wie schmeckt vegan? tag 1

maxima_vegan

ab heute esse (nicht: lebe) ich 21 tage vegan. das thema verfolgt mich (bzw. ich verfolge es) im kopf schon lange, hier auf esskultur habe ich 2009 immer wieder einmal überlegungen dazu angestellt, z. b. im dezember 2009 in dieser liste über unbequeme themen (punkt 7.). am gaumen habe ich eine ziemlich große abneigung dagegen.

vor vier jahren, im herbst 2009, hatte ich dem frauenmagazin maxima, für das ich seit vielen jahren übers essen schreibe, das erste mal das thema „vegan“ als eigene geschichte vorgeschlagen. mit der (wertenden, weiß ich schon) frage: „kann man überhaupt genussvoll vegan leben?“ 2009 war vegan kein thema, es gab noch kein einziges der heute so erfolgreichen veganen kochbücher. vor einem jahr hatte ich das thema noch immer auf der liste, diesmal um den plakativen untertitel „ein selbstversuch“ ergänzt. welcher teufel mich dabei geritten hat, ich weiß es nicht.

jedenfalls hat die maxima nun genau jetzt diesen selbsttest, wie aus obigem ausschnitt der vorschau auf die märz-ausgabe 2014 zu sehen ist, bei mir bestellt. und mit welcher begründung hätte ich jetzt einen rückzieher machen können? eben. damit mir das dranbleiben und die buchführung leichter fallen, notiere ich hier auf esskultur an jedem der 21 abende, was ich an dem tag gegessen habe und weitere wichtige vegane erkenntnisse.

banaler grund für genau diese zeitspanne: bis vorgestern musste ich oster-rezepte – lammfleisch, schinken, eier, you name it – entwickeln, spätestens ende jänner muss die vegane geschichte für märz fertig sein. es ging nur jetzt und nur maximal für diese drei wochen.

ich habe nicht erst jetzt viel über vegane ernährung gelesen, mir alle wichtigen kochbücher zum thema angeschaut. mir sind außer j. kenji lópez-alt (seine vegan experience 2012 und 2013 auf serious eats) keine ausgewiesenen feinschmeckerinnen oder feinschmecker bekannt, die einen veganen selbstversuch machen oder gemacht haben. falls das überheblich klingt, sorry. aber alle, die mich kennen oder lange genug lesen, wissen, wie wichtig mir geschmack und geruch, konsistenz und qualität sind. und zwar ohne irgendwelche grenzen im kopf.

die eckdaten:

  • 21 tage vegan essen, das heißt: rein pflanzlich, komplett tierfrei (nicht vegan leben, denn ich denke nicht daran, meinen bio-naturkosmetik-haushalt gegen teures geld für drei wochen vegan „aufzurüsten“ – nachhaltigkeit heißt für mich auch, das zu verwenden, was ich aus guten und gewissenhaften gründen eingekauft habe)
  • versuchen, viel zu kochen und nicht den „billigen“ (im sinne von: einfacheren) weg zu wählen, nämlich dauernd essen zu gehen
  • bio bleibt beim lebensmitteleinkauf oberste prämisse (annahme: das wird nicht ganz so einfach)
  • „keine aromen“ (auch keine „natürlichen“) gilt selbstverständlich auch für diese zeit
  • keine „fake“-produkte, d. h. keine fertigprodukte, die so tun, als wären sie aus fleisch oder fisch, obwohl sie aus „vleisch“ oder „visch“ sind, auch kein fake-käse, weil hoch verarbeitet und nach ersten recherchen nur mit aromen erhältlich
  • sehr wohl aber verwendung von solchen zutaten, die nicht erst seit der modernen vegan-welle tradition haben, nämlich: tofu, seitan, sojamilch und andere pflanzenmilchen, margarine (angstgegner) etc.
  • ich führe keine vegane grundsatzdiskussionen – dafür habe ich keine zeit und darum geht es mir nicht
  • es geht mir weder um gesundheitliche noch um ideologische gründe
  • ich will wissen, wie tierfrei schmeckt und wie aufwändig sich diese art zu essen gestaltet, wenn man ein mensch ist, bei dem sich alles (alles) ums essen, um geschmack, um sinneseindrücke beim essen, um die herkunft der lebensmittel, um esskultur dreht – was geht mir ab? was macht mir schwierigkeiten? was ist einfacher als gedacht? ist es nachvollziehbar, auf dauer so leben zu wollen?
  • ich habe in meinem leben noch keine freiwillige diät gemacht

meine annahmen:

  • es wird zeitaufwändig, wenn ich nicht auf veganes junk food zurückgreife (esse ich sonst ja auch nicht)
  • butter, eier, obers werden mir sehr abgehen
  • sauerrahm und parmesan auch
  • speck und sardellen manchmal
  • fleisch, wurst und fisch kaum
  • ich empfinde es als rückschritt und große einschränkung, „essen nach vorschrift“ zu betreiben, denn ich führe seit jahrzehnten einen bio-alles(fr)esserhaushalt, aus sehr guten, sehr gut und sehr oft überlegten, diskutierten und beschriebenen gründen
  • mein leben dreht sich ums essen, verzicht ist damit nicht vereinbar, schränkt mich und meine arbeit ein, macht mich unfroh und unrund
  • es wird mir schwer fallen, weil berge von arbeit von mir liegen und der zusätzliche zeitaufwand eigentlich gar nicht drin ist bzw. mir lieber wäre, ich könnte bequem wie immer essen, gerade in einer sehr stressigen phase – ich bin eine sehr spontane esserin, worauf ich lust habe, das versuche ich mir so bald wie möglich zu kochen oder zu essen, aber worauf werde ich die nächsten wochen lust haben? wird mir das unterbewusstsein streiche spielen oder schaffe ich es, mich so darauf einzulassen, dass es leichte, interessante, bereichernde wochen werden?

meine bitten/wünsche an euch:

  • tipps für richtig gute vegane rezepte, egal, wie banal sie euch vorkommen – erstaunlich, wie fest die grenzen im kopf zu beginn sitzen: mir fällt vor allem ein, was ich alles nicht essen kann, dabei gibt es hunderte gerichte aus meinem repertoire, die ohnehin vegan wären
  • tipps für richtig gute vegane gerichte in wiener lokalen (meine liste hat schon mehr posten als dieser selbstversuch tage dauert, aber ich will ja keine offenbarungen versäumen)
  • keine ideologischen botschaften in den kommentaren
  • keine wie auch immer geartete vegane schleichwerbung in den kommentaren
  • im zweifelsfall lieber keinen kommentar als einen ätzenden, falls die aufmunternden worte aus sein sollten
  • wer schon länger vegan lebt und mich und meine kulinarischen ansprüche auch nur ein bisschen kennt: auf eure tipps und adressen wäre ich besonders neugierig
  • wer in wien wohnt und mich zu einem richtig feinen veganen menü bei sich einladen würde: das würde mich sehr freuen!

frühstück

porridge mit alsan (sie schmeckt noch immer so „leer“ wie vor jahrzehnten – und damit kommen eine menge kindheitserinnerungen hoch), reis-mandel-drink, ahornsirup (verwende ich sonst auch)

birnenkompott von der schwiegermama

gyokuro

mittagessen

hartweizen-spaghetti mit gemüsesugo (frisch gemacht), aber ohne parmesan (fehlt mir, aber veganer käse ist indiskutabel)

nachmittagstee

1 rumkugel von der schwiegermama – nach 20-minütiger recherche: telefonat mit schwiegermama, ob eh das vermutete rezept mit kokosfett ohne ei und ohne butter, welche schokolade verwendet wurde, dann gar nicht so einfache suche nach den zutaten der manner-kochschokolade, die zwar zum glück weder butterreinfett noch milchpulver, dafür aber aroma enthält

earl grey

abendessen (bei freundin e.)

eingemachte gemüsesuppe (einmach mit öl)

schwarzbrot mit zwiebelschmelz von zwergenwiese (zur sicherheit selbst mitgebracht)

walnüsse

kräutertee

nachspeise zuhause

1 moro orange, mit großer erleichterung, darüber nicht weiter nachdenken zu müssen

vegane erkenntnisse

zwiebelschmelz von zwergenwiese schmeckt noch wie in der erinnerung von vor jahrzehnten – eigentlich zu süß durch den apfel und die zwiebel, aber mit reichlich salzkristallen obenauf ein kleiner, fetter trost, wenn die anderen butterbrote essen

surdham göbs kochbuch ist das erste von den vielen, die in den letzten wochen bei mir eingetroffen sind, das mich anspricht – anspruchsvoll, weltoffen, sinnlich, aromatisch

wenn in veganen kochbüchern wie das amen im gebet die rede davon ist, dass man keinen unterschied zu z. b. „echtem“ käse schmecken würde – meinen die das ernst? wie sollen sich genussmenschen von so einem kulinarischen humbug angesprochen fühlen? ich empfinde das als beleidigung meines geschmackes.

irrationale angst vorm verhungern, vor schwerer kulinarischer depression und vor vorzeitigem aufgeben

kommentare

89 kommentare zu “wie schmeckt vegan? tag 1”

  1. Tina sagt:

    Bin gespannt!

    Tipps fürs Frühstück, Porridge mit Nussbutter aufpeppen.
    Den veganen Brotaufstrich aus Räuchertofu, Smoked Salt, Majoran & Kidney Bohnen
    wird hier sehr gerne gegessen.

  2. Sören sagt:

    ich würde es mir wohl einfach (?) machen und viel auf die (südost-)asiatische küche zurückgreifen: wenn man fleisch und fisch weglässt, hat man meist schon vegane küche, sahne und milch spielen da ja meist ohnehin keine große rolle.
    die meisten brühen und suppen sind zwar auf fleischbasis, aber da kannn man ja stattdessen eine gemüsebrühe nehmen, der man mit getrockneten pilzen oder sojasauce zu ein bißchen umami verhilft.

    wobei, ups, große einschränkung: keine fischsauce. schwierig. ich überlege weiter.

  3. Nadine sagt:

    Viel Erfolg bei dem Experiment. Ich kann Safran-Orangen Bulgur mit Auberginen-Zwiebel-Ragout aus dem Buch Vegetarisch vom Feinsten empfehlen. Zwiebeln oder Schalotten und Auberginen anbraten, Gemüsebrühe angießen, würzen mit Zimt, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel. Mit gerösteten Walnüssen und Granatapfelkernen oder getrockneten Cranberries servieren. Vielleicht trifft es deinen Geschmack.

  4. Nadine sagt:

    Das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen. Mit den Auberginen auch einige getrocknete Aprikosen und/oder Datteln anbraten.

  5. Mary sagt:

    Hallo,

    ich finde Mandelmus als Butterersatz beim Marmeladebrot in der Früh sehr gut. Und Mandelmilch (selbst gemacht) für den Porrigde ist auch sehr lecker.

    Die Dame von Grain de Sel hat vor einiger Zeit einen vegan Linsen-Aufstrich gepostet, der sehr gut fürs Abendbrot passt. Ansonsten finde ich Linsen in allen Variationen eine gute Option, da sie schön sättigen. Und irgendwie fallen sie bei mir auch unter „Soulfood“. Die Linsen Tomaten Suppe oder auch die Linsen mit Kürbis bei der oben genannten Dame (das ist keine Werbung, ich liebe ihren Blog ;)) sind echt lecker.

    Viel Erfolg !
    Mary

  6. Ich bin überrascht, sehr interessiert (das Thema geistert bei mir auch schon einige Zeit durch den Kopf – sogar Kochbuch von A. Hildmann gekauft, aber nichts davon spricht mich wirklich zum Nachkochen an)).
    Aufgrund von Nichtwissen kann ich keine Tipps, Ratschläge und sonst was abgeben – ich werde einfach sehr interessiert mitlesen.

    Ich denk an dich und wünsche dir alles Gute für die kommenden 3 Wochen!

    Ganz liebe Grüße
    Eva

  7. Sabine sagt:

    Spannendes Projekt! Neben der schon erwähnten asiatischen Küche bietet sich auch die orientalische an. Vegane Kochbücher kenne ich kaum, machte im Sommer aber mal einen Selbstversuch mit „Rohvolution“ von Chantal Fleur Sandjon – Rohkost ist quasi automatisch vegan, und die Rezepte sprachen mich an. Sie bietet für den Einstieg auch Tagespläne (Rezension im Blog). Ansonsten habe ich im Blog eine kleine Sammlung veganer Rezepte bzw. vegetarischer mit notierten veganen Alternativen. Ganz umzusteigen käme aus vielerlei Gründen aber nicht für mich in Frage.

  8. Beate sagt:

    21 Tage find ich ganz schön lange. Was ich am Schwierigsten finde sind diese ganzen ‚Ersatz‘ Geschichten, gerade die veganen Kochbücher sind voll davon.
    Dabei habt ihr mit eurer Kennzeichnung in ÖVEG schon gezeigt, dass eine Menge Gerichte die man kennt und liebt eh vegan sind. Meine Favoriten: Kartoffelgulasch und Krautsuppe (ohne Schmand). Ansonsten Spaghetti Alio/ Olio, Gemüsebiryani beim Inder, Zitrusobstsalat mit Granatapfelkernen, Gemüsetajine mit Coucous und Orangensalat, Gemüsecurrys aller Art, vieles Asiatisches. Am schwierigsten finde ich das Frühstück, ohne echter Milch im Kaffee und Joghurt im Müsli bin ich fast nicht ansprechbar. Vielleicht Porridge mit Hollerröster? Bin sehr gespannt wie’s bei deinem Experiment weitergeht.

  9. Ida sagt:

    hallo!
    ich kann zum frühstück müsli empfehlen, und zwar mit dem ja natürlich basismüsli (nur flocken und kerne drin, keine rosinen, kein Zucker), ich weiche das mit ein paar esslöffel warmem wasser auf, während ich dusche, und zerdrücke dann eine banane und reibe einen apfel hinein. das alles gut durchmischen, schmeckt besser ohne (Soja/mandel)-milch oder Joghurt. ganz pur, sehr gut, und wenn noch was fehlt, gebe ich noch ein paar walnüsse drüber.

    tofu schmeckt mir nur dann gut, wenn es kross angebraten ist. ich brate das in rapsöl in der pfanne mit einer 7-gewürze-mischung (kriegst du am naschmarkt) richtig heiss an und gebe dann kurz, bevor es fertig (also zu dunkel) ist, noch einen esslöffel sesam drüber. sehr lecker. dazu gibts gemüse, zuerst mit einer zwiebel angebraten und dann mit thymian gedünstet.

    auch gut: gemüsemischung (ich hol die am markt), karotten, jungzwiebel, kolrabi, alles, was es grad gibt und was gut ist (achte sehr auf saisonales einkaufen und kaufe gemüse eigentlich immer am bauernmarkt, der ist bei mir ums eck), anbraten/dünsten/würzen, und wenn das gemüse fertig (knackig, aber nicht steinhart) ist, dann kichererbsten dazu! würzen (bei mir ist das wieder Thymian oder rosmarin), und mahlzeit. generell empfehle ich hülsenfrüchte. super eiweisslieferant!

    mein liebstes kochbuch ist das vom „candle café“ aus new york, das ist ein veganes restaurant. sehr sehr gutes essen. das buch kriegst du sicher über amazon! ansonsten kann ich dir rezepte daraus kopieren und schicken, wenn es dich interessiert.

    grad zur kalten jahreszeit koche ich viele eintöpfe. kartoffelsuppe, kürbissuppe, Gemüsesuppen; aber auch gemüse in tomatenpulpa und mit reis. es ist wirklich nicht schwer, man kann geschmacklich sehr gut und sehr gesund kochen.

    gutes gelingen!

  10. Naddi sagt:

    Wow interessantes Projekt, viel Erfolg :-) Für mich wäre es extrem schwierig – kein Joghurt, kein Käse :-( Gut finde ich, dass Du Ersatzprodukte weglässt. Mir erschließt sich nicht wirklich, warum man vegan leben will, aber sich dann suggerieren will, dass irgendetwas Wurst oder Fleisch ist. Bin sehr gespannt, wie es Dir ergehen wird und welche Bücher Du im Anschluss empfehlen kannst und welche Rezepte kommen werden. Herzlichst Nadja

  11. Joerg Utecht sagt:

    Viel Erfolg und eine gute Geschichte! Vielleicht sogar ein wenig Genuss!

    Versuch doch mal ein paar rheinische Rezepte, Eintöpfe zum Beispiel wie Erbsen- oder Linsensuppe, Muurejubbel, Saure-Bohnen-Suppe – funktionieren alle ohne Fleisch.
    Und natürlich Rievkooche: Kartoffeln (mehr oder weniger mehlige) Zwiebeln, Salz. Kein Ei. Dazu Apfelkompott vom Berlepsch oder einfach Rübenkraut.

    Mir würde übrigens tatsächlich nur Käse fehlen – ansonsten könnte ich problemlos vegan essen (nicht leben). Doch warum sollte ich?

  12. kelef sagt:

    topinamburschaumsüppchen mit trüffeln resp. trüffelöl.

    pirogi: teigtäschchen mit einer fülle aus herrenpilzen und erdäpfeln, oder kraut (sauerkraut oder gedünstetes frisches), oder erdäpfeln und gerösteten zwiebeln, entweder in einer klaren (gemüse)suppe mit viel frischer dille, oder mit gebratenen zwiebeln serviert.

    gemüsekaviar: geröstete, geschälte melanzani oder zucchini, paprika, ein hauch paradeiser, zwiebel, knoblauch, fein passieren und kalt stellen: als brotaufstrich, zum einstupfen, oder einfach so löffeln.

    buchweizeneintopf mit gemüse und getrockneten herrenpilzen.

    mit chilihonig karamelisierte erdapferln und karotten als beilage zu gebratenem tofu/saitan.

    da haben sie sich ja was vorgenommen. respekt.

  13. fockaffe sagt:

    sensationell!! ich bin so gespannt was du erzählst, denn ich kenne die ganzen argumente und bedenken die du äusserst aus eigener erfahrung so gut.

    viel erfolg wünsche ich!

  14. Friederike sagt:

    viel Erfolg, deine Berichte werde ich verfolgen!!

    vielleicht interessiert dich das: eine Bloggerin schreibt hier http://hexengefluester.blogspot.co.at/2013/12/body-soul-eat-well-feel-great.html
    über ihre Erfahrungen (lass dich durch den Blognamen nicht abschrecken..)

    lg

  15. Ellja sagt:

    Alles Gute, katha!

    Ich rate zu Thai_Curries in allen Varianten (Kokosmilch darf ja sein, oder?) mit viel Aromen (Thai-Basilikum, MiniAuberginen, ….)

    Glasnudeln mit Chiliöl und gebratenen Auberginen

    WinterCousCous mit Kürbis und Aprikosen

    Orangen-Zwiebelsalat mit Oliven oder Datteln

    beinahe hätte ich noch Erdäpfel mit Butter und Salz gesagt, aber das wär jetzt gemein ;-)

  16. Das finde ich eine feine Serie – die „Vegan-Welle“ ist auch über mich drüber gerollt und ich habe mittlerweile einige Kochbücher im Regal. Das von Surdham Göb mag ich auch besonders – du beschreibst es genau so, wie auch ich es sehe. Bisher blieb es allerdings (fast) nur beim Lesen – und bei der IDEE, einen veganen Monat zu starten und darüber zu berichten. Na gut, jetzt warte ich einmal deine 21 Tage ab – und freue mich auf Anregungen!
    Liebe Grüße vom Mädel
    P.S.: Nur EINE Rumkugel? Wie schaffst du das? :-)

  17. haehtinaeh sagt:

    Ich wünsche trotz der Bedenken eine gute Zeit und eine gute Geschichte!

    Eines meiner veganen Lieblingsrezepte sind die Zucchini-„Nudeln“ mit Tofu-Mandelcreme-Sauce (er nennt es Carbonara, naja)aus „Vegan for fit“ von A. Hiltmann. Insgesamt sind mir die Gerichte aus dem Kochbuch zu fetthaltig, sonst würd ich durchaus häufiger danach kochen.

    Viel Erfolg!

  18. Tamara sagt:

    Hallo Katharina,

    ein tolles Projekt. Schreibe gerade selbst an einer Seminararbeit zu diesem Thema – aber leider ohne Selbstversuch. Bin schon sehr auf deinen Output gespannt.

    Lokaltipps, falls du mal in der Not bist und nicht zum selbst kommen kommst:

    Feldberg im 1070 – haben immer 1 veganes Menü pro Tag – leider halt nur von 11-15 Uhr offen, aber ein Besuch lohnt sich (im Moment bis 7.1. noch auf Weihnachtsurlaub)

    lg

  19. Melanie sagt:

    Auch wenn ich seit vielen Jahren – wenn auch fischessende – Vegetarierin bin, könnte ich es mir auch nicht vorstellen auf Käse und Milch zu verzichten. Veganer „Käse“ kann mich auch überhaupt nicht überzeugen, selbst in dem sonst recht guten vegnen Restaurant Kopps in Berlin schmeckte der – selbstgemachte – „Käse“ nach gar nichts…Ich habe gerade mal meinen Blog nach veganen Rezepten durchsucht. Viele sind leider mit Sommergemüse und ich vermute du kochst auch hauptsächlich saisonal…
    Ans Herz legen könnte ich dir auf jeden Fall diese:
    Kürbis Daal: http://mangoseele.wordpress.com/2013/11/30/indische-warme-kurbis-daal/
    Borschtsch mit Steinpilzen: http://mangoseele.wordpress.com/2013/10/16/warmender-borschtsch-mit-steinpilzen/
    Linseneintopf mit Kapern und getrockneten Tomaten http://mangoseele.wordpress.com/2013/02/01/linseneintopf-mit-kapern-und-getrockneten-tomaten/
    und – auch wenn es gar nicht saisonal ist – die Pasta mit Aubeginen-Paprika-Pesto (das sich vor allem auch super als veganer Brotaufstrich eignet!): http://mangoseele.wordpress.com/2013/06/11/pasta-mit-auberginen-paprika-pesto/
    Viel Erfolg und ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!
    Liebe Grüße Melanie

  20. Anja sagt:

    Hallo Katharina,

    klingt spannend. Wenn dir Parmesan auf der Pasta fehlt, dann probier es doch mal mit Pangrattato. Ich liebe diese knusprigen Brösel mit Kräutern und etwas Knoblauch, Chili und/oder Zitronenschale aromatisiert auf Nudeln und Risotto (Aber Risotto ohne Parmesan ist ja leider nur der halbe Genuss…;-)). Das ist bei uns eine klassische Resteverwertung, wenn etwas Chiabatta, Pain Paillasse o. ä. übrig bleibt.

    Viel Erfolg und liebe Grüße
    Anja

  21. Claus sagt:

    Das klappt schon! Hast schließlich ein Ziel vor Augen;-)

  22. bushcook sagt:

    Meine Liebe,
    ich fürchte, ich bin Dir keine große Hilfe bei diesem Thema, weil ich über die vegane Ernährung genauso wie Du denke.

    Auf die Schnelle fiel mit ein Tofu-Tataki ein, dass ich einmal gemacht habe und mir sehr gut geschmeckt hat. Beim Nachlesen habe ich festgestellt, dass da ein EL Butter dabei ist. Na ja, könnte man evtl. weglassen.

    Ansonsten könnte ich nur mit Chutney-Nachschub zur Seite stehen, alles selbstgemacht und vegan :-).

    Wünsche Dir gutes Gelingen und wenig Verdruss.

  23. Antje Radcke sagt:

    Bin sehr gespannt auf die kommenden 21 Tage!
    Meine Empfehlung für vegane „Butter“ (tausendmal leckerer als jede pflanzliche Margarine):
    1 bis 2 Teile Palmöl (das rote, aus nachhaltiger Bio-Produktion, im gekühlten Zustand sehr fest) oder Kokosöl (im gekühlten Zustand sehr fest, bio, roh, schmeckt intensiv nach Kokos) bei geringer Temperatur im Wasserbad verflüssigen, mit 1 bis 2 Teilen eines leckeren nativen Öls verrühren und im Kühlschrank fest werden lassen;
    nach Belieben mit Kräutern nach Art von Kräuterbutter verrühren (kurz vor dem Festwerden nochmals vermischen);
    mein Favorit: Palmöl mit Macadamiaöl, schmeckt umwerfend auf frisch gebackenem Brot, mit Salz bestreut.

  24. Sabine sagt:

    Ich bin sehr gespannt – und freue mich sehr mit Dir, wenn es weniger schlimm wird als befürchtet!
    Mein größtes veganes Aha-Erlebnis bisher war ein klassisches Gulasch: genau so gekocht wie gewohnt, nur mit Seitan statt Fleisch. Und es war wunderbar! Dabei ist mir klar geworden, wie viel Aroma bei dem Gericht aus Zwiebeln und Paprika (und langer Schmorzeit) stammt und wie wenig tatsächlich aus dem Fleisch.

  25. katha sagt:

    nur kurz zwischendurch (muss gerade über eine gebratene taube schreiben …): danke euch allen für die vielen kommentare, die rückenstärkung und die tipps. bin froh drum!

  26. kuri sagt:

    liebe katha, deinen plan finde ich mutig – hut ab! ich könnt zu deinem selbstversuch ein roggenbrot beisteuern, wennst magst – roggen, sauerteig, wasser, salz, gewürze, sollte den strengsten vegan-ansprüchen genüge tun :)

  27. Martina sagt:

    http://www.kost-bar.tv/2013/10/21/vegan-kochen-mitsiegfried-kropfl-und-tochter/

    Mich hat sehr überrascht, dass Sigi Kröpfl – kein klassisches Veganer, er kocht ab 2014 im Hotel Melia im DC Tower) durch seine vegan lebende Tochter begonnen hat sich für vegane Küche zu interessieren – letztes Jahr haben vater und Tochter gemeinsam ein veganes Koch-Buch rausgebracht – gefällt mir gut.

    Melanie und Siegfried Kröpfl
    Wir kochen vegan
    Veganer Genuss für die ganze Familie

  28. kelef sagt:

    ohne mich jetzt in details verlieren zu wollen: blutwerte – und zwar speziell in hinsicht auf vegane ernährung – kontrollieren zu lassen wäre tatsächlich eine gute idee.

    ich hatte da vor kurzem so einen fall in der bekanntschaft, da ging tatsächlich einiges schief, nicht nur mit den diversen vitaminen und mineralstoffen, sondern in der folge auch mit den hormonen (schilddrüse, und so). das macht dann wiederum krankheitsanfällig, misslaunig, müde sowieso, und so weiter.

    gefahr ist zwar bei drei wochen nicht wirklich gegeben, wenn man vorher gesund gelebt hat, aber interessant wäre es allemal. zumindest sollte man – gerade im winter und bei arbeitsmässigem stress – die möglichkeit von mangelerscheinungen und deren folgen im hinterkopf behalten.

  29. Nachdem es ein überschauberer Zeitraum ist, packst du das sicher! Wegen Rezepten schau mal die Go Veggie-App von Stevan Paul an, da sind ein paar ganz gute vegane Sachen dabei.

    Außer Daumen drücken kann ich sonst nicht viel beitragen.

  30. EvA sagt:

    Respekt. Ich bin sehr gespannt auf deine Erfahrungen. Ich würde niemals freiwillig verzichten (habe im Gegesatz zu dir viel zu viele „Diäten“ gemachten und Verzicht geübt und bin sehr froh, dass ich jetzt essen kann, worauf auch immer ich Lust habe). Ich habe diverse Milch-, Butter-, Eiersatzprodukte probiert und beim Gedanken daran schüttelt’s mich noch immer. Gelegentlich koche ich „zufällig“ vegan und es schmeckt ausnahmslos herrlich, aber eben ohne diese „Ersatzprodukte“. Ein veganes Kochbuch, dass mir gut gefallen hat ist von Roland Rauter „einfach vegan“.
    Liebe Grüße und gutes neues Jahr,
    Eva

  31. Doris sagt:

    Liebe Katha,

    ich bin ganz bei Dir, was vegane Ernährung betrifft, ich würde aber an Deiner Stelle die Sojaprodukte genauer recherchieren, da diese, so nicht fermentiert, gesundheitlich äußerst bedenklich sind.

    Solltest Du Information dazu wollen, sende ich Dir gerne einige Unterlagen per email.

    Herzlich, Doris

  32. creezy sagt:

    Interessantes Projekt. Beim Punkt „Bio bleibt beim lebensmitteleinkauf oberste prämisse (annahme: das wird nicht ganz so einfach)” habe ich mich aber gewundert. Ich kenne nur Veganer, die sich mit Bio-Produkten ernähren, irgendwie ist das doch häufig der Weg, den es nimmt. Insofern denke ich, sollte das überhaupt kein Problem sein.

  33. Christine sagt:

    Ich esse zwar nicht vegan, habe mich aber wegen ner vegan lebenden Anverwandtschaft damit auseinander gesetzt:
    – Geht schnell und hat man immer im Haus: Eifreie Nudeln mit Tomatensauce. Statt Parmesan geröstete Nüsse oder Brotbrösel mit Kräutern aromatisiert nehmen.
    Verdünntes Mandelmus wird übrigens gern statt Reibekäse auf Aufläufen verwendet.
    – Asiatische Gerichte gibt es viele, in denen man nur Fleischbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen muss, dann ist’s vegan. Es empfiehlt sich auch Rezepte der buddhistischen Tempelküche zu probieren. Diese sind vegan.
    Es gibt außer dem klassischen Tofublock auch Seidentofu, der für Kuchen als Eiersatz verwendet werden kann, eingelegten Tofu in verschiedenen Marinaden und gerollte Tofuhaut. Das ist alles im normal sortierten Asialaden zu kriegen. Was sehr spezielles ist fermentierter, „stinkender“ Tofu, der das chinesische Äquivalent zu gut gereiften Roquefort ist. Nur in gut sortierten, chinesischen Asiamärkten zu kriegen.
    -Milchsauer eingelegtes Gemüse ist wichtig, da es eine natürliche Quelle für Vitamin B12 und die Milchsäurebakterien ist, die man sonstmit Joghurt isst.
    – Hülsenfrüchte aller Art für pflanzliches Eiweiß außerhalb von Tofu. Der beste Tipp ist, Hülsenfrüchte en groß im Dampfdruckkochtopf zu kochen, und portionsweise einzufrieren. So ist immer was vorrätig, und es entfällt die Einweich- und Kochzeit.
    – Bei Hülsenfrüchten empfehlen sich indische Rezepte der Jains, diese Leben mindestens vegetarisches, wenn nicht sogar vegan.
    – Hummus. Lässt sich aus allen Hülsenfrüchten machen und mit allen Sorten Nuss/Samenmusen. Die Kombi Kichererbsen/Tahin ist trotzdem unschlagbar.
    – Auf amerikanischen, veganen Foodblogs beliebt: Smoothies zum Frühstück, sind aber teils mit veganen Proteinpulver gemixt. Außerdem Chia-Samen als Frühstücksmüesli und Brot aus gekeimten Getreide.

  34. Mariella sagt:

    Hi,

    ich hab dieses Rezept ein bissl geändert. Statt Vanille Sojamilch hab ich Mandelmilch und statt Margarine Öl genommen und noch 2 EL Apfelmus dazugegeben, weil ich mir einbild, mal gelesen zu haben, dass man so quasi ein Ei ersetzt im Hinblick auf Flaumigkeit. Ob das an der Flaumigkeit wirklich was ändert, überlass ich denen, die sich auskennen.

    Aja…zur Zimtmischung hab ich auch noch eingedickte Heidelbeeren gegeben.

    Ist zwar ned so gaaaanz flaumig wie mein normales rezept, aber trotzdem gut.

  35. pepe sagt:

    Mutig, mutig. Einen Bericht über eine Spezialvariante dieses Selbstversuchs (nämlich „raw vegan“, also noch deutlich verschärft) gibt es von Dave Arnold (Cooking Issues). Und ja, er hatte eine Wette verloren ;)

    http://www.cookingissues.com/2011/06/17/raw-deal/

  36. Melanie sagt:

    Wow, ich bin gespannt auf Deinen Bericht! Ob das Vorhaben nun leichter oder schwerer wird als erwartet, lehrreich wird es bestimmt!

    Ich bin „nur“ Vegetarierin, freue mich aber, wenn ich zuweilen etwas finde, dass auch ganz tierfrei sehr gut schmeckt.

    Sehr am Herzen liegt mir „Nutella“ aus Kokosöl (nativ), Kakaopulver (gutem, versteht sich) und Haselnussmus, gesüßt mit Ahornsirup*. Das kann ich absolut empfehlen, falls Du jemand bist, der Brot mit süßem Aufstrich zum Frühstück mag.

    *rezept: http://www.mindbodygreen.com/0-9710/recipe-vegan-nutella-oh-yes.html

    Viel Erfolg :)

  37. Lydia sagt:

    Ich ernähre mit nicht vegan, aber sinnvoll. Was bei mir nicht fehlen darf:

    – Hanfsamen zum Drüberstreuen (Frühstücksporridge oder Salat)
    – Kokosmus und Kokosöl und Kokosmilch(ja, ich liebe Kokos) – und die Kokosmilch kann das Obers oft recht gut ersetzen
    – Linsen aller Art und Form

    Süßkartoffel mit Linsen
    Kürbis mit Linsen
    Bohnen mit viel Zwiebel und Kartoffeln

    Alles mit oder ohne Kokosmilch oder Kokosmus.

    Ich habe mal den veganen „Käse“ probiert, aber mir hat er überhaupt nicht geschmeckt. Nicht roh, nicht beim Überbacken – überhaupt nicht.

    Ich freue mich jedenfalls schon auf Deine weiteren Erfahrungsschilderungen. :-)

  38. duni sagt:

    ich denke, Du wirst in diesen 3 wochen abnehmen, das ist auch ganz krass passiert, als meine vegetarische schwester zu vegan wechselte. da meine schwester eher links-subkulturell unterwegs ist, gibts bei ihr die kochbücher de isa chandra moskowitz, die mit post punk kitchen auch im internet aktiv ist. merkwürdigerweise haben mir da einige der veganen kuchen ausgesprochen gut gefallen, obwohl ich sonst keine süsse. da fällt mir ein-wie hältst Dus mit dem wein? duval-leroy hat übrigens einen veganen champagner, also für den fall, dass es in diesen drei wochen was zu feiern gäb!

  39. Simone sagt:

    Hallo,
    spannendes Projekt.
    Ich mag Spaghetti und Karottenspaghetti mit einer Soße aus Sojasahne,Tahin, Mandelmus, Zitronensaft und geröstetem Sesam, Salz, Pfeffer.

  40. kaltmamsell sagt:

    HOCHspannend! Egal wie’s ausgeht: Schon jetzt großen Dank für den Selbstversuch.
    Meine kleine Unterstützung: In den zwei Wochen, die ich bislang hier in Israel bin, habe ich automatisch überwiegend vegan gegessen, das ist einfach die hiesige Küche. Tahini hat dieselbe Wirkung wie Rahm: Fast alles wird besser, wenn man einen Löffel darübertröpfelt. Auch ein Gurkensalat, oder Radiserlsalat mit Dill.
    Viele Rezepte von Ottolenghi sind vegan – vielleicht magst du darin blättern?

  41. Andrea sagt:

    hallo katha,
    ich wünsche dir viel erfolg bei deinem vorhaben,probiere gerade selber 80% vegetarisch zu leben und auch das ist manchmal recht schwer weil wie du beschreibst die ideen fehlen.ein guter blog aus österreich für veganes essen und leben ist http://vegancherry.blogspot.co.at/
    liebe grüße
    andrea

  42. maria sagt:

    lieblingsrezepte in meiner veganen phase waren: kichererbsencurry, käferbohnensalat, zum frühstück frisch gemachte guacamole aufs brot, außerdem habe ich einen zuvor nicht gekannten heißhunger auf kraut, kohl und karfiol in diversen varianten entwickelt. zum beispiel kohlgemüse mit viel ingwer, curcuma, zimt und kreuzkümmel und viel chili. oder karfiol-fisolensalat mit viel kernöl. selbstgemachter seitan ist auch recht gut. viel spaß!

  43. Bin gespannt, wie Du die nächsten 3 Wochen meisterst. Vermutlich mit der selben Kurve, wie in der Regel auf viele inter-kulturelle Erfahrungen reagiert wird: Enthusiasmus, Frust, Adaption, Genuss

    Vor allem Letzteres wünsche ich reichlich! Wir haben Silvester bei @claudine einige vegane Tapas (incl. veganem Aioli) probiert. Köstlich!

  44. Sigrid sagt:

    Liebe Katharina, hier wie gewünscht noch einfache Winter-Rezepttipps…

    Rote-Rüben-Carpaccio mit Mandelmus-Senf-Dressing an Kresse/Rucola – echt lecker!

    Karottencremesuppe mit Ingwer und Kokosmilch

    Leichte Kartoffelsuppe: Kartoffel schälen, klein würfeln, mit Kümmel und Majoran, Sz, Pf, ev. Galgant kochen, pürieren, abschmecken, fertig (das Rezept hab ich von einer Bäuerin aus Kärnten, die mich auf die Suppe eingeladen hat, als ich auf Reportage dort war…)

    Im Ofen gebratener Kürbis (Hokkaido in Spalten schneiden, in eine Bratlpfanne schlichten, mir Olivenöl beträufeln, gutes Meersalz drüber, mit Pfeffer würzen, einige Salbeiblätter und blättrig geschnittener Knoblauch dazu – im Ofen langsam schmoren – am Schluss noch einige Kapern drüber streuen.

    Dessert
    Gebratene Banane mit Mandeln und Honig (Banane halbieren- am besten schon sehr reife Bananen verwenden, in wenig Fett/Margarine braten, Mandelblättchen mitbraten, am Schluss Honig dazu)

    Frühstück
    Humus aufs Brot (gibts bei uns jeden Tag – super ist das Bio-Humus von Spar und die verschiedenen Humussorten beim Billa)

    Haferflocken-Apfel-Porridge: 1 kleiner Apfel schälen, kleinblättrig schneiden, 2 große Löffel feine Haferflocken trocken (oder mit wenig Fett) kurz rösten, Apfel dazu, mit Wasser aufgießen, sodass alles schön bedeckt ist, aufkochen lassen, Prise Zimt dazu, ev auch eine Prise Galgant, mit Zucker oder Honig süßen (Honig erst ganz am Schluss dazu), 10 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

  45. weißt eh, ich liebe Fleisch –
    aberGemüsechili, Sachen mit Linsen, Kokosmilch, Erdnußbutter, Tahinepaste, ich hab mal auf Urlaub einen absolut genialen Rollgersteltofusalat gegessen. Ich habs Rezept wenn du magst.
    Diäten hab ich schon einige gemacht, die dümmste war mit Abstand Myline, da gab es 3 Mahlzeiten, davon 2 mit Shakes. Nein nie wieder. das war verlorene Zeit.

  46. Esther sagt:

    Hallo,

    Auch wenn mich einige der obigen Kommentare leicht piefig sein lassen und mir auch die Frage, ob veganer Genuss moeglich ist, etwas widerstrebt, moechte ich als bisher stille (sich vegan ernaehrende) Mitleserin trotzden viel Erfolg, Kraft und ja, auch Genuss beim dem Vorhaben wuenschen. Drei Wochen ist ja nicht allzu lang und ich werde interessiert mitverfolgen, wie Sie diesen Zeitraum meistern. Ich koennte eine extrem lange Liste von veganen Blogs als Tipp nennen, aber ich beschraenke mich auf ohsheglows.com

    Alles Gute :)!

  47. Lisa sagt:

    ui, spannend. vor allem weil der versuch weder ideologie- noch gesundheitsgetrieben ist.

    das erste was mir einfällt, sind leinölerdäpfel. so einfach, so gut. aber wem sag ich das, daran hast du bestimmt gedacht. Für saucen/suppen etc würde ich hauptsächlich auf kokosmilch zurückgreifen.
    auch ohne vegan-anspruch verwende ich sehr viel selbstgemachte nussbutter, vor allem aus mandeln. wobei „butter“ hier ein bisschen irreführend ist, ein wirklicher ersatz ist es ja nicht. aber trotzdem köstlich.

    mein veganer favourite ist ja der kräuterseitling, in jeglicher form, ist praktischerweise jederzeit im supermarkt in bio qualität erhältlich. kommt gut als carpaccio, tatar, gegrillt, im risotto… <3

    bei nakwon gibts guten bio-tofu, ich finde auch den bio-räuchertofu von hofer gut, weil die konsistenz viel weicher ist als bei den trockenen zusammengepressten klumpen, die sonstwo verkauft werden.

    socca ist auch gut, ein gericht, das ich aus nizza kenne, zB wie die hier http://flowersonmyplate.de/rosmarin-socca-kichererbsenmehl/#
    dann fallen mir noch Falafe ein, alle möglichen Burger a.k.a. "Laberl" auf Bohnenbasis.

    zu linsengerichten würd ich jedenfalls geräucherten paprika nehmen, es warad wegen dem fehlenden speckaroma! (konsistenz fehlt natürlich trotzdem). und überhaupt würd ich bei veganen gerichten wohl noch mehr in gewürze und gschmackige öle investieren, als es eh schon der fall ist.

    wholefoods hat auch eine ganz gute rezeptdatenbank, wobei ich fürchte, dass da die viele an der gegenwärtigen saison scheitern, weil es in den USA ja eh immer alles gibt.

    irgendwie denk ich mir bei jeder zeile, dass du daran sicher eh schon gedacht hast. aber dann wenigstens: wünsch dir eine erkenntnisreiche und auch genussvolle zeit! mir wär der spießrutenlauf "was darf ich, was nicht" echt viel zu mühsam und vor allem zu genussfeindlich auf dauer (in diesem spezialfall ist "auf dauer" alles, was über 1 mahlzeit hinausgeht)

    ich könnt's mir grad jetzt nicht vorstellen, habe dieser tage selbst ohne versuchsspeiseplan ein gefühl großen entbehrens, weil eben winter ist. (moro orangen trösten ein bisschen).

    toi toi toi!

  48. Andrea sagt:

    viel Erfolg! ich bin sicher Du wirst auf neue Geschmackserlebnisse stossen :-)
    und als trost-alternative wenn die anderen Butterbrote essen hier ein wunderbares „schmalz“-rezept zum selbermachen:

    Zubereitungszeit
    20 Minuten
    Kochzeit
    5 Minuten

    Zutaten für 2 Gläser (alles bio, natürlich):
    200g Kokosfett oder -öl
    90ml Sonnenblumenöl
    1 Zwiebel
    1 Apfel
    1 Knoblauchzehe
    jeweils 1 Msp. Salz, Majoran, Bohnenkraut, Kümmel, Paprikapulver

    Zubereitung
    Zwiebel und Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebelwürfel in einer Pfanne in etwas Öl anbraten bis sie goldbraun werden. Die Apfelwürfel dazugeben und kurz mitbraten. Die Mischung auf die Seite stellen und abkühlen lassen.
    Währenddessen Salz, Majoran, Bohnenkraut, Kümmel und Paprikapulver in einem Mörser zermahlen.
    Das Kokosfett bei schwacher Hitze in einem Topf schmelzen lassen, das Sonnenblumenöl hinzufügen und vom Herd nehmen.
    Das Zwiebel-Apfel-Gemisch und die Gewürze in das noch flüssige Fett rühren und in Schraubverschlussgläser abfüllen.
    Ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und zwischendurch immer wieder wenden, damit sich die Apfel-Zwiebel-Würfel gleichmäßig verteilen. Gut gekühlt hält das Zwiebelschmalz ein paar Monate.

    und Du bist sehr gerne auf ein veganes Essen eingeladen! ich brauche dringend Probepublikum ;-)

  49. Eline sagt:

    Ich würde mich 3 wochen lang von gemüsepakoras mit kichererbsenteig gebacken, gebratenem reis mit nüssen, curries und gemüsesuppen ernähren. kartoffeln und hülsenfrüchte in allen erdenklichen aggregatzuständen.
    Viel spass und gute nerven wegen gutgemeinter ratschläge …,

  50. Die Gärtnerin sagt:

    Interessantes Experiment!
    Ich lebe weder vegetarisch noch vegan, koche aber gerne ohne Fleisch, besonders Linsengerichte, und da kommt es auch vor dass diese dann zufällig vegan sind – unlängst habe ich z.B. diese Suppe ausprobiert, ich ich mal im Netz gefunden habe, und selbige für gut befunden (nur Koriandergrün hatte ich leider keins): http://kuechenchaotin.de/linsen-tomaten-suppe/

  51. Die Gärtnerin sagt:

    PS: sorry, das sollte heißen „ich esse weder vegan noch vegetarisch“

  52. Angelika sagt:

    Viel Erfolg! Ist gar nicht so schwer, auch ohne fleischersatzprodukte und tofu!
    frühstück:brotbelag: apfelkraut, cashewmus, mandelmus, schokoaufstrich rapunzel…
    Mittag-abend: rotes rüben gulasch mit karfiol(rote rüben kochen, schälen, in stücke schneiden wie gulasch mit zwiebelnn zubereiten.. Gegen ende ein wenig pürieren… Gekochten karfiol beimengen..und eventuell mit petersilien-crostini servieren.
    Süßkartoffelpommes mit chutneys, kichererbsen in allen variationen. Thaicurries ohne fischsauce.
    Kimchi, maki und sushi mit gemüse,
    Apfel sellerie suppe, rotkrautsalat mit walnüssen, fenchel, orangen
    Gefüllte paprika mit quinoa oder couscous
    Liebste Grüße

  53. Vielleicht eine gute Adresse für Leute die, wie ich auch, immer auf „vegan“ neugierig sind. Allerdings nicht in Wien sondern in Berlin:
    http://aus-meinem-kochtopf.de/2013/vegan-essen-im-la-mano-verde-in-berlin/

    Vielleicht findest Du auf deren Speisekarte die ein oder andere Anregung für Deinen Selbstversuch. Wir fanden es recht gut dort. Vegan ist ja meistens auch noch Rohkost, für Fans von Rohkost also das Richtige.

    Und nein, das soll keine Werbung für das Resturant sein. Nur ein Tipp.

    Weiterhin guten Appetit
    Peter

  54. Hesting sagt:

    Liebe Katha,

    das finde ich gut, dass Du veganem „Käse“ und Sojaprodukten kritisch gegenüber stehst. Als Zuschauerin wünsche ich gutes Gelingen und das nötige Durchhalten.

    Weblinks:
    http://www.kochtrotz.de hat ein umfangreiches Angebot an angepassten Rezepten
    http=//vollvegan.blogspot.com ist eher philosophisch, hat aber evtl. Buchtips
    http://www.brennnessel-dresden.de ist ein vegetarisch-veganes Restaurant, das auch ein Kochbuch veröffentlicht hat. Leider habe ich jenes bei unserem Besuch nicht gekauft. Das Essen dort ist aber 1a.

  55. katha sagt:

    danke für den nussbuttertipp, tina, gute idee.

    du kommst eh gleich selbst drauf, sören, die fischsauce (und die garnelenpaste in den currypasten). da fehlt schon arg was am gesamteindruck.

    danke, nadine, das rezept klingt gut, ich habe das buch eh auch hier.

    danke, mary, für die tipps und ideen! meinst du diesen linsenaufstrich? http://salzkorn.blogspot.co.at/2013/09/ozapft-is.html – klingt g’schmackig, ja. und linsen mag ich sowieso sehr.

    danke, eva, fürs mitlesen und rücken stärken, das ist wichtig!

    danke für die tipps, sabine. ad rohkost: ich kenne rohköstler, die mit vorliebe rohen fisch und rohes fleisch essen, so selbstverständlich ist das gar nicht.

    ideen für eine ganze woche in nicht mal zehn zeilen, und alle ganz nach meinem geschmack. danke, beate! (öveg: 46 rezepte vegan, viele weitere veganisierbar, war selbst verblüfft. gestern gab’s eh das supere erdäpfelgulasch.) zum glück trinke ich kaffee immer mit nix und joghurt gehört nicht zu meinen lieblingsspeisen. da tue ich mir ein bissl leichter.

  56. Verena sagt:

    Liebe Katharina!

    Tolles Experiment. Ich würde sehr gerne für dich kochen. Ich bin selber nicht ganz vegan, koche aber fast jeden Tag für mich selbst und sehr viele vegane Gerichte. Seit etwa 3 Jahren… und ich genieße mein Essen mehr als zuvor. Man beschäftigt sich mehr mit dem Kochen und entdeckt immer wieder Neues.

    LG und noch viele interessante Erlebnisse bei deinem Experiment.
    Verena

  57. katha sagt:

    danke für deine ausführlichen tipps, ida, und den buchhinweis samt kopier-angebot, sehr nett!

    danke fürs mitverfolgen und dein interesse, naddi.

    allein die namen der gerichte, joerg, machen lust. bist du dir sicher, dass dir nur der käse fehlen würde? die eier gar nicht? butter?

    gute tipps, frau kelef, danke, pirogi (aus germteig und im ofen gebacken als piroschki) schon umgesetzt. nur nicht zu viel ehrfurcht, bitte!

    danke fürs mit-erleben, fockaffe.

    danke, friederike, für wünsche und tipp.

    danke, liebe ellja, feine ideen! die thai-curries habe ich schon wieder gestrichen, keine currypasten ohne garnelen, und ein thaicurry nicht mit fischsauce abschmecken können macht mich unrund. die erdäpfel sind gemein, noch dazu, wo ich auf so was simples so einen gusta hätte! (mit butter und kräutertopfen und salz)

    einfach anfangen, mädel vom land, aber ich rede mich leicht, ich wurde ja quasi dazu gezwungen. nur eine rumkugel? nichts leichter als das, mehr mag ich nicht.

    danke, haetineh, ich muss endlich in hildmanns bücher schauen, es zieht mich so gar nicht hin.

    danke, tamara, habe vom feldberg kulinarisch nicht das beste gehört – hat sich das geändert?

  58. katha sagt:

    bei kapern muss ich sofort klicken, so sehr mag ich die, melanie, danke für die links und tipps und überhaupt.

    danke, anja, die mache ich mir eh auch so manchmal, meist mit rosmarin, sehr fein. aber ausgerechnet dann nicht, wenn ich sie essen wollen müsste.

    kurz und knapp, der claus, danke.

    das fürchte ich auch, bushcook ;-) – aber danke fürs angebot, chutneyversorgungslage noch gut (obwohl dein apfelchutney, davon würde ich in dieser not…situation doch gerne gebräuch machen …)

    danke für die rezeptur, antje.

    eben weil so viel aroma aus den geschmorten zwiebeln und dem paprika kommt, braucht ein (erdäpfelgulasch) – ein klassiker der wiener küche – genau gar nix mehr dazu, sabine, auch keinen seitan.

    das haben wir ja mittlerweile geklärt, kuri, danke, freue mich aufs brot!

    ah, von dem buch hatte ich gelesen, martina, es aber wieder vergessen. du hast recht, das müsste ich mir anschauen. danke.

  59. katha sagt:

    hab’s bleiben lassen, frau kelef, wenn irgendwas nicht passt, höre ich sowieso auf der stelle auf. meine alarmsysteme sind gut geeicht.

    danke, turbohausfrau, an die naheliegenden dinge denkt man oft am allerwenigsten.

    danke, eva. ich schüttle mich mit. rauters bücher habe ich auch hier, aber er „veganisiert“ schon ausgiebig.

    danke für die info, doris, das ist mir nach zwei magazingeschichten zum thema soja eh alles bewusst. ich mag auch weder sojamilch noch tofu besonders gern, wenn, dann in den goldenen zeiten. aber der kurze zeitraum ist diesbezüglich unbedenklich.

    leider ist das ganz anders, creezy, bio steht – nach erfahrungen des ersten wiener veganen supermarktes – nicht oben auf der agenda der szene.

    danke für die vielen konkreten tipps, christine.

    bitte von welchem rezept schreibst du, mariella? fehlt da evtl. ein link?

  60. Meike sagt:

    toller „Versuch“, der sicher auch die Erkenntnis bringen wird, dass man trotzdem gut essen kann! Hier ein Tipp: derbiokoch.de kocht und bäckt (auch) vegan und obwohl wir keine Veganer sind, koche ich immer was nach – sehr zu empfehlen seine Apfel-Zimt-Muffins! mmmmhhhh

  61. Steph sagt:

    Hi Katha,
    toller Versuch und tolle Ideen und Anregungen in den Kommentaren. Mir geht es als noch Vegetarierin ähnlich wie du es beschreibst, schwierig sind der Verzicht auf Butter und Parmesan. Eier bekomme ich inzwischen von meinenn eigenen vier Hühnern. Für das Umami besonders in Deftigen Gerichten sind getrockente Tomaten und getrocknete Steinpilze eine wunderbare Lösung. Es gibt inzwischen drei Ausgaben der Zeitschrift Slowly Veggie die mehr auf den Genuss abzielen als auf den Verzicht.

  62. Rebekka. sagt:

    Da ich nicht alle Kommentare lesen möchte ein vielleicht schon mal gegebener Tipp:
    Parmesan kann man mit geriebenen Nüssen ersetzen.

    [Wobei dieses „ersetzen wollen/müssen“ von Dingen wahrscheinlich auch ein bisschen Mumpitz ist. Man sollte versuchen, anders zu kochen. Ich habe mal gelesen/gehört -.-, dass sich der eigene Geschmack in Kombination mit geistigem Wollen/das ist gesund! wohl auch umgewöhnt…]

    Tolle Reihe, ich bin mit dem Lesen bei ca. Tag 8 angekommen. Freue mich, dass ich bei deinem Experiment „mitmachen“ darf!

  63. katha sagt:

    danke für eure vielen rezepttipps und -links, würde ich nochmal von vorne anfangen, würde ich hier in den kommentaren nachlesen. für einen geschmeidigen start braucht man gar nicht mehr.

  64. Victoria sagt:

    Katha, wie ist es denn nun ausgegangen mit dem veganen Experiment? Hast Du durchgehalten? Wie war’s?

  65. katha sagt:

    klar hab ich durchgehalten, victoria, ist ja eh alles bis inkl. eine woche nach dem veganen selbstversuch hier täglich dokumentiert ;-)
    der zugehörige artikel ist in der maxima ausgabe märz 2014 erschienen. muss sehen, ob ich den noch nachreichen kann.

  66. *mjam* sagt:

    Eines meiner liebsten Rezepte, das zufällig auch vegan ist, stammt aus dem Buch „Currys, Currys, Currys“ von Madhur Jaffrey. Wenn man ohnehin gerne asiatisch kocht, hat man eigentlich eh alles davon daheim, sodass es ziemlich flott geht:

    ___
    Kartoffel-Erbsen-Curry

    (für 4-6 Personen)
    3EL Maiskeim- o. Erdnussöl
    1/2 TL braune Senfsamen
    1/2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
    1/2 TL zerbröselte, getrocknete, scharfe rote Chilischoten
    Prise gemahlenes Asafoetida (Asant) (Anm: geht auch ohne)
    450g geschälte, in große Stücke geschnittene fest kochende Kartoffel
    1/4 TL Cayennepfeffer
    1 TL gemahlener Kreuzkümmelsamen
    1 TL Koriandersamen
    1/4 TL Kurkumapulver
    1 TL Zucker
    300g tiefgek. Erbsen, aufgetaut (kann man meiner Erfahrung nach aber auch gefroren lassen)
    1 1/2 TL Salz
    3 mittelgroße Tomaten, gerieben (dazu nimmt man auf einer 4kantreibe die Seite mit den groben Löchern, die Schale bleibt dabei übrig und man spart sich das Schälen)

    Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen, Senfsamen, Kreuzkümmelsamen, rote Chili und Asafoetida hineingeben. Wenn die Senfsamen hüpfen, die Kartoffeln dazugeben, unter Rühren Farbe nehmen lassen.
    Dann Cayennepfeffer, Kreuzkümmel- und Koriandersamen, Kurkumapulverund Zucker kurz unterrühren. Die Erbsen dazu, 250ml Wasser + 1 TL Salz dazugeben, zum Kochen bringen, Deckel drauf und bei niedriger Temperatur 15 Min. leise köcheln. Die geriebenen Tomaten + restl. Salz unterrühren, ohne Deckel 10 Minuten köcheln lassen, fertig.

  67. Eva Biringer sagt:

    Liebe Katharina,

    lieber spät als nie – jetzt hab ich mich auch dem veganen Selbstversuch gestellt.

    http://kuechenperlen.de/besser-spaet-als-nie-einen-monat-vegan/

    Lange Zeit nach Deinem und genau rechtzeitig, um von Deinem neuesten Buch zu profitieren.
    Weiter so!

    Liebe Grüße aus Berlin,
    Eva

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