Archiv der rubrik "wien"

spannung

Dienstag, den 19. Januar 2010
kaeseharfe

gut gespannt war am samstag nicht nur die käseharfe beim butter- & käseseminar am naturbauernhof von robert strasser (organisiert von slow food linz), sondern auch meine neugier auf die herstellung der besten mir bekannten heimischen butter, nämlich robert strassers sauerrahm-rohmilchbutter (ich hätte die ca. 25 kilo frisch gemachte butter gerne mitgenommen, aber dafür sind [...]

glatt und verkehrt

Sonntag, den 22. November 2009

am freitag habe ich den hauptteil meines bisher grössten beruflichen projektes abgeschlossen. im letzten halben jahr hat es mich hunderte stunden beschäftigt. ich war erstaunt und dankbar, dass ich trotz pausenlos durchgearbeiteter wochenenden – dieses projekt lief neben meiner regulären journalistischen arbeit – gesund geblieben bin. weh tut mir bloss, dass mir für die [...]

slow food im wiener rathaus

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

dass ich bei dem verein seit vielen jahren (aus vielen gründen) mitglied bin, ist ja kein geheimnis. dass ich aber ein geheimnis daraus mache, dass die terra madre samt markt der vielfalt heute und morgen (28. und 29. oktober von 9-21 uhr) im wiener rathaus stattfindet, war nicht geplant. sorry.
dabei passt diese veranstaltung perfekt [...]

der wehmut nächster akt

Mittwoch, den 21. Oktober 2009

ich weiss auch nicht, was da in mir drin nicht stimmt, aber gestern, bei einem radikal reduzierten 15-gängigen menü war es wieder da, das noma-gefühl: etwas zu erleben, das ganz aussergewöhnlich und daher weder festzuhalten noch auf die gleiche weise wiederholbar ist, das aber selbstverständlich sein sollte, weil es sich so anfühlt: selbstverständlich und richtig.

die [...]

termine an diesem wochenende

Freitag, den 4. September 2009

ein bisserl spät, drum eher für spontane:
im salzburger raurisertal:
rauriser brotfest der charismatischen bäuerin roswitha huber.
heute, freitag: viele der alten holzöfen im raurisertal werden eingeheizt und brot darin gebacken.
morgen, samstag: brot-symposium, bei dem u. a. apollonia poilâne (ja, die poilâne) und karl ludwig schweisfurth (ja, der schweisfurth) sprechen werden. wäre es nicht gar so weit [...]

interreg(e)num

Samstag, den 29. August 2009

weil vielleicht nicht alle eine lange zunge von meinen nicht ganz unausführlichen noma-beschreibungen bekommen möchten, dürfen dazwischen diejenigen eine lange zunge bekommen, die gerne auf märkten einkaufen, heute aber wegen regen faul waren und zuhause geblieben sind. ich finde ja, dass das gemüse “ois a nosse” noch viel schöner ausschaut.
ort: karmelitermarkt, 1020 wien (slow [...]

das ende der speisekarte, nachwort

Donnerstag, den 13. August 2009

richtig, das menü im vorigen beitrag gab’s im freyenstein, meinrad neunkirchner hat es gekocht (gemeinsam mit seiner köchin jasmin).
es war ein perfektes abendessen, ohne wenn, ohne aber.
ein paar anmerkungen zum konzept “keine speisekarte, dafür ein menü für alle” und zum menü selbst:
bis vor wenigen wochen gab’s noch eine speisekarte im freyenstein. meinrad neunkirchner, einer [...]

das ende der speisekarte

Mittwoch, den 12. August 2009

unser gestriges abendessen:
krause glucke mit jakobsmuschel und pilzfond
gebratene green zebra auf tomatenbrot
liebstöckeltopfen
gepökeltes rindszüngerl mit vinaigrette
taubenlebermousse
lauwarmes krebsensupperl mit weinraute
sommersalat mit hollerblüten und ringelblume
stockerauer flusskrebse mit heimischen artischocken
gebratener waller mit roten rüben
sautierte taube auf cremigem brioche mit pignoli und karoominze
beiried auf paradeisergemüse mit ysop
limettencreme mit waldbeeren
gratinierte heidelbeeren mit pignoliparfait
nougatzwetschke mit schwarzen ribiseln und verbene
schokoladensoufflé
die speisekarte wurde [...]

kulinarische gefahrenstandlinie

Dienstag, den 23. Juni 2009

ich wollte eigentlich “niederungen” schreiben, aber beim kurzen nachlesen der wortherkunft kam mir die “gefahrenstandlinie” unter, die mir noch besser gefällt. wortschatz anreichern hat noch nie geschadet.
wenn in der nautik damit jene örter (!) gemeint sind, bei deren überschreitung sich ein schiff einer gefährlichen stelle nähert, so passt das bild ganz gut zu jenen [...]

tatarata!

Mittwoch, den 8. April 2009

wenn ich innerhalb von nicht einmal 24 stunden drei mal (!) etwas vom ein- und demselben lokal esse, dann kann das nur zwei gründe haben: 1. ich bin auf urlaub und in dem nest gibt es nix anderes als das hotel oder 2. das ganz neue tart’a tata in der lindengasse im 7. bezirk [...]