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	<title>esskultur &#187; termine</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
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		<title>the famous five</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 19:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
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		<description><![CDATA[+++am 15. dezember 2011 in der wiener innenstadt kurz vor mitternacht nach 10 stunden non-stop-imbiss-kocherei+++aufgegessen wurden: etwa 4 kilo erdäpfelkas (es kam mir zu ohren, dass er famos schmeckte, kein wunder, ich hab&#8217; am vormittag noch extra mit der urheberin des besten erdäpfelkas von da bis mondsee über seine genaue machart konferiert) mit einer feinen scheibe ofenwarmem bratl pro gupf &#8211; rote-rüben-salat &#8211; 60 portionen grammelknödel vom sonnenschwein mit blaukraut (bitte die teigmenge und die fülle gingen sich zufällig (?) auf das knöderl genau (!) für 120 stück aus) &#8211; rosmarin-bratapferl mit dirndlpüree (ihr wisst, nach welchem rezept ich das&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/18/the-famous-five/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-4740" title="ao&amp; &amp; die frau esskultur am 15. dezember 2011" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_20111215_0819.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>+++am 15. dezember 2011 in der wiener innenstadt kurz vor mitternacht nach 10 stunden non-stop-<a href="http://www.clubofplenty.org/">imbiss</a>-kocherei+++aufgegessen wurden: etwa 4 kilo erdäpfelkas (es kam mir zu ohren, dass er famos schmeckte, kein wunder, ich hab&#8217; am vormittag noch extra mit der urheberin des besten erdäpfelkas von da bis mondsee über seine genaue machart konferiert) mit einer feinen scheibe ofenwarmem bratl pro gupf &#8211; rote-rüben-salat &#8211; 60 portionen grammelknödel vom <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/09/07/0007-prozent">sonnenschwein</a> mit blaukraut (bitte die teigmenge und die fülle gingen sich zufällig (?) auf das knöderl genau (!) für 120 stück aus) &#8211; rosmarin-bratapferl mit dirndlpüree (ihr wisst, nach welchem rezept ich das gemacht habe) und nervenkeks (von denen ein deutlicher schwund in der küche zu verzeichnen war &#8211; <del>ich fürchte,</del> das <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/29/ganzjahresallwetterkeks/">rezept</a> <del>wird bald fällig</del>)+++powered by cool &amp; the ma&#8217;am v.l.n.r. ray, tom, ehschowissn, philipp, fips+++wein von<a href="http://www.falstaff.at/winzer/weingut-rosi-schuster-17846.html"> rosi schuster</a> (der st. laurent!) , <a href="http://www.weinbau-schiefer.at/">uwe schiefer</a>, <a href="http://www.moric.at/">roland velich</a> u. a., großzügig eingeschenkt von imre+++ein imbiss voller leute, die kaum zum anderbringen waren+++dass ich da dabei sein durfte, war mir ein oberösterreich-wienerisches-<a href="http://aound.net/">ao&amp;</a>-volksfest+++danke, männer,  für den blick auf eure arbeit (und das vergnügen!) von der anderen seite der budel aus, fürs erpfö schön, traubensaftreduktion reichen, küchengespräche mit tiefgang, kneel eischlogn, bestellungen fünf mal wiederholen und vor allem für the warm welcome!+++</p>
<p>noch irgendwelche fragen? kann ich mir bei diesem bild nicht vorstellen.</p>

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		<title>schneller imbiss mit wehmut</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/15/schneller-imbiss-mit-wehmut/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[lokale & geschäfte]]></category>
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		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (wehmut und so): heute, am donnerstag, ist&#8217;s soweit: ich darf mit den männern von ao&#038; beim ssibmiimbiss kochen. ich darf mit den männern von ao&#038; kochen (sonst glaub&#8217; ich&#8217;s selbst nicht)! das macht mich froh &#8211; und nervös. nervöser als vor der am mittwoch abend (also vor ein paar stunden) absolvierten wein-prüfung. nervöser als vorm zweiten noma-besuch nächste woche. nervöser als &#8211; nein, das sage ich euch erst in ein paar tagen. weil: mein letztes mal in einer restaurantküche ist zehn jahre her. dazwischen habe ich zwar gscheit dahergeredet,&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/15/schneller-imbiss-mit-wehmut/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0430.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0430.jpg" alt="" title="imbiss_0430" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4722" /></a></p>
<p>erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/">wehmut und so</a>):</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0427.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0427.jpg" alt="" title="imbiss_0427" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4723" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0439.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0439.jpg" alt="" title="imbiss_0439" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4724" /></a></p>
<p>heute, am donnerstag, ist&#8217;s soweit: ich darf mit den männern von <a href="http://aound.net/">ao&#038;</a> beim <a href="http://www.clubofplenty.org/">ssibmiimbiss</a> kochen. ich darf mit den männern von ao&#038; kochen (sonst glaub&#8217; ich&#8217;s selbst nicht)! das macht mich froh &#8211; und nervös. nervöser als vor der am mittwoch abend (also vor ein paar stunden) absolvierten wein-prüfung. nervöser als vorm zweiten noma-besuch nächste woche. nervöser als &#8211; nein, das sage ich euch erst in ein paar tagen. weil: mein letztes mal in einer restaurantküche ist zehn jahre her. dazwischen habe ich zwar gscheit dahergeredet, aber nicht für so viele menschen gekocht. bloß <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/11/thai-fuer-24/">thai für 24</a>.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0444.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0444.jpg" alt="" title="imbiss_0444" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4725" /></a></p>
<p>wir werden gemeinsam ein bissl was oberösterreichisches kochen, was einfaches, was (meiner meinung nach) durchaus der imbiss-klammer, die sich über diese sechs wochen spannt, entspricht. aber halt für viele leute. ihr braucht nicht vorbeizukommen, ich bin schon aufgeregt genug. aber ihr solltet auf jeden fall bis 23. dezember vorbeikommen. täglich außer sonntag gibt&#8217;s von 10 bis 22 uhr essen. das ganze ist ein temporäres kunstprojekt so mitten in der wiener innenstadt, wie&#8217;s mittiger kaum geht. stellt euch aber auf ein bisserl sehr viel mehr leute ein, als das letzte bild vermuten lässt.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0473.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0473.jpg" alt="" title="imbiss_0473" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4726" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0469.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0469.jpg" alt="" title="imbiss_0469" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4727" /></a></p>
<p>übrigens: die <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/05/05/wucher-wunder/">allererste kulinarische notiz</a> auf esskultur am 5. 5. 2007 hat sich der küche der männer gewidmet, mit denen ich heute kochen darf. zufall?</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0577.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0577.jpg" alt="" title="imbiss_0577" width="584" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4728" /></a></p>

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		<title>bauchspeck mit butter</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/05/bauchspeck-mit-butter/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[bäcker & bäckerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[bäckereien]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[kulinarische traditionen unterteilt die esskultur in drei kategorien: mir wurscht (viele), rebellion (weihnachten), strikt einzuhalten (mamas gefüllte eier, meine pinzen und osterkrainer zu ostern; himbeer-trüffel-torte vom ratzka zu meinem geburtstag) und kramperl. über kramperl wird weder diskutiert noch nachgedacht, weil zum kramperl braucht man einen briochekramperl, sonst geht die welt unter (siehe kulinarische notizen 2007, 2008 &#8211; fragt mich bitte nicht, was ich am 5. dezember 2009 und 2010 gemacht habe, es sind schmerzhafte schwarze löcher in meiner erinnerung). auf den kramperltag bin ich wie immer erst am tag zuvor gekommen, also gestern. nächtliches e-mail samt sms (zur sicherheit) an&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/05/bauchspeck-mit-butter/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>kulinarische traditionen unterteilt die esskultur in drei kategorien: mir wurscht (viele), rebellion (weihnachten), strikt einzuhalten (mamas gefüllte eier, meine pinzen und osterkrainer zu ostern; himbeer-trüffel-torte vom ratzka zu meinem geburtstag) und kramperl. über kramperl wird weder diskutiert noch nachgedacht, weil zum kramperl braucht man einen briochekramperl, sonst geht die welt unter (siehe kulinarische notizen <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/12/01/kramperltag/">2007</a>, <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/12/05/heute-ist-weihnachten/">2008</a> &#8211; fragt mich bitte nicht, was ich am 5. dezember 2009 und 2010 gemacht habe, es sind schmerzhafte schwarze löcher in meiner erinnerung). auf den kramperltag bin ich wie immer erst am tag zuvor gekommen, also gestern. nächtliches e-mail samt sms (zur sicherheit) an den <a href="http://www.gragger.at/">lieblingsbäcker</a> und seine frau: &#8220;macht&#8217;s ihr heuer auch in der spiegelgasse briochekramperl?&#8221; warten. film schaun. rezepte für briochekramperl diskutieren, aber nur halbherzig. kramperl gehören nicht selbst gemacht. warten. dabei war die antwort schon längst da: &#8220;ja, machen wir!&#8221; ich konnte kaum einschlafen gestern abend. musste dem web- und sängermeister mehrfach versichern, dass ich gedenke, heute früh, am kramperltag, als allererstes in die spiegelgasse zu fahren. weil undenkbar, wenn die kramperl aus wären, bevor wir&#8230;</p>
<p>heute <del datetime="2011-12-05T16:43:06+00:00">in der früh</del> am vormittag dann das:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0540.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0540.jpg" alt="" title="kramperl_0540" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4701" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0545.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0545.jpg" alt="" title="kramperl_0545" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4702" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0557.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0557.jpg" alt="" title="kramperl_0557" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4703" /></a></p>
<p>massenversammlungen sinistrer gesellen, ich komme aus dem fürchten und staunen und frohlocken nicht heraus. mit geflochtenen bäuchen und verdrehten gliedmaßen, schrecklich! irgendwie erinnern sie an den bib gourmand, das michelinmännchen, und das gefällt mir, weil das freyenstein doch auch einen bib gourmand hat&#8230; als wir mehrere der feisten gestalten (darunter ein einäugiger und ein cowboy) bestellen und dazusagen, dass wir einen hier und auf der stelle als frühstück verspeisen wollen, will uns die verkäuferin zu einem briocheknopf raten. das sei doch derselbe teig. ich muss mich sehr zusammennehmen, um höflich zu bleiben und nicht eine blockveranstaltung zum thema kramperl, tradition und esskultur zu halten. dann kommt der lieblingsbäcker aus der backstube. und fragt, ob wir solche kramperl schon einmal gesehen hätten. wir schütteln die köpfe, weil mumbbvoll. ich mit einem bein, der web- und sängermeister mit einem hörndl samt halbem schädel und auge (es gibt genaue regeln, wie man einen kramperl zu essen hat, s. u.). der lieblingsbäcker grinst über beide ohren (und ist das da oben am kopf vielleicht ein kleines hörndl?&#8230;) und sagt: &#8220;als du mir gestern das sms geschickt hast, hab&#8217; ich mir gedacht, dass ich b&#8217;sondere machen muss.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0551.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0551.jpg" alt="" title="kramperl_0551" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4704" /></a></p>
<p>bitte: die kramperl beim <a href="http://www.gragger-cie.at/cms/index.php?id=36">gragger in der spiegelgasse</a>, 100 % bio, 100 % handarbeit, 100 % holzofen, 100 % geschmack, 100 % bauchspecktextur, schauen deshalb so wunderschön verschwurbelt aus, weil den lieblingsbäcker zwengs meiner nachfrage der ehrgeiz gepackt hat! solche kramperl gibt es nicht nur nirgendwo sonst in wien, sondern auch sonst nirgendwo. und weil ihr alle glück habt, die ihr in wien wohnt: ausnahmsweise auch <strong>morgen, am nikolotag</strong>, ab 8 uhr. kauft alle zsam und esst ihren dicken bauchspeck mit butter und mamalad oder einfach nackert. aber esst sie und esst sie ganz im sinne von slow food: essen, was man retten will. damit es noch bis in alle ewigkeit am kramperltag briochekramperl gibt.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0558.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0558.jpg" alt="" title="kramperl_0558" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4707" /></a></p>
<p><strong>anleitung zum essen eines briochekramperls</strong><br />
1. ehrfurchtsvoll bestaunen. von allen seiten. nicht in den schritt schauen, das gehört sich nicht! vorsichtig angreifen, man weiß nie, wie er reagiert!<br />
2. haxn ausreißen und vom oberschenkel weg essen. stöhnen ist okay, das machen die in der hölle ja auch.<br />
3. arme ausreißen und vom oberarm &#8211; wisst ihr ja jetzt schon.<br />
4. kopf amputieren. falls der kramperl einen ausgeprägten goder hat, wird die entscheidung über die richtige amputationsstelle schwierig. die strenge lehre sagt: goder gehört zum rumpf, also nicht mit dem kopf amputieren. die triebgesteuerten amputieren mit goder, weil der endlich, endlich die größte wonne verspricht.<br />
5. rumpf befühlen. riechen. bauchspeck befühlen. augen zumachen. wieder aufmachen. in den bauchspeck hineinbeißen. selig sein. (das kann der kramperl eh nimmer hören.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0625.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0625.jpg" alt="" title="kramperl_0625" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4706" /></a></p>
<p>ps: wie das folgende bild beweist, wurde <a href="http://www.clubofplenty.org/">hier</a> jedenfalls definitiv falsch gegessen, aber das ist eine andere geschichte, die sich in fußnähe vom lieblingsbäcker abspielt (und zwar nur bis 23. dezember). ich erzähl&#8217; euch in den nächsten tagen mehr dazu:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0592.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0592.jpg" alt="" title="kramperl_0592" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4705" /></a></p>

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		<title>last chance: wiener trüffelmarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[märkte]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[wienerinnen und wiener, kauft euch diesen samstag eine/n trüffel. im 3. bezirk beim ersten und einzigen wiener trüffelmarkt, den thomas edlinger seit 2008 an drei wochenenden im november im garten des pan e giardin organisiert. drei anbieter verkaufen erstklassige ware zu sehr fairen preisen. wir haben letzte woche kleine exemplare von alba-trüffeln für 3.500 € pro kilo bekommen. ein/e trüffel mit etwa 15 g reicht locker für 2 personen. es war mein/e erste/r selbst gekaufte/r trüffel &#8211; und warum ich dafür 37 jahre alt werden musste, würde ich auch gerne wissen. wer die beute gleich verspeisen will, kann sich im&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/17/last-chance-wiener-trueffelmarkt/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9965.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4510" title="trueffelmarkt_9965" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9965.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>wienerinnen und wiener, kauft euch diesen samstag eine/n trüffel. im 3. bezirk beim ersten und einzigen <a href="http://www.trueffelmarkt.at">wiener trüffelmarkt</a>, den thomas edlinger seit 2008 an drei wochenenden im november im garten des pan e giardin organisiert. drei anbieter verkaufen erstklassige ware zu sehr fairen preisen. wir haben letzte woche kleine exemplare von alba-trüffeln für 3.500 € pro kilo bekommen. ein/e trüffel mit etwa 15 g reicht locker für 2 personen. es war mein/e erste/r selbst gekaufte/r trüffel &#8211; und warum ich dafür 37 jahre alt werden musste, würde ich auch gerne wissen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9902.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4503" title="trueffelmarkt_9902" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9902.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9896.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-full zweihoch wp-image-4502" title="trueffelmarkt_9896" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9896.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9924.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-full zweihoch wp-image-4506" title="trueffelmarkt_9924" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9924.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9903.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4504" title="trueffelmarkt_9903" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9903.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9941.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4508" title="trueffelmarkt_9941" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9941.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9929.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4507" title="trueffelmarkt_9929" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9929.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>wer die beute gleich verspeisen will, kann sich im pan e giardin pasta, polenta oder risotto (oder alle drei) bestellen, dem service vertrauensvoll das erdige goldstück überreichen und bekommt es geputzt und mit hobel serviert. so oder so solltet ihr ein glas von dem fantastischen barbera d&#8217;alba 2006 von hilberg aus der 5-l-flasche (jeroboam) trinken. der hat für mich eine tür zu einem neuen geschmacksraum aufgemacht.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9948.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4509" title="trueffelmarkt_9948" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9948.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>wer die oder den trüffel nach hause mitnimmt, muss wissen, dass weiße trüffel quasi stündlich an qualität verlieren. trotzdem hat unsere getrüffelte eierspeis am sonntag noch besser als die pasta im pan e giardin geschmeckt. bloß der barbera hat zu diesem weihnachtsfrühstück am 13. november gefehlt.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9978.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4511" title="trueffelmarkt_9978" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/trueffelmarkt_9978.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>ps: hätten wir das <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2011/11/16/die-truffel-sind-gefallen/">lamiacucina-rezept</a> von robert schon letzte woche gehabt, hätten wir die ganze trüffel mitgenommen und ihn (ich kann mich nicht für männlein oder weiblein entscheiden) zuhause über ebendiese pasta gehobelt. unser hobel stammt übrigens auch vom trüffelmarkt und hobelt superfein. damit er sich amortisiert, sollten wir eigentlich diesen samstag nochmal auf trüffeljagd gehen.</p>

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		<title>le russe gastronomique</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[medien]]></category>
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		<description><![CDATA[frankfurter buchmesse 2011. heuer konnte ich mich nicht mehr davor drücken. 2010 ist mir das trotz ersten eigenen (koch)buches, das noch dazu einen gourmand world cookbook award gewonnen hat (das wussten wir damals noch nicht), noch gelungen. ich kann messen nicht ausstehen, bin vielfach biofach-geschädigt. nach einer großen fachmesse braucht man urlaub, am besten an einem luftkurort, an dem man mit dem wagerl herumgeschoben wird und drei-sterne-küche als wiedergutmachung für kulinarische messeverbrechen serviert bekommt. katharina höhnk, die frau hinter valentinas-kochbuch.de, ist schuld, dass ich heuer doch endlich meinen buchmessen-einstand feierte und euch die geschichte mit dem verstörenden (ganz gewiss falschen!)&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/11/le-russe-gastronomique/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>frankfurter buchmesse 2011. heuer konnte ich mich nicht mehr davor drücken. 2010 ist mir das trotz ersten eigenen (koch)buches, das noch dazu einen gourmand world cookbook award gewonnen hat (das wussten wir damals noch nicht), noch gelungen. ich kann messen nicht ausstehen, bin vielfach biofach-geschädigt. nach einer großen fachmesse braucht man urlaub, am besten an einem luftkurort, an dem man mit dem wagerl herumgeschoben wird und drei-sterne-küche als wiedergutmachung für kulinarische messeverbrechen serviert bekommt.</p>
<p>katharina höhnk, die frau hinter <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php">valentinas-kochbuch.de</a>, ist schuld, dass ich heuer doch endlich meinen buchmessen-einstand feierte und euch die geschichte mit dem verstörenden (ganz gewiss falschen!) titel erzählen kann. katharina kündigte mir nämlich schon im frühjahr an, mich erstens zur gourmand party mitzunehmen (invitation only) und zweitens solle es in der gourmet gallery (kochbuchdichte: hoch) eine diskussion &#8220;buch trifft blog&#8221; mit vertreterinnen und vertretern aus food-blog- und verlagswelt geben. tatsächlich wurde ich von der messe aufs podium dieser diskussion eingeladen, gemeinsam mit katharina höhnk und astrid paul (arthurs tochter). über die diskussion haben die beiden schon <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=895">hier</a> und <a href="http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2011/10/buchmessenschmarrn.html">hier</a> geschrieben. von mir nur so viel: wäre der humorvolle und social-media-affine moderator auf das thema vorbereitet gewesen, wäre nicht plötzlich eine nicht geladene person mitten am podium gesessen und wäre außer einem verlag, der erst seit letztem jahr kochbücher macht, zumindest ein weiterer vertreten gewesen, der sowohl ein kochbuch-schwergewicht, als auch blog-affin (gu? christian? crh?) ist, hätten alle mehr davon gehabt. trotzdem freue ich mich, dass ich dabei sein durfte, danke, maren ongsiek. ich fühlte mich ein wenig wie das österreichische enfant terrible, das irgendwelche exotischen ansichten vertritt (verlage mögen bitte die kommentarfunktion der blogs zum austausch nutzen; blogger/innen sollten gefälligst urheberrechte beachten; verlage dürfen bitte abweichend vom entweder-buch-oder-digital-mantra endlich anfangen, ordentliche kochbuch-apps umzusetzen und dabei nicht ständig wie der fuchs von den sauren trauben sprechen).</p>
<p>von der gourmand party hatte ich mir außer zeit mit katharina, ihrer valentinas-rezensentin annick und den le foodinks, die ebenfalls eingeladen waren, nicht viel erwartet. die villa bonn, die sich in einem kostümschinken oder einem harry-potter-film gut machen würde, war dann auch kulisse für einen haufen internationaler kochbuch-stars &#8211; bloß kannte ich keinen von ihnen. gerne hätte ich an ihrem revers oder der stola entweder ein miniaturcover ihres letzten kochbuches oder zumindest einen namen gesehen. ich internet-affines wesen ohne respekt vor &#8220;den kennt man doch&#8221; oder &#8220;das ist doch die&#8221; könnte mir auch vorstellen, dass einfach alle einen qr-code tragen, der mich mit hilfe des smartphones zu einer biografie führt. aber wir sind ja in der verlagswelt, und s. o., ob nicht der teufel das internet erfunden hat, ist noch längst nicht ausdiskutiert.</p>
<p>vorab hatte ich durch eine kleine googelung herausgefunden, dass nathan myhrvold als gast der gourmand party erwartet wurde. wir stehen in der halle zwischen all den mir unbekannten stars der kochbuchwelt, als edouard cointreau, master mind der gourmand world cookbook awards und der paris cookbook fair, zu einer kleinen eröffnungsrede ansetzt. er kündigt auch myhrvold und einen seiner köche, maxime bilet, an, die anschließend ihr schwergewicht &#8220;<a href="http://modernistcuisine.com/">modernist cuisine</a>&#8221; (natürlich bestes kochbuch bei den gourmand awards) präsentieren würden. die präsentation läuft auf video, myhrvold kann sich also beim präsentieren selbst zuschauen. fieberhaft beginne ich nach fragen an den zugänglich wirkenden millionär zu suchen. die uhrzeit macht mir einen strich durch die rechnung. ich bin um 4 uhr aufgestanden, um den flieger um 6 uhr 20 zu erwischen. mein tageshoch hatte ich vor 6 oder 7 stunden in halle 8 (internationale verlage), als ich der dame am ducasse-stand immerhin die meines wissens nach noch nicht publizierte neuigkeit, dass &#8220;nature&#8221; im frühjahr 2012 auf deutsch erscheinen würde, entlocken konnte. was kann ich myhrvold bloß fragen? ich hatte zig interviews mit ihm gelesen, ich war müde, ich hatte hunger. die ankündigung, dass das buffet eröffnet sei, lässt mich myhrvold vergessen und einen stehtisch suchen, an dem ich mich der nahrungsaufnahme widmen kann. sitzen sollen die internationalen kochbuchstars ohne qr-code, die sind sowieso mindestens eine generation älter als ich, die haben sich das bestimmt verdient. katharina und annick sind noch am buffet, als drei leute fragen, ob sie sich zu uns stellen dürfen. klar spricht man hier mitten in frankfurt englisch, aber als sich auch diese sprache als zu wenig international herausstellt, bin ich mit meinem latein am ende. der mann stellt sich und seine beiden begleiterinnen als russen vor. das wird ein stummes dinner werden, denke ich mir, aber ich habe mich getäuscht. herr russe hört, dass wir deutsch sprechen, und beginnt in gewählten, aber sehr langsam ausgeprochenen worten ein gespräch. wir kommen schnell zur sache: was er mit kochbüchern zu tun habe? <a href="http://www.chernovic.ru/">er verlege welche.</a></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/larousse_gastronomique_IX.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/larousse_gastronomique_IX.jpg" alt="" title="larousse_gastronomique_IX" width="898" height="600" class="alignnone size-full wp-image-4490" /></a> (danke fürs fotografieren und die bilder, katharina!)</p>
<p>er habe die lizenz für die russische übersetzung des larousse gastronomique. mhm. dann zieht der mann einen schinken in knallig-orangem einband aus der tasche, und ich denke mir noch, der ist aber viel dünner als das original, als ich sehe, wie fantastisch bibliophil dieses buch gemacht ist. wunderschönes vorsatzpapier, extrem geschmackvolle, stimmige typografie, lesen kann ich natürlich kein wort. herr russe dreht das buch in meinen händen um. ich bin irritiert, denke mir aber, dass in russland vielleicht von hinten nach vorne gelesen wird, wie gesagt, ich bin um 4 uhr aufgestanden. auf der buchrückseite sind 14 cover abgebildet. 9 bereits gefüllt, die restlichen 5 grau. das 9. ist das orange, das ich in der hand halte. der larousse gastronomique auf russisch ist in 14 bänden angelegt. herr russe erklärt, als ich mit offenem mund in dem sauteuer gemachten buch blättere, dass sie erstens fotos dazugestellt hätten, und zwar eine ganze menge, und dass sie zweitens zusätzlich zu den ins russische übersetzten originaltexten erklärungen verfasst hätten, die die originaltexte erst verständlich machen würden. weil: in russland habe man keine ahnung von gastronomie und französischen grundlagen, das gehöre anständig erklärt. ein lexikon im lexikon quasi. als ich weiterblättere, sehe ich ein ganzseitiges bild von einem, den ich kenne. ein österreicher. ich blättere weiter, als mir plötzlich einfällt, wer es ist. fx pichler. der neben alois kracher wohl berühmteste österreichische winzer. ich frage herrn russen, ob das fx pichler sei (dumme frage, aber 4 uhr früh aufgestanden und so weiter). in dem moment bricht der damm. herr russe erzählt, wie gut österreichische weine zu russischer küche passen würden. wir kommen von den obauers zum steirereck und von berlin schnell wieder weg, wir tauschen adressen für prag und budapest und visitenkarten aus. ich erfahre, dass es in moskau kein einziges modernes russisches lokal gibt, aber dass herr russe eh auch restaurantkritiker sei und einen restaurantführer für moskau herausgebe. hätte ich mir doch gleich denken können. er habe ein exemplar der aktuellen ausgabe im auto. das könne er mir gerne überlassen. nicht, dass ich ein wort russisch spreche, aber natürlich will ich dieses buch haben. (lieber noch den IX. band des larousse, aber weil um 4 uhr aufgestanden und so weiter denke ich in dem moment gar nicht daran, herrn russen danach zu fragen.) während er ins auto geht (so heißt das in österreich), um den moskau-guide zu holen, denke ich nochmal kurz an myhrvold und glaube, ihn in jedem graubärtigen mann mit brille in der villa bonn zu erkennen (ich erkenne auch leute auf der straße nicht, die ein paar tage zuvor bei uns zum essen waren). gut, dass mir keine fragen einfallen wollen. ich hüte den larousse band IX. inzwischen wie meine müden augäpfel, um ihn grafikdesignerin mia zu zeigen (ihr wisst, die frau le foodink, die das neue gewand von esskultur gestaltet hat). nochmal stolpere ich über fx, als herr russe mit dem moskau-guide in der hand zu unserem stehtisch, dem einzig wichtigen im gourmand-universum, zurückkommt. jetzt erst (ich bin um 4 uhr aufgestanden!) frage ich ihn: &#8220;der fx, der ist aber nicht im original larousse drin, wie kommt der überhaupt in die russische ausgabe?&#8221; der herr russe ringt kurz um fassung, spricht dann langsam und bedächtig: &#8220;weil er mein lieblingswinzer ist.&#8221; dann drückt er mir den moskau-guide in die hand. das einzige, was ich lesen kann, ist: 2005. ich schaue ihn fragend an und sage (ich bin um 4 uhr aufgestanden!): &#8220;das ist aber nicht der aktuelle guide, oder?&#8221; herr russe: &#8220;doch, natürlich. für eine neue ausgabe habe ich noch keine zeit gehabt. seit 2005 arbeite ich doch am larousse.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/le_russe_gastronomique.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/le_russe_gastronomique.jpg" alt="" title="le_russe_gastronomique" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4484" /></a></p>

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		<title>0,007 prozent</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[lokale & geschäfte]]></category>
		<category><![CDATA[steiermark]]></category>
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		<description><![CDATA[3.049.000 schweine leben laut der schweinezählung vom 1. juni 2011 in österreich. (27 millionen in deutschland.) 40 kilo schweinefleisch isst jede österreicherin/jeder österreicher im durchschnitt pro jahr. das entspricht einer portion von 200 g jeden zweiten tag. wenn der labonca biohof im steirischen lafnitztal an der grenze zum burgenland mit seinen 200 schweinen der größte österreichische bio-freilandschweine-betrieb ist, kann man sich ausrechnen, wie so gut wie alle schweine in diesem land leben. (nein, bei euch in deutschland ist es nicht besser.) mir gehen die heuchlerischen diskussionen über katastrophale zustände in der intensivtierhaltung gegen den strich. ich will keine vegetarier-diskussion führen&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/09/07/0007-prozent/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>3.049.000 schweine leben laut der schweinezählung vom 1. juni 2011 in österreich. (27 millionen in deutschland.)<br />
<a href="http://www.ama-marketing.at/fleisch-und-fleischwaren/schwein/lw-erzeugung/statistik/fleischkonsum/">40 kilo schweinefleisch</a> isst jede österreicherin/jeder österreicher im durchschnitt pro jahr. das entspricht einer portion von 200 g jeden zweiten tag.</p>
<p>wenn der <strong>labonca biohof</strong> im steirischen lafnitztal an der grenze zum burgenland mit seinen 200 schweinen der größte österreichische bio-freilandschweine-betrieb ist, kann man sich ausrechnen, wie so gut wie alle schweine in diesem land leben. (nein, bei euch in deutschland ist es nicht besser.)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4083" title="labonca__20110519_0079" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0079.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>mir gehen die heuchlerischen diskussionen über katastrophale zustände in der intensivtierhaltung gegen den strich. ich will keine vegetarier-diskussion führen (die nur ablenkt vom alltäglichen umgang mit nutztieren für nahrung, für kleidung, für kosmetik, für medizin) und schon gar keine vegan-diskussion. das haben wir hier schon mal gehabt. ich kenne die argumente, ich kann viele davon nachvollziehen, aber den fanatischen eifer dahinter nicht. hier geht es mir um was anderes.</p>
<p>was ich nicht verstehe: warum das wissen um die armen viecherln bei der nächsten salami-pizza, beim leichten salat mit putenbruststreifen oder bei der extrawurstsemmel vergessen ist, und dann mit großer entrüstung petitionen gegen industrielle tierhaltung unterstützt werden.</p>
<p>und dann habe ich heute noch von einem nutztierhaltungs-profi gehört, dass für die abschaffung der <a href="http://volksanwaltschaft.gv.at/aktuelles/news/kastenstaende-in-der-schweinehaltung-volksanwaltschaft-bereitet-gang-zum-verfassungsgerichtshof-vor">nicht gesetzeskonformen kastenstandhaltung</a> für zuchtsauen 26 jahre (!) übergangsfrist verlangt werden. geht&#8217;s noch ganz dankeschön?</p>
<p>verdammt noch mal! ihr müsst das zeug einfach nicht mehr kaufen und kurz nachdenken, bevor ihr außer haus was zu essen bestellt. mein pamphlet gegen das nicht-wissen-wollen hebe ich mir für ein anderes mal auf (und nein, ich bin auch kein engel). stattdessen will ich euch was zeigen:</p>
<p>wie die 0,007 prozent sonnenschweine auf norbert hackls labonca biohof in burgau in der steiermark leben.</p>
<p>das sind:</p>
<p>200 mastschweine<br />
20 mutterschweine<br />
2 eber<br />
auf 200.000 quadratmetern</p>
<p>das entspricht 900 quadratmeter weidefläche pro schwein:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4084" title="labonca__20110519_0009" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0009.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>deshalb sieht man sie auch nicht sofort:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4117" title="labonca__20110519_0073" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0073.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>sehr neugierige sonnenschweinferkel:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4085" title="labonca__20110519_0015" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0015.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>muttersau kühlt sich ab, ferkel haben eine hetz:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4086" title="labonca__20110519_0017" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0017.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>in der sonne schlafendes sonnenschweinferkel:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4087" title="labonca__20110519_0028" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0028.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>biobauer norbert hackl züchtet eine kreuzung aus duroc mit schwäbisch-hallischem landschwein. er kastriert nur unter narkose (die gesetzlich noch immer nicht vorgeschrieben ist, nicht mal in der bio-schweinehaltung). er lässt seine sonnenschweine das ganze jahr im freien &#8211; deshalb heißen sie auch so. sie haben platz, wasser, schatten, möglichkeiten zum suhlen, wühlen, galoppieren. von letzterem ist diese muttersau weit entfernt, weil es war sehr heiß:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4090" title="labonca__20110519_0030" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0030.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>die zwerge stehen wie die mutter mitten im futter:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4091" title="labonca__20110519_0032" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0032.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>edi oder schurli bei der arbeit:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4092" title="labonca__20110519_0037" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0037.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p><strong>jeden freitag um 10 uhr</strong> zeigt norbert hackl allen, die es wissen wollen, seine sonnenschweine:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4093" title="labonca__20110519_0044" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0044.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>die schweine sind menschen gewöhnt, haben viel platz zum ausweichen. es irritiert eher die besucher/innen, auf die weide zu gehen, so ohne schutzzaun vor den großen tieren. die muttersauen bleiben cool:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4094" title="labonca__20110519_0047" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0047.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p><a href="http://www.labonca.at/cms/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;id=5:freilandhaltung-von-schweinen&amp;Itemid=30&amp;layout=default">die idylle ist echt.</a> norbert hackl sagt:</p>
<blockquote><p>es ist mir eine sehr, sehr große ehre, da so anerkannt zu sein.</p></blockquote>
<p>er sagt aber auch:</p>
<blockquote><p>man muss sagen: ich betreibe massentierhaltung. die natur sieht ganz was anderes vor.</p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4095" title="labonca__20110519_0048" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0048.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>12 bis 14 monate werden die sonnenschweine alt. wenn der bauer sie nicht schon als ferkel an raben und krähen verliert. 40 bis 50 davon sind ihnen alleine heuer zum opfer gefallen. deshalb auch die hütten:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4096" title="labonca__20110519_0055" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0055.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>300 euro bekommt er für eine sau, mehr kann er nicht verlangen, trotz direktvertrieb über &#8220;saugut &amp; kostbar&#8221; und die in den letzten monaten erheblich gewachsene zahl an <a href="http://www.labonca.at/cms/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;id=23:haendler-und-referenzen&amp;Itemid=31&amp;layout=default">vertriebsstellen</a> (in wien gibt&#8217;s viel auswahl und auf vorbestellung auch frischfleisch bei <a href="http://kaasammarkt.at/">kaas am markt</a> &#8211; sagt ruhig, dass ihr auf meine empfehlung kommt). das ist das, was er an futterkosten hat. die hälfte mehr bräuchte er, damit sich&#8217;s rentiert. und schlachten? schlachten würde er gerne wieder selbst:</p>
<blockquote><p>ich habe 15 jahre lang meine tiere geschlachtet und möchte wieder dorthin kommen. ich bin dafür, dass der bauer seine tiere selbst schlachtet.</p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4097" title="labonca__20110519_0077" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0077.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>bis dahin bringt er die tiere selbst zum schlachtbetrieb, weil er eben laut eu-recht nicht mehr selbst schlachten darf. der schlachtbetrieb ist nur wenige kilometer entfernt. er fährt die tiere am tag vor dem schlachten (einmal pro monat) hin, damit sie sich an die fremde umgebung gewöhnen können. verarbeitet wird zum großteil am hof selbst. labonca besteht nämlich aus norbert hackl und franz wirth. der war haubenkoch, hatte genug von der gastronomie und wollte was sinnvolles machen. jetzt tobt er sich mit der reifung von salami (fenchel!) und rohschinken aus, macht leberaufstriche und schmalz mit wilden gewürzen, grammeln wie aus dem bilderbuch und bratwürstel, deren geschmackliche qualitäten ich <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/01/05/nicht-wurst/">seit jahren lobe</a>, und die in einer mini-version extra für meinrad neunkirchner und das freyenstein produziert werden. das müsste als qualitätsbeweis reichen, meinrad ist bio nämlich ziemlich blunzn. auch bei speckprämierungen und ähnlichen wettbewerben &#8211; die ich für mein urteil nicht brauche &#8211; räumen die labonca-produkte preise ab.</p>
<p><img class="size-full wp-image-4098 alignleft zweihoch" title="labonca__20110519_0067" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0067.jpg" alt="" width="598" height="900" /><img class="size-full wp-image-4099 alignright zweihoch" title="labonca__20110519_0099" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0099.jpg" alt="" width="598" height="900" /></p>
<p>wer sich mit norbert hackl für ideen und möglichkeiten wie z. b. einen <a href="http://members.aon.at/mss/">mobilen schlachthof</a> ins zeug wirft, ist sein freund <a href="http://www.zotter.at/de/das-ist-zotter/projekte/essbarer-tiergarten/wieso-wozu-warum.html">sepp zotter</a>. ja, der mit der schokolade. und einer, den ich ähnlich wie norbert hackl und franz wirth sehr schätze. sie alle sind sturschädeln, denen nicht wurscht ist, welche wurscht gegessen wird, sie alle sind bodenständig, gradheraus und trotzdem visionär und unbeirrbar (links norbert hackl, in der mitte sepp zotter, rechts franz wirth):</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4102" title="labonca__20110519_0083" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0083.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>ein besucher, der die drei tage alten ferkel sieht, sagt:</p>
<blockquote><p>von dem will ich keine wurst mehr essen.</p></blockquote>
<p>falsch: ich will nur mehr von so einem schwein wurst essen. und speck:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4100" title="labonca__20110519_0088" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/labonca__20110519_0088.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>ich will das nicht nur, ich tue es. ich kaufe schweinefleisch, wurst und speck, schmalz und grammeln von labonca. insgesamt wenig, weil wir wenig fleisch essen, aber seit einigen jahren nur mehr das. wenn euch dieser betrieb zu weit weg ist, sucht euch einen in eurer nähe. es gibt mehrere in österreich, die in diese richtung gehen. bestimmt auch in deutschland. aber schaut euch die haltung der tiere an. fragt nach, ob sie bis zum schluss auf der weide stehen. wo und wie sie geschlachtet werden.</p>
<p><strong>kommendes wochenende sind tage der offenen tür bei labonca.</strong><br />
von wien sind&#8217;s ca. 1,5 stunden <a href="http://www.labonca.at/cms/index.php?option=com_contact&amp;view=contact&amp;id=1&amp;Itemid=12">nach burgau</a>.</p>
<p>norbert hackl macht am <strong>freitag, dem 9. september</strong> und am <strong>samstag, dem 10. september</strong> jeweils um <strong>10, 13 und 16 uhr führungen</strong> zu seinen sonnenschweinen.</p>
<p>franz wirth hat bestimmt genügend zum verkosten vorbereitet. wobei ich labonca wünschen würde, dass sie nicht nur dieses, sondern jedes wochenende ausverkauft sind. (und nehmt bei der gelegenheit das kernöl und das uhudler weingelee mit!)</p>
<p>norbert hackl, der letztes jahr den ersten österreichischen tierschutzpreis und den steirischen tierschutzpreis bekommen hat, sagt:</p>
<blockquote><p>ich möchte was bewirken.</p></blockquote>
<p>aber auch:</p>
<blockquote><p>wir müssen einfach weniger fleisch essen.</p></blockquote>
<p><strong>labonca biohof</strong><br />
<strong>saugut &amp; kostbar</strong><br />
8291 burgau 54<br />
di, fr, sa 9-18 uhr<br />
jeden fr um 10 uhr führung zu den sonnenschweinen<br />
<a href="http://labonca-biohof.at/">www.labonca-biohof.at</a></p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bkKt2VykTng?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bkKt2VykTng?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		</item>
		<item>
		<title>30 wilde gründe</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/12/16/30-wilde-gruende/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>

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		<description><![CDATA[warum unser kochbuch so schmecken wildpflanzen unter keinem christbaum fehlen darf und zu wem es ganz besonders gut passt: für meine beste freundin, mit der ich schon als kind gemeinsam gänseblümchen gepflückt und in die haare in den mund gesteckt habe für papa, der sich nicht nur ums wild, sondern auch um die vogelbeeren dazu persönlich kümmert weil&#8217;s im freyenstein so gut schmeckt für meine arbeitskollegin, die auf dem markt gerne gemüseraritäten kauft und damit kocht für witzigmann-fans, weil meisterkoch meinrad neunkirchner einer seiner schüler ist weil das am besten schmeckt, was saison hat für unseren guten freund, der beim&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/12/16/30-wilde-gruende/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>warum unser kochbuch <strong>so schmecken wildpflanzen</strong> unter keinem christbaum fehlen darf und zu wem es ganz besonders gut passt:</p>
<ol>
<li>für meine beste freundin, mit der ich schon als kind gemeinsam gänseblümchen gepflückt und <span style="text-decoration: line-through;">in die haare</span> in den mund gesteckt habe</li>
<li>für papa, der sich nicht nur ums wild, sondern auch um die vogelbeeren dazu persönlich kümmert</li>
<li>weil&#8217;s im <a href="http://www.freyenstein.at/">freyenstein</a> so gut schmeckt</li>
<li>für meine arbeitskollegin, die auf dem markt gerne gemüseraritäten kauft und damit kocht</li>
<li>für witzigmann-fans, weil meisterkoch meinrad neunkirchner einer seiner schüler ist</li>
<li>weil das am besten schmeckt, was saison hat</li>
<li>für unseren guten freund, der beim kochen herausforderungen sucht (auch die gibt&#8217;s im buch)</li>
<li>für die tochter, die ernährungssouveränität und nachhaltigkeit nicht predigt, sondern lebt</li>
<li>weil ich die arbeit der frau esskultur mag und schätze</li>
<li>für den liebsten, der <a href="http://www.effilee.de/">effilee</a> und <a href="http://foodwatch.de/">foodwatch</a> liest, ohne darin einen widerspruch zu sehen</li>
<li>für meine freundin, die beim essen österreichische bodenhaftung mit kreativer handschrift schätzt</li>
<li>für jene freunde, die das <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/08/24/noma-kopenhagen-ankunft/">noma</a> super finden, aber überzeugt davon sind, dass dessen konzept nicht kopiert, sondern am jeweiligen ort zur jeweiligen zeit entwickelt werden muss</li>
<li>für die lebensgefährtin, die kochbücher sammelt, aber bitte nicht irgendwelche, sondern nur die schönen und die guten</li>
<li>weil das herumstreifen in wäldern und wiesen an einer unmenge lebensmitteln vorbeiführt, die mit dem wegbegleiter viel leichter identifiziert werden können</li>
<li>für mama, die keinen modernen chichi, sondern anständige, durchaus anspruchsvolle, jedenfalls auf heimischen grundprodukten basierende küche mag</li>
<li>für die mitglieder des kochclubs, die die zitronengrasphase längst hinter sich haben</li>
<li>weil der liebste nicht kochen kann, aber damit anfangen möchte</li>
<li>weil die liebste nicht kochen kann, aber damit anfangen möchte</li>
<li>für die eltern, die ohnehin jede saison einen haufen obst, gemüse und kräuter einlegen, einkochen und einrexen &#8211; damit sie auf neue ideen und verwendungsmöglichkeiten kommen</li>
<li>für den freund, der ein verdammt gutes kalbsjus-rezept sucht</li>
<li>weil auch chefs und chefinnen eine freude haben, wenn sie kein nullachtfuffzehn-geschenk bekommen</li>
<li>für die liebhaber/innen österreichischen weins, die nur noch das passende essen dazu suchen &#8211; die weintipps zu jedem rezept im buch machen&#8217;s möglich</li>
<li>für den freund, der beim wandern und bergsteigen sowieso dauernd auf gräsern herumkaut &#8211; damit er ein wenig abwechslung zwischen die zähne bekommt</li>
<li>für die tante, die sich mit ihren freundinnen regelmäßig in den besten lokalen zum essen und fachsimpeln trifft</li>
<li>für den besten freund, der immer ein taschenfeitl einstecken hat, weil: man weiß ja nie</li>
<li>für alle, die schon immer wussten, dass brennnesseln delikatessen und vogelbeeren nicht nur als schnaps gut sind</li>
<li>für alle, die das noch nicht wussten</li>
<li>weil das buch nicht nur gut, sondern dank thomas apolts fotos und der klaren, zeitlosen grafik auch wunderschön ist</li>
<li>weil wildpflanzenrezepte von einem, der &#8220;meister der aromen&#8221; und &#8220;aromenmagier&#8221; genannt wird, kein beliebiges trendthema sind, sondern gehaltvoller wissensschatz für viele jahre</li>
<li>weil <strong>so schmecken wildpflanzen</strong> gerade eben bei den <strong>gourmand world cookbook awards</strong> den preis für <strong>das beste österreichische themenkochbuch</strong> erhalten hat!</li>
</ol>
<p>wer <strong>so schmecken wildpflanzen</strong> gerne mit widmung von meisterkoch meinrad neunkirchner und/oder mir <strong>bis weihnachen</strong> haben oder verschenken möchte, möge bitte <strong>bis zum sonntag, dem 19. dezember 2010</strong> <a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">hier bestellen</a> (portofrei innerhalb österreichs und nach deutschland). ich verschicke es gerne auch fesch eingepackt als geschenk, bitte dann die jeweilige lieferadresse unter &#8220;bemerkungen&#8221; eintragen. weil&#8217;s sonst zu knapp wird, bringe ich die bücher auch dann bis montag früh auf die post, wenn die vorauszahlung noch nicht auf meinem konto eingetroffen ist. meinen leser/inne/n vertraue ich, keine frage.</p>
<p>ps: wer keine ahnung hat, wovon hier die rede ist, <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">hier geht&#8217;s zum buch</a>.</p>
<p>pps: dass das buch nicht nur bis zum 19. dezember bestellt werden kann, war eh klar, oder?</p>
<p>ppps: warum 30 wilde gründe? na weil wir <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/wildpflanzen/">30 wildpflanzen im buch</a> haben!</p>

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		<item>
		<title>adventkalender für alle</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/12/01/adventkalender-fuer-alle/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/12/01/adventkalender-fuer-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 21:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>

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		<description><![CDATA[man muss ihn schon mögen, den advent, mit all dem zinnober (punschstandln, jingle bells, glühwein, kaufrausch, margarinekekse, gold- und glitzerkrempel, charitybsuff, kitschengel, hohoho, stopfleber, rotgoldweißholzbienenwachs, christkindlmärkte, buttereiermehlzuckernüsse ausverkauft,&#8230;). mir kann er gestohlen bleiben, bis auf drei dinge: vanillekipferl, den duft von nadelholz (weißtanne!) und adventkalender. könnte man statt der ewig grauslichen billigschokolade vielleicht mal kreativer werden und einen mit antipasti anbieten? oder mit feinsten würsten von tieren aus freilandhaltung? oder von mir aus mit käsegebäck? jedenfalls: für alle, die auch so gerne türln aufmachen und neugierig sind, was sich dahinter verbirgt, ist hier eine liste (!) jener adventkalender im netz,&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/12/01/adventkalender-fuer-alle/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>man muss ihn schon mögen, den advent, mit all dem zinnober (punschstandln, jingle bells, glühwein, kaufrausch, margarinekekse, gold- und glitzerkrempel, charitybsuff, kitschengel, hohoho, stopfleber, rotgoldweißholzbienenwachs, christkindlmärkte, buttereiermehlzuckernüsse ausverkauft,&#8230;). mir kann er gestohlen bleiben, bis auf drei dinge: <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/10/10-tage-10-listen-keks/">vanillekipferl</a>, den duft von nadelholz (<a href="http://www.primavera.de/lshop,showdetail,30763,d,1291237886-30772,,10139,,0Tsuche--tanne,.htm">weißtanne!</a>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adventkalender">adventkalender</a>. könnte man statt der ewig grauslichen billigschokolade vielleicht mal kreativer werden und einen mit antipasti anbieten? oder mit feinsten würsten von tieren aus freilandhaltung? oder von mir aus mit käsegebäck?</p>
<p>jedenfalls: für alle, die auch so gerne türln aufmachen und neugierig sind, was sich dahinter verbirgt, ist hier eine liste (!) jener adventkalender im netz, in die ich die nächsten wochen auch immer wieder schauen werde:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.airberlin.com/site/advent/calendar.php?MARKT=DE&amp;LANG=deu&amp;et_cid=128&amp;et_lid=183&amp;et_sub=de-mapo_advent">air berlin</a> (erfahrungsgemäß kommen gegen ende noch ein paar echte schnäppchen, geduld!)</li>
<li>nachtrag vom 3. dezember: <a href="http://www.billa.at/Layouts/dd_bi_subseite2008.aspx?folderId=127355&amp;pageId=1136147">billa</a> (nett gemacht, pro tag ein keksrezept und natürlich gewinne)</li>
<li><a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/kulinarischer-adventkalender-2010-mit-wettbewerb-die-tuerchen/">kochtopf</a> (rezepte bekannter und noch nicht so bekannter foodblogger/innen; 2007 waren <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/12/12/safran-sonne-lucia-lussekatter/">meine lussekatter</a> dabei)</li>
<li><a href="http://www.kuechengoetter.de/rezept-blog/Der-kulinarische-Adventskalender-beitrag-2271752.html">küchengötter</a> (rezepte aus dem gu-fundus, genussvolle gewinne)</li>
<li><a href="http://www.sonnentor.com/news_community/online_adventkalender">sonnentor</a> (rund um tee, gutscheine, die aber nur in ö gelten)</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/pages/tea-licious/136953536323686#!/album.php?aid=40565&amp;id=136953536323686">tea-licious</a> (für alle, die in wien leben und bubble tea lieben &#8211; letzteres tue ich zwar nicht, aber diese hier sind trotzdem sehr anständig)</li>
<li>nachtrag vom 3. dezember: <a href="http://www.utopia.de/utopia-aktion/adventskalender-2010">utopia</a> (schon alleine wegen des esels&#8230;)</li>
<li><a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=578">valentinas-kochbuch.de</a> (jeden tag gute, schöne, beliebte oder noch wenig bekannte kochbücher zu gewinnen)</li>
<li><a href="http://www.vdp.de/nc/de/vdp-adventskalender/">vdp (verband deutscher prädikatsweingüter)</a> (jeden tag eine frage, jeden tag ein schöner gewinn)</li>
</ul>
<p>und würde ich in berlin leben, würde ich mir ab heute ganz gewiss jeden tag die morgenpost kaufen: alle berliner sterneköche (frauen sind leider keine dabei) liefern jeweils an zwei tagen hintereinander die rezepte für ein weihnachtsmenü. schöne idee, dieser <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/adventskalender/article1466757/Berlins-beste-Koeche-praesentieren-ihre-Festmenues.html">kulinarische adventskalender</a>, leider nur kostenpflichtig online abrufbar (für 5,95 ist man dabei).</p>
<p>ps: von wegen kreative adventkalender &#8211; <a href="http://www.stoaninger.at/">der für schnapsdrosseln</a> z. b. fällt auf jeden fall in diese kategorie. (via rondo, <a href="http://derstandard.at/1577837035947/Produkt-der-Woche-Advent-Trost">produkt der woche</a>)</p>

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		<title>sehen wir uns auf der buch wien?</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/11/16/sehen-wir-uns-auf-der-buch-wien/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 21:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[am donnerstag, dem 18. november wird die buch wien eröffnet &#8211; und wir eröffnen gleich mit: die gusto-kochbühne, um 12.00 uhr. dort kocht meisterkoch meinrad neunkirchner kleine, feine dinge aus unserem buch so schmecken wildpflanzen und ich werde währenddessen versuchen, ihn nicht aus der fassung zu bringen, sondern ihm ein paar wilde wildpflanzengeheimnisse zu entlocken. auch fotograf thomas apolt wird dabei sein. wir sind also alle da. und ich würde mich sehr freuen, wenn du auch kommst, wenn sie auch kommen! natürlich wird&#8217;s kostproben geben. es könnte sich dabei um hollerblüten, dirndln und/oder schlehen handeln&#8230; details zur veranstaltung stehen hier&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/11/16/sehen-wir-uns-auf-der-buch-wien/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>am <strong>donnerstag</strong>, dem <strong>18. november</strong> wird die <a href="http://www.buchwien.at/">buch wien</a> eröffnet &#8211; und <a href="http://www.buchwien.at/show_content.php?sid=49&amp;mode=details&amp;e_id=1049">wir eröffnen gleich mit</a>: die gusto-kochbühne, <strong>um 12.00 uhr</strong>. dort kocht meisterkoch meinrad neunkirchner kleine, feine dinge aus unserem buch <strong><a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">so schmecken wildpflanzen</a></strong> und ich werde währenddessen versuchen, ihn nicht aus der fassung zu bringen, sondern ihm ein paar wilde wildpflanzengeheimnisse zu entlocken. auch fotograf thomas apolt wird dabei sein. wir sind also alle da. und ich würde mich sehr freuen, wenn du auch kommst, wenn sie auch kommen! natürlich wird&#8217;s kostproben geben. es könnte sich dabei um <strong>hollerblüten</strong>,<strong> dirndln </strong>und/oder<strong> schlehen</strong> handeln&#8230;</p>
<p>details zur veranstaltung stehen <a href="http://www.buchwien.at/show_content.php?sid=49&amp;mode=details&amp;e_id=1049">hier</a> oder beim klick aufs bild im flyer (pdf):</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/flyer_wildpflanzen_buchwien_18112010_web.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-2586" title="flyer buch wien 18. november 2010" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/flyer_buchwien.jpg"  alt="flyer buch wien 18. november 2010" width="490" height="245" / rel="lightbox[roadtrip]"></a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 21. juni 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
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		<description><![CDATA[heute war ja wintersonnenwende und zur feier des bevorstehenden frühlings haben wir zimtschnecken gebacken. frau esskultur im radio das klingt, als hätte ich was anderes als zimt in die schnecken gepackt? keine sorge, bin nur ein bisserl aufgeregt, weil ich am dienstag (morgen, in weniger als 12 stunden) zu mittag in einer live-radiosendung zu gast sein werde. mahlzeit burgenland heißt sie, dauert von 11.00 bis 13.00 uhr, der gast ist bis 12.30 uhr im studio. wir werden über so schmecken wildpflanzen sprechen, über ein rezept daraus, nämlich das für sauerrahmdalken mit eingelegten nüssen, über esskultur.at und worüber sonst noch, weiß&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/21/bschoadbinkerl-21-juni-2010/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>heute war ja wintersonnenwende und zur feier des bevorstehenden frühlings haben wir zimtschnecken gebacken.</p>
<p><strong>frau esskultur im radio</strong></p>
<p>das klingt, als hätte ich was anderes als zimt in die schnecken gepackt? keine sorge, bin nur ein bisserl aufgeregt, weil ich am dienstag (morgen, in weniger als 12 stunden) zu mittag in einer live-radiosendung zu gast sein werde. <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/imland/mahlzeit/">mahlzeit burgenland</a> heißt sie, dauert von 11.00 bis 13.00 uhr, der gast ist bis 12.30 uhr im studio. wir werden über <strong><a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">so schmecken wildpflanzen</a></strong> sprechen, über ein rezept daraus, nämlich das für <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/imland/mahlzeit/stories/450622/">sauerrahmdalken mit eingelegten nüssen</a>, über esskultur.at und worüber sonst noch, weiß derzeit nur der moderator oder die moderatorin.</p>
<p>wer mithören möchte, kann das <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/studio/streaming/stories/4052/">hier</a> tun.</p>
<p><strong>wildpflanzen auf facebook</strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/So-schmecken-Wildpflanzen/113483972030884">so schmecken wildpflanzen ist jetzt auch bei facebook.</a> ich wurde quasi von allen seiten bedrängt, meinem eigenen erfolg doch nicht im wege zu stehen und endlich, endlich eine seite dafür anzulegen. der web- und sängermeister hat&#8217;s gestern eingerichtet, ich kümmere mich natürlich um die inhaltlichen updates. der &#8220;gefällt mir&#8221;-button wurde von herrn zuckerberg extra zum draufklicken konstruiert. wer kann und mag: bitte schön! und wer außerdem die frohbotschaft weiterverbreiten mag: bitte gerne.</p>
<p><strong>hoamat</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2379" title="brünnerling most" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/bruennerling_most.jpg" alt="brünnerling most" width="490" height="325" /></p>
<p>über das zugehörige oberösterreichische &#8211; genauer: traunviertler &#8211; festmahl wird noch gesondert zu berichten sein.</p>

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