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	<title>esskultur &#187; salzburg</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
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		<title>sonntagssinnessammlung kw 3</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/22/sonntagssinnessammlung-kw-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[kaffeehäuser]]></category>
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		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
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		<description><![CDATA[lieblingsbild salzburg, café bazar, 17. jänner 2012, hauskaffee (s. u.) feiner geruch der duft der schnittfläche des obauer-marmorgugelhupfs, beim ausgiebigen schnuppern und schnüffeln mit der nasenspitze berührt, immer wieder, und für den ich gestern endlich die perfekten mengen für die riess-gugelhupfform gefunden habe (das rezept ist eh ganz ähnlich meinem pomeranzenparfümierten nougatgugelhupf, aber dort sind die mengen noch eher am obauer-rezept angelehnt, was einen zu niedrigen gugelhupf in dieser form ergibt) bleibender geschmack der hauskaffee im bazar (s. u.), jene mischung aus getreide- und bohnenkaffee mit kaltem schlagobers obenauf, die ich seit 20 jahren kenne und liebe und viel zu&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/22/sonntagssinnessammlung-kw-3/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hauskaffee_2082.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4924" title="hauskaffee" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hauskaffee_2082.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>salzburg, café bazar, 17. jänner 2012, hauskaffee (s. u.)</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf_2175.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4925" title="gugelhupf" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf_2175.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>der duft der schnittfläche des obauer-marmorgugelhupfs, beim ausgiebigen schnuppern und schnüffeln mit der nasenspitze berührt, immer wieder, und für den ich gestern endlich die perfekten mengen für die riess-gugelhupfform gefunden habe (das rezept ist eh ganz ähnlich meinem <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/29/pomeranzenparfumierter-nougatgugelhupf/">pomeranzenparfümierten nougatgugelhupf</a>, aber dort sind die mengen noch eher am obauer-rezept angelehnt, was einen zu niedrigen gugelhupf in dieser form ergibt)</p>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>der hauskaffee im bazar (s. u.), jene mischung aus getreide- und bohnenkaffee mit kaltem schlagobers obenauf, die ich seit 20 jahren kenne und liebe und viel zu selten bekomme (und von dem ich schon <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/08/salzburg-kulinarisch/">in dieser vier jahre alten kulinarischen notiz</a> über meine salzburg-tipps geschwärmt habe)</p>
<p>der rahmschmarrn des web- und sänger- und <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/05/meisterschmarrn/">früheren schmarrnmeisters</a>, jedes mal wieder:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/rahmschmarren_2094.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4927" title="rahmschmarren" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/rahmschmarren_2094.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>der germknödel im rundum empfehlenswerten salzburger <a href="http://www.weiserhof.at/">gasthof weiserhof</a> (leider weder speisekarte noch bilder vom lokal &#8211; samt gastgarten &#8211; online, da hilft nur mehr, der frau esskultur zu vertrauen&#8230;)<br />
temperatur, konsistenz, verhältnis von powidl, mohn, staubzucker und butter, duft und geschmack sind einfach perfekt:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/germknoedel_2084.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4928" title="germknoedel" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/germknoedel_2084.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>zum weiserhof ist noch zu sagen: roland essl kocht hier einen haufen salzburger klassiker, aber ohne irgendwelche modischen verirrungen. so einen guten semmelknödel habe ich schon lange nicht mehr gegessen (und auch selbst nicht hinbekommen) &#8211; und die schottnocken mochte ich schon im krimpelstätter, den essls eltern gepachtet hatten.</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>überhaupt gar keine frage: das abstellen der serviertasse (ja, so heißt das ovale tablett) auf dem marmortisch im salzburger <a href="http://www.hotel-brandstaetter.com/de-salzburg-cafe-bazar.htm">café bazar</a><br />
für mich ist das bazar das schönste wiener kaffeehaus wiens. und damit österreichs. das braucht euch nicht wundern, weil die (für mich) beste konditorei wiens steht ja auch in salzburg.</p>

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		<title>nur im oktober: rené redzepis noma-küche in salzburg</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/07/nur-im-oktober-rene-redzepis-noma-kuche-in-salzburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 09:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[den ganzen oktober lang gibt es mittags und abends &#8211; also noch genau 50 mal &#8211; die gelegenheit, die küche von rené redzepi im salzburger restaurant ikarus im hangar-7 kennenzulernen. rené redzepi ist im oktober gastkoch im ikarus. die idee hinter diesem konzept: roland trettl und sein team kochen einen monat lang exakt nach den rezepturen des jeweiligen gastkochs, mit den gleichen lebensmitteln und verfahren. dafür hat trettl den gastkoch monate zuvor besucht, mit ihm ein paar tage in dessen küche verbracht und die zutaten bzw. das menü (diesmal ist es eines, normalerweise zwei verschiedene) besprochen, das es später in&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/07/nur-im-oktober-rene-redzepis-noma-kuche-in-salzburg/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>den ganzen oktober lang gibt es mittags und abends &#8211; also noch genau 50 mal &#8211; die gelegenheit, die küche von rené redzepi im salzburger restaurant ikarus im hangar-7 kennenzulernen.</p>
<p><a href="http://www.hangar-7.com/#special-pages/kulinarik/gastkoeche-2009/rene-redzepi/">rené redzepi ist im oktober gastkoch im ikarus</a>. die idee hinter diesem konzept: roland trettl und sein team kochen einen monat lang exakt nach den rezepturen des jeweiligen gastkochs, mit den gleichen lebensmitteln und verfahren. dafür hat trettl den gastkoch monate zuvor besucht, mit ihm ein paar tage in dessen küche verbracht und die zutaten bzw. das menü (diesmal ist es eines, normalerweise zwei verschiedene) besprochen, das es später in salzburg geben wird.</p>
<p><a class="pdf" title="das gastkoch-menü im oktober" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/menu_oktober_2009_dt.pdf">das gastkoch-menü im oktober</a></p>
<p>der gastkoch ist am ersten tag (und ein paar tage davor) in salzburg, um gemeinsam mit dem team vor ort in &#8220;seinen&#8221; monat zu starten. ich wäre gerne am 1. oktober im ikarus gewesen, um rené wiederzusehen, aber erstens war kein platz für unsere grosse gruppe (diese woche schon) und zweitens beschied man mir auf meine nachfrage, ob redzepi am 1. oktober anwesend sein würde, dass der gastkoch für das ikarus und für medienleute, nicht aber für die gäste da sei (meine personalunion als gast und medienleut&#8217; wollte ich am telefon nicht erörtern). selbst wenn das inhaltlich stimmen mag, finde ich die wortwahl problematisch. ebenso das reservierungsprozedere: die entscheidung für das menü mussten wir wochen vorher treffen (wo ist das sonst noch so?), es gab so gut wie keine flexibilität dabei. ich habe lange überlegt, ob ich das hier auf esskultur.at erwähnen soll. aus zwei gründen habe ich mich dafür entschieden:</p>
<p>1. ich bin sicher, das essen im ikarus schmeckt (wieder) grossartig, hoffentlich ähnlich wie im noma. ich werde meine eindrücke davon kundtun. aber das soll nicht zu überzogenen erwartungen an redzepi in salzburg führen: das gesamtpaket aus ort, ambiente, menschen in küche und service und damit stimmung kann und wird es in salzburg im hangar-7 nicht geben. mich fasziniert aber schon alleine, wie trettl mit seinen leuten seit mittlerweile sechs jahren (das ikarus hat im september 2003 eröffnet) diese wahnsinns-qualität monat für monat hinkriegt.</p>
<p>2. essen ist eben nicht nur essen, sondern auch das gefühl, das einem die menschen rundum vermitteln. ich selbst ignoriere das gerne und betone, dass ich vor allem wegen der küche essen gehe. aber der besuch im noma in kopenhagen hat mich so angenehm überrascht (wann habe ich jemals schon wehmut nach einem mittagessen verspürt?), dass ich geneigt bin, dieses &#8220;rundherum&#8221; in der spitzengastronomie noch bewusster wahrzunehmen und auch zu sagen, wenn ich etwas nicht so gut finde. an einem abend im ikarus gibt man wie in jedem lokal in dieser liga gut und gerne 200 euro oder noch viel mehr pro person aus. dafür nur sehr gut zu essen ist zu wenig.</p>

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		</item>
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		<title>termine an diesem wochenende</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2009/09/04/termine-an-diesem-wochenende/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 12:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bäcker & bäckerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[ein bisserl spät, drum eher für spontane: im salzburger raurisertal: rauriser brotfest der charismatischen bäuerin roswitha huber. heute, freitag: viele der alten holzöfen im raurisertal werden eingeheizt und brot darin gebacken. morgen, samstag: brot-symposium, bei dem u. a. apollonia poilâne (ja, die poilâne) und karl ludwig schweisfurth (ja, der schweisfurth) sprechen werden. wäre es nicht gar so weit weg, würde ich sogar noch morgen früh dafür anreisen. am sonntag: markt &#38; brotbackvorführungen. das war der blick von roswithas kalchkendlalm &#8211; die ich schon zweimal besuchen (und zweimal dort holzofenbrot backen) durfte &#8211; im frühjahr 2004: in niederösterreich: eigenartig, dass die&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/09/04/termine-an-diesem-wochenende/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>ein bisserl spät, drum eher für spontane:</p>
<p><strong>im salzburger raurisertal:</strong><br />
<a href="http://www.rauriserbrotfest.at/index.html"><strong>rauriser brotfest</strong></a> der charismatischen bäuerin <strong>roswitha huber</strong>.<br />
heute, freitag: viele der alten holzöfen im raurisertal werden eingeheizt und brot darin gebacken.<br />
<strong>morgen, samstag</strong>: brot-symposium, bei dem u. a. <strong>apollonia poilâne</strong> (ja, <a href="http://www.rauriserbrotfest.at/Refs/Paloina.pdf"><em>die</em></a> poilâne) und <strong>karl ludwig schweisfurth</strong> (ja, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ludwig_Schweisfurth"><em>der</em></a> schweisfurth) sprechen werden. wäre es nicht gar so weit weg, würde ich sogar noch morgen früh dafür anreisen.<br />
am sonntag: markt &amp; brotbackvorführungen.</p>
<p>das war der blick von roswithas kalchkendlalm &#8211; die ich schon zweimal besuchen (und zweimal dort holzofenbrot backen) durfte &#8211; im frühjahr 2004:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1463" title="kalchkendlalm" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/kalchkendlalm.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>in niederösterreich:</strong><br />
eigenartig, dass die nö bäckerinnung agratt <strong>diesen freitag</strong> auserkoren hat, um eine <a href="http://derstandard.at/fs/1250691513329/Cortis-Naehrwert-Mehl-und-mehr"><strong>lange nacht der bäcker</strong></a> zu veranstalten. wie auch immer: wer wissen will, wie <strong>erich kasses</strong> in thaya sein viel gerühmtes brot bäckt oder die junge bäckermeisterin (die bäckerinnung hat zwar nur eine lange nacht der bäcker angekündigt&#8230;) <strong>denise pölzelbauer</strong> in brunn an der pitten, kann <strong>heute ab 20 uhr</strong> dabei zusehen.</p>
<p><strong>in wien:</strong><br />
dieses wochenende findet der kongress &#8220;<a href="http://www.thor-zentrum.at/test/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=90&amp;Itemid=1">vergessenes wissen</a>&#8221; zum thema &#8220;frauenleben&#8221; vom thor-zentrum (jaja, über den vereinsnamen darf man staunen, aber die inhalte sind schon in ordnung) im neuen institutsgebäude der uni wien statt.<br />
das ist zwar kulinarisch gesehen ein wenig off-topic, aber da dort ein weiser mann (einer der ganz wenigen, von denen ich sowas behaupten würde) spricht, den ich sehr schätze, möchte ich anregen, ihn live zu erleben und nicht nur seine vielen bücher zu lesen.<br />
<strong>morgen, samstag</strong> und <strong>übermorgen sonntag</strong>: der kulturanthropologe, soziologe und ethnobotaniker <a href="http://www.storl.de/"><strong>wolf-dieter storl</strong></a> hält jeweils einen einstündigen vortrag.<br />
von wegen off-topic: storl hat ja auch das buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/349224727X?ie=UTF8&#038;tag=esskulturat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=349224727X">bekannte und vergessene gemüse: geschichte, rezepte, heilkunde</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=349224727X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> geschrieben. wie alle seiner bücher ein reichhaltiger schatz.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>irisch &amp; kulinarisch: woche 38</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2008/09/22/irisch-kulinarisch-woche-38/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2008/09/22/irisch-kulinarisch-woche-38/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 20:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[samstag: bestes vegetarisches essen bisher im cafe paradiso in cork/irland. sonntag: erstes full irish breakfast mit black &#38; white pudding, der an steirische breinwurst erinnert. butter museum ohne butterbrot. montag: sanddornbeeren auf garinish island vor glengarriff und mindestens 40 shades of green. dienstag: nachtkerzensamen könnten wunderbar auf zarte blattsalate passen &#8211; im garten einer selbstversorgerin in der nähe von bantry. mittwoch: schön langsam wäre ordentliches brot gefragt. der belgisch-irische apple cake im bamboo park von glengarriff bei sonne im kurzen leiberl ist eine gute entschädigung. donnerstag: nepalesisch in dublin. wunderbar. und danach in bonos bar zum tee. freitag: fallon &#38;&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/09/22/irisch-kulinarisch-woche-38/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/dublin_fallon_ice.jpg"  title="dublin_fallon_ice.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/dublin_fallon_ice.jpg" title="dublin_fallon_ice.jpg" alt="dublin_fallon_ice.jpg" width="400" /></a></p>
<p>samstag: bestes vegetarisches essen bisher im <a href="http://www.cafeparadiso.ie/">cafe paradiso</a> in cork/irland.</p>
<p>sonntag: erstes full irish breakfast mit black &amp; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/White_Pudding">white pudding</a>, der an steirische breinwurst erinnert. butter museum ohne butterbrot.</p>
<p>montag: sanddornbeeren auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garinish_Island">garinish island</a> vor glengarriff und mindestens 40 shades of green.</p>
<p>dienstag: nachtkerzensamen könnten wunderbar auf zarte blattsalate passen &#8211; im garten einer selbstversorgerin in der nähe von bantry.</p>
<p>mittwoch: schön langsam wäre ordentliches brot gefragt. der belgisch-irische apple cake im bamboo park von glengarriff bei sonne im kurzen leiberl ist eine gute entschädigung.</p>
<p>donnerstag: <a href="http://www.montys.ie/">nepalesisch</a> in dublin. wunderbar. und danach in bonos bar zum tee.</p>
<p>freitag: <a href="http://web.fallonandbyrne.net/">fallon &amp; byrne</a>, der feinkostladen dublins/irlands. avoca, das café dublins, gruel, die bangers &amp; mash (würstl mit erdäpfelpüree) dublins. satt.</p>
<p>samstag: <a href="http://www.temple-bar.ie/home_nav_32_m_1.html">temple bar food market</a>. rohmilchkäse und wildlachs im handgepäck.</p>
<p>sonntag: für ein abendessen nach peru zu gaston acurio: <a href="http://www.hangar-7.com/#special-pages/kulinarik/gastkoeche-2008/gaston-acurio/">ikarus im hangar7</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>nein mädchen, heute gibt&#8217;s spinat!</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/21/nein-maedchen-heute-gibts-spinat/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/21/nein-maedchen-heute-gibts-spinat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 15:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[aus milch]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[kaffeehäuser]]></category>
		<category><![CDATA[märkte]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[oder: osterschranne im katholischen salzburg. auf der osterschranne am gestrigen gründonnerstag war es saukalt, es hat geschneit, gewindet und geregnet, aber: das wehmütige gefühl auf meinem lieblingswochenmarkt hat sich auch diesmal wieder eingestellt. was, wenn es in ein paar jahrzehnten keine solchen märkte mehr gibt? das durchschnittliche alter der standler/innen ist so hoch wie das des publikums. es verirren sich kaum junge leute auf diesen wunderbaren markt. in wien gibt es so etwas übrigens nicht. und auch den kärntner speckstand gibt&#8217;s noch &#8211; wenn auch nicht an dem ort, an dem er bis vor sieben jahren jeden donnerstag war: wir&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/21/nein-maedchen-heute-gibts-spinat/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a title="osterschranne_hasen.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_hasen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_hasen.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_hasen.jpg" alt="osterschranne_hasen.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_brombeerhasen.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_brombeerhasen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_brombeerhasen.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_brombeerhasen.jpg" alt="osterschranne_brombeerhasen.jpg" width="400" /></a></p>
<p>oder: osterschranne im katholischen salzburg.</p>
<p><a title="osterschranne_eier.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_eier.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_eier.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_eier.jpg" alt="osterschranne_eier.jpg" width="400" /></a></p>
<p>auf der <strong>oster<a href="http://www.stadt-salzburg.at/internet/stadtverwaltung/allgemeinebezirksver/t2_86224/t2_86792/t2_144647/t2_24810/p2_198516.htm">schranne</a> </strong>am gestrigen <strong>gründonnerstag </strong>war es saukalt, es hat geschneit, gewindet und geregnet, aber: das wehmütige gefühl auf meinem lieblingswochenmarkt hat sich auch diesmal wieder eingestellt. was, wenn es in ein paar jahrzehnten keine solchen märkte mehr gibt? das durchschnittliche alter der standler/innen ist so hoch wie das des publikums. es verirren sich kaum junge leute auf diesen wunderbaren markt. in wien gibt es so etwas übrigens nicht.</p>
<p><a title="osterschranne_kraut.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kraut.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_kraut.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kraut.jpg" alt="osterschranne_kraut.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_radieschen.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_radieschen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_radieschen.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_radieschen.jpg" alt="osterschranne_radieschen.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_rhabarber.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_rhabarber.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_rhabarber.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_rhabarber.jpg" alt="osterschranne_rhabarber.jpg" height="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_fritz.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_fritz.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_fritz.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_fritz.jpg" alt="osterschranne_fritz.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_preisliste.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_preisliste.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_preisliste.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_preisliste.jpg" alt="osterschranne_preisliste.jpg" height="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_butterlaemmer.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_butterlaemmer.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_butterlaemmer.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_butterlaemmer.jpg" alt="osterschranne_butterlaemmer.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_butterlamm.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_butterlamm.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_butterlamm.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_butterlamm.jpg" alt="osterschranne_butterlamm.jpg" height="400" /></a></p>
<p>und auch den <strong>kärntner speckstand</strong> gibt&#8217;s noch &#8211; wenn auch nicht an dem ort, an dem er bis vor sieben jahren jeden donnerstag war:</p>
<p><a title="osterschranne_kaerntner_1.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kaerntner_1.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_kaerntner_1.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kaerntner_1.jpg" alt="osterschranne_kaerntner_1.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_kaerntner_2.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kaerntner_2.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_kaerntner_2.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_kaerntner_2.jpg" alt="osterschranne_kaerntner_2.jpg" height="400" /></a></p>
<p>wir warten dort gut eine halbe stunde in der schlange, bis wir dran sind. <strong>osterschinken</strong>, geselchtes, <strong>osterkrainer</strong>, <strong>reindling </strong>und speck sind halt verlockend genug. ich verleihe meiner freude mit &#8220;<em>mmmhhh!</em>&#8220;, &#8220;<em>schau, der bauchspeck dort vorne, nehmama den?</em>&#8221; ausdruck, weiters mit &#8220;<em>oh, das züngerl dort, mit erbsen und püree wär&#8217; das eine nette kleine mahlzeit</em>&#8221; und mama dann noch mit &#8220;<em>von dem gselchten muss ich unbedingt ein stückerl mitnehmen</em>&#8220;. die feine dame vor uns, die mich stark an meine strenge und gefürchtete &#8220;putz&#8221;lehrerin salanda (von uns natürlich salamander genannt) erinnerte, hat offenbar gut zugehört. sie sagt: &#8220;<em><strong>nein mädchen, heute gibt&#8217;s spinat! </strong>morgen gar nix und erst am samstag um 19 uhr den schinken!</em>&#8221;</p>
<p>gut, dass sie nie erfahren hat, wo wir als nächstes hingegangen sind:</p>
<p><a title="osterschranne_wuerstel.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_wuerstel.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_wuerstel.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_wuerstel.jpg" alt="osterschranne_wuerstel.jpg" width="400" /></a></p>
<p>es gibt zwei alternativen auf der schranne: entweder würstel (am besten frische, vorne links im bild, mit viel kren und gemischtem senf) oder backhendl, dessen duft einem schon im linken gang entgegen kommt. am backhendlstand steht zwar auch <a href="http://www.networld.at/index.html?/articles/0811/620/200288.shtml">der in wien gerade wieder einmal gefeierte &#8220;koch des jahrzehnts&#8221;</a> <a href="http://www.joerg-woerther.com/">jörg wörther</a>, wir entscheiden uns trotzdem wie fast immer für den würstelstand.</p>
<p>und weil es die persönliche tradition so verlangt, geht es nach der schranne ins <a href="http://www.cafe-bazar.at/">café bazar</a>:</p>
<p><a title="osterschranne_bazar_1.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_bazar_1.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_bazar_1.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_bazar_1.jpg" alt="osterschranne_bazar_1.jpg" width="400" /></a></p>
<p><a title="osterschranne_bazar_hauskaffee.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_bazar_hauskaffee.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_bazar_hauskaffee.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_bazar_hauskaffee.jpg" alt="osterschranne_bazar_hauskaffee.jpg" width="400" /></a></p>
<p>komisch, dass man einen ort so vermissen kann.</p>
<p><a title="osterschranne_festung.jpg" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_festung.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="osterschranne_festung.jpg" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/osterschranne_festung.jpg" alt="osterschranne_festung.jpg" width="400" /></a></p>

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		<title>salzburg kulinarisch</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 23:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[kaffeehäuser]]></category>
		<category><![CDATA[konditoreien]]></category>
		<category><![CDATA[märkte]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[update vom jänner 2012 alle tipps sind nach wie vor gültig &#8211; außer nr. 7, dort steht auch, warum. wo muss man in salzburg unbedingt hingehen? fragte mich gestern unsere freundin martina aus ulm. leicht panisch dachte ich kurz nach, ob mir denn überhaupt irgendwelche sehenswürdigkeiten einfallen würden, die nicht platt, aber trotzdem interessant sind. zum glück habe ich nachgefragt: meinst du anschauen oder essen? essen natürlich! damit kann ich dienen. acht jahre habe ich in der rechten altstadt gewohnt und dort gegessen und studiert. also studiert und auch gegessen. acht jahre lang? studiert, gearbeitet und gegessen. nein, bleiben wir&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/08/salzburg-kulinarisch/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><em><strong>update vom jänner 2012</strong><br />
alle tipps sind nach wie vor gültig &#8211; außer nr. 7, dort steht auch, warum.</em></p>
<p>wo muss man in <a href="http://www.salzburg.info/578.htm"><strong>salzburg</strong></a> unbedingt hingehen? fragte mich gestern unsere freundin martina aus ulm. leicht panisch dachte ich kurz nach, ob mir denn überhaupt irgendwelche sehenswürdigkeiten einfallen würden, die nicht platt, aber trotzdem interessant sind. zum glück habe ich nachgefragt: meinst du anschauen oder essen? <strong>essen natürlich!</strong> damit kann ich dienen. acht jahre habe ich in der rechten altstadt gewohnt und dort gegessen und <a href="http://www.sbg.ac.at/gewi/home.htm">studiert</a>. also studiert und auch gegessen. acht jahre lang? studiert, gearbeitet und gegessen. nein, bleiben wir bei der wahrheit: gegessen, studiert und gearbeitet.</p>
<p><a title="salzburg_altstadt" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_altstadt.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="salzburg_altstadt" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_altstadt.jpg" alt="salzburg_altstadt" width="400" /></a></p>
<p>die früchte meiner arbeit, also meines essens, nein, meines kulinarischen salzburg-studiums:</p>
<p>1. trink im <a href="http://www.cafe-bazar.at/"><strong>café bazar</strong></a> gleich neben der staatsbrücke an der salzach einen hauskaffee (der einzige getreidekaffee, den ich mag &#8211; mit schlagobers obenauf) und überleg dir währenddessen, was du tun möchtest. das bazar war zu schulzeiten (als ich noch nicht in der altstadt wohnte) mein echtes wohnzimmer. ich war ein bisserl früh dran mit zeitungen lesen (damals mussten es süddeutsche, spiegel, nzz, profil und manchmal, aber nicht so gerne, auch die faz sein &#8211; ich war 16), espresso trinken und gscheit daherreden. mein lieblingsober, der herr wolfgang, ist seit wenigen monaten in pension und seit der übernahme durch familie brandstätter ist es auch nicht mehr das alte bazar, aber trotzdem würde ich mir zuallererst im bazar einen termin mit freundinnen und freunden ausmachen. der raum ist noch immer wunderschön, der kaffee (illy) schmeckt und für ein kaffehaus isst man hier aussergewöhnlich gut. hervorragendes <strong>frühstück</strong> &#8211; aber nur, wenn du nichts mehr mittagessen willst &#8211; was schade wäre!</p>
<p>2. wenn du am <strong>donnerstag vormittag</strong> in salzburg bist: ein besuch auf der <a href="http://www.stadt-salzburg.at/internet/stadtverwaltung/allgemeinebezirksver/t2_86224/t2_86792/t2_144647/t2_24810/p2_198516.htm"><strong>schranne</strong> &#8211; dem wöchentlichen bauernmarkt vor der andräkirche</a> &#8211; muss sein. grosses gedränge, viele lokale produkte (auch käse, speck, brot, fisch), schwere säcke, arme bis auf den boden und ein überfüllter kühlschrank. schlecht, wenn du im hotel wohnst. gegenüber vor dem schloss mirabell sind die bio-stände zu finden. unbedingt beim käsestand in die schlange einreihen und wenn sie haben, schichtkäse kaufen.</p>
<p>3. zur stärkung ein imbiss im nettesten <strong>feinkostladen</strong> der stadt, beim <a href="http://www.koelbl-feinkost.at/"><strong>kölbl</strong> in der theatergasse</a>, direkt an der bushaltestelle. sehr klein, extrem freundlich und höflich, sehr gute spezialitäten. wenn du wenig zeit, aber hunger hast, probier&#8217; ein kölbl-semmerl oder einen der salate. schaut vielleicht aus wie in einem anderen laden auch, schmeckt aber viel besser. joghurtfans lassen sich das hausgemachte fruchtjoghurt mit einem schuss rum niemals entgehen &#8211; und sind ang&#8217;fressen, wenn es schon aus ist.</p>
<p>4. wenn du hervorragend, aber preiswert mittagessen möchtest, nütze das <strong>mittagsmenü </strong>in der <a href="http://www.riedenburg.at/"><strong>riedenburg</strong></a> wenige minuten vom neutor stadtauswärts. hat ein paar hauben und auch sonst so manche auszeichnung, aber lass dich davon nicht abschrecken. das mittagsmenü ist so günstig, dass du dir ungläubig die augen (und den bauch) reiben wirst.</p>
<p><a title="salzburg_ratzka" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_ratzka.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="salzburg_ratzka" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_ratzka.jpg" alt="salzburg_ratzka" width="400" /></a></p>
<p>5. die süsse frage ist keine glaubensfrage. ich weiss, welche <strong>die beste konditorei der stadt</strong> ist. sie ist ausserdem die beste konditorei des landes und darüber hinaus <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/08/07/suesse-geruechtekueche/">die beste ganz österreichs</a>. sie ist winzig, man würde sie nie finden und sie ist es wert, bei ausnahmslos jedem salzburgbesuch aufgesucht zu werden. <strong>heidi ratzka</strong> hat nicht nur die konditorei nahe der nonntaler brücke und dem unfallkrankenhaus, sondern auch das talent von ihrem vater übernommen. es gibt vier winzige tischlein und eine vitrine, in der eine mehlspeise besser als die andere ist. wenn du wissen willst, was ich dort essen würde: himbeer-trüffel-torte. himbeer-trüffel-torte. orange-trüffel-torte. kaffee-makron-schnitten (sind unter der budel. frag&#8217; danach!). rudolfstorte (die gibt&#8217;s nur samstags. blätterteig, orange, mandeln. mehr sage ich lieber nicht.). mokka-orange-torte. topfentorte. bunki (jaja! frag&#8217; danach!). brombeer-walnuss-schnitten. wein-apfel-torte. vogelbeer-torte. und alle anderen. das käsegebäck ist eine gefährliche droge. habe ich himbeer-trüffel-torte schon gesagt? ja, dort bin ich bekannt. nein, ich habe keinen schlechten ruf. im gegenteil. sehnsuchtsvolle grüsse in die imbergstrasse! ich habe nach sechs jahren in wien noch immer keinen ersatz gefunden.</p>
<p>6. wenn ratzka zu hat (kommt vor, gewiss an montagen), dann kannst du auch zu <a href="http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/genuss/2807/raffinesse-der-patisserie_6580.html"><strong>schatz</strong></a> gehen, idyllisch, altmodisch, hervorragende qualität, in einem <strong>getreidegasse</strong>n-durchhaus (rigo jancsi! cremeschnitte!). oder du gehst zu <a href="http://www.salzburg-guide.com/eintrag-gastronomie,Fingerlos,203.html"><strong>fingerlos</strong></a>. der gilt vielen als bester konditor salzburgs. seine torten und petit fours sind schön anzusehen, das lokal ist immer bummvoll. aber: ratzka spielt in einer anderen liga.</p>
<p><a title="salzburg_plainlinde" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_plainlinde.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="salzburg_plainlinde" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/salzburg_plainlinde.jpg" alt="salzburg_plainlinde" width="400" /></a></p>
<p><del>7. schon pläne fürs <strong>abendessen</strong>? salzburg ist nach wien die kulinarisch interessanteste stadt österreichs. es wird also gar nicht so einfach. wenn du ins beste lokal gehen willst, nimm die <strong><a href="http://www.plainlinde.at/kueche.htm">plainlinde</a> </strong>oder das <a href="http://www.pfefferschiff.at/de-pfefferschiff-restaurant-index.shtml"><strong>pfefferschiff</strong></a>. die plainlinde ist jung und unkompliziert, küche, keller und service ein wahnsinn &#8211; das ist eine leider viel zu seltene kombination! so oft, wie ich sie empfehle, müsste ich dort schon auf lebenszeit eine fixe bank haben. das pfefferschiff gibt&#8217;s schon länger, ist gediegener, romantisch im landhausstil eingerichtet, hat den freundlichsten und bestgeschulten service, den ich kenne. und klaus fleischhaker ist noch immer einer der besten köche österreichs.</del> update vom jänner 2012: die plainlinde ist seit sommer 2011 geschichte. und das pfefferschiff wurde im frühjahr 2010 an den ehemaligen souschef jürgen vigne und seine frau iris übergeben. da ich seither aber nicht mehr dort essen war, kann ich nichts zur küche sagen &#8211; obwohl ich annehme, dass sie nach wie vor empfehlenswert sein wird.</p>
<p>8. du willst kein chichi, sondern unkompliziert, aber trotzdem frisch und gut essen? geh&#8217; ins <a href="http://www.salzburger-kunstverein.at/kh/default.asp?b_id=2&amp;sb_id=24&amp;lang=1"><strong>café cult</strong> im künstlerhaus</a> direkt an der salzach (gläserne terrasse im sommer), richte peter luritzhofer, dem chef, liebe grüsse von mir aus und lass dich von ihm bekochen. er ist ein tiefstapler, aber ein sehr sympathischer. iss unbedingt einen salat dazu, das dressing muss ihm erst mal wer nachmachen! und wenn frischer kuchen da ist: nehmen! wenn peter mit frau und kind nach wien ziehen würde, würde ich noch diese woche ein lokal mit ihm aufsperren. zur not im eigenen wohnzimmer. woher ich das so genau weiss? weil ich im <a href="http://www.nextroom.at/building_image.php?building_id=168&amp;media_id=5616&amp;kind_id=1">cult</a> ein halbes jahr lang zweimal pro woche abends kochen durfte. aber das ist eine andere geschichte.</p>
<p>9. <strong>ethnoküche</strong> ist in salzburg nie wirklich auf die füsse gekommen. ausnahme 1: das <strong><a href="http://www.salzburg-guide.com/eintrag-gastronomie,Pomodoro,570.html">pomodoro</a> </strong>als bester italiener der stadt &#8211; und das schon seit jahrzehnten. richte herrn tomassetti und frau lercher liebe grüsse aus und iss un-be-dingt alles, was am antipasti-buffet zu finden ist, auf jeden fall die peperonata! und fisch! und die zuppa inglese! und denk&#8217; bitte dabei kurz an mich. sowas gibt&#8217;s in wien nämlich nicht. ausnahme 2: das <a href="http://www.restaurant-bangkok.at/"><strong>bangkok</strong></a> als bester thai sehr weit und breit. schaut nicht so aus, schmeckt aber hervorragend.</p>
<p>10. du willst was mit nachhause nehmen? schau nochmal bei ratzka vorbei. oder bei kölbl. oder geh&#8217; ins <a href="http://www.magazin.co.at/"><strong>magazin</strong></a>. das ist ein sehr schicker, sehr moderner laden, der ein wenig versteckt auf der rückseite des mönchsberges zu finden ist. dort gibt&#8217;s nicht nur ein verblüffend gutes weinsortiment, sondern auch feinste lebensmittel (auch aus der eigenen küche), blumen, accessoires und natürlich ein restaurant, in dem du dich nochmal stärken kannst, wenn du magst. wenn du gerne brot isst, dann nimm dir noch einen laib &#8220;petererbrot&#8221; von der <a href="http://www.stift-stpeter.at/seiten/leibseel.htm">stiftsbäckerei st. peter</a> hinter dem dom mit. es ist sehr dicht, schwer und auch nach tagen noch eine duftende erinnerung an salzburg.</p>

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		<title>süsse gerüchteküche</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 21:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[konditoreien]]></category>
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		<description><![CDATA[wenn es wahr ist, dann öffnet in den nächsten tagen &#8211; rund 15 monate nach den ersten medialen gerüchten &#8211; die sicher kleinste und wahrscheinlich beste konditorei wiens ihre schmale pforte. das &#8220;süsse kameel&#8221; &#8211; wie es in der gerüchteküche seither immer wieder genannt wird, soll der französischen patisserie huldigen, strudel und andere wiener mehlspeisen wird es demnach keine geben. es ist eine dependence des legendären schwarzen kameel in der bognergasse, eine hausnummer weiter richtung freyung, direkt am hof. kameel-patron peter friese hat sich von neugierigen gästen in den letzten monaten immerhin soviel entlocken lassen: es soll die von pierre&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/08/07/suesse-geruechtekueche/">mehr</a></span>]]></description>
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<p align="left">wenn es wahr ist, dann öffnet in den nächsten tagen &#8211; rund 15 monate nach den ersten <a href="http://www.diepresse.com/home/leben/ausgehen/102283/index.do">medialen gerüchten</a> &#8211; die sicher kleinste und wahrscheinlich beste <strong>konditorei</strong> wiens ihre schmale pforte.</p>
<p align="left">das &#8220;<strong>süsse kameel</strong>&#8221; &#8211; wie es in der gerüchteküche seither immer wieder genannt wird, soll der <strong>französischen patisserie</strong> huldigen, strudel und andere wiener mehlspeisen wird es demnach keine geben. es ist eine dependence des legendären <a href="http://www.kameel.at/">schwarzen kameel</a> in der bognergasse, eine hausnummer weiter richtung freyung, direkt am hof.</p>
<p align="left">kameel-patron peter friese hat sich von neugierigen gästen in den letzten monaten immerhin soviel entlocken lassen: es soll die von <a href="http://www.pierreherme.com/index.cgi?&amp;cwsid=6562ph551FCE59ph6052195">pierre hermé</a> (mehr über hermé und seine kreationen <a href="http://www.viamichelin.de/viamichelin/deu/tpl/mag5/art20070115/htm/gastronomie-herme.htm#">hier</a>, <a href="http://www.sweetnapa.com/2006/07/26/pierre-herme-paris.html">hier</a> und <a href="http://images.google.de/images?svnum=10&amp;hl=de&amp;as_drrb=b&amp;as_mind=1&amp;as_minm=1&amp;as_miny=2006&amp;as_maxd=31&amp;as_maxm=8&amp;as_maxy=2006&amp;q=pierre+herm%C3%A9+emotion&amp;btnG=Bilder-Suche">hier</a>) zur perfektion getriebenen <strong><a href="http://parisbreakfasts.blogspot.com/2007/01/verrine-de.html">verrines</a></strong> (bei ihm &#8220;emotion&#8221; genannt) geben, in gläser (zum mitnehmen) geschichtete desserts, die man mit dem löffel vertikal (wie bei einer probebohrung) isst, damit man von allen schichten auf einmal etwas zu schmecken bekommt. ausserdem <strong>macarons</strong>, die besser als die legendären von <a href="http://www.spruengli.ch/spruengli/geschichte-luxemburgerli.php">sprüngli</a> in zürich sein sollen (und diese &#8211; luxemburgerli genannt &#8211; sind wahrlich nicht zu verachten, obwohl meine lieblinge von sprüngli am paradeplatz die visitandines, das bircher müesli mit rahm und &#8211; in diesem zusammenhang unpassend &#8211; das club sandwich waren) und ähnliche in österreich bis dato kaum bekannte köstlichkeiten.</p>
<p align="left">pierre hermé hätte laut friese sogar anlässlich der eröffnung einer wiener innenstadt-boutique im kameel vorbeikommen sollen, um das team vor ort zu schulen &#8211; ob das dann tatsächlich der fall war, weiss ich nicht.</p>
<p align="left">ausserdem wollte friese seine patisserie-leute nach luzern in eine fachschule für konditorei (war es richemont?) zur perfektion schicken.</p>
<p align="left">das unternehmen wurde jedenfalls generalstabsmässig geplant und der chef wollte erst dann aufsperren, wenn alles seinen vorstellungen entsprechend perfekt sei.</p>
<p align="left">wenn man die spärlichen informationen zusammenfügt, könnte mit dem süssen kameel ein neuer massstab in der österreichischen konditorskunst gesetzt werden. denn: was gibt es in wien diesbezüglich schon wirklich sensationelles? mich hat bisher keine der üblicherweise von wiener/inne/n als grossartig gepriesenen konditoreien überzeugt: weder <a href="http://www.sluka.at/shop.asp?cat=torten">sluka</a> noch <a href="http://www.demel.at/frames/index_demel_backstube.htm">demel</a> noch <a href="http://www.oberlaa-wien.at/">oberlaa</a> noch <a href="http://www.cafe-wien.at/start_DEA_HTML.html">landtmann</a> noch <a href="http://www.gerstner.at/flash.html">gerstner</a> noch <a href="http://www.gaultmillau.at/suche/detail.cfm?rid=ADREI000001299">fercher</a>. <a href="http://www.fruth.at/html/popup_info.htm">fruth</a> hat mich noch am ehesten angesprochen, weil auch er in die französische richtung geht.</p>
<p align="left">sie alle sind langweilig und brav, keine davon traut sich wirklich neues oder auch nur eine sanfte, aber erfrischende modernisierung der heimischen konditorei-vitrinen-klassiker. entweder kommen die österreichischen kuchen, torten, gebäcke und desserts schwerfällig, fett und schlecht gemacht oder gelatinelastig, frei von geschmack und uninspiriert, dafür mit reichlich exotischen früchten aufgehübscht, daher.</p>
<p align="left"> aber: <strong><a href="http://www.gaultmillau.at/suche/detail.cfm?rid=ADREI000000044">ratzka</a> in salzburg</strong> (imbergstrasse 45, 5020 salzburg, telefon +43 662 640024, di-fr 8.30-12.30, 13.30-18, sa 8-12.30, 13.30-17 uhr) spielt nach wie vor in einer anderen liga, da kommt in wien (und ganz österreich) bisher niemand mit. tut mir leid. zur verifizierung empfohlen: rudolfstorte (nur samstags!), himbeer-trüffel-torte, orange-trüffel-torte, mokka-orange-torte, vogelbeertorte, brombeer-walnuss-schnitten, kaffee-makronen (unter der budel!).</p>
<p align="left">ich bin neugierig, ob das süsse kameel endlich eine alternative in wien sein wird. es soll ja auch noch andere leute geben, denen süss und hübsch allein zu wenig ist.</p>

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		<title>sexismus am amuse-gueule-teller</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 13:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[mitte mai, restaurant obauer, werfen. wir sind zu sechst, drei paare, bestehend aus je einer frau und einem mann. wir machen den abschluss unseres speisekarten-studiums mit der bestellung von lauter wohlklingenden gerichten. wir freuen uns auf das, was kommt, wir sind schliesslich nicht zum ersten mal hier. das brot wird serviert. das berühmte kernöl-schmalz, die hausgemachte lammwurst, ein paar kleine happen auf noch kleineren löffelchen. dann kommen zwei herren mit je drei tellern. wir sind hungrig. der geübte blick sagt mir: dreimal das eine weiss-grüne im glas, dreimal das andere dreieckige fleischige im tiefen teller, also genug für alle. wir&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/06/02/sexismus-am-amuse-gueule-teller/">mehr</a></span>]]></description>
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<p align="left">mitte mai, <a href="http://www.obauer.com/de/">restaurant <strong>obauer</strong></a>, werfen. wir sind zu sechst, drei paare, bestehend aus je einer frau und einem mann. wir machen den abschluss unseres speisekarten-studiums mit der bestellung von lauter wohlklingenden gerichten. wir freuen uns auf das, was kommt, wir sind schliesslich nicht zum ersten mal hier. das brot wird serviert. das berühmte kernöl-schmalz, die hausgemachte lammwurst, ein paar kleine happen auf noch kleineren löffelchen.</p>
<p align="left">dann kommen zwei herren mit je drei tellern. wir sind hungrig. der geübte blick sagt mir: dreimal das eine weiss-grüne im glas, dreimal das andere dreieckige fleischige im tiefen teller, also genug für alle. wir haben weder das eine noch das andere bestellt &#8211; zumindest erinnern wir uns nicht daran. es wäre aber laut regie zeit für einen <strong>gruss aus der obauerschen küche</strong>. die kellner stellen wie nach einem geheimen plan ihre sechs teller ein. da wird mir schlagartig klar, was hier abläuft: beim <strong>amuse gueule</strong> wird nach männlein und weiblein unterschieden! ungläubig muss ich die jungen männer aus dem service anstarren, denn sie wiederholen mit nachdruck, als ob wir (ich, nur ich habe ja nachgefragt) gurkerl in den ohren hätten: für die damen karfiolcreme mit venusmuscheln, rucolasafterl und brotchip, für die herren lammsülzchen mit roquefortcreme und balsamico-wachtelei. mir wird heiss. ich will das für die herren! ich will nicht das damenhaft-vegetarisch-zarte. ich will das, wofür die obauers berühmt sind, will ordentliche geschmäcker aus ordentlichen zutaten und kein zartes karfiolröschen oder rucolapflänzchen! ich will zumindest ein balsamico-wachtelei!</p>
<p align="left">hatte ich am beginn des auftrittes der beiden kellner noch vorsichtig gehofft, dass alle anwesenden &#8211; welch grosszügige innovation! &#8211; zweimal aus der küche gegrüsst würden, ist diese hoffnung spätestens mit einem bittenden blick an die drei &#8220;herren&#8221; am tisch zerstört. alle drei sitzen sie leicht vornübergebeugt über ihren entgegenkommenderweise tiefen tellern und üben sich in meditativer abwesenheit, während sie artig, aber sehr schnell ihren männergang aufessen. das ist gelebte solidarität. aber vor lauter sorge, dass wir frauen unseren männeren das fleisch vom teller stehlen, können sie es nicht so richtig geniessen. ein pyrrhussieg.</p>
<p align="left">danach durften endlich alle essen, was sie bestellt hatten. als unausgleichende gerechtigkeit sei noch folgendes detail des wunderbaren abends erwähnt: meine portionen von hummersuppe mit kohlrabi und ingwer und paprikakutteln mit venusmuscheln und bergkäse waren so extrem gross, dass ich die herren um tätliche hilfe bitten musste. das ist mir auch noch nie passiert &#8211; beim essen.</p>
<p align="left">ps: wie der damengang geschmeckt hat? eh ok. die karfiolcreme mild-gehaltvoll, die muscheln darin interessant, das rucolasafterl unspannend und der brotchip eine willkommene knusperei.</p>

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