studio 2 von zuhause: bärlauch-fladen aka cong you bing

gerade einmal haben wir uns dran gewöhnt, gemütlich von zuhause leidenschaftlich-dilettantische videos als beiträge fürs quarantänisierte studio 2 zu schicken, ist der zauber auch schon wieder vorbei. der orf versucht seit dieser woche wieder den normalbetrieb, nächste woche bin ich (voraussichtlich) wieder live zu gast im studio 2.

neben schneller mayo (1.4.20) & thunfisch-sellerie-salat (2.4.20) gab’s letzte woche am gründonnerstag noch einen beitrag über jenes bärlauchgericht, das ich trotz ausgeprägten bärlauchmisstrauens mag: die bärlauch-fladen (im original chinesische frühlingszwiebel-fladen – cong you bing) aus meinem kochbuch „immer schon vegan“:

bärlauch-fladen (studio 2 extra 9.4.20)

der beitrag ist nur mehr heute bis ca. 16.oo uhr nachzusehen, ich bin nicht früher zum teilen gekommen, sorry!

(wer genau geschaut hat, wird sich vielleicht fragen, was es denn mit meinem salz-hoppala auf sich hat. es ist ganz einfach: ich rühre salz immer mit einer gabel in mehl. immer. es war keine gabel vorbereitet, wir wollten nicht nochmal von vorn anfangen (obwohl’s eh ganz am anfang war), ich war irritiert, mit einem löffel kann man schließlich kein salz in mehl rühren, wie soll denn das gehen? und mit dem hinübergehen zur lade wollte ich wiederum kamermann horst nicht verwirren. hätten wir das auch geklärt ;-))

außerdem hätte euch der osterhase mein originalrezept aus dem buch bringen sollen.
der osterhase hat sich wie vieles im hause esskultur verspätet, aber hier ist das

originalrezept für bärlauch-fladen aus „immer schon vegan“

(aufs bild klicken, dann öffnet das rezept als gut lesbares – und druckbares – pdf in einem neuen tab.)

ihr braucht also für den teig nur:

  • glattes mehl
  • feines salz
  • gutes geröstetes sesamöl (ich verwende ganz gern das von arche, aber da ist auch noch luft nach oben, das chinesische ausm asiashop pack‘ ich gar nicht)
  • sonnenblumenöl oder erdnussöl oder sojaöl zum ausbacken

und für den dip

  • gescheite sojasauce (z.b. die helle sojasauce von luvi fermente aus oberösterreich)
  • hellen reisessig (z.b. genmai su von arche oder rice vinegar von clearspring) oder weißen balsamico (der von ja! natürlich ist mir der liebste) oder im bärlauch-fall noch besser apfelbalsamessig
  • frischen ingwer (gibt’s im bioladen/biosupermarkt immer und derzeit sogar bei z.b. billa aus bio-landwirtschaft)

und natürlich frisch gesammelten bärlauch!

und wenn der bärlauch vorbei ist, schmecken sie auch super als klassiker mit frühlingszwiebeln. oder, fast noch besser, mit schnittknoblauch. den haben wir regelmäßig in unserem ernteanteil von gela ochsenherz (jener demeter-betrieb, bei dem wir seit zehn jahren mitglied sind und von dem wir jede woche feinstes, frischestes bio-gemüse bekommen). falls ihr dazu was wissen wollt, schaut hier auf esskultur unter ochsenherz oder fragt mich einfach. die freie entnahme ist für heuer voll, aber ein paar freie kistln (ab anfang juni) gibt’s noch!

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