das brot, teil 4

bittschön, hier ist das vierte viertel der langen brot-geschichte, der versprochene zeitplan für meine version des no-knead-breads.
ich bin von einer mindestdauer von 22 stunden vom teig herstellen bis zum brot anschneiden ausgegangen.

einfach auf das bild klicken, dann öffnet sich das pdf zum speichern und/oder ausdrucken:

ich bin ja nicht sicher, ob ausser mir (leidenschaftliche listenschreiberin) noch jemand solche praktischen behelfe schätzt…

grosser dank an cf, ohne dessen typografiekenntnisse es bei meinem handschriftlichen plan geblieben wäre!

brot teile(n):
das brot, teil 1 (einkaufsliste)
das brot, pausenfüller
das brot, teil 2 (ausführliches rezept)
das brot, teil 3 (warum’s so gut schmeckt)

kommentare

26 kommentare zu “das brot, teil 4”

  1. Borisovsky sagt:

    Chapeau!

  2. tigerkater sagt:

    das nenne ich service, super!

    und: gibt es jetzt dann noch einen teil 5???

  3. Nathalie sagt:

    Super Service.
    Wenn ich Brot backe, gibts auch immer einen Zeitplan für die einzelnen Schritte. Den kann ich dann mit ins Arbeitszimmer nehmen und verpasse nichts, obwohl ich beruflich “vor mich hin wurschtle”.

  4. Thea sagt:

    Liebe Katha, gestern abend habe ich bereits einen halben Laib vertilgt – mal mit Butter, mal in Olivenöl mit Piment d’Espelette und Salz getunkt. Es war die große Fressa!
    In dieser Woche gehe ich aber nochmal in die Produktion. Die Granulatkügelchen von Rapunzel ließen es nicht zu ordentliche “lines” zu ziehen. Immer rollten die Liebesperlchen davon ;-D. Und dann habe ich mit Type 405 hantiert. Heute nun wurde 550er-Mehl gekauft und nicht-granulierte Trockenhefe. Obwohl ich bisher immer mit frischer Hefe gearbeitet habe. Sie faßt sich an wie schöner, alter Seidenstoff. Und mit dem ovalen Leu Creuset – wie bei Barbara ein altes, aber heiß geliebtes Modell mit Wasserrinne im Deckel – hat es auch wunderbar geklappt. Für das herrliche Ergebnis, dank Ihrer fast wissenschaftlich genauen Erklärung, nehme ich zwei Brandblasen gern in Kauf. Leider bin ich so gar kein Photographierer, kann also nur verbal beschreiben, daß mein Brot fast (aber nur fast) wie Ihres aussieht, nein, aussah, es ist ja schon fast perdu. Nochmals lieben Dank, auch für die herrliche PDF-Datei!

  5. katha sagt:

    danke, danke, danke, danke!

    es macht mir eine wahnsinnige freude zu sehen, wie ihr euch das brot aneignet und es backt und damit experimentiert und einfach eine freude daran habt.

  6. rawuzikapuzi sagt:

    Der blog ist ein Vergnügen zu lesen und nachzubacken. Hoffentlich ist mit dieser Ausgabe 4 nicht schon Schluss.
    Könntest Du bitte ein kurzes Video zu dem Thema einstellen?
    DAS wär fein und würde vielen die Angst nehmen.

  7. katha sagt:

    danke für das lob. ein laib brot in vier vierteln ist genug. jetzt wird’s dann wieder mal um was anderes gehen. davor kommt natürlich noch die überraschung…
    der link zum video ist bereits in das brot, teil 3 (warum’s so gut schmeckt) zu finden. ich habe dort eben auch noch die auf youtube gefundene version eingestellt.

  8. Barbara sagt:

    liebe katha,DAS brot, teil 4!!! Du bist eine verrückte.wir auch, der zweite teig ist schon in seinem betti. Morgen mehr, auf dem iphone lässt sich die tabelle leider nicht erkennen. Bussi aus der landeshauptstadt, barbara

  9. entegut sagt:

    katha, du bist schlichtweg unschlagbar!
    Das erinnert mich an die Netzpläne in meiner Schulzeit, wo wir Reis kochen, Salat waschen und Heidelbeerjoghurt rühren staffeln mussten. :-D Ein Horror!

    Das heißt, ich muss mir jetzt einen Le Creuset Topf kaufen, damit ich das Brot laut Liste nachbacken kann. Und ich warte bis die mir die volle Stunde schlägt! :-D

  10. katha sagt:

    danke, liebe barbara, für das kompliment ;-)

    danke, liebe ente, ich habe die ablaufpläne geliebt! und bei grossen kochereien mache ich sie immer noch. meine waren die schönsten und haben immer funktioniert. wenn ich jetzt in den 20 jahre alten ordner “ksk” (küchen- und servierkunde) schaue, muss ich schon ziemlich schmunzeln. heute fetze ich die pläne üblicherweise schnell hin. geht auch. und: warte vielleicht noch einen buchhaltungstag mit dem topf…

  11. Der grüne Tisch sagt:

    Vielen Dank für den Plan, das ist perfekter Service. Ablaufpläne sind, vor allem bei grösseren Ereignissen, eine wertvolle Hilfe.

    @ente: Gusseiserne Töpfe machen glücklich! Du brauchst mindestens zwei: einen für das Brot und einen zweiten, in dem stundenlang das Gulasch schmurgelt, dessen Sauce mit dem Brot aufgetunkt wird.

  12. Gabi sagt:

    Liebe katha!
    Jetzt muß ich Dir auch mal für diesen tollen Blog danken. Jeden Tag schau ich, obs was Neues gibt. Das Brot mußte ich natürlich sofort probieren. Gemangelt hats mir nur am geeigneten Topf. Herhalten mußte ein normaler Suppentopf. Aber so schön ist das Brot nicht geworden wie bei Dir aber geschmeckt hat´s uns lecker, unheimlich saftig und geile Kruste (o-ton Kinder ;)). Deshalb hab ich mich auf die Suche nach einem kostengünstigen Gusseisernen gemacht (le creuset ist bei 7 Mäulern zu stopfen leider nicht drin). Fündig geworden bin ich im schwedischen Möbelhaus und übermorgen muß der neue Topf dann beweisen, ob er genauso gut ist wie sein teurer Kollege.
    LG, Gabi

  13. katha sagt:

    liebe gabi, ich hoffe, du schaust auf den neuesten beitrag und versuchst dein glück! ein zweiter kann ja nicht schaden. danke für dein lob!

  14. Boris sagt:

    @gabi

    sieben mäuler zu stopfen?
    Bei meiner Mutter waren es acht – bei mir hättest du schon jetzt mehr als einen Topf gewonnen…

    Aber keine Traurigkeit wenn’s mit esskultur nicht klappt, denn Du liegst wahrscheinlich schon jetzt satt auf der Gewinnerstrasse weil:

    Nach Datenblatt des schwedischen “Seniors” darf mit gutem Grund angenommen werden das das Backresultat im Schweden zumindest gleichwertig wenn nicht sogar über jenem seines teureren Bruders liegen wird, denn der stramme Schwede verfügt um Unterschied zum französischstämmigen Edeltopf:

    - über einen hitzefesten Knauf
    - und ist innen matt emailliert

    Brot kann in einem normalen Suppentopf schlicht nichts gscheites werden, da Brot mit dem Trick die thermisch physikalischen Eigenschaften einer hohe Wärmerückhaltefähigkeit voraussetzt – und die hat auch der beste Blech-Suppentopf nicht.

    Da muss dickes Gusseisen, Ton oder Pyrex her.
    Am besten vielleicht Dein fester dicker Schwede…

  15. Thea sagt:

    Liebe Katha, ich sitze hier und mümmele am Anschnitt des zweiten Durchlaufs. Noch viel besser ist es geworden mit dem 550er-Mehl. Ich habe auch 35 min bei 240 Grad gearbeitet (wie die Kaltmamsell).
    Beim ersten Durchgang stand mein Topf auf der zweiten Leiste von unten, und das Ergebnis war leicht grenzwertig, also etwas dunkel. Heute also unterste Leiste, und das Ergebnis war ein hübscher Dunkelblond-bis-Brünett-Ton… Nochmals Danke! Ich muß jetzt weiternaschen.

  16. George sagt:

    Mei toll, und ich frag noch blöd nach im letzten Kommentar :) Das Brot muß ich auch bald mal wieder machen, auch ohne Le Creuset Bräter wirds ganz gut!

  17. Gabi sagt:

    Jetzt ist er also eingeweiht, unser neuer Schwede (der große ovale). Sein erstes Meisterstück war DAS Brot (doppelte Teigmenge natürlich, sonst werden wir nicht satt). Es ist wunderbar geworden, viel besser als im Kochtopf. Die Kruste war einfach einzigartig. Mal sehen, wie lange ich jetzt täglich Teig ansetzen muß. ;)

    LG, Gabi

  18. katha sagt:

    liebe thea, liebe gabi, willkommen im club ;-) – ich bin auch selbst neugierig, wann’s mir überdrüssig wird und ich reumütig wochenlang nur mehr reines roggensauerteigbrot essen werde…

  19. Osteria sagt:

    Was soll man denn da noch zufügen außer Danke-Grazie-Merci-Gracias-Thank you-謝謝-Xiexie (hahah, das Chinesisch ist jetzt ein bissel angegeben ;-)! Morgen morgen wird das nächste Brot gebacken!!!! Jetzt noch einfacher, ohne dass man den eigenen Kopf mit dem Zeitrechnen bemühen muss, hach! Mit dieser herrlichen Datei wird nun die Küche tapeziert!
    Ciao aus dem Kraichgau von Osteria

  20. the oxonian austrian sagt:

    dieses brot schaut ja tatsaechlich sehr koestlich aus und deine beschreibungen dazu lassen mir das wasser im mund zusammenlaufen. besonders gelungen find ich die spalte ‘Brot essen’ in der tabelle. nichtsdestotrotz werd ich mir das selber backen leider verkneifen muessen, weil mein ofen nur umluft hat. aber ich wuerde das gern kosten kommen, wenn ich ende juni in wien bin. =;o)

  21. Brigitte sagt:

    Der Zeitplan ist der Hit. Musste mich zum Ausrechnen immer mit Block und Stift hinsetzen……Vielen Dank! Backe das Brot übrigens mit Dinkelmehl (Typ 630), schmeckt auch fantastisch!

  22. Günter sagt:

    Im emaillierten ovalen RIESS Bräter geht es auch wunderbar…..

  23. Katrin sagt:

    Vielen Dank für den tollen Zeitplan :-)

  24. katha sagt:

    gerne, katrin, dafür ist er da!

  25. Jutta sagt:

    Hab den Blog erst jetzt entdeckt und kam nicht umhin, das Brot zu machen! KÖSTLICH!!!!!!! Wieder ein neuer Einsatz für meine geliebten Le Creuset-Töpfe. Habs das erste Mal gemacht, Experimente folgen……
    Und auch die Caponata ist bereits im Repertoire…. :))))

TRACKBACKS
  1. [...] betonen). zum gusseisenbräter, der schon teuer genug ist, könnte man einen schönen ausdruck des zeitplanes für kathas no-knead-bread, ein packerl gutes bio-mehl, ein packerl trockenhefe und ein packerl salz schenken. das passt auch [...]



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