<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>esskultur.at</title>
	<atom:link href="http://www.esskultur.at/index.php/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.esskultur.at</link>
	<description>kulinarische notizen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Aug 2010 07:17:02 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>ich bin eine filiale</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/08/09/ich-bin-eine-filiale/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/08/09/ich-bin-eine-filiale/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2439</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/08/09/ich-bin-eine-filiale/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/gewuerzregal.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="gewuerzregal" title="gewuerzregal" /></a>

 	(den titel erklär&#8217; ich später.)

eine premiere: ich stehe in der küche und schreibe eine &#8211; diese! &#8211; kulinarische notiz. ich stehe nicht deshalb mit dem notebook in der küche, weil ich jetzt auch so cool bin und mir rezepte ab sofort nicht mehr ausdrucke (ohne drucker und ohne küchenrolle könnte ich meinen job nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	(den titel erklär&#8217; ich später.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/gewuerzregal.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2466" title="gewuerzregal" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/gewuerzregal.jpg" alt="gewuerzregal" width="490" height="1145" /></a></p>
<p>eine premiere: ich stehe in der küche und schreibe eine &#8211; diese! &#8211; kulinarische notiz. ich stehe nicht deshalb mit dem notebook in der küche, weil ich jetzt auch so cool bin und mir rezepte ab sofort nicht mehr ausdrucke (ohne drucker und ohne küchenrolle könnte ich meinen job nicht machen!) oder keine mahlzeit überlebe, wenn ich nicht online bin. nein, der anlass ist ein praktischer. irgendwer hat vor ein paar tagen auf twitter zum nudelsorten-zählen begonnen. ich glaube, es war claudia (<a href="http://twitter.com/claudine">claudine</a>). hande (<a href="http://twitter.com/vinoroma">vinoroma</a>) hat vorerst mit 27 sorten im küchenkastl gesiegt. keine kunst, sie lebt ja auch in rom. das wettbewerbs-teufelchen, ein flüchtiger bekannter, hat mich geritten und ich habe behauptet, dass wir das spielchen gerne mit gewürzen spielen können &#8211; da gewinne nämlich garantiert ich.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/twitter.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2471" title="twitter" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/twitter.jpg" alt="twitter" width="300" height="902" /></a></p>
<p>ich, das notebook, wir gemeinsam in unserer küche und diese kulinarische notiz dienen der beweisführung.</p>
<p>es sind nämlich so viele kräuter und gewürze, dass ich die <strong>inventur </strong>lieber vor ort mache.</p>
<p>die bedingungen für unsere <strong>gewürz-wette</strong>:</p>
<ul>
<li>nur &#8220;trockene&#8221; gewürze zählen, also keine pasten, öle o. ä.</li>
<li> einzelgewürze, kräuter und mischungen zählen</li>
<li> salz und salzmischungen nehmen wir auch dazu</li>
<li> jene mit mehreren herkünften/sorten werden extra gelistet (hande will bei paprika gewinnen, aber ich gewinne bei pfeffer, safran und salz!)</li>
<li> wer verliert, zahlt eine gute flasche wein (dumm nur, dass hande <a href="http://www.vinoroma.com/">sommelière von beruf</a> ist. ich hoffe, ich muss mir keinen wein überlegen&#8230;)</li>
</ul>
<p>weil das salz genau vor meinen augen steht, mögen die spiele damit beginnen:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/salz.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2462" title="salz" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/salz.jpg" alt="salz" width="490" height="325" /></a></p>
<p><strong>12 sorten salz pur</strong></p>
<ol>
<li> meersalz fein unbehandelt frankreich</li>
<li> meersalz grob unbehandelt portugal</li>
<li> <a href="http://www.maldonsalt.co.uk/">maldon sea salt</a> (warum eigentlich 3 packungen davon? ich hab&#8217; nur eine gezählt, keine sorge) &#8211; mein lieblingssalz</li>
<li> meersalz fein raffiniert (streuer)</li>
<li> himalayasalz fein</li>
<li> meersalz ganz grob (geschenk)</li>
<li> laeso sydesalt &#8211; dänisches salz (das auf dem zweiten foto <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/04/02/trine-hahnemann-die-skandinavische-kuche-originalrezepte-aus-mittsommerland/">hier</a>)</li>
<li> ayurvedisches zaubersalz fein (geschenk)</li>
<li> ur-steinsalz (wegen der praktischen dose für den web- und sängermeister für unterwegs)</li>
<li> manju japanisches meersalz</li>
<li> flor de sal</li>
<li> <a href="http://www.salzwelten-shop.at/de/bergkern/salzgenuss/bergkern-pur">bergkern</a> fein &amp; grob  österreich (nur einmal gezählt)</li>
</ol>
<p>weitere 7 salzproben (nicht gezählt)</p>
<p><strong>9 sorten salz mit aroma</strong></p>
<ol>
<li> meersalzflocken rosmarin</li>
<li> knoblauchsalz</li>
<li> bio-kräutersalz (bergkräuter)</li>
<li> wikingersalz (geschenk, das ärgste von allen, ich glaube ja, das ist nicht ganz sauber, glutamat?)</li>
<li> bergkräutersalz</li>
<li> bio blüten salz (südtirol)</li>
<li> bio rotwein salz (südtirol)</li>
<li> <a href="http://www.herbaria.com/9/33/60/349/1/produktdetail.html">flor de sal blütenkonfetti</a></li>
<li> wildpflanzen-tischsalz</li>
</ol>
<p>weitere 3 gewürz- und blütensalzproben (nicht gezählt)</p>
<p>dazu passt der pfeffer, steht ja auch daneben:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/pfeffer.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2463" title="pfeffer" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/pfeffer.jpg" alt="pfeffer" width="490" height="325" /></a></p>
<p><strong>13 sorten pfeffer pur</strong></p>
<ol>
<li> schwarzer pfeffer (indonesien, von mama, noch immer der beste für jede gelegenheit)</li>
<li> <a href="http://www.herbaria.com/9/33/59/26/1/produktdetail.html">trio noir</a> (mühle, herbaria, schwere konkurrenz für den ersten)</li>
<li> <a href="https://shop.babettes.at/de/der-kampot-pfeffer">roter kampot pfeffer</a> (eines der geilsten &#8211; bitte um entschuldigung &#8211; gewürze überhaupt, <a href="https://shop.babettes.at/de/pfeffer/show-kampot-pfeffer-rot">von babette&#8217;s</a> aus kambodscha)</li>
<li> schwarzer tellycherry urwaldpfeffer (herbaria)</li>
<li> weißer urwaldpfeffer (jaja, so gut kann weißer pfeffer schmecken)</li>
<li> grüner urwaldpfeffer</li>
<li> pfeffer weiß gemahlen (der einzige gemahlene im haus, auch von mama, daher darf er bleiben)</li>
<li> szechuanpfeffer</li>
<li> kubebenpfeffer</li>
<li> langer pfeffer</li>
<li> weißer pfeffer ganz (der &#8220;normale&#8221;)</li>
<li> grüner pfeffer ganz (detto)</li>
<li> rosa beeren &#8211; wir wissen, das ist kein pfeffer, aber ich zähle sie aus tradition hier dazu</li>
</ol>
<p><strong>2 sorten pfeffer mit aroma</strong></p>
<ol>
<li> wildpflanzen-pfeffer grob &amp; fein (gleiche zusammensetzung, daher nur einmal gezählt)</li>
<li> vulkan-pfeffer (mit kürbiskernen)</li>
</ol>
<p><strong><span style="text-decoration: line-through;">70</span> 80 sorten einzelgewürze bzw. -kräuter</strong>, darunter<br />
bloß 4 sorten chili und<br />
bloß 3 sorten paprika (mehr brauchen wir nicht)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/diverse_a.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2467" title="diverse_a" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/diverse_a.jpg" alt="diverse_a" width="490" height="325" /></a></p>
<p><strong>42 sorten gewürz- und kräutermischungen</strong>, darunter<br />
8 sorten curry bzw. masala (wird aber lieber je nach gericht frisch zubereitet)<br />
4 sorten <a href="http://www.1001gewuerze.eu/index.php/cat/c1316_Wunderw--rz-Mischungen.html">wunderwürz</a> von <a href="http://www.rettet-das-mittagessen.de/blog/">mittagesser sebastian dickhaut</a> (die ich nun endlich, endlich ausprobieren werden &#8211; versprochen!)<br />
weitere 17 gewürzmischungsproben (nicht gezählt)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/diverse_b.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2468" title="diverse_b" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/diverse_b.jpg" alt="diverse_b" width="490" height="325" /></a></p>
<p><strong>2 sorten kandierte blüten</strong>, nämlich veilchen und rosen</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/suess.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2465" title="suess" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/suess.jpg" alt="suess" width="490" height="325" /></a></p>
<p>und zum krönenden abschluss mein lieblingsgewürz:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/safran.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2464" title="safran" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/safran.jpg" alt="safran" width="490" height="325" /></a></p>
<p><strong>7 (!) sorten </strong>(eigentlich: herkünfte)<strong> safran</strong> in fäden</p>
<ol>
<li> mein kostbarstes, bestes und liebstes gewürz: <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/08/safran-aus-oesterreich/">selbst geernteter</a>, <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/10/12/safran-aus-oesterreich-23-das-zupfen/">gezupfter</a> und getrockneter <a href="http://www.pannonischer-safran.at/">pannonischer safran</a>, jahrgang 2007</li>
<li> ein weiterer jahrgang pannonischer safran</li>
<li>und noch ein jahrgang pannonischer safran</li>
<li> bio-safran indien</li>
<li> spanischer safran</li>
<li> iranischer safran</li>
<li> noch ein safran ohne herkunftsbezeichnung</li>
</ol>
<p>es ist aber nicht so, dass ich schon genug hätte. obwohl ich mich seit jahren extrem zusammenreiße, damit ich nicht von jeder reise mehrere gewürze mitbringe, gibt es <strong>ein paar, die fehlen</strong>:</p>
<ul>
<li>italienischer safran</li>
<li> schweizer safran</li>
<li> die gewürze von <a href="http://www.ingo-holland.de/">ingo holland</a> (ich kenne sie wohl, aber als tochter einer drogistin mit einem sortiment von 400 losen kräutern und gewürzen in ihrem spezialgeschäft <a href="http://www.herbosan.de/">herbosan</a> (leider noch ohne webshop, aber verschickt wird trotzdem) bin ich selbst so gut versorgt, dass bisher einfach nie die notwendigkeit dafür bestanden hat. obwohl ingo hollands <a href="http://shop.strato.de/epages/61271260.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61271260/Products/G0397">purple curry</a> &#8211; von dem auch <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/">eline</a> <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2009/11/ente-modernistisch.html">immer</a> <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2010/02/indische-gans-mit-mango-linsen-reis-und.html">wieder</a> <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2010/02/gewurzmischung-berbere-aus-athiopien.html">schwärmt</a> &#8211; sicher bald (k)einen platz in meinem regal finden wird. außerdem werde ich im oktober gemeinsam mit mama ein seminar bei ihm besuchen, auf das ich mich schon sehr freue. je mehr ich weiß, desto neugieriger werde ich!)</li>
<li> andere vanille-sorten</li>
<li> wirklich gute, getrocknete minzen</li>
<li> &#8220;frischer&#8221; sumach</li>
<li>getrocknete zitrusfrüchte (schalen) von hervorragender qualität</li>
</ul>
<p>sachdienliche hinweise (oder kostproben)  für die (der) oben genannten werden gerne entgegengenommen.</p>
<p>ganz bestimmt nicht ins haus kommen mir knoblauch- und zwiebelpulver. und gewiss auch keine mischungen, die geschmacksverstärker enthalten. selbst meine asiatischen gewürzmischungen sind frei davon. das ist mir wichtig.<br />
mich reizen auch all die schubeck- und weißnichtwer-gewürzlinien nicht (mehr). da gibt es bestimmt spannende mischungen darunter, genauso wie die von babette&#8217;s oder jene von herbaria (die ich besonders mag). aber ich habe zu wenig verwendungsmöglichkeiten dafür.</p>
<p>die verwendung von gewürzen ist (neben der richtigen lagerung und vor allem der richtigen qualität) ein eigenes kapitel. natürlich kenne und verwende ich alle meine gewürze, sonst hätte ich sie ja nicht im regal stehen. je nach saison, kochrichtung oder geschmack mehr oder weniger. und manchmal gehe ich nur zum schnuppern ans regal oder lasse mich gerne auch &#8220;blind&#8221; abfragen. damit die nase nicht aus dem training kommt.</p>
<p>trockene gewürze würden mir nicht ausreichen, ohne</p>
<ul>
<li>senf</li>
<li> essig und andere säurespender (verjus, zitrus, granatapfel)</li>
<li> currypasten</li>
<li> öle (nussöle z. b. zählen für mich eindeutig zu &#8220;gewürzen&#8221;)</li>
<li> frische kräuter</li>
<li> ätherische öle (zedrat-zitrone!)</li>
<li> sojaprodukte (saucen, miso)</li>
<li>sardellen und -paste</li>
<li>kapern</li>
</ul>
<p>und all die anderen zutaten, die mir gerade nicht einfallen, aber für aroma sorgen, könnte ich mir kochen nicht vorstellen.</p>
<p>nach diesem <strong>blick in mein gewürzregal</strong> (das übrigens eine spezialkonstruktion vom web- und sängermeister ist &#8211; gewürzregale in dieser größenordnung gibt es nicht zu kaufen) bin ich aber nicht nur auf handes endergebnis gespannt, sondern würde sehr gerne auch in eure/ihre gewürzregale oder -laden spechteln. (den letzten satz hat mir das wettbewerbs-teufelchen eingegeben. ich kann nichts dafür.)</p>
<p><strong>die gewinnzahl lautet übrigens <span style="text-decoration: line-through;">157</span> 167.</strong> und deine, hande?</p>
<p>den titel brauche ich ja jetzt nicht mehr zu erklären. öffnungs- und schnupperzeiten der filiale: jederzeit nach voranmeldung.</p>
<p><strong>nachtrag</strong><br />
zorra hat schon im november letzten jahres einen <a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/ordnung-in-der-kueche-teil-1-gewuerze/">blick in gewürzschänke</a> begehrt. und auch nicky hat über ihr <a href="http://www.deliciousdays.com/archives/2010/03/01/50-spice-tins-and-counting/">würziges reich in neuen runden dosen</a> berichtet. bei beiden ging es in den kommentaren häufig um die &#8220;richtige&#8221; aufbewahrungsart. dunkel und gut verschlossen, das ist klar. meine sind jetzt seit fünf oder sechs jahren in diesen kleinen teedoserln. dunkel ja, dicht verschlossen: fast. nickys schraubverschlüsse könnten besser sein. ich mag aber keine flachen dosen. und habe nicht vor, so schnell wieder umzusiedeln. die gewürze meine ich. ah, und noch was: das mhd ist nur ein anhaltspunkt! wichtiger sind geruch und geschmack. gewürze können kürzer und viel länger als das mhd &#8220;vorschreibt&#8221; halten. das hängt von der lagerung ab. ich habe bei gewürzen noch nie auf das datum geschaut.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/08/09/ich-bin-eine-filiale/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>44</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>runde sache(n)</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/31/runde-sachen/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/31/runde-sachen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 16:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>
		<category><![CDATA[obst & gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2411</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/31/runde-sachen/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ringelblume.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="ringelblume" title="ringelblume" /></a>

 	
heute war ich zum ersten mal seit monaten so früh auf dem karmelitermarkt, dass 1. noch nicht mal alle standln aufgebaut hatten und ich 2. von der auswahl fast überfordert war. luxussorgen.
der starke geruch der ringelblumen (und der hände, die sie pflücken, tragen, entblättern oder auch nur berühren) gehört zu meinen liebsten natürlichen düften. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	<a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ringelblume.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2412" title="ringelblume" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ringelblume.jpg" alt="ringelblume" width="490" height="325" /></a></p>
<p>heute war ich zum ersten mal seit monaten so früh auf dem <strong>karmelitermarkt</strong>, dass 1. noch nicht mal alle standln aufgebaut hatten und ich 2. von der auswahl fast überfordert war. luxussorgen.</p>
<p>der starke geruch der <strong>ringelblumen </strong>(und der hände, die sie pflücken, tragen, entblättern oder auch nur berühren) gehört zu meinen liebsten natürlichen düften. ringenblumenblüten im kulinarischen sinne hübschen so manchen modernen (oder modischen?) salat auf, aber als paste zu heimischen (!) <strong>flusskrebsen </strong>habe auch ich sie am donnerstag abend das erste mal gegessen. so etwas kann nur <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/kochbuch/menschen/">meinrad neunkirchner</a> einfallen, und ob es jetzt das alter (ich werde immerhin bald 36) oder einfach nur eine späte erkenntnis ist: ich bin so dankbar, dass ich mit diesem begnadeten, im kreativen sinne rastlosen, meisterlichen koch zusammenarbeiten darf. dass er mir einen teil seiner arbeitszeit schenkt, damit wir gemeinsam <a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">etwas</a> entstehen lassen können, was anderen menschen freude macht und nützt. dass er sich entschieden hat, das mit mir zu machen. dass diese zusammenarbeit so leicht und fröhlich geht. dass wir bereits an den nächsten ideen arbeiten. dass er mich ernst nimmt und meine kompetenz schätzt. kann man von der selbst empfundenen dankbarkeit gerührt sein?</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/melanzani.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2414" title="melanzani" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/melanzani.jpg" alt="melanzani" width="490" height="325" /></a></p>
<p>es ist ein gutes gefühl zu wissen, dass das gemüse, das wir samstags von peter lassnigs <a href="http://www.ochsenherz.at/">ochsenherz gärtnerhof</a> kaufen, auch im <a href="http://www.freyenstein.at/">freyenstein</a> verkocht wird. bei mir gibt&#8217;s keine trennung von beruf und privat &#8211; und wenn dieses ineinander übergehen so genussvoll ist wie der praktische und theoretische umgang mit dem, was gerade wächst und aufgezogen wird, dann weiß ich auch nicht, warum so eine trennung notwendig sein sollte.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/brot.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2417" title="brot" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/brot.jpg" alt="brot" width="490" height="325" /></a></p>
<p>auch wenn hier auf esskultur.at zur zeit keine <strong>listen </strong>zu sehen sind, meinen alltag kann ich mir ohne sie nicht vorstellen:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/liste.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2418" title="liste" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/liste.jpg" alt="liste" width="490" height="325" /></a></p>
<p>wer jetzt (im sommer, wenn auf den märkten das zu viel ist, was im jänner, im februar und meist auch noch im märz fehlt) nicht kocht, ist selbst schuld. obwohl: sind die, die nie kochen gelernt haben, wirklich selbst schuld daran? und wo lernt man kochen, wenn man es nicht gelernt hat? auch dafür bin ich dankbar: dass ich kochen gelernt habe, als ich noch gar nicht wusste, was ich lernen hätte wollen. dass mir dieses handwerkszeug im doppelten sinne dabei hilft, mich zu ernähren.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/paradeiser.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2421" title="paradeiser" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/paradeiser.jpg" alt="paradeiser" width="490" height="966" /></a></p>
<p>jetzt ist nämlich nicht nur die sehr kurze flusskrebssaison, sondern auch die für heimische <strong>artischocken</strong>. die vier haben wir heute schon gegessen:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/artischocken.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2422" title="artischocken" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/artischocken.jpg" alt="artischocken" width="490" height="325" /></a></p>
<p>für die steirischen <strong>pfirsiche </strong>muss ich mir erst was einfallen lassen. die muskatnuss vor meinem inneren gaumen ist fast schon aufdringlich laut in ihrem bestemm, sie, nur sie dafür zu nehmen, und nicht den piment, den unscheinbaren. vielleicht wird&#8217;s eine diplomatische lösung. simpler <a href="http://www.thekitchn.com/thekitchn/ingredients-fruit/make-this-fresh-peach-crumble-121681">crumble</a> zur hälfte mit muskatnuss, zur hälfte mit piment gewürzt?</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/pfirsich.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2423" title="pfirsich" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/pfirsich.jpg" alt="pfirsich" width="490" height="325" /></a></p>
<p>hätte ich sie heute mittag nicht versalzen, hätten die <a href="http://www.101cookbooks.com/archives/sautaed-zucchini-recipe.html">sautierten zucchini nach 101 cookbooks</a> vielleicht nicht nur nach röstaromen, mandeln und dill (und salz), sondern auch nach <strong>zucchini </strong>geschmeckt. es hätte aber auch sein können, dass sich meine vorurteile diesem unkomplizierten fruchtgemüse gegenüber so oder so bestätigt hätten: das rundherum schmeckt &#8211; zucchini nicht. immerhin geben sie konsistenz und volumen, gewürze allein kann man ja schlecht essen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/zucchini.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2424" title="zucchini" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/zucchini.jpg" alt="zucchini" width="490" height="620" /></a></p>
<p>zu wenig eigengeschmack kann man <strong>waldheidelbeeren </strong>dagegen nicht nachsagen. diese hier sind zwar nicht besonders schön, aber das ist bei heidelbeertatschkerln, <a href="http://www.salzburgerland.at/tid_schwarzbeernocken_248347/direktlink.html">schwarzbeernocken</a> oder wie auch immer die in butterschmalz gebackenen dinger regional auch heißen mögen, völlig wurscht. meine oma hat sie geliebt, ich könnt&#8217; mich einisitzn. und dann zeig&#8217; ich allen ungefragt die blaue zunge. jedes mal wieder.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/heidelbeeren.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2425" title="heidelbeeren" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/heidelbeeren.jpg" alt="heidelbeeren" width="490" height="325" /></a></p>
<p>bevor ich das tue, habe ich heute und morgen endlich ein paar ruhige stunden zeit, mich um das erste unserer neuen <strong>buchprojekte </strong>(more to come, wir müssen&#8217;s erst dingfest machen und die reihenfolge fixieren) zu kümmern. diesmal ist die idee von mir, aber umsetzen werden wir sie im bewährten dreier-team von &#8220;so schmecken wildpflanzen&#8221;. unser <a href="http://www.loewenzahn.at/">verlag</a> &#8211; allen voran programmchefin anita winkler und verleger markus hatzer &#8211; war sofort mit freude und fast ein wenig ungeduldigem drängeln dabei. ob wir das nicht schon für frühjahr 2011 hinkriegen würden? das erste der vorerst drei oder vier vereinbarten bücher zumindest? nein. kriegen wir nicht. kriege ich nicht. weil ich (leider) nicht besonders schnell, sondern vor allem sorgfältig arbeite. weil ich davon überzeugt bin, dass qualität zeit braucht und dass qualität <a href="http://www.kochkunstinstitut.de/index.php?loc=nachschlaege&amp;lang=de&amp;eyedee=15a27bf10e4d4e53dc41644367226a54&amp;selyear=2010&amp;selmon=08&amp;testnext=">sicht-</a> und spür- und schmeckbar ist. und weil der verlag mir vertraut, drängelt er zwar sanft weiter, lässt die entscheidung aber bei mir, wann und wie es gut wird. da ist sie schon wieder, die dankbarkeit. ich darf weiterhin bücher schreiben. ich darf weiterhin übers essen schreiben. so viel haben wir vor (und habe ich noch zusätzlich zu den buchprojekten vor), dass mir ein wenig schiach beim gedanken an die nächsten jahre wird. aber: ich darf weiterhin mit menschen und dingen (&#8221;ding&#8221; für lebensmittel &#8211; ist das nicht zu wenig wertschätzend?) arbeiten, die ich mag.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ringelblumen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2426" title="ringelblumen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ringelblumen.jpg" alt="ringelblumen" width="490" height="246" /></a></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/31/runde-sachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>18</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>keine ruhe</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/12/keine-ruhe/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/12/keine-ruhe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2405</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/12/keine-ruhe/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/bankerl.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="bankerl" title="bankerl" /></a>

 	
auch wenn das bild hier das gegenteil suggeriert: bin unterwegs auf recherche quer durch die österreichischen nationalparks und ärgere mich währenddessen noch ein bisserl über meine sommergrippe. daher leider weder zeit zum ausrasten noch für kulinarische notizen. ich gelobe besserung, damit die enttäuschung nicht so groß ist, wenn sich die zeiträume zwischen den beiträgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	<img class="alignnone size-full wp-image-2406" title="bankerl" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/bankerl.jpg" alt="bankerl" width="490" height="325" /></p>
<p>auch wenn das bild hier das gegenteil suggeriert: bin unterwegs auf recherche quer durch die österreichischen nationalparks und ärgere mich währenddessen noch ein bisserl über meine sommergrippe. daher leider weder zeit zum ausrasten noch für kulinarische notizen. ich gelobe besserung, damit die enttäuschung nicht so groß ist, wenn sich die zeiträume zwischen den beiträgen hier gar so ziehen wie ein strudelteig. ich empfehle zur überbrückung ein glaserl eiskalten muskateller und ein wenig muße &#8211; vielleicht auf dem bankerl, das nahe der stammersdorfer kellergasse (beim heurigen göbel) in wien zu finden ist.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/07/12/keine-ruhe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>sommerservice via new york times</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften & zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2389</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1416575669" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>

 	mark bittman hat auch heuer wieder 101 sommerliche und sehr schnelle rezepte (eigentlich mehr rezeptideen oder -impulse) in der new york times veröffentlicht. diesmal zum thema grillen.
insgesamt sind&#8217;s jetzt schon 5 mal 101 fast ausschließlich sommerliche ideen (nur die appetizer sind im dezember erschienen) &#8211; und freundlicherweise gibt&#8217;s auch nach wie vor alle online:
the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	mark bittman hat auch heuer wieder 101 sommerliche und sehr schnelle rezepte (eigentlich mehr rezeptideen oder -impulse) in der new york times veröffentlicht. diesmal zum thema <strong>grillen</strong>.</p>
<p>insgesamt sind&#8217;s jetzt schon 5 mal 101 fast ausschließlich sommerliche ideen (nur die appetizer sind im dezember erschienen) &#8211; und freundlicherweise gibt&#8217;s auch nach wie vor alle online:</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2010/06/30/dining/30mini.html?ref=dining">the minimalist: 101 fast recipes for grilling</a> (2010)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2009/07/22/dining/22mlist.html?ref=dining">the minimalist: 101 simple salads for the season</a> (2009)<a href="http://www.nytimes.com/2008/07/02/dining/02mini.html?ref=dining"><br />
the minimalist: 101 20-minute dishes for inspired picnics</a> (2008)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2007/12/19/dining/19mini.html?ref=dining">the minimalist: 101 simple appetizers in 20 minutes or less</a> (2007)<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2007/07/18/dining/18mini.html?ref=dining">the minimalist: summer express: 101 simple meals ready in 10 minutes or less</a> (2007)</p>
<p>auf die kleine gefahr hin, mich zu <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/07/22/noch-mehr-schnelle-salate/">wiederholen</a>: speichern oder ausdrucken und als inspirationsquelle für jene tage, an denen einfach nix schnelles einfallen will, bereithalten.</p>
<p>für alle, die lieber in büchern blättern:<br />
<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1416575669?ie=UTF8&amp;tag=esskulturat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1416575669">mark bittman&#8217;s kitchen express</a></strong><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=esskulturat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1416575669" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<ul>
<li> 404 schnelle gerichte</li>
<li> in die vier jahreszeiten unterteilt</li>
<li> jeweils mit frühstück (!) beginnend</li>
<li> in der einleitung gruppiert bittman viele der rezepte (rezepttitel mit seitenverweis) in 14 themen wie &#8220;brown-bag lunches&#8221;, &#8220;recipes that bareley disturb the kitchen&#8221;, &#8220;the easiest of the easiest&#8221; oder &#8220;the best recipes for reheating&#8221;.</li>
<li> mit dem großen vorteil eines ordentlichen registers</li>
</ul>
<p>für mich eine der besten kochbuchideen überhaupt, allerdings nur für köchinnen und köche mit übung oder ohne furcht, weil die rezepte fast ohne mengenangaben und genaue zubereitungsschritte auskommen.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/30/sommerservice-via-new-york-times/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 21. juni 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/21/bschoadbinkerl-21-juni-2010/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/21/bschoadbinkerl-21-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
		<category><![CDATA[burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[most]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2376</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/21/bschoadbinkerl-21-juni-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/bruennerling_most.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="brünnerling most" title="brünnerling most" /></a>

 	heute war ja wintersonnenwende und zur feier des bevorstehenden frühlings haben wir zimtschnecken gebacken.
frau esskultur im radio
das klingt, als hätte ich was anderes als zimt in die schnecken gepackt? keine sorge, bin nur ein bisserl aufgeregt, weil ich am dienstag (morgen, in weniger als 12 stunden) zu mittag in einer live-radiosendung zu gast sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	heute war ja wintersonnenwende und zur feier des bevorstehenden frühlings haben wir zimtschnecken gebacken.</p>
<p><strong>frau esskultur im radio</strong></p>
<p>das klingt, als hätte ich was anderes als zimt in die schnecken gepackt? keine sorge, bin nur ein bisserl aufgeregt, weil ich am dienstag (morgen, in weniger als 12 stunden) zu mittag in einer live-radiosendung zu gast sein werde. <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/imland/mahlzeit/">mahlzeit burgenland</a> heißt sie, dauert von 11.00 bis 13.00 uhr, der gast ist bis 12.30 uhr im studio. wir werden über <strong><a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">so schmecken wildpflanzen</a></strong> sprechen, über ein rezept daraus, nämlich das für <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/imland/mahlzeit/stories/450622/">sauerrahmdalken mit eingelegten nüssen</a>, über esskultur.at und worüber sonst noch, weiß derzeit nur der moderator oder die moderatorin.</p>
<p>wer mithören möchte, kann das <a href="http://burgenland.orf.at/magazin/studio/streaming/stories/4052/">hier</a> tun.</p>
<p><strong>wildpflanzen auf facebook</strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/So-schmecken-Wildpflanzen/113483972030884">so schmecken wildpflanzen ist jetzt auch bei facebook.</a> ich wurde quasi von allen seiten bedrängt, meinem eigenen erfolg doch nicht im wege zu stehen und endlich, endlich eine seite dafür anzulegen. der web- und sängermeister hat&#8217;s gestern eingerichtet, ich kümmere mich natürlich um die inhaltlichen updates. der &#8220;gefällt mir&#8221;-button wurde von herrn zuckerberg extra zum draufklicken konstruiert. wer kann und mag: bitte schön! und wer außerdem die frohbotschaft weiterverbreiten mag: bitte gerne.</p>
<p><strong>hoamat</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2379" title="brünnerling most" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/bruennerling_most.jpg" alt="brünnerling most" width="490" height="325" /></p>
<p>über das zugehörige oberösterreichische &#8211; genauer: traunviertler &#8211; festmahl wird noch gesondert zu berichten sein.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/21/bschoadbinkerl-21-juni-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>statt eulen nach athen semmerln nach wien tragen</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/14/statt-eulen-nach-athen-semmerln-nach-wien-tragen/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/14/statt-eulen-nach-athen-semmerln-nach-wien-tragen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[bäcker & bäckerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[bäckereien]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2336</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/14/statt-eulen-nach-athen-semmerln-nach-wien-tragen/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_01.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="gragger_handsemmerl" title="gragger_handsemmerl" /></a>

 	
so lange gab&#8217;s noch nie nix zu lesen hier. mea culpa. aber anstatt mich lange mit schuldbekenntnissen (nein, der urlaub war bloß zehn tage lang und sehr schön, südtirol, viel essen, wenig tun, guter wein, hitze, danke der nachfrage) aufzuhalten, habe ich 240 grad heiße neuigkeiten für alle, die in wien wohnen:

mein lieblingsbäcker helmut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	<a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_01.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2346" title="gragger_handsemmerl" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_01.jpg" alt="gragger_handsemmerl" width="490" height="325" /></a></p>
<p>so lange gab&#8217;s noch nie nix zu lesen hier. mea culpa. aber anstatt mich lange mit schuldbekenntnissen (nein, der urlaub war bloß zehn tage lang und sehr schön, südtirol, viel essen, wenig tun, guter wein, hitze, danke der nachfrage) aufzuhalten, habe ich 240 grad heiße neuigkeiten für alle, die in wien wohnen:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_08.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2349" title="gragger_eingang" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_08.jpg" alt="gragger_eingang" width="490" height="325" /></a></p>
<p>mein lieblingsbäcker <a href="http://www.gragger.at/ueber-gragger/menschen">helmut gragger</a> eröffnet <span style="text-decoration: line-through;">diesen mittwoch</span> am freitag, dem 25. juni seine <strong>holzofenbäckerei in der wiener innenstadt</strong>!</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_07.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2350" title="gragger_helmut" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_07.jpg" alt="gragger_helmut" width="490" height="738" /></a></p>
<p>miassn&#8217;s denn umbedingd s&#8217;weana brod von an owaestreichischn bäcka mochn lossn? jawohl. in wien gab es bis dato (zumindest seit ich in dieser stadt wohne, seit 9 jahren also) keine gescheite bäckerei. das sage ich nicht voreilig (das weiß meine leser/innenschaft aber eh), sondern nach zahllosen brottestungen, die alle eines gemeinsam hatten: fades, belangloses, genussfeindliches brot. in dieser stadt war bisher weder gutes brot noch gebäck aufzutreiben, außer von denen, die es von auswärts anliefern.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_19.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2351" title="gragger_ofentuer" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_19.jpg" alt="gragger_ofentuer" width="490" height="325" /></a></p>
<p>jetzt wird in der spiegelgasse 23 in dem nigelnagelneuen, mit mühlviertler fichte und buche direkt befeuerten holzofen von montag bis samstag  früh bis nachmittags gebacken &#8211; und eines sage ich euch, liebe handsemmerlfans: solche habt ihr in wien noch nicht bekommen!</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_05.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2352" title="gragger_ofen" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_05.jpg" alt="gragger_ofen" width="490" height="738" /></a></p>
<p>das derzeitige <strong>sortiment</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>handsemmerl</strong></li>
<li><strong>mohnflesserl</strong></li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_04.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2348" title="gragger_mohnflesserl" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_04.jpg" alt="gragger_mohnflesserl" width="490" height="325" /></a></strong></p>
<ul><strong> </strong></p>
<li><a href="http://www.gragger.at/produkte/gebaeck/bio-flute"><strong>flûte</strong></a></li>
<li>dinkelspitz</li>
<li>butterkipferl</li>
<li>hildegard-kipferl</li>
<li>passauer</li>
<li><strong>butter-salzstangerl</strong></li>
<li>knoblauchstangerl</li>
<li>käsestangerl</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>baguette </strong>(und zwar wohl das einzige weit und breit, das man warm aus dem holzofen kaufen kann, so, wie es sich gehört)</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_10.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2353" title="gragger_brotregal" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_10.jpg" alt="gragger_brotregal" width="490" height="325" /></a></p>
<ul>
<li><strong>p-brot</strong> (so ein brot hat es in wien bisher nicht gegeben, extrem hoher sauerteiganteil in einem hauptsächlich aus weizenmehl bestehenden brot, extrem lange teigführung, ein frankophiles wunderding)</li>
<li><a href="http://www.gragger.at/produkte/brot/bio-florianer-chorherrenbrot"><strong>florianer chorherrenbrot</strong></a> (mein lieblingsbrot)</li>
<li>mühlviertler vollkornlaib</li>
<li>roggen-dinkel-körndlbrot</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>briocheknopf</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>süße tarteletts in wechselnden sorten</li>
</ul>
<p>außerdem gibt es belegte baguettes, salate, antipasti und warme gerichte.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_10.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2347" title="gragger_ringelblume" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100611_10.jpg" alt="gragger_ringelblume" width="490" height="325" /></a></p>
<p>der <strong>kaffee</strong> ist für wiener verhältnisse so stark, dass er rezeptpflichtig sein müsste, ein (bio und fair gehandelter) arabica mit wenig säure von der <a href="http://www.altwien.at/">kaffeerösterei alt wien</a> aus einer ordentlichen brasilia-maschine.</p>
<p>das schön schlichte geschirr wurde von einer oberösterreichischen keramikkünstlerin extra angefertigt.</p>
<p>wer mich und/oder gragger <a href="http://www.gragger.at/ueber-gragger/philosophie">kennt</a>, weiß, dass er ausschließlich bio-zutaten verwendet (auch die bäckerei in wien wird demnächst bio-zertifiziert sein) und neben dem holzofen, dem lehrling und der handarbeit die zeit seine wichtigste mitarbeiterin ist.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_13.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2354" title="gragger_ofenwarm" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_13.jpg" alt="gragger_ofenwarm" width="490" height="325" /></a></p>
<p>helmut gragger wird auf jeden fall bis zum herbst/winter selbst jeden tag in wien backen. er hat den holzofen &#8211; ein unikat, das vor ort erbaut wurde &#8211; mit zwei backräumen à 1,80 mal 1,80 m fläche konstruiert und noch ist gar kein drandenken, dass ihn jemand anderer zähmen könnte. bei solchen öfen gibt&#8217;s keine thermometer und keine kontrolle, das ist gefühlssache.</p>
<p><a href="http://www.gragger-cie.at/"><strong>gragger &amp; cie</strong></a><br />
holzofenbäckerei<br />
spiegelgasse 23<br />
1010 wien<br />
tel. 01 5130555</p>
<p>mo bis sa 8 bis 20 uhr</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_24.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-2356" title="gragger_ofen_schamott" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/gragger_cie_20100609_24.jpg" alt="gragger_ofen_schamott" width="490" height="738" /></a></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/06/14/statt-eulen-nach-athen-semmerln-nach-wien-tragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 17. mai 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/05/17/bschoadbinkerl-17-mai-2010/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/05/17/bschoadbinkerl-17-mai-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[honig]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[südtirol]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2327</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/05/17/bschoadbinkerl-17-mai-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/zweite_auflage.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="2. auflage 2010" title="2. auflage 2010" /></a>

 	fünf wochen (!) nach erscheinen unseres kochbuches &#8220;so schmecken wildpflanzen&#8221; passierte das hier:

ich muss es wiederholen:
1. auflage märz 2010
2. auflage april 2010
danke, liebe leserinnen und leser, die ihr dazu beigetragen habt!
und falls es jetzt eine steigerungsform von urlaubsreif gibt, ich bin es.
knapp 14 tage &#8211; die ersten 14 tage am stück seit februar 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	fünf wochen (!) nach erscheinen unseres kochbuches &#8220;<a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">so schmecken wildpflanzen</a>&#8221; passierte das hier:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2328" title="2. auflage 2010" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/zweite_auflage.jpg" alt="2. auflage 2010" width="490" height="246" /></p>
<p>ich muss es wiederholen:<br />
1. auflage märz 2010<br />
2. auflage april 2010</p>
<p>danke, liebe leserinnen und leser, die ihr dazu beigetragen habt!</p>
<p>und falls es jetzt eine steigerungsform von urlaubsreif gibt, ich bin es.</p>
<p>knapp 14 tage &#8211; die ersten 14 tage am stück seit februar 2008 &#8211; sind vom ursprünglich &#8220;freien mai&#8221; übrig geblieben, vulkan, ausgewachsener entspannungsbedarf und die lust auf komfort und wirklich gutes essen haben uns südtirol als destination über pfingsten samt ein paar tage davor und danach wählen lassen.</p>
<p>anfang juni bin ich dann wieder in amt und würden.</p>
<p>bis dahin habe ich natürlich vorgesorgt: am kommenden freitag, dem 21. mai, gibt es im rondo (der standard) meine reportage &#8220;die gegend schmecken&#8221; über <a href="http://www.rennbauer.at/">wanderimker johannes gruber</a> und sein 12 sorten- und lagenhonige umfassendes sortiment zu lesen (<a href="http://derstandard.at/1577836992783/Essen-Die-Gegend-schmecken">hier</a> auch online).</p>
<p>hier ein bonusfoto von der gemeinen hüpfbiene, eine aus dem stall von johannes gruber, aufgenommen am 28. april 2010 in der oststeiermark:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2329" title="biene löwenzahn" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/biene_loewenzahn.jpg" alt="biene löwenzahn" width="490" height="348" /></p>
<p>wer zwischenzeitlich mehr über meine arbeit am wildpflanzen-kochbuch wissen möchte, liest bitte <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php?article_id=426">im ausführlichen interview</a>, das katharina höhnk von <a href="http://www.valentinas-kochbuch.de/index.php">valentinas-kochbuch.de</a> mit mir geführt hat, weiter.</p>
<p>noch nicht genug? dann gibt&#8217;s auch im food blog <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/">kulinarische momentaufnahmen</a> &#8211; einem diplomprojekt von grafikdesignstudentin ariane &#8211; <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/5-interview-katharina-seiser-esskultur/">ein interview mit mir</a> zu entdecken, ein sehr langes (ich bin schuld), in dem es um esskultur.at, food blogs und meine kulinarische geschichte geht.</p>
<p>viel freude mit dem lesestoff und bis bald!</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/05/17/bschoadbinkerl-17-mai-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 28. april 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/28/bschoadbinkerl-28-april-2010/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/28/bschoadbinkerl-28-april-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[honig]]></category>
		<category><![CDATA[kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[so schmecken wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2312</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/28/bschoadbinkerl-28-april-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/loewenzahn.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="2.000 löwenzahnblüten" title="2.000 löwenzahnblüten" /></a>

 	löwenzahnsirup
was so anfängt&#8230;

&#8230;kann nicht gut ausgehen. ich habe am montag in 1,5 stunden geschätzte 2.000 löwenzahnblüten gepflückt, zuhause ohne hinzuschauen aus dem papiersack in den zu kleinen topf umgeschüttet und dann &#8211; im richtigen topf &#8211; den sirup nach meinrads rezept (aus unserem buch) angesetzt. alles bestens. am nächsten tag abgeseicherlt, mit zucker versetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	<strong>löwenzahnsirup</strong></p>
<p>was so anfängt&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2313" title="2.000 löwenzahnblüten" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/loewenzahn.jpg" alt="2.000 löwenzahnblüten" width="490" height="325" /></p>
<p>&#8230;kann nicht gut ausgehen. ich habe am montag in 1,5 stunden geschätzte 2.000 löwenzahnblüten gepflückt, zuhause ohne hinzuschauen aus dem papiersack in den zu kleinen topf umgeschüttet und dann &#8211; im richtigen topf &#8211; den sirup nach meinrads rezept (aus unserem buch) angesetzt. alles bestens. am nächsten tag abgeseicherlt, mit zucker versetzt und weiterreduziert. dann bin ich wieder zum schreibtisch gegangen. und dann war aus dem löwenzahnsirup die superkonzentrierte deluxe-version in dunkelbraun und mittlerweile vermutlich schnittfest geworden. nicht verbrannt, aber nie mehr aus dem glas zu bekommen. man soll nicht kochen, wenn man keine zeit hat. oder: wenn man kocht (und vorher pflückt), soll man sich auch die zeit dafür nehmen.</p>
<p><strong>ich habe die königin gesehen</strong></p>
<p>und zwar die bienenkönigin. heute in der oststeiermark. ich wusste nicht, dass imkerei so spannend ist. und man dabei über fichtenquirlschildläuse und rote waldameisen bescheid wissen muss. mehr demnächst im rondo.</p>
<p><strong>bestseller</strong></p>
<p>dass ich das mal schreiben würde: <a href="http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at/">unser buch</a> ist auf der bestsellerliste gelandet. der hochoffiziellen. <a href="http://www.buecher.at/rte/upload/bestseller_2010/2010_bestseller_kw16.pdf">platz 10 bei den ratgebern hardcover in der kalenderwoche 16</a> (pdf). gefällt mir. über all die wunderbaren buchbesprechungen wird noch gesondert zu berichten sein.</p>
<p><strong>waldviertel, bayern, salzburg, innsbruck<br />
</strong></p>
<p>das sind meine reisepläne der kommenden tage. deshalb wird bis zum nächsten bschoadbinkerl schon wieder mehr zeit vergehen, als mir lieb ist.</p>
<p>im waldviertel treibe ich mich in der botanik auf der suche nach wildpflanzen herum. am sonntag abend singt der web- und sängermeister im messias in bad reichenhall, am montag um 17.00 uhr stelle ich unser kochbuch <strong>so schmecken wildpflanzen</strong> bei <a href="http://www.herbosan.de/">herbosan</a> in freilassing vor und am dienstag besuche ich endlich <a href="http://www.loewenzahn.at/titel.php3?nr=1292488">unseren verlag</a> in innsbruck.</p>
<p><strong>keine weiteren fragen und noma nummer 1<br />
</strong></p>
<p>meinem sehr geschätzten publikum danke ich für <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/18/bschoadbinkerl-18-april-2010/#comments">die ausführlichen antworten</a> auf die honig- und die luxus-lebensmittel-frage. auch wenn ich nicht auf alle geantwortet habe, gefreut habe ich mich über jede einzelne &#8211; und inspiriert haben sie mich auch. ich hätte zwar schon wieder eine frage, aber weil ich bis mitte nächster woche kaum zum lesen und antworten kommen werde, halte ich noch hinter dem (löwenzahn)berg damit.</p>
<p>nicht hinter dem berg halte ich mit der neuigkeit, dass das <a href="http://www.noma.dk/">restaurant noma</a> in kopenhagen (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/08/24/noma-kopenhagen-ankunft/">hier geht&#8217;s zum beginn</a> meiner 5-teiligen serie über unseren noma-besuch im sommer 2009) auf der <a href="http://www.theworlds50best.com/awards/1-50-winners">liste der 50 besten restaurants der welt</a> den ersten platz einnimmt (das ist eine liste, die jährlich von 800 fachleuten aus der branche erstellt wird). ich freue mich sehr für rené redzepi und sein wunderbares team. mögen sich unendlich viele köche und köchinnen von dieser art zu kochen und gäste zu bewirten inspirieren lassen. <a href="http://www.youtube.com/user/worlds50best#p/a/u/0/PqjsiK-JPDY">hier geht&#8217;s zu einem kurzen interview</a> (video) mit rené nach der preisverleihung, in dem auch ohne übers essen zu reden ganz schnell klar wird, dass mit diesem jungen mann eine neue zeitrechnung der spitzenküche begonnen hat. davon bin ich bekanntlich nicht erst seit heute überzeugt, sondern <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/09/25/noma-kopenhagen-blick-in-die-kuche-gesprach-mit-rene-redzepi-und-abschied/">seit letztem sommer</a>.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/28/bschoadbinkerl-28-april-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 18. april 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/18/bschoadbinkerl-18-april-2010/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/18/bschoadbinkerl-18-april-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2296</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/18/bschoadbinkerl-18-april-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/food_curated_screen.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="food curated screenshot" title="food curated screenshot" /></a>

 	202. kulinarische notiz
die 200. war diese hier und keine absicht, ehrlich. noch weniger repräsentativ als mit der kürzesten jemals hier erschienenen kulinarischen notiz hätte ich das runde jubiläum nicht begehen können. ein wenig statistik gefällig? esskultur.at ging am 5. mai 2007 online, die 200. kulinarische notiz, die vor allem durch abwesenheit (von buchstaben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	<strong>202. kulinarische notiz</strong></p>
<p>die 200. war <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/02/kurz/">diese hier</a> und keine absicht, ehrlich. noch weniger repräsentativ als mit der kürzesten jemals hier erschienenen kulinarischen notiz hätte ich das runde jubiläum nicht begehen können. ein wenig statistik gefällig? esskultur.at ging am 5. mai 2007 online, die 200. kulinarische notiz, die vor allem durch abwesenheit (von buchstaben und von mir) glänzte, habe ich am 2. april 2010 veröffentlicht. nach adam riese gibt&#8217;s hier also etwa alle 5 tage etwas neues zu lesen. immerhin.</p>
<p><strong>in amerika ist alles besser</strong></p>
<p>auf jeden fall das video blog <a href="http://foodcurated.com/">food curated</a> von liza de guia aus new york city:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2298" title="food curated screenshot" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/food_curated_screen.jpg" alt="food curated screenshot" width="490" height="491" /></p>
<p>sie porträtiert in ihren kurzfilmen menschen, die lebensmittel produzieren oder verarbeiten und dafür eine nische gefunden haben. solche liebevoll gemachten kurz-dokus könnte jede größere stadt vertragen, damit die produkte auch gefunden werden. wäre ich filmemacherin, ich würde das sofort für wien starten. ein paar dutzend persönlichkeiten, über die es sich zu erzählen lohnte, hätten wir auf der stelle zusammen.</p>
<p><strong>revolutionäre backerkenntnisse</strong></p>
<p>drei jahre haben finnische forscher (ob forscherinnen auch dabei waren, hat den &#8220;food detektiv&#8221; offenbar nicht interessiert) nach bakterien gesucht, die die brotherstellung erleichtern. wundersamerweise sind sie im sauerteig fündig geworden. <a href="http://www.food-detektiv.de/exklusiv.php?action=detail&amp;id=87">die meldung</a> ist nicht am 1. april, sondern eine woche später erschienen.</p>
<p><strong>in berlin ist alles besser</strong></p>
<p>obwohl sich diesmal (am karfreitag) nur 22 stunden berlin ausgegangen sind, kann ich das <a href="http://www.chising-berlin.de/">chi sing</a> in der rosenthaler straße empfehlen. frische, inspirierte, spannende, sich nicht anbiedernde vietnamesische küche auf schönem geschirr in angenehmem ambiente von sehr freundlichen menschen serviert. davon hätte ich gerne eine filiale in wien.</p>
<p><strong>in wien ist auch viel gut</strong></p>
<p>nämlich zum beispiel das relativ neue <a href="http://www.xiao.at/">sunshine</a> (music off rechts unten) in der friedrichstraße 8/karlsplatz (eigentlich in der verlängerung der operngasse rechts im häuserblock vor der sezession): ernsthafte (ja, ein lieblingswort von mir, aber ich mag ernsthafte küche, die passt zu mir) kanton-küche, d. h. dim sum, ente und ziemlich viele innereien. ich war erst einmal dort, komme aber garantiert bald wieder. dann gibt&#8217;s vielleicht auch hier mehr darüber zu lesen. wenn ich die stunde mehr pro tag genehmigt bekomme.</p>
<p>zwei fragen hätte ich heute noch an mein publikum:</p>
<p><strong>1. nektar oder honigtau?</strong></p>
<p>welcher honig verzückt sie/dich mehr: blütenhonig (aus nektar) oder waldhonig (aus honigtau)? warum? und nach welchen kriterien wird er eingekauft?</p>
<p><strong>2. luxus lebensmittel?</strong></p>
<p>es fällt mir gar nicht leicht, die frage wertfrei zu formulieren: welche lebensmittel sind für sie/dich luxuriös? und warum? wo verläuft die grenze zur angeberei und zur verschwendung? (das mit wertfrei hat sich erledigt.)</p>
<p>der hintergrund für beide fragen: ich arbeite an geschichten zu diesen themen und bin erst jetzt auf die glorreiche idee gekommen, meine leser/innen um ihre meinung und expertise zu bitten. meine ansichten sind, vor allem beim thema nummer zwei, ziemlich gefestigt, deshalb freue ich mich über argumente und denkanstöße.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/18/bschoadbinkerl-18-april-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>51</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bschoadbinkerl 11. april 2010</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[aus milch]]></category>
		<category><![CDATA[bschoadbinkerl]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen & bauern]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[prag]]></category>
		<category><![CDATA[slow food]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>
		<category><![CDATA[werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=2276</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/menu_la_degustation.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="menu_la_degustation" title="menu_la_degustation" /></a>

 	unter &#8220;bschoadbinkerl&#8221; versteht man in oberösterreich &#8211; meiner heimat &#8211; ursprünglich die in ein tuch gepackten reste eines tauf- oder hochzeitsfestmahls, zum heimtransport auf einen stock gebunden. häufiger wird das wort für jause oder reiseproviant, jedenfalls essen für unterwegs, gebraucht. und im über&#8221;tragen&#8221;en sinne ist ein binkerl etwas, das man &#8211; logischerweise &#8211; tragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p> 	unter &#8220;bschoadbinkerl&#8221; versteht man in oberösterreich &#8211; meiner heimat &#8211; ursprünglich die in ein tuch gepackten reste eines tauf- oder hochzeitsfestmahls, zum heimtransport auf einen stock gebunden. häufiger wird das wort für jause oder reiseproviant, jedenfalls essen für unterwegs, gebraucht. und im über&#8221;tragen&#8221;en sinne ist ein binkerl etwas, das man &#8211; logischerweise &#8211; tragen muss. jeder mensch hat sein &#8220;binkerl zum tragen&#8221;. dieses wort, das mir seit meiner kindheit vertraut ist, steht ab sofort für jene kulinarischen notizen hier auf esskultur.at, die in einer tageszeitung unter &#8220;vermischtes&#8221; oder &#8220;panorama&#8221; zu finden wären. auf englisch gerne auch &#8220;misc.&#8221; oder &#8220;miscellany&#8221;, übersetzt als &#8220;sammelsurium&#8221; (das übrigens eine negative kulinarische konnotation hat, deshalb wollte ich es nicht verwenden).</p>
<p>jedenfalls: mir fallen ständig irgendwelche kulinarischen kleinigkeiten ein oder auf, für die mir twitter entgegen meiner ursprünglichen annahme 1. doch zu kurzlebig, 2. zu chaotisch ist und 3. zu wenig möglichkeit zur interaktion bietet. deshalb gibt es hier ab sofort bschoadbinkerl zum mitnehmen oder gleich konsumieren.</p>
<p><strong>wien: markt der vielfalt am kommenden wochenende</strong></p>
<p>in der wiener börse (hintereingang, die treppe runter) findet am freitag, 16. april von 10-20 uhr und samstag, 17. april von 10-17 uhr zum zweiten mal der <a href="http://idisk.mac.com/sgruber-Public/slowfoodwien/events/markt_der_vielfalt_april_10.pdf">markt der vielfalt</a> (pdf) von <a href="http://www.slowfood-wien.at/">slow food wien</a> statt. unter den ausstellern sind ein paar meiner <strong>lieblingsproduzenten</strong> zu finden, u. a. der <a href="http://www.labonca.at/">labonca biohof</a> mit allerfeinsten speck- und wurstwaren (auch grammeln und schmalz), <a href="http://www.meinklang.at/">michlits/meinklang</a> mit nicht nur biodynamischem wein, saft und essig, sondern erstmals auch mit angus-rindfleisch und johannes gruber (rennbauer) mit honig, über den ich gerade eine reportage schreibe.</p>
<p><strong>prag: la dégustation bohême bourgeoise</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2288" title="menu_la_degustation" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/menu_la_degustation.jpg" alt="menu_la_degustation" width="490" height="325" /></p>
<p>da mir im moment die zeit fehlt, um so ausführlich wie gewohnt über das abendessen im prager restaurant <a href="http://www.ladegustation.cz/en/">la dégustation</a> zu berichten, hier nur der hinweis: wer in nächster zeit nach prag fährt, möge dort un-be-dingt für abends einen tisch reservieren, un-be-dingt das böhmische menü essen und un-be-dingt die tschechische weinbegleitung dazu wählen (winzige gläser, in summe kein halber liter). seit dem noma, den ao&amp;-essen und meinrads küche im freyenstein das für mich spannendste essen der letzten jahre.</p>
<p><strong>überlebenskünstler im glas</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2286" title="rosmarin" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/rosmarin.jpg" alt="rosmarin" width="490" height="325" /></p>
<p>dieser rosmarin wurde vor drei wochen im webmeisterelterlichen garten ohne sichtbare blüten abgeschnitten und steht seither im wasserglas auf der küchenfensterbank. er blüht nicht nur seit einer woche, sondern schlägt auch wie gewohnt wurzeln.</p>
<p><strong>grillpfannen von le creuset zum jubiläumspreis</strong></p>
<p>gestern entdeckt und gerne laut verkündet: die kleine (20&#215;20 cm), quadratische grillpfanne von le creuset (aus gusseisen, innen und aussen emailliert) kostet derzeit statt 80 nur 60 euro, es gibt sie in schwarz, kirsch- und ofenrot. <a href="http://www.lecreuset.co.uk/de-de/Handler/">händlersuche hier</a>. le creuset feiert offenbar 85-jahre-jubiläum. im <a href="http://www.lecreuset.co.uk/Global/PDF%27s/Germany/Prospekt_original_de_blanco_screen.pdf">zugehörigen prospekt (pdf)</a> gibt&#8217;s noch mehr unmoralische angebote.<br />
da wir eine pfanne nach der anderen austauschen, weil der nicht mehr ganz neue gasherd zu heiß für die üblichen beschichtungen ist (die folglich durch rauchzeichen ihr nahes ende verkünden), werde ich das angebot nützen. <em>(nachtrag vom 18. april: die pfanne ist lieb, aber viel zu klein für uns.)</em> für melanzani und zucchini, austernpilze und natürlich steaks sind pfannen dieser art (die mit den rillen) ungschlagbar. die kann man dann endlich auch ordentlich schrubben, was bei den zart bes<span style="text-decoration: line-through;">aiteten</span>chichteten ja eh immer ein problem war. womit wir beim letzten bestandteil des heutigen bschoadbinkerls wären:</p>
<p><strong>erkenntnis des tages: abwaschschwammerl<br />
</strong></p>
<p>abwaschschammerl gibt es in unterschiedlichen qualitätsstufen. nach jahrzehnten des regelmäßigen einkaufs von 10er-stangen der billigsten sorte habe ich mich endlich durchgerungen, das hübsche geschenk der wie immer stilsicheren freundin s. in gebrauch zu nehmen: ein geschwungenes schwammerl in orange mit bienen und blumen obenauf, sehr nett. es hält jetzt schon ungefähr dreimal so lange wie die stangenware. natürlich habe ich die verpackung weggeschmissen. moment, da waren zwei drin, noch ist erkenntnisgewinn möglich&#8230;<em>(geht in die küche nachschauen)</em>&#8230;ha! scotch-brite &#8220;no-scratch washing up pads&#8221; &#8211; aber vermutlich gibt&#8217;s die bei uns sowieso nicht, war ein mitbringsel aus england. dafür werde ich nach diesen (thematisch perfekt zur honig-reportage passenden) schwammerln endlich <a href="http://www.muji.eu/pages/online.asp?V=1&amp;Sec=11&amp;Sub=46&amp;PID=3695">die von muji</a> ausprobieren, die mir der web- und sängermeister kürzlich aus berlin mitgebracht hat. die haben zwei eigenarten: 1. sie sind zur gänze aus nachwachsenden rohstoffen, was wohl klüger als plastik ist, aber sie sind 2. weiß. und weiße abwaschschammerl, das kann nur japanern einfallen. ich werde berichten. ah, und falls jemand fragen sollte: nein, ich kann nicht einfach abwaschschwammerl verwenden und dazu schweigen. mein kulinarisches leben ist eine einzige versuchsanordnung.</p>
<p>da war doch noch ein brösel im bschoadbinkerl:</p>
<p><strong>was affenversuche und hundehaltung mit unserem essen zu tun haben</strong></p>
<p>darüber gibt&#8217;s einen <a href="http://www.zeit.de/2010/15/Affen-Tierschutz?page=all">ziemlich guten, ziemlich unbequemen artikel in der zeit</a> zu lesen. mir greift er sogar noch zu kurz: wenn von haltungsbedingungen die rede ist, dann muss auch über milchprodukte gesprochen werden. über die unmengen an milch, joghurt und käse, die jeden tag genauso gedankenlos gekauft und gegessen werden.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2010/04/11/bschoadbinkerl-11-april-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
