>obstsalat </strong>aus den besten und reifsten früchten, die der bioladen zu bieten hat: ananas, mango, papaya, lychees, granatapfel, orangen, clementinen, satsumas, physalis, frische feigen, aber auch äpfel, birnen, trauben, wer mag banane, kiwi und so weiter &#8211; streng verboten ist jedes obst aus der dose und diese perversen knallroten kirschen. alles peinlich genau in schöne stücke schneiden (sonst wird&#8217;s unappetitlich, unförmige oder zu weiche stücke lieber fürs nächste müsli aufheben), mit frisch gepresstem orangen-, limetten- oder zitronensaft vermischen, mit ahornsirup süssen und ganz old fashioned mit einem schuss <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maraschino">maraschino</a> (wenn keine kinder dabei sind) würzen. macht leider viel arbeit, schmeckt aber immer noch so gut wie früher. einige stunden kühl durchgezogen ist er am besten und erfrischendsten.</p>
<p>5. <strong>blutorangen-safran-sorbet</strong> nach tanja grandits (aus ihrem grossartigen buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3038003247?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3038003247">aroma pur</a>, das ich <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/06/27/tanja-grandits-aroma-pur-meine-froehliche-weltkueche/">hier</a> ausführlich beschrieben habe). dafür braucht man etwa 6-7 bio-blutorangen. von einer orange die schale abreiben (am besten mit dem zester aus punkt 1 der <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/15/10-tage-10-listen-kochgeschenke/">liste von tag 6</a>), von allen orangen den saft auspressen, es wird 1/2 liter benötigt. den blutorangensaft mit der blutorangenschale und 1/2 tl safranfäden, die man kurz in 2 el heissem wasser eingeweicht hat, vermischen. 2 stunden ziehen lassen. durch ein feines sieb passieren, den zucker dazugeben, gut verrühren und in der eismaschine gefrieren lassen.</p>
<p>6. <strong>gesulzte beeren</strong> (rote grütze) aus guten, tiefgekühlten beeren (himbeeren, brombeeren, ribisel) und eingelegten kirschen oder weichseln, dazu &#8211; wer mag &#8211; eiskaltes, flüssiges obers mit einer prise zimt und knusperndem kristallzucker.</p>
<p>7. <a href="http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Marmeladen-Gelees/Espresso-Gelee-mit-Sambucasahne-13709.html">dieses</a> <strong>espresso-gelee mit sambucaobers</strong>, das ich als einziges in dieser liste noch nicht gemacht habe, weil ich an der seite eines anishassers lebe. aber grundsätzlich stelle ich es mir nach einem ausgiebigen mahl passend, erfrischend, kühlend und aufmunternd vor.</p>
<p>8. falls doch ein bisserl was knuspriges dabei sein soll: pavlova oder <strong>eton mess mit maracuja</strong>. dafür braucht man bloss ein paar baisers von einer guten konditorei (oder von walkers), reife maracujas (die erkennt man an der dunklen, runzeligen haut) und obers: maracujas halbieren, das fruchtfleisch mit etwas staubzucker süssen und in einem schüsserl mit dem halbfest geschlagenen obers schlampig (!) vermischen, die baisers grob zerbröseln und abwechselnd mit dem maracujaobers in gläser schichten. unbedingt sofort servieren! (das dessert ist nix für leute, die beim gedanken an kreide auf der tafel gänsehaut bekommen.)</p>
<p>9. falls es doch was warmes sein soll: puristische <strong>bratäpfel</strong>. (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/22/essen-nach-dem-tod/">hier</a> gibt&#8217;s ein foto davon, aber achtung, der kontext ist ein trauriger.) dafür säuerliche äpfel bester qualität verwenden, um den äquator mit einem scharfen messer einmal einritzen (damit die schale nicht unkontrolliert platzt), das kerngehäuse durch eine rippe feinster bitterschokolade (ca. 70 prozent) ersetzen, die äpfel in eine gebutterte auflaufform setzen, mit ein paar butterflöckerln belegen, darauf einen oder zwei rosmarinzweige drapieren, die äpfel mit ein wenig cidre, most oder zur not apfelsaft (aber wirklich nur wenig, ein paar esslöffel) untergiessen und im backrohr weich braten. lauwarm (nicht brennheiss) servieren. wer will, reicht geschlagenes obers mit einem kleinen schuss calvados oder rum und einer prise vanille dazu.</p>
<p>und als kleine gabe zum feste exklusiv hier auf esskultur.at das rezept für</p>
<p>10. <strong>meinrad neunkirchners feigen in cassis</strong></p>
<p><strong>zutaten</strong><br />
1 liter schwarzer ribiselsaft (bei meinrad neunkirchner ist es schwarzes ribiselmark, das er durch entsaften und durchstreichen des marks gewinnt, aber sowas hat ja niemand zuhause; das rezept, so hat er mir versichert, gelingt aber auch mit gekauften schwarzem ribiselsaft gut)<br />
100 g kristallzucker<br />
4 cl crème de cassis<br />
evtl. eine vanilleschote<br />
frische, reife feigen, pro person 1-2, je nach grösse und je nachdem, ob noch etwas dazu serviert wird</p>
<p><strong>zubereitung</strong><br />
den zucker leicht karamellisieren, mit crème de cassis ablöschen, mit dem ribiselsaft aufgiessen und evtl. eine der länge nach halbierte vanilleschote, das ausgekratzte mark und die schote selbst, dazugeben.<br />
so lange kochen, bis die konsistenz dickflüssiger wird (das geht natürlich mit ribiselmark leichter als mit saft), wer sich unsicher ist, kann die sauce auch mit einem teelöffel stärke abziehen.<br />
die feigen schälen (die äussere haut abziehen), mehrmals mit einem zahnstocher einstechen und eng in eine schüssel schlichten.<br />
die dickflüssige sauce heiss über die feigen passieren.<br />
feigen in der sauce erkalten und ein paar stunden &#8211; besser einen halben tag &#8211; durchziehen lassen.</p>
<p>dazu empfiehlt der <a href="http://www.freyenstein.at/">meisterkoch</a> z. b. limettencreme oder schokomousse.<br />
für mich bräuchten es nur die feigen in cassis sein, sie schmecken nämlich fantastisch feierlich.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>10 tage, 10 listen: lussekatter-lichtbilderschau</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/13/10-tage-10-listen-lussekatter-lichtbilderschau/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/13/10-tage-10-listen-lussekatter-lichtbilderschau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 21:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/13/10-tage-10-listen-lussekatter-lichtbilderschau/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_01-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="lussekatter_2009_01" /></a>

 	10 bilder für zwei bleche voll lussekatter (mein rezept) sind zu wenig, daher ausnahmsweise 2&#215;10 (und morgen gibt&#8217;s dafür nur eine ganz kurze liste).
10 tage, 10 listen
tag 4: die famose lussekatter-lichtbilderschau
(einfach aufs erste bild klicken, der rest erklärt sich dann von selbst.)



]]></description>
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<p> 	10 bilder für zwei bleche voll lussekatter (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/12/12/safran-sonne-lucia-lussekatter/">mein rezept</a>) sind zu wenig, daher ausnahmsweise 2&#215;10 (und morgen gibt&#8217;s dafür nur eine ganz kurze liste).</p>
<p><strong>10 tage, 10 listen<br />
tag 4: die famose lussekatter-lichtbilderschau</strong><br />
(einfach aufs erste bild klicken, der rest erklärt sich dann von selbst.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_01.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1873" title="lussekatter_2009_01" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_01-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_02.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-thumbnail wp-image-1874 alignleft" title="lussekatter_2009_02" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_02-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_03.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-thumbnail wp-image-1875 alignleft" title="lussekatter_2009_03" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_03-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_04.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-thumbnail wp-image-1876 alignleft" title="lussekatter_2009_04" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_04-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_05.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1877" title="lussekatter_2009_05" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_05-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_06.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1878" title="lussekatter_2009_06" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_06-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_07.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1879" title="lussekatter_2009_07" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_07-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_08.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1880" title="lussekatter_2009_08" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_08-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_09.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1881" title="lussekatter_2009_09" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_09-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_10.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1882" title="lussekatter_2009_10" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_10-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_11.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1883" title="lussekatter_2009_11" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_11-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_12.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1884" title="lussekatter_2009_12" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_12-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_13.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1885" title="lussekatter_2009_13" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_13-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_14.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1886" title="lussekatter_2009_14" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_14-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_15.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1887" title="lussekatter_2009_15" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_15-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_16.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1888" title="lussekatter_2009_16" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_16-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_17.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1889" title="lussekatter_2009_17" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_17-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_18.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1890" title="lussekatter_2009_18" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_18-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_19.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1891" title="lussekatter_2009_19" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_19-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_20.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1892" title="lussekatter_2009_20" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/lussekatter_2009_20-150x150.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a></p>

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		<title>unsichtbarer salat</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 08:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/04/unsichtbarer-salat/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/witzigmann_salat.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="witzigmann-salat" /></a>

 	diesen salat gibt&#8217;s bei uns bestimmt fünf mal in jedem winter, seit ca. sieben jahren. ich hatte also schon genügend gelegenheiten, mir seine zutaten zu merken, aber auch, ihn zu fotografieren und hier darüber zu schreiben.
dieser salat hat aber eine eigenschaft, die ich von keinem anderen gericht kenne: er bzw. seine zutaten können sich [...]]]></description>
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<p> 	diesen salat gibt&#8217;s bei uns bestimmt fünf mal in jedem winter, seit ca. sieben jahren. ich hatte also schon genügend gelegenheiten, mir seine zutaten zu merken, aber auch, ihn zu fotografieren und hier darüber zu schreiben.</p>
<p>dieser salat hat aber eine eigenschaft, die ich von keinem anderen gericht kenne: er bzw. seine zutaten können sich unsichtbar machen. das ist mir eingefallen, nachdem wir uns vorgestern &#8220;australia&#8221; angesehen hatten, was als blu-ray per beamer auf 2 m diagonale in dolby 5.irgendwas wirklich beeindruckend ist. und damit meine ich nicht hugh jackmans oberkörper. in dem film spielt &#8220;unsichtbar machen&#8221; eine wichtige rolle. das ist der schlüssel zum mysterium dieses salates.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1809" title="witzigmann-salat" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/witzigmann_salat.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>am samstag war es wieder so weit. ich habe reife hass-avocados und vogerlsalat am karmelitermarkt gesehen. sofort springt der &#8220;witzigmann-salat&#8221;, wie der &#8220;winterliche salat mit datteln&#8221; bei uns im hausgebrauch heisst, im hirn an. ich denke noch an chicorée und orangen, sogar die grapefruit fällt mir ein. im kopf gehe ich ihn durch, den salat, und bin mir sicher: diesmal vergesse ich keine einzige zutat. am sonntag hole ich den web- und sängermeister vom flughafen ab und stelle davor die zutaten für den salat bereit, damit&#8217;s nachher schneller geht. vorbereiten kann man den salat nicht. zur sicherheit schaue ich nochmal ins rezept. verflixt, ich habe schon wieder eine zutat vergessen, diesmal den fenchel. im geiste notiere ich mir, dass es beim flughafen eine hübsche billa-filiale im stil eines kleinen hangars gibt, dort werden&#8217;s wohl einen bio-fenchel haben. schon die schuhe an und schnell auf der flughafen-website gecheckt, ob der flug aus berlin pünktlich ist, treibt es mich nochmal zum kochbuch. tatsächlich: auch den schnittlauch habe ich vergessen. was steht der auch ganz hinten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1807" title="schnittlauch" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/schnittlauch.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>der web- und sängermeister ist pünktlich, vor der billa-filiale ein parkplatz und nicht viel los. aber es gibt keinen fenchel. immerhin schnittlauch. wir bezahlen also unseren sonntagsschnittlauch und beschliessen, für den fenchel bei der vermutlich in ganz österreich umsatzstärksten supermarktfiliale am praterstern (angeblich von den bsuff seit ewig &#8220;dr. billa&#8221; genannt) kurzen halt zu machen. die befindet sich in ca. 800 m luftlinie unserer wohnung, ebenso wie das riesenrad (was für den salat wurscht ist, aber hier gut hinpasst). ich versuche den dr. billa zu vermeiden, wann immer es geht, weil dort so unfassbar viel los ist, dass selbst bei ca. 7 offenen kassen an jeder mindestens 10 leute anstehen. ich habe glück, weil ich im auto bleiben muss. der web- und sängermeister macht sich auf die fencheljagd und ist erstaunliche knapp 10 minuten später mit bio-fenchel wieder da.</p>
<p>ich habe bei diesem salat bestimmt schon jede zutat einmal vergessen (nein, das ist bei mir nicht üblich, ich weiss die zutaten für die rote thaicurrypaste aus dem effeff). den vogerlsalat, den chicorée, natürlich die grapefruit, die avocado, die mandelstifte, den groben senf (der in bio-qualität in wien nicht leicht zu kriegen ist, da hilft auch dr. billa nix), den fenchel, den schnittlauch und selbst die namensgebenden datteln.</p>
<p>auch wenn die winterlichen salate und früchte eine hetz&#8217; daran haben, sich unsichtbar zu machen, empehle ich allen werten leserinnen und lesern, die herausforderung anzunehmen. der salat ist einfach perfekt (wenn alle zutaten drin sind. und nur dann.) man könnte ja so tun, als würde man zutaten für irgendwas anderes einkaufen, vielleicht sind sie dann überrumpelt und verlieren kurzzeitig ihre tarnung. oder man schreibt sich einen immerwährenden einkaufszettel. oder eine sms. oder &#8211; und das ist die lösung! &#8211; man schaut angesichts der nächsten schönen avocado mit dem mobiltelefon hier auf esskultur.at vorbei. ich verspreche hoch und heilig, in der zutatenliste alle protagonistinnen und protagonisten anzuführen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1808" title="biolek/witzigmann: unser kochbuch" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/witzigmann_biolek.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><strong>winterlicher salat mit datteln</strong><br />
mit minimalen änderungen aus: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3576116281?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3576116281">biolek/witzigmann: unser kochbuch. alternativen zu fisch und fleisch. mosaik 2001.</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3576116281" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(das buch wurde seither mehrmals neu aufgelegt, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3937963944?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3937963944">zuletzt im tre torri verlag</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3937963944" border="0" alt="" width="1" height="1" />.)</p>
<p><strong>zutaten </strong>(vollzählig, aber inhaltlich leicht adaptiert)</p>
<p>2 handvoll vogerlsalat (feldsalat)<br />
1 kleine fenchelknolle mit grün<br />
2 mittelgrosse chicorée<br />
6 frische datteln (getrocknete gehen auch, wenn sie von guter qualität sind)<br />
1 rosa grapefruit<br />
2 bio-orangen<br />
1 bio-zitrone<br />
1 kleine reife (!!!) avocado (ich habe mir geschworen, nur mehr die schwarzen, narbigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avocado">hass</a> zu verwenden, weil mich alle anderen immer wieder schwer enttäuschen)<br />
1 bund schnittlauch<br />
3-4 el mandelstifte</p>
<p>1 el weissweinessig (wir nehmen auch hier den wunderbaren demeter-rotweinessig von michlits)<br />
1 el rotisseursenf (grober senf, aber nicht senf mit ein paar körnern drin, sondern ausschliesslich körner!)<br />
2 el honig<br />
salz, schwarzer pfeffer<br />
6 el olivenöl</p>
<p>dazu frisches weissbrot, z. b. sehr gutes baguette</p>
<p><strong>zubereitung </strong>(jetzt kann nichts mehr passieren)</p>
<ul>
<li>vogerlsalat putzen, gründlich waschen, trockenschleudern</li>
<li> fenchel halbieren, strunk herausschneiden, in sehr dünne scheiben schneiden (oder hobeln), fenchelgrün fein hacken (witzigmann/biolek nehmen nur einen halben fenchel, wir fast immer den ganzen, wenn er wirklich klein ist)</li>
<li> chicorée längs halbieren, strunk herausschneiden, in breite streifen schneiden (das waschen der blätter schenken wir uns, wenn wir bio-ware kaufen. die blätter liegen so dicht aneinander, da gibt&#8217;s nix wegzuwaschen)</li>
<li> datteln längs halbieren, entkernen und in sehr kleine würferl schneiden</li>
<li> grapefruit und 1 orange schälen, dabei das weisse gut entfernen, über einem schüsserl filetieren, damit der saft nicht verloren geht</li>
<li> mandelstifte in einer pfanne bei schwacher hitze trocken rösten, bis sie gebräunt sind und duften</li>
<li> avocado halbieren, kern entfernen, schale abziehen, in kleine stücke schneiden (witzigmann/biolek schreiben: kern auslösen, das fruchtfleisch stückchenweise herauslöffeln, das machen wir aber nie so)</li>
<li> alle bisher vorbereiteten zutaten in eine grosse schüssel geben</li>
<li>schnittlauch in feine ringerl schneiden, laut rezept 2 el</li>
<li> von der 2. orange und der zitrone jeweils ca. 2 el schale abreiben, dann halbieren und die ganze orange, aber nur die halbe zitrone auspressen</li>
<li> den saft gemeinsam mit dem beim filetieren aufgefangenen und den zesten vermischen</li>
<li> essig, senf, honig, schnittlauch, salz, pfeffer und zum schluss olivenöl dazugeben und sehr gut zu einer vinaigrette verschlagen (geht am besten mit einem spiralbesen)</li>
<li>salat behutsam (!) mit der vinaigrette mischen und sofort servieren</li>
<li>essen, bevor er sich unsichtbar macht</li>
</ul>
<p>ps: in der gut sichtbaren und hübsch angerichteten variante ist der winterliche witzigmann-salat die perfekte vorspeise für alle feierlichen menüs, denen es rund um den jahreswechsel sowieso immer an leichtigkeit fehlt (den gästen auch, im doppelten sinne, aber das ist ein anderes thema).</p>

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