monolith im vorzimmer

eigentlich wollte ich heute abend stolz über unser neues familienmitglied berichten, das künftig in der küche wohnen wird. leider hat man den falschen auf die reise geschickt: türanschlag rechts statt links, nicht wechselbar. (wir haben den richtigen bestellt.) jetzt steht ein 87 kilo schwerer und etwa 2,20 meter hoher monolith in unserem vorzimmer, der hoffentlich morgen wieder abgeholt wird. ich muss mich beim vorbeizwängen nämlich ganz schön dünn machen. wenn der richtige kommt (in unendlich langen zwei wochen vermutlich), gibt’s die passende geschichte dazu. jetzt würde ich nur über den hersteller und den shop schimpfen. dann hätte der neue einen schweren start bei uns – und das wollen wir doch alle nicht.

kommentare

7 kommentare zu “monolith im vorzimmer”

  1. Claudio sagt:

    Warum muss ich jetzt an Barbakus (gelb, tier- und naturfreund) aus Barbapapa denken?
    http://www.youtube.com/watch?v=3AJJ2mC8BNM

  2. sisko sagt:

    Wenn ihr das neue Familienmitglied mit der Türe zur Wand stellt, ist der Türanschlag vom Küchengang aus gesehen links. Und der Monolith hätte – dank Unbenutzbarkeit – eine sagenhafte Energieeffizienz bzw. CO2-Bilanz . . .

  3. katha sagt:

    warum, claudio? ich hab mal vor 30 jahren barbapapa geliebt. aber was hat barbakus mit unserem neuen familienmitglied zu tun?!? oder hab‘ ich heute schon zuviel gearbeitet, um den schmäh zu verstehen?

    sisko, wenn du frech wirst, musst du das nächste mal alle sachen, die du dir aus dem hause esskultur.at wünschst, selbst kochen!

  4. Claudio sagt:

    Na, weil du schreibst: „ich muss mich beim vorbeizwängen nämlich ganz schön dünn machen.“ Das hat bei mir grad den Barbapapa-Flash ausgelöst. Ich lieb sie übrigens noch heute.

  5. Stell dir mal vor, die bringen den neuen linksdrehenden bevor der rechtsdrehende abgeholt wurde. Das dürfte zu erheblichen Komplikationen im Vorzimmer führen… ;-)

  6. katha sagt:

    ich wage nicht daran zu denken! dann würde es heissen: er oder ich!

  7. entegut sagt:

    Da kann ich mich einmal an eine Begebenheit im Krankenhaus erinnern, die allerdings mit Fenstern geschah. Die Frau ohnehin mit schwachen Nervengerüst und näher am Wasser, als am Lachen, wurde von ihrem Mann besucht. Der erzählte, wie tüchtig sie am Vortag alle Fenster aus dem Haus gerissen haben, weil am Folgetag die neue Fensterlieferung kommen sollte. Gekommen ist sie nicht, hatte drei Tage Lieferverzug. Sie sollte mit Baby am nächsten Tag entlassen werden und es war Winter, das Haus war aber gut gelüftet udn hatte Temperaturen mit Frischhaltefaktor.

    Also bei allem Unglück sei froh, du hast die Türe noch nicht am Mist gehaut und quetsche dich mit Freude als Barbapapa durch die Gänge.

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