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	<title>esskultur &#187; biofach</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
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		<title>wie kommt der rum ins rondo?</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 21:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[biofach]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[oberösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[schnaps]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[gestern war sie druckfrisch im rondo, meine geschichte über josef hochmairs biorum aus brasilianischem biozuckerrohrsirup. und was mich ganz besonders freut: es ist die erste geschichte darüber in einem österreichischen medium. laut egon erwin kisch nannte man so etwas früher einen &#8220;solokarpfen&#8221;. wie kommt so eine geschichte in die zeitung? im februar habe ich auf der biofach in nürnberg unter zig anderen neuheiten auch diese hier entdeckt: rum fand ich deshalb so interessant, weil ich auch mit helmut gragger, der rum u. a. für seinen germteig braucht, erst vor wenigen monaten über das thema gesprochen hatte &#8211; und hochwertiger biorum&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/11/wie-kommt-der-rum-ins-rondo/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>gestern war sie druckfrisch im rondo, <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1577836897392">meine geschichte über josef hochmairs biorum</a> aus brasilianischem biozuckerrohrsirup. und was mich ganz besonders freut: es ist die erste geschichte darüber in einem österreichischen medium. laut egon erwin kisch nannte man so etwas früher einen &#8220;solokarpfen&#8221;.</p>
<p>wie kommt so eine geschichte in die zeitung?</p>
<p>im februar habe ich auf der <a href="http://www.biofach.de/de/default.ashx">biofach</a> in nürnberg unter zig anderen neuheiten auch diese hier entdeckt:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_biofach.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="rum_biofach" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_biofach.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p>rum fand ich deshalb so interessant, weil ich auch mit <a href="http://www.gragger.at/">helmut gragger</a>, der rum u. a. für seinen germteig braucht, erst vor wenigen monaten über das thema gesprochen hatte &#8211; und hochwertiger biorum bis dato schwer oder gar nicht erhältlich war.</p>
<p>ich bin zum stand der firma <a href="http://www.multikraft.at/01051/start.html">multikraft</a> in halle 1 gegangen, erst dort habe ich gemerkt, dass es sich um ein oberösterreichisches unternehmen handelt und dass der <strong>rum von einem der besten brenner des landes</strong> &#8211; eben josef hochmair &#8211; in österreich gebrannt wird. mit dieser information war mir klar, dass das eine spannende und exklusive geschichte für das rondo sein könnte. die flaschen haben noch dazu gut ausgesehen, keine spur von ökobio, sondern die ziemlich eindeutige handschrift vom d.signwerk linz. eine kostprobe gleich am messestand habe ich verweigert, aber mit den damen von multikraft vereinbart, dass ich &#8211; zurück in wien &#8211; muster vom rum bekommen würde und, falls der standard/das rondo interesse an der geschichte hätte, gerne zu josef hochmair fahren würde.</p>
<p>anfang märz habe ich das thema vorgeschlagen, es wurde samt meinem titelvorschlag &#8220;kein stroh im kopf&#8221; angenommen und ich machte einen termin mit familie hochmair aus, um vor ort zu recherchieren. dank der hilfe einiger kollegen habe ich mich innerhalb weniger tage in das thema rum eingelesen und eingearbeitet, zum glück kenne ich mich mit biolandwirtschaft gut und mit dem schnapsbrennen zumindest halbwegs aus. am 24. märz war ich am <a href="http://www.malznerhof.at/">malznerhof</a> in wallern in oberösterreich:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_malznerhof.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-830" title="rum_malznerhof" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_malznerhof.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>josef hochmair</strong> hat mir die brennerei gezeigt, ich durfte von der 21 tage vergorenen melado (das ist der brasilianische zuckerrohrsirup, den die firma multikraft importiert) kosten, die er zufällig an jenem tag auch brannte. für mehr als ein paar schnappschüsse zu recherchezwecken hat es diesmal aus zeit- und witterungsgründen (hagel, graupel, schnee) nicht gereicht. zurück in wien habe ich am wochenende die geschichte geschrieben, nochmal mit josef hochmair telefoniert, um ein paar details nachzufragen und die geschichte &#8211; wie vorher vereinbart &#8211; freigeben zu lassen.</p>
<p>anfang letzter woche wurde der text in der redaktion ins layout eingefügt. severin corti hatte ein paar kleine änderungswünsche, ich habe die korrekturen eingearbeitet und voilà: gestern in der früh war die geschichte im rondo nr. 517 vom 10. april 2009 auf seite 24 zu finden.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_rondo.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-828" title="rum_rondo" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/rum_rondo.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p>natürlich hätte ich schon ende februar auf esskultur.at von dem neuen biorum erzählen können, aber ich wollte mir die geschichte im rondo nicht &#8220;abschiessen&#8221;. wer verzichtet schon gerne auf einen &#8220;solokarpfen&#8221;? das eben erzählte und gezeigte bonusmaterial gibt es dafür nur hier.</p>

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		<item>
		<title>zurück von der biofach</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/02/24/zuruck-von-der-biofach/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/02/24/zuruck-von-der-biofach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[biofach]]></category>

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		<description><![CDATA[mehrtägige messebesuche sind nicht die reine gaudi. wobei der stressfaktor normalerweise bei den ausstellerinnen &#38; ausstellern höher als bei den fachbesucherinnen sein müsste&#8230; ich bin zurück von der biofach 2009, im gepäck ca. einen halben meter infos, pressemappen, broschüren, flyer, muster und visitenkarten. heute wird aber weder sortiert noch berichtet, sondern dem bassbariton (und webmeister) horst lamnek zugehört: er singt seine erste winterreise.]]></description>
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<p>mehrtägige messebesuche sind nicht die reine gaudi.<br />
wobei der stressfaktor normalerweise bei den ausstellerinnen &amp; ausstellern höher als bei den fachbesucherinnen sein müsste&#8230;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/zwergenwiese.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-635" title="zwergenwiese" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/zwergenwiese.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>ich bin zurück von der <a href="http://www.biofach.de/de/default.ashx">biofach 2009</a>, im gepäck ca. einen halben meter infos, pressemappen, broschüren, flyer, muster und visitenkarten. heute wird aber weder sortiert noch berichtet, sondern dem bassbariton (und webmeister) <a href="http://www.lamnek.at/">horst lamnek</a> zugehört: er singt <a href="http://www.niederfellabrunn.at/Konz/MahagoniZyklus.php">seine erste winterreise</a>.</p>

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		<title>27-stündige verspätung</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/02/18/27-stundige-verspatung/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2009/02/18/27-stundige-verspatung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 21:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[biofach]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[lokale & geschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[air berlin hat mich erst 27 stunden später als geplant von berlin tegel nach wien gebracht. das hatte neben stundenlanger warterei und umbucherei und keiner-weiss-was-zu-tun-ist-ratlosigkeit am flughafen anschliessend mehrere positive aspekte: reisschale mit makrele und sushi bei ishin tee und rüblikuchen bei splendid bio-currywurst (meine erste currywurst in berlin überhaupt) bei fritz &#38; co. the international im zoo palast eine weitere nacht zu zweit frühstück mit kipferln, himbeermarmelade und fenchelsalami von lindner wenn mir trotz mehrmaliger telefonate bei air berlin am morgen nach den gestrichenen und umgebuchten und verspäteten flügen jemand gesagt hätte, dass auch der flug 24 stunden später&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/02/18/27-stundige-verspatung/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>air berlin hat mich erst 27 stunden später als geplant von berlin tegel nach wien gebracht. das hatte neben stundenlanger warterei und umbucherei und keiner-weiss-was-zu-tun-ist-ratlosigkeit am flughafen anschliessend mehrere positive aspekte:</p>
<p>reisschale mit makrele und sushi bei <a href="http://www.ishin.de/restaurants/mittelstr.html">ishin</a><br />
tee und rüblikuchen bei <a href="http://www.splendid-kaffeehaus.de/">splendid</a><br />
bio-currywurst (meine erste currywurst in berlin überhaupt) bei <a href="http://www.wittys-berlin.de/">fritz &amp; co.</a><br />
<a href="http://www.sonypictures.de/landing/the-international/index.html">the international</a> im zoo palast<br />
eine weitere nacht zu zweit<br />
frühstück mit kipferln, himbeermarmelade und fenchelsalami von <a href="http://www.lindner-esskultur.de/standorte/?stadt=1&amp;ortsteil=3&amp;standort=164">lindner</a></p>
<p>wenn mir trotz mehrmaliger telefonate bei air berlin am morgen nach den gestrichenen und umgebuchten und verspäteten flügen jemand gesagt hätte, dass auch der flug 24 stunden später als der ursprüngliche, auf den ich mich umbuchen liess, weil ich nicht auch noch mitten in der nacht aufstehen wollte, wenn ich schon eine zusätzliche nacht in berlin verbringen muss/darf/&#8230;, gestrichen wird und ich folglich weitere zweieinhalb stunden in tegel warten musste, dann hätte ich auch noch ein nettes mittagessen in einem weiteren lokal von meiner liste einschieben können.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/ma_tim_raue_serviette.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-626" title="ma_tim_raue_serviette" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/ma_tim_raue_serviette.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>auch meine eindrücke vom abendessen bei <a href="http://www.ma-restaurants.de/online/page.php?P=311">tim raue</a> folgen erst nächste woche, die serviette mit dem &#8220;ma&#8221; (chinesisch für pferd) möge als kleines gaumentratzerl zur überbrückung dienen. morgen früh fahre ich nämlich nach nürnberg zur <a href="http://www.biofach.de/de/default.ashx">biofach</a>, jener fachmesse für naturkost &amp; naturwaren, die heuer ihr 20-jähriges jubiläum feiert und sich zur weltweit wichtigsten ihrer art entwickelt hat. das erste mal war ich vor schätzungsweise 15 jahren dort, seither auch ein paar mal. beim letzten mal vor vier jahren haben mir die vielen convenience-produkte und die anbiederung an den konventionellen lebensmittelsektor den appetit verdorben. bin neugierig.</p>
<p>ps: laut heutiger ausgabe der zeit <a href="http://www.zeit.de/2009/09/Siebeck-in-Berlin-09?page=all">war siebeck auch gerade im ma</a> bei tim raue. er schreibt von &#8220;häppchenküche&#8221; (was er bei raue positiv meint). das sehe ich gar nicht so, dafür kann ich &#8220;grosse kochkunst&#8221; unterschreiben, &#8220;und zwar von anfang an&#8221;.</p>

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