zimtschnecken, nicht irgendwelche

zimtschnecken_teller

twitter kann ihre gesundheit gefährden. seit vorgestern sind dort nämlich in den fressfokussierten kreisen zimtschnecken ein thema, die sich angeblich als harte zimsteine entpuppen. was für ein miserables rezept da offenbar kursiert, will ich gar nicht recherchieren.

ich kann mich zwar mit fug und recht als lussekatter-profi bezeichnen, aber zimstschnecken, auf schwedisch kanelbullar, habe ich noch nie selbst gemacht, obwohl ich sie – die original-variante mit viel kardamom im teig – sehr gerne esse.

heute abend wurde es mir dann zu bunt, weil nicky von delicious:days und sebastian von rettet das mittagessen auch noch von einer angeblichen zimtschneckenfabrik twitterten. ich dachte, es handle sich dabei um einen scherz. die münchner zimtschneckenfabrik gibt es aber wirklich. dabei schmecken die dinger doch am besten lauwarm und sind überhaupt keine hexerei.

zimtschnecken_kanelbullar

ich habe also heute abend – an dem für mich entspanntesten samstag seit monaten – beschlossen, schnell noch zimtschnecken zu backen, statt eines der zig neuen bücher anzufangen oder einfach mal auf dem sofa zu sitzen und in die luft zu schauen. ich weiss gar nicht (mehr), wie das geht.

jedenfalls: das ziel waren 1a-zimtschnecken, und sie sind es auch geworden. das ist keine grosse kunst, weil in meiner kulinarischen bibliothek auch ein paar wenige schwedische/skandinavische kochbücher zu finden sind und ich die zimtschnecken-quintessenz daraus zu diesem rezept gebündelt habe:

1a-zimtschnecken, noch warm

für 32 stück nehme man

  • 400 ml milch
  • 120 g butter
  • 1 würfel (42 g) germ (hefe)
  • 1 ei
  • 750 g weizenmehl (ich hätte zur gänze glattes genommen, wäre noch genug davon dagewesen, so wurde es halb/halb glattes/universal)
  • 1 guter halber teelöffel feines salz
  • 120 g staubzucker
  • 1,5 teelöffel kardamom gemahlen

zimtschnecken_rollen

für die fülle

  • ca. 120 g weiche (!) butter, am einfachsten 2 stücke à ca. 60 g
  • 80 g kristallzucker (wer’s süsser mag, muss mehr nehmen)
  • 3 teelöffel ceylon-zimt gemahlen

zimtschnecken_querschnitt

zum bestreichen/bestreuen

  • 1 ei
  • hagelzucker

zimtschnecken_muffins

so werden daraus 1a-zimtschnecken

  1. milch in einem reinderl langsam erwärmen.
  2. ca. 1/4 davon (also ca. 100 ml) in den messbecher zurückleeren, mit dem finger die temperatur prüfen, ggf. etwas abkühlen lassen. die germ in die milch bröckeln, einen teelöffel vom staubzucker dazugeben und verrühren, bis sich die germ auflöst.
  3. die butter zur warmen milch geben, vom herd ziehen.
  4. in der rührschüssel der küchenmaschine mehl mit salz, staubzucker und kardamom vermischen, das geht am besten mit einer grobzinkigen gabel.
  5. das ei anschliessend mit der gabel in einem kleinen häferl verquirlen.
  6. germmilch, lauwarme buttermilch (kein problem, wenn die butter noch nicht ganz zergangen ist) und ei zur mehlmischung geben und so lange kneten, bis sich der teig vom schüsselrand löst (ca. 10 minuten).
  7. schüssel mit einem tuch bedecken und an einem warmen ort (z. b. auf der heizung) eine halbe stunde gehen lassen.
  8. währenddessen den kristallzucker mit dem zimtpulver mischen und die konsistenz der füllbutter prüfen – sie sollte so weich sein, dass sie sich problemlos mit einem pinsel dick aufstreichen lässt.
  9. nach den 30 minuten den teig kurz mit den händen zusammenkneten und halbieren.
  10. jede hälfte zu einem rechteck von ca. 40×30[*] cm ausrollen. bei mir ging das völlig problemlos ohne mehl, nix pickte.
  11. auf jedem der beiden flecke jeweils 60 g weiche butter mit einem pinsel verstreichen, ruhig bis zu den rändern.
  12. dann den zimtzucker gerecht auf die beiden flecke verteilen. bei mir waren’s jeweils ca. 5 esslöffel. einfach abwechselnd auf den einen und den anderen fleck streuen, dann geht sich das schon aus.
  13. jeden fleck von der längsseite her aufrollen (ergibt also 2 ca. 40 cm lange rollen).
  14. zwei bleche mit backpapier belegen. evtl. papierförmchen (für muffins) daraufsetzen, wer die schnecken lieber höher mag.
  15. jede rolle in 16 teile schneiden, also jede rolle halbieren, jede hälfte halbieren und jedes viertel vierteln. dabei nicht hinunterdrücken, sondern mit einem sehr scharfen messer mehr sägen als drücken – so bleiben die schnecken schön rund.
  16. die schnecken auf das blech (oder in die papierförmchen auf dem blech) setzen. jeweils 16 pro blech. in manchen rezepten steht, dass man die schnecken nun etwas flachdrücken soll. habe ich bei blech nr. 2 gemacht, aber ich finde die nicht egalisierten hochgewachsenen babel-schnecken schöner.
  17. mit einem geschirrtuch zudecken und nochmal ca. 30 minuten gehen lassen.
  18. währenddessen das backrohr auf ca. 250 grad ober- und unterhitze (keine heissluft, die trocknet aus!) vorheizen.
  19. das ei verquirlen.
  20. die zimtschnecken vor dem backen mit einem pinsel mit ei bestreichen und nach belieben mit hagelzucker bestreuen.
  21. bei 250 grad auf der mittleren schiene 8-10 minuten backen. durch den zucker bräunen die zimtschnecken auch an der unterseite rasch.
  22. herausnehmen und auf ein gitter stellen, mit dem geschirrtuch von vorhin zudecken und so auskühlen lassen.

lauwarm schmecken sie natürlich am besten, kaffee dazu versteht sich bei einer schwedischen nationalspeise von selbst.

[so schauen jene zimtschnecken aus, die ich nicht flachgedrückt sondern einfach nur in die papierförmchen gelegt (und zu bestreichen & bestreuen vergessen und ausserdem zu lange im rohr gelassen) habe:]

zimtschnecken_babel

wer so wie ich am abend bäckt, friert die übriggebliebenen, gerade ausgekühlten, fast noch lauwarmen zimtschnecken (ich will dauernd lussekatter schreiben) ein und taut sie nach bedarf ganz kurz vor dem essen auf der heizung oder im backrohr auf.

die grosse menge kardamom im teig schmeckt man kaum (höchstens eine leichte schärfe). beim zimt (der inhalt dieses gewürz-abcs ist übrigens vertrauenswürdig, weil letztes jahr von mir in wochenlanger arbeit recherchiert und geschrieben) sollte man auf keinen fall an der qualität sparen. oft wird billigerer cassia-zimt als zimt verkauft, der aber längst nicht das elegante aroma von ceylon-zimt hat. für chinesische pikante gerichte ist cassia-zimt wunderbar geeignet, aber nicht für feine backwaren.

[und das ist ein anschnitt, der dadurch schief und für mich besonders ansprechend wird:]

zimtschnecken_anschnitt

diese zimtschnecken sind nicht nur dodlsicher, sondern vor allem sehr flaumig, aussen ein wenig knusprig, unten vom zucker leicht klebrig und feucht, aromatisch und nicht zu süss.

wenn morgen (oder kommende woche, sind ja nicht alle so deppert wie ich und backen kanelbullar als abendessen) reihum 1a-zimtschnecken gebacken werden würden: daran wäre ich gerne schuld.

[*nachtrag von sonntagfrüh: mir ist ein abendlicher rechenfehler passiert: ich habe das rezept ja auf unsere germmenge (42 g statt der in schweden offenbar üblichen 50 g) runtergerechnet und dafür sogar mein original schwedisches dl-mass eingesetzt, damit das mit dem mehl auch wirklich hinhaut: mengen und selbst stückzahl sind jetzt darauf abgestimmt. worauf ich vergessen habe, ist die grösse des auszurollenden rechteckes auf die reduzierte menge abzustimmen. eigentlich müsste hier stehen: auf ca. 30x25 cm ausrollen. dann würde folgendes passieren: der teig wäre dicker, d. h. die schnecken hätten weniger "umdrehungen" und dadurch wäre die butter-zimtzucker-fülle ein klein wenig reichhaltiger. ausserdem wären die stücke nicht gar so hoch (was mich aber eh nicht stört, schaut doch schön aus.) da erfahrungsgemäss aber eh zu klein ausgerollt wird (und niemand mit massband, zollstock oder geodreieck in der küche hantiert, sondern wenn, dann mit der handspanne, die bei mir ca. 22 cm beträgt), ist das kein dilemma. ich werde die beiden flecke beim nächsten mal trotzdem ein wenig kleiner ausrollen.]

kommentare

84 kommentare zu “zimtschnecken, nicht irgendwelche”

  1. Nathalie sagt:

    Nicht morgen (Du weißt schon – der Joghurt-Kuchen steht noch hier) aber nächstes Wochenende gibts wohl Zimtschnecken. :-))

    Wieviel hast Du denn heute abend insgesamt verputzt?

  2. Wolfgang sagt:

    Hmmmmmmm…. GENIAL!
    bin jetzt zum zweiten Mal per RSS Feed auf Deine kulinarischen Oevres aufmerksam geworden… chapeau! vor allem finde ich natürlich den ‘österreichischen Touch’ – isses gar ein Wiener Ursprung? – charmant.
    Freu mich auf meine ersten ‘Zimtschnäckerln’ und auf vielleicht regen Küchenerfahrungsaustausch…
    Pfiati! ;-)
    Wolfgang

  3. Ulrike sagt:

    Tja, twittern gefährdet ihre Gesundheit, Zimtschnecken mhhhh!

  4. Evi sagt:

    Ohja.. Kanelbullar könnte ich jeden Tag und immer wieder. Und ja, ordentlich Kardamom muss rein, wie in Schweden. Und Hagelzucker drauf. Und der gute Zimt ist wichtig. Ich habe mir letzten Herbst in Schweden extra ein paar Packerl Zimt in Schweden mitgenommen, in der Hoffnung, er mache die Schnecken noch schwedischer. Selbst das was ich hier in D bislang als Ceylon-Zimt bekommen habe, kam an den schwedischen Zimtgeschmack nicht ran. Wir lassen uns vmtl. zu viel Mist verkaufen.

  5. tigerkater sagt:

    hhhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmmmmm…

  6. entegut sagt:

    der cassia zimt gilt durch den hohen cumaringehalt als gesundheitsschädlich. ich muss gestehen, gar nicht zu wissen, welchen zimt ich bei mir zu hause habe.
    eine kleine kritik habe ich bei den zimtschnecken anzumerken: am besten gefällt mir die aufgebäumte schnecke. diese glatten abgeschnittenen schauen fast industriell gefertigt aus.
    was mir aber gerade nicht aus dem kopf geht, ist der unbeschreibliche zimtgeruch, der bei dir zu hause herrscht. wann gibts mohnnudeln? ;-)

  7. Hiwwelhubber sagt:

    … vielen Dank für das Rezept. Ich habe diese Schnecken in Stockholm einfach GELIEBT… und es klingt im Prinzip so einfach!

    Und ich liebe die Idee mit dem Einfrieren von Backwaren auf Vorrat (wenn nur mein Gefrierschrank nicht immer so voll wäre… gibt es eigentlcih seriöse Untwersuchungen, woran das liegt?)
    - aber haben Sie schon einmal versucht, Teiglinge einzufrieren und dann jeweils frisch zu backen? Als ich als Student noch mehr Zeit hatte (das war lange vor Bologna), habe ich das oft praktiziert. Gefrostet wurden die halb aufgegangenen Teiglinge. Die habe ich dann am Abend auf das Blech gesetzt und leiucht abgedeckt (Pergamentpapier) in den Kühlschrank gestellt. Am Morgen dann in den kalten Ofen geschoben (ich hatte einen Mini-Backofen, in den gerade 2 Portionen gingen) und angestellt – bis ich dann aus dem Bad war, waren die Walnussschnecken oder Safranbrötchen golden gebacken, und bis der Kaffee gekocht war, auf Esstemperatur abgekühlt… sollten Sie auch einmal probieren!

    O, dolce tempi passati!
    meint der HH.

  8. Hiwwelhubber sagt:

    Kleiner Nachtrag: Das Einfrieren der Teiglinge bingt eben nicht nur immer wieder den herrlichen Duft der frisch gebackenen Zimtschnecken als Vorteil mit sich, sondern eben auch eine enorme Platzersparnis (s.o.) :-D

  9. adelhaid sagt:

    aha. nun gut. wenn der ofen wieder heizt, dann probier ich’s mal so.

  10. katha sagt:

    viereinhalb, nathalie. eindeutig zu viele. deswegen gab’s heute als frühstück ein schinkenomelett mit kleinem blattsalat.

    sei gegrüsst, wolfgang - hast du beruflich mit essen/kochen zu tun? (habe jedenfalls auch schon eure labradorhündin und die schöne terrasse entdeckt…)
    ich bin exil-oberösterreicherin, die über bayern und salzburg nach wien gekommen ist.

    sag ich doch, ulrike!

    mich würde interessieren, was auf dem schwedischen zimt genau draufsteht, evi. hast du die packerln noch?

    heisst das zustimmung oder bist du dir nicht sicher, ob du welche magst, tigerkater?

    ach, cumarin wird doch wie andere inhaltsstoffe auch überbewertet, aber ich empfehle ohnehin ceylon-zimt, ente. über die uniformierten schnecken war ich auch ein bisserl entsetzt. weiss nicht, ob das für oder gegen meine arbeitsweise spricht ;-) – und ja, es riecht hier so arg nach zimt, dass ich am liebsten knoblauch zur zimtaustreibung braten würde. aber mein frühstück (s. o.) hat auch geholfen. die mohnnudeln müssen aufgeschoben werden, ich esse eigentlich gar nicht so gern süss (auch wenn die letzten kulinarischen notizen das gegenteil vermuten lassen).

    teiglinge einfrieren ist eine gute idee, hiwwelhubber, darauf vergesse ich jedes mal beim backen. danke für die erinnerung.

    heizt der nur zu bestimmten zeiten, adelhaid? jedenfalls werden das hier bestimmt keine zimtsteine, dafür bürge ich mit meinem namen ;-)

  11. Evi sagt:

    “Kanel malen”, ansonsten noch wozu man ihn verwenden kann und MHD, sonst leider nichts.

    Teiglinge einfrieren habe ich auch öfters gemacht, leider ist mein Tiefkühler aber chronisch voll, so muss immer alles sofort gefuttert werden. ;)

  12. Wolfgang sagt:

    Hi, Katharina,
    jaja…das Hunzi in der Küche…ein lebendes Klischee. ;-)
    Beruflich? Nein! Bin selbständig (Schlosserei), doch im Kochen steckt die freizeitliche Leidenschaft! Haben mich wegen der website schon viele gefragt…hege und pflege ‘mein Baby’ ja auch gut…:)

    Baba,
    W.

  13. tigerkater sagt:

    will auch zimtschnecken…dass man mich missverstehen konnte…

  14. Katharina sagt:

    Als ich Euch so zwitschern “hoerte”, musste ich an mein legendaeres Zimtschnecken-Daenemark-Erlebnis denken: eine nichtsagende Baeckerei in einem Durchfahrts-Dorf. Der erste Biss – seitdem weiss ich, welche Begeisterung Zimtschnecken ausloesen koennen.

  15. limonium sagt:

    Morten Schakenda war einer von Norwegens besten Köchen (heißt es), bis er vor ein paar Jahren die Prötten hingeschmissen hat, um in Lom, einem kleinen Ort am Jotunheimen-Nationalpark, eine Bäckerei aufzumachen. Die ist in kurzer Zeit zur Pilgerstätte für backwarenbegeisterte Skandinavier geworden. Er macht dort unter anderem Zimtschnecken, die einen wahnsinnig machen können. Ich bin über die Dir bekannten Umwege an das Rezept gekommen und habe die nachgebacken, was angesichts der etwas komplizierten Art, den Teig einzurollen, erst ab den zweiten Mal auch optisch gut gelungen ist.

    Es gibt einige Parallelen zu Deinem Rezept (Kardamom, oh ja…), einiges ist anders. Interessant an der norwegischen Variante sind die extrem langen Knet- und Gehzeiten; die Dinger platzen fast, bevor sie in den Ofen kommen. Was sich ungeheuer auswirkt, sind die frisch gemahlenen Gewürze (im norwegischen Rezept sehr üppig bemessen). Die Zimtstangen und den Kardamom frisch zu mahlen war eine Offenbarung. Die “Zimtkreisel” (“Kanelsnurrer”, wie sie dort heißen) dann aber auch…

  16. katha sagt:

    wie komme ich zu dem rezept, limonium? (das ist sicher noch besser als meins hier.) oder darfst du’s nicht weitergeben?

  17. limonium sagt:

    Ich übersetz’ es Dir – gib mir ein paar Tage. Ich habe gerade durch einen Daten-GAU 10 Seiten Kopenhagen-Bericht endgültig verloren, er war fast fertig. Aber das Rezept steckt in einem Kochbuch. Da lernt man Papier schätzen.

  18. katha sagt:

    das ist wahnsinnig lieb von dir – ich geb dir gerne 100 tage, es eilt überhaupt nicht! wenn es irgendwann mal kommt, freue ich mich und werde mit kardamomkapseln und (ceylon)zimtstangen gerüstet sein. ausserdem brauchst du deine nerven offenbar jetzt dringend für was anderes. (daten-gau ist ganz böse, du hast mein mitleid.)

  19. Barbara sagt:

    Kanelbullar – immer lecker. :-)

    In Schweden schaffen sie es irgendwie, diese turmartigen (wie Dein Anschnitt) überall zu verkaufen, keine Ahnung, wie sie das hinkriegen, sieht man überall – die sehen für mich auch am besten aus.

  20. Eline sagt:

    ” ich esse eigentlich gar nicht so gern süss (auch wenn die letzten kulinarischen notizen das gegenteil vermuten lassen)”

    Pomeranzengugelhupf, Polsterzipf, Lussekatter, Zimtschnecken … Backen von süssen Sachen scheint für dich die Meditationsübung zu sein, die für mich Ravioli-Schnitzen ist. Ich esse Ravioli aber auch sehr, sehr gerne! ;-)

    ich benötige Canel für indische, indonesische und tamilische Rezepte. Ich mahle die (im Gegensatz zum Cassia sehr weichen) Stangen immer in einem kleinen Mixer. Der Duft ist wirklich unbeschreiblich. So eine duftende Zimtschnecke hätte ich jetzt gerne frisch aus dem Ofen zu meinem Bürocappuccino.

  21. Ellja sagt:

    die gabs in Stockholm auf unserem Ausflugsboot, das ganze Boot hat danach geduftet, da konnte man gar nicht anders, als sich welche zu kaufen. Aber..hmm… insgesamt find ich sie nicht so spektakulär, wenn der Zimt nicht wäre.

  22. Claus sagt:

    Bei uns war gestern wieder Kindergeburtstag, da rollten dann Zimtwecken Nr. 4473 bis 4525 vom Band…

  23. Diese Schneckeninvasion kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen.. Da müssen doch wenigstens noch irgendwo Reste übrig geblieben sein. Für mich. Jetzt.

  24. Evi sagt:

    Eine schwedische Futterbloggerin meinte auf Nachfrage, dass in Schweden auch nur das “billige” Zimtzeug, also vermutlich Cassia, verkauft und in den Kanelbullar verwendet wird.

    Auf das norwegische Rezept bin ich allerdings auch gespannt. :)

  25. pures zen-cooking ~ ein traum! @katharina – bitte unbedingt eine facebook-fansite einrichten!

  26. tigerkater sagt:

    @lokalreporter: und was erwarten wir uns von einer facebook fanseite? und etwas weniger salopp formuliert: ist das wirklich sinnvoll? (facebook datenschutz etc.) reines interesse vom webmaster….grüsse!

  27. sisko sagt:

    Facebook, Twitter . . . Wohin soll uns esskultur.at denn noch führen? Nehmt Rücksicht auf uns alte Leute, für die das Verfolgen eines Weblogs bereits eine Herausforderung ist.

  28. @tigerkater – der sinn einer facebook-fanseite ist die verbreitung. ich finde, dieses wunderbare blog darf ruhig einer größeren gemeinde zugängig gemacht werden. und, es ist [auch] kostenlose, langfristig ausgelegte PR, kann viele inspirierte und gleichgesinnte leute erreichen und irgendwann wird sich der aufwand der autorin auch finanziell lohnen .. dagegen ist doch nichts zu sagen?

  29. teeodora sagt:

    @sisko
    ein herzliches dankeschön für diesen beitrag!
    1. weil ich früh am morgen schon laut lachen durfte
    2. weil er wieder einmal präzise ausdrückt, wo mich der schuh drückt
    aber wenn´s um die fanseite für diesen blog geht, dann bin ich dabei!

  30. kaltmamsell sagt:

    „Dodlsicher“ wird umgehend in mein aktives Vokabular aufgenommen (in dem ich bereits Austrizismen wie „Blitzkneißer“ und „auf etwas vergessen“ hege).

    Und die Schneckerln gibt’s am Wochenende.

  31. sisko sagt:

    @ Kaltmamsell: “Auf etwas vergessen” ist ein Austriazismus? Wie wird das denn an der Isar ausgedrückt?

  32. sisko sagt:

    PS @ Kaltmamsell: Ah, ich vermute, Dreh- und Angelpunkt ist das an und für sich überflüssige Wörtchen “auf” . . . ;-)

  33. Katrin sagt:

    Rezept getestet und für sehr gut befunden! Der Mann hat gleich 7 auf einmal gegessen, das ist ein großes Kompliment!

  34. Captain Cook sagt:

    HARRR!

    Ich habe das Rezept auch ausprobiert und muss sagen, die Schnecken waren echt lecker. Wie man/n allerdings der Teig so gleichmäßig ausgerollt, wie auf dem Foto im Originalpost, ist mir ein Rätsel – Respekt.

    Die Hälfte der doch sehr ausgiebigen Menge habe ich roh eingefroren. Irgendwelche Tipps zum Späterbacken? auftauen, dann backen? tiefgekühlt ins Rohr schieben? Zeit? Temperatur? die nächsten Lottozahlen?

    der Captain

  35. Bei mir steht noch ein neuer Kuchen vom Rezeptekettenmail in der Küche. Zimtschnecken könnten sich auch am Wochenende bereits aus gehen… hmmm es ist so verführerisch diesen Blog hier zu lesen. Und wann mache ich bitte endlich meine genialen Salzburger Nockerl nach dem Rezept von Gruber? In letzter Zeit backe ich sooviel Süßes und den Nougatgugelhupf habe ich auch noch nicht aus probiert!

    In meinem früherem Job habe ich Produktentwicklung in der Nahrungsmittelindustrie gemacht. Da war es jeden Winter Thema Zertifikate über die Ungefährlichkeit von Zimt nach zu weisen oder bei Rezepturen den anderen “angeblich ungefährlicheren” Zimt aus zu tauschen.
    Meine erfahreneren Kollegen haben dazu gemeint, dass es auch keinem geschadet hatte beim Milchreis als Kind den Zimt löffelweise rauf zu geben.

    Meiner Meinung nach ist diese Zimtwinterskandalgeschichte jedes Jahr eine Panikmache. Glaube nicht, dass er so gefährlich ist und soviel kann ich davon ja gar nicht essen…

  36. uli sagt:

    es riecht schon gut – bin schon auf den geschmack gespannt, wenn esstemperatur erreicht:)!

    sind sie ausgekühlt wirklich so schrecklich, die hübschen schneckerln?

  37. uli sagt:

    schmecken so gut, wie sie riechen:)
    auch kalt und am ächsten morgen;)

    eh klar, dass wir alle uns auf die süßen dinge werfen – mehl, eier, zucker, butter, milch hat doch wohl jede(r) vorrätig?! den unsichtbaren salat schaff ich wegen der einkaufsliste sicher nicht so bald!

  38. Hiwwelhubber sagt:

    @Captain Cook: Das mit dem Backen von gefrorenen Teiglingen hab ich weiter oben ganz genau erklärt ;-)

    Schönen Gruß der HH.

  39. captain cook sagt:

    @hiwwelhubber: Die Idee zum Einfrieren hab ich ja ebendort geklaut, aber die Zeitangabe “…bis ich dann aus dem Bad war…” finde ich leider nicht auf meiner Küchenuhr.

    “Ins kalte Rohr schieben” ist für mich auch eher unpraktikabel, da doch jeder Ofen unterschiedlich lange braucht, um auf Temperatur zu kommen. Welche übrigens? Auch besagte 250 Grad?

    Warum ich so pingelig mit der Zeit bin?

    Das letzte Probebacken der (frischen) Schnecken hat fast zu einer kulinarischen Katastrophe geführt – sie wären beinahe verbrannt und das von einer Minute auf die andere.

    Für meinen Selbstversuch nehme ich aber mit: Zuerst auftauen, dann backen.

    Danke,
    der Captain

  40. Hiwwelhubber sagt:

    … aber Captain: Sowas hat der ingeniöse Zimtschneckenbäcker doch alles “im Gefühl” :-D

  41. alissa sagt:

    Ich liebe Zimtschnecken – sehr schöne bilder…hmmm Ich mag Zimtschnecken wenn sie saftig und schn zimtig sind.. so wie in Nordamerika …Ich werde Dein Rezept ganz schnell versuchen es klingt köstlich…. Die Beigabe von Kardamon finde ich sehr fein – solche habe ich in Schweden gegessen…

  42. katha sagt:

    da hast du mir zu einer interessanten einsicht verholfen, eline. es muss wohl genau diese auszeit sein, die ich mir in stressigen zeiten offenbar nur auf diese art gewähre. backen erfordert ein paar stunden aufmerksamkeit, ohne besonders anstrengend zu sein. gut zum auslüften, stehen statt sitzen, auf die hand-arbeit konzentrieren (statt auf die mit dem/im kopf)…

    evi, der hinweis auf norwegen und cassia ist spannend. dann muss ich wohl wieder mal eine versuchsreihe (ja, wie bei den polsterzipfen) starten: halb ceylon, halb cassia.

    das rezept von limonium ist schon eingetroffen, vielen dank auch an dieser stelle nochmal! verblüfft hat mich, dass die zutatenmengen und deren verhältnisse so gut wie identisch zu meinem rezept sind, aber die zubereitung ein wenig anders. werde hoffentlich bald gelegenheit haben, die luxus(zeit!)-variante auszuprobieren.

    mir reicht twitter im moment völlig zur zwischenzeitlichen kontemplation und um mein – in kulinarischen dingen – ausgeprägtes mitteilungsbedürfnis zu stillen. facebook passt nicht zur mir. glaube ich.

    7, katrin? mir war nach knapp 5 schon…schlecht. hart im nehmen, der mann.

    ich verwende gerne das ganz einfache (italienische) nudelholz, das wie ein abgeschnittener besenstiel ausschaut, captain cook. mit dem lässt sich offenbar viel gleichmässiger druck ausüben. und was das aufbacken betrifft: ja, auftauen (am besten über nacht im kühlschrank) und dann “normal” backen, hiwwelhubbers tipp mit dem kalten backrohr ist aber auch nicht blöd, weil sie dadurch nochmal gehen können. bei 250 grad machen schon ein paar sekunden einen unterschied, das stimmt. aber ich mag das sehr heisse backen bei germteig (wie bei meinen lussekattern).

    das freut mich, uli, dass sie euch schmeck(t)en – auch der läufigen frau hund?
    mit dem unsichtbaren salat müsstest du dich aber beeilen, seine saison ist bald vorbei. zur not hilft auch ein kleines zetterl mit den zutaten im geldtaschl. glaub mir, du wirst’s nicht bereuen. ich überlege gerade, ob ich morgen…

    wenn du sie im stile der amerikanischen cinnamon rolls noch saftiger magst, alissa, dann würde ich sie eng aufs blech (oder gleich in eine form) setzen und evtl. nach dem backen noch mit einem “frosting” versehen (ich mag das selbst nicht, aber es würde den von dir genannten eher entsprechen). das rezept ist auch aus schweden.

  43. Hiwwelhubber sagt:

    … das Backen mit den 250 Grad muss ich mal ausprobieren, das hab ich mich noch nie getraut. Aber wenn man nicht die letzten Minuten vor dem Backrohr verbringen will, um genau die eine richtige Sekunde abzupassen, bäckt vielleicht doch lieber bei 200 Grad, da macht eine halbe Minute länger nix aus..

    Katha, Sie verführen mich! Nämlich zum Backen, was ich lange lange nicht getan habe (vor allem weil man, im Gegensatz zum Kochen, immer alle Maße so genau einhalten muss. Ausser vielleicht beim Hefeteig, den kriegt man im Notfall auch Pi mal Daumen hin, natürlich dann mit leicht schwankendem Resultat). Gestern hab ich den Nougat-Gugelhupf, mit Pomeranze, gemacht und bin begeistert von dem Sahneteig, der jetzt zu meinem neuen Standard wird und den ich vielfach variieren werde (und gerne darüber berichten). Auch der Tip mit der Emailleform was super und der Kauf (die sind ja schon teuer!) hat sich wirklich gelohnt… ein Grund, mehr zu Backen! – Hat jemand ein gutes Rezept für Hefe-Gugelhupf, so wie im Elsass?

    Und nicht zuletzt amüsiert es mcih ein wenig, welche lebhafte Kommunikation hier von ein paar Zimtschnecken losgetreten wurde :-D

  44. wir haben sie heute gemacht, die zimtschnecken. 1/2 masse reicht scheinbar für 3 personen. war ein gutes frühstück und mittagessen. mir haben sie am besten mit resi bio butter zusammen geschmeckt. das ist super, einfach aufschneiden und butter drauf legen hmmm
    und mit vollkornmehl und ohne staubzucker auch super geworden. hmmm genial

    danke für dein vollendetes rezept

  45. kaltmamsell sagt:

    Jawoll, ganz ausgezeichnet. Ich habe ein bisschen mehr Zucker in die Füllung gestreut, sonst sklavisch die Spielanleitung eingehalten – wurde reich belohnt.

  46. sisko sagt:

    Dieser Tage hatte ich die Ehre und das Vergnügen, zwei Exemplare von Kathas Zimtschnecken zu genießen – eine helle flache, eine dunkle turmzubabelförmige, beide ihres tiefgekühlten Winterschlafes entrissen und auf dem Heizkörper wohliger Wärme zugeführt. Zwei köstliche Individuen, erfreulicherweise keine Zimtkeulen, im Moment des Verzehrs für mich einen Hauch zu süß. Empfehlung!

  47. elisabeth sagt:

    oh mjam, ich liebe zimtschnecken! als ich letzten sommer in stockholm war, waren die ein wichtiges grundnahrungsmittel, unter anderem weil sie aus irgendeinem grund wirklich billig waren (im gegensatz zu ALLEN anderen lebensmittel, kam mir jedenfalls so vor…)

    sehr schöne bilder!

    lg,
    elisabeth

  48. MonikaZH sagt:

    Das musste ich sofort nachbacken – ich, die ich selten bis nie backe..

    Und der schwedische Teil dieser Familie findet sie fast so gut wie die vom besten Bäcker auf Gotland. Das ist ein Riesen-Kompliment, das ich gerne weitergebe. Habe mich, wie die Frau Kalmamsell, sklavisch ans Rezept gehalten, aber ebenfalls die Zuckermenge der Füllung geringfügig erhöht. Zum reinsetzen!

    (ach, und Butter verstreichen geht mit den Fingern viel besser als mit dem Pinsel…)

  49. Captain Cook sagt:

    Harrr! Harrr! Harrr!

    Es funktioniert!

    Ich habe doch letzte Woche die Hälfte der (rohen) Schnecken tiefgefroren und sie heute (eigentlich gestern) sanft reanimiert (im Kühlschrank), dann das Backrohr vorgeheizt auf 250C und die Schnecken ca. 7-8 Minuten oder bis GBD (golden, brown & delicious) gebacken – und allen hat’s geschmeckt.

    Super Sache!!!

    Danke für das Rezept und die Diskussion.
    der Captain – over and out

  50. Jean sagt:

    Ich habe sie auch nachgebacken! Sehr lecker!!! Meine waren leider nicht so schön geformt aber das lag glaub ich daran, dass es hier (in Australien) immer noch sehr heiss ist und die Butter fast ZU weich wurde.

  51. testesser sagt:

    Grandioses Rezept, habe mich an alle Vorgaben gehalten und alles funktionierte perfekt, der Geschmack war und ist klasse.

  52. queenofsoup sagt:

    ich hab’s noch nicht ausprobiert – mir mangelt’s bei süßen sachen immer an mit-essern – aber eine freundin, und deren kanelbullars nach deinem rezept sind wunderbar geworde, obwohl sie nur trockengerm zur verfügung hatte.
    jetzt hab ich noch eine ganz andere frage: wo bekommt man denn ein so schönes nudelholz (nudelwalker darf man da ja kaum sagen) wie auf dem foto zu sehen? ich besitze sowas seltsamerweise nicht, und finde, jetzt ist zeit für diese anschaffung!
    gruß qos

  53. katha sagt:

    wenn ich all die wunderbaren rückmeldungen (danke fürs nachbacken und anschliessende freude kundtun!) lese, wird mir auch ohne zimt ganz warm ums herz. vielleicht sollte ich doch irgendwann eine backwarenhandlung aufmachen. therapeutisch für mich, genussvoll für alle.

    ps an queenofsoup: ich, die angeblich ein elefantengedächtnis hat, kann mich nicht mehr erinnern, woher ich das nudelholz habe. wie mich das ärgert! aluminium in der wollzeile wäre möglich (übrigens die erste wahl für alle diesbezüglichen gerätschaften), falls nicht, dann habe ich es sicher nicht aus wien, sondern von irgendwo mitgebracht (berlin? kopenhagen? ottawa?).

  54. Hiwwelhubber sagt:

    Ja, BITTE, und unbedingt mit einer Filiale in Mainz, die Back-Kultur bedarf hier dringend einer Verbesserung!

  55. Kristina sagt:

    Hier sieht das Rezept wirklich kinderleicht aus. Werde ich definitiv probieren. Meine ersten und bisher letzten Zimtsterne hatten sich leider auch als “harte Zimsteine” entpuppt. Vielleicht klappt’s jetzt ja besser. Finde die Schritt-für-Schritt-Fotos übrigens klasse!

  56. Karina sagt:

    ich habe die Zimtschnecken am Sonntag gebacken. Sie waren toll – einen Teil habe ich eingefroren und freue mich, dass ich was in Reserve habe. :) Ich liebe Germteig mit frischem Germ! Ist für mich einer der schönsten Teige und die Warterei kommt mir immer sehr entgegen und ich freue mich dann immer, wenn ich den schön aufgegangenen Teig sehe. So hat jeder seinen eigenen Vogel….;)

  57. katha sagt:

    wenn ich mir die (anzahl der) kommentare hier so ansehe, braucht meine werte leser/innenschaft bald adäquaten frühlinglichen ersatz für die zimtschnecken. bin schon am ausprobacken.

  58. Extramittel sagt:

    Danke übrigens für den Tipp, das Backwerk noch warm einzufrieren. Habe heute zum ersten Mal eine aufgetaute Zimtschnecke (auf dem Toaster warmgemacht) probiert. Großartig!

  59. dickakroell sagt:

    kleine Notiz von der Münchener Zimtschneckenfront:
    auf dem Weg zum Viktualienmarkt kam ich vorhin an einem offensichtlich neu eröffneten, kleinen Cafe (Cafe Fräulein, Frauenstr. 11) vorbei, dessen Kuchenangebot durchs Fenster so verlockend wirkte, daß ich gleich einkehrte. Sie ahnen es wahrscheinlich schon: es gab auch kleine Zimtschnecken, meiner Meinung nach ausgezeichnete.

  60. katha sagt:

    wenn ich mir das jetzt noch für meinen nächsten münchenbesuch merken würde, wäre das ganz besser. danke, dickakroell, für das update von der münchner zimtschneckenfront.

  61. Mit allergrööößter Freude lese ich hier so allerhand über Zimtschnecken. Schön das es so ankommt bei euch. Ich backe ja täglich genung, zusammen mit Madeleine und Cintia.
    Mein Mann und ich betreiben dann auch noch das erste Cafe Fräulein beim Viktualienmarkt…und richtig: Da gibts auch unsere Schneckerl
    Lass uns doch einen Zimtschneckenfanabend organisieren, bei Interesse einfach mailen an die info@zimtschneckenfabrik.de
    Ausserdem nicht vergessen: Am 4. Oktober ist Kannebulles tag: ZIMTSCHNECKENFEIERTAG

  62. eva sagt:

    Hallo,
    mit Freude hab ich Dein Rezept fuer Zimtschnecken gefunden. Bei mir ist es schwierig frische Hefe zu bekommen, irgendwelche Tips wieviel Trockenhefe man anstelle der frischen Hefe nehmen sollte?

  63. Ulrike sagt:

    @Eva 11,8 g, falls du keine Digitalwaage hast, 1 sachet à 7 g plus 1,75 gestrichene Teelöffel würde ich so sagen.

  64. katha sagt:

    freut mich, dass du die zimstschnecken backen möchtest, eva (der sauerrahmkuchen ist schon ausgedruckt…).

    ich habe ulrike, die meisterin des (brot-)backens um hilfe gebeten, damit ich ja nix falsches erzähle. ihre antwort hast du ja bestimmt schon gesehen.

    sie schreibt auf ihrem blog “küchenlatein” übrigens noch mehr dazu:
    http://ostwestwind.twoday.net/stories/6069490/

  65. cheps sagt:

    nachdem ich durch den brigitte wettbewerb http://www.esskultur.at erst diesen dienstag “entdeckt” habe, habe ich mich heute samstag schon über die zimtschnecken drübergetraut! germteig ist eigentlich nicht meine spezialität, aber mit dieser anleitung und diesen – mir läuft das wasser zusammen – photos war ich nicht zu bremsen. das ergebnis: begeisterungsrufe von der ganzen family! die werden fester bestandteil meiner best-of’s! VIELEN DANK!

  66. katha sagt:

    gerne, cheps, willkommen – und danke für die beigeisterte aufnahme der zimtschnecken ins repertoire! waren sie auch allen süß genug?

  67. Schokojunkie sagt:

    Ich backe meine Zimtschnecken fast nach dem gleichen Rezept, nur ohne Kardamom und mit mehr Butter (200 gr.) für die Fülle, schmeckt sehr lecker!
    Ich backe auch gerne Franzbrötchen, die schmecken nicht nur lecker, die sehen auch noch gut aus. Ein Rezept gibt’s u.a. hier: http://www.cuisimonde.com/rapidrecipe/franzbrf6tchen.html.html

  68. Fähnchen sagt:

    soeben gebacken: hmmmmmmmmmmmmmmmmh – superleckere Schneckchen!!!!!!

  69. gangerl sagt:

    Danke für dieses leckere Rezept – so werden die Zimtschnecken extrem lecker!

  70. katha sagt:

    danke für eure rückmeldungen, schokojunkie, fähnchen und gangerl, und damit auch für die erinnerung, die zimtschneckensaison zu starten.

  71. excellensa sagt:

    Ich liebe diese Zimtschnecken und habe sie schon so oft nachgebacken. Schönes, gelingsicheres Rezept. Und so unwahrscheinlich es klingen mag, ja, der Zollstock liegt beim Ausrollen daneben ;-). Eines mache ich anders, weil meine Butter nie weich genug zum Verstreichen mit dem Pinsel ist: ich gebe sie in kleinen Stückchen auf den Teig und versteiche sie mit bloßen Händen auf dem Teig. Die Körperwärme läßt das sehr schnell gelingen und die Butter wird im Grunde etwas in den Teig “massiert”. Funktioniert hervorragend.

  72. katha sagt:

    das ist eh ideal so, excellensa, die hände sind schließlich das wichtigste küchenwerkzeug. schön, dass die zimtschnecken zu einem klassiker bei dir wurden!

  73. Ursula sagt:

    Großartige Kanelbullar – saftig, weich, zimtig und nicht zu süß! Und endlich ein Rezept, bei dem sogar mir der Germteig gelingt…

  74. katha sagt:

    danke, ursula! könnte es sein, dass wir uns via twitter kennen…?

TRACKBACKS
  1. Zimtwirbel, aber nicht irgendwelche: Canelsnurrer…

    Twittern gefährdet ihre Gesundheit, besonders Zimtschnecken und da nicht irgendwelche. Nach den Kakaoschnecken, musste ich wie hier, hier, hier und hier unbedingt Zimtschnecken backen. Da ich ja vorwiegend Trockenhefe verwende, fand ich den Nacht…

  2. [...] Zimtschnecken (allerdings habe ich das letzte Bestreuen mit Zucker [...]

  3. [...] mangelt es in der Welt der Foodblogs wahrlich nicht an Inspiration und Rezeptideen für schwedische Zimtschnecken bis hin zu ungarischen [...]

  4. [...] find the recipe here. It’s in German (or probably I should say Austrian -there is a difference!), but if [...]

  5. [...] zimtschnecken, nicht irgendwelche [...]

  6. [...] ursprüngliche Rezept habe ich hier gefunden und für uns dann etwas abgewandelt) Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) [...]

  7. […] Beitrag über die norwegischen Zimtwirbel, deren Rezept über Dänemark, Deuschland und Österreich zu mir gelangte, gelesen hatte, klärte er mich umgehend darüber auf, dass sich die […]

  8. dog medicine dictionary

    zimtschnecken, nicht irgendwelche – kulinarische notiz – esskultur



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