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	<title>esskultur</title>
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	<description>kulinarische notizen von katharina seiser</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 10:12:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>sonntagssinnessammlung kw 4</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/29/sonntagssinnessammlung-kw-4/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
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		<category><![CDATA[sonntagssinnessammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[lieblingsbild kennt ihr schon. das bild zwar noch nicht, aber den inhalt: chiliöl beijing-style, in diesem wunderschönen rot feiner geruch das, was meine nase als erstes beim öffnen der letzten dose walderdbeeren aus dem tiefkühler wahrgenommen hat die grapefruit, die seit zwei wochen in der küche liegt, an der unterseite, also dort, wo sie nicht am baum angewachsen war die vorletzte pomeranze aus sizilien, als ich ihre schale in die gugelhupfmasse gerieben habe meine finger nach dem abreiben von zitronenschale oder pomeranzenschale die abgeriebene zitrone das ritual, dem web- und sängermeister entweder meine finger nach dem abreiben von zitrusschale oder&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/29/sonntagssinnessammlung-kw-4/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4981" title="chili_oil-2304" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2304.jpg" alt="" width="900" height="586" /></p>
<p>kennt ihr schon. das bild zwar noch nicht, aber den inhalt: <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/28/chili-oil-beijing-style/">chiliöl beijing-style</a>, in diesem wunderschönen rot</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<ul>
<li>das, was meine nase als erstes beim öffnen <a href="http://twitpic.com/8dbxdw">der letzten dose walderdbeeren aus dem tiefkühler</a> wahrgenommen hat</li>
<li>die grapefruit, die seit zwei wochen in der küche liegt, an der unterseite, also dort, wo sie nicht am baum angewachsen war</li>
<li>die vorletzte pomeranze aus sizilien, als ich ihre schale in die <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/22/sonntagssinnessammlung-kw-3/">gugelhupfmasse</a> gerieben habe</li>
<li>meine finger nach dem abreiben von zitronenschale oder pomeranzenschale</li>
<li>die abgeriebene zitrone</li>
<li>das ritual, dem web- und sängermeister entweder meine finger nach dem abreiben von zitrusschale oder die abgeriebene zitrusfrucht oder beides nacheinander unter die nase zu halten, begleitet von hemmungslosem stöhnen und lobpreisungen auf die allglücklichmacht der zitrusfrüchte im allgemeinen und der zitrone im besonderen</li>
<li>die reibe oder der sparschäler beim und nach dem abreiben oder -schneiden von zitronenschale</li>
<li>der zarte, sich verändernde duft von zitronenschale, wenn sie erhitzt wird, wie eben vorhin im teig und in der masse der gebackenen <a href="http://twitpic.com/8dbyah">topfentorte</a></li>
<li>wenn <a href="http://twitpic.com/8dbxvz">marillenröster</a> samt zimtstange, nagerl und zitronenschale aufzukochen beginnt</li>
<li>den ersten eindruck vom chiliöl beim öffnen des schraubglases am nächsten tag</li>
</ul>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>walderdbeeren, immer schon und bis in alle ewigkeit</p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>der warme nudelteig für die chinesischen dumplings, den der web- und sängermeister knetet und mir zum überprüfen der konsistenz herhält</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>wenn eigelb in heiß aufgeschlagenen saucen zu binden beginnt, in zabaglione letzte woche oder im senfschaum zum pilzgröstl gestern, dann, wenn man mit dem schneebesen in der sich verändernden flüssigkeit am schneekesselrand ankommt, das dumpfe, satte geräusch, das garantiert, dass alles gut wird</p>

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		</item>
		<item>
		<title>chiliöl, beijing-style</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/28/chili-oil-beijing-style/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 23:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[beijing]]></category>
		<category><![CDATA[fette & öle]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[kein retsina-effekt, sondern wache sinne und gut investierte 10 rmb: das chiliöl, von dem ich kurz nach meiner rückkehr aus beijing vor knapp vier wochen so geschwärmt habe, funktioniert auch zuhause. gekauftes chiliöl verwende ich nicht, das schmeckt mir nicht. selbst gemacht habe ich vor diesem noch keines, weil mir auch unterwegs selten eines schmeckt. ich wäre gar nicht auf die idee gekommen, chiliöl zu brauchen oder zu mögen. dann kam dieser verrückte beijing-kurztrip und das chiliöl, das im kochkurs nur dazu diente, die dipsauce für die dumplings aufzumotzen. wäre ich nicht so lästig gewesen, hätte ich nie erfahren, warum&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/28/chili-oil-beijing-style/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2334.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4960" title="chili_oil-2334" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2334.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>kein retsina-effekt, sondern wache sinne und gut investierte 10 rmb: das chiliöl, von dem ich kurz nach meiner rückkehr aus beijing vor knapp vier wochen so <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/08/sonntagssinnessammlung-kw-1/">geschwärmt</a> habe, funktioniert auch zuhause. gekauftes chiliöl verwende ich nicht, das schmeckt mir nicht. selbst gemacht habe ich vor diesem noch keines, weil mir auch unterwegs selten eines schmeckt. ich wäre gar nicht auf die idee gekommen, chiliöl zu brauchen oder zu mögen. dann kam dieser verrückte beijing-kurztrip und das chiliöl, das im kochkurs nur dazu diente, die dipsauce für die dumplings aufzumotzen. wäre ich nicht so lästig gewesen, hätte ich nie erfahren, warum das zeug so verdammt gut riecht und schmeckt &#8211; und hätte mich seither schon mehrfach in den hintern gebissen.</p>
<p>damit ihr keine verrenkungen machen müsst, gebe ich das rezept hiermit in eure obhut. pflegt es gut, verbreitet es und erfreut nette menschen damit.</p>
<p>als dankeschön hätte ich gerne folgendes:</p>
<ol>
<li>eine bezugsquelle (oder zumindest marke) für chinesische bio-sojasaucen (mir sind nur japanische bekannt), bevorzugt helle (shengchou) bester qualität</li>
<li>eine bezugsquelle für chinesischen shanxi aged vinegar (shanxi lao chen cu), und zwar möglichst 3-5 jahre alt (oder älter) und über 6 g säure auf 100 ml (ich finde hier überall nur den vergleichsweise einfach gestrickten zhenjiang essig) &#8211; muss nicht bio sein, hauptsache, überhaupt</li>
</ol>
<p>zweckdienliche hinweise bitte in den kommentaren.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2257.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4961" title="chili_oil-2257" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2257.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2255.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4962" title="chili_oil-2255" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2255.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2264.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4963" title="chili_oil-2264" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2264.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>chiliöl, beijing-style<br />
</strong>leicht adaptiertes rezept von chunyi (<a href="http://www.hutongcuisine.com/home.html">hutongcuisine</a>)<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>ca. 40 g (1 cup) getrocknete chilischoten, verschiedene sorten und schärfegrade &#8211; bei uns waren es etwa 2/3 die indischen, flachgedrückten, langen, etwas weichen und wenig scharfen und knapp 1/3 die thailändischen, kleineren (aber nicht ganz kleinen) scharfen</li>
<li>300 ml hoch erhitzbares öl &#8211; bei uns desodoriertes bio-sonnenblumenöl, es geht aber auch erdnussöl, helles (ungeröstetes) sesamöl o. ä.</li>
<li>2 sternanis</li>
<li>1 zimstange (ca. daumenlänge), bevorzugt kassie &#8211; wir hatten &#8220;nur&#8221; ceylon zuhause (das originalrezept sagt nur &#8220;cinnamon&#8221;, aber wir wissen ja, dass in der chinesischen küche kassie verwendet wird, deshalb mein hinweis darauf)</li>
<li>1 teelöffel sichuanpfeffer</li>
<li>1 kardamomkapsel</li>
<li>3 lorbeerblätter</li>
<li>3-5 scheiben (wenige mm dick) geschälter ingwer</li>
<li>2 sehr schlanke (oder 1 dickerer) frühlingszwiebel, das weiße und hellgrüne in ca. cm-lange stücke geschnitten</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2281.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4964" title="chili_oil-2281" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2281.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2284.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4965" title="chili_oil-2284" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2284.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>zubereitung</strong></p>
<ol>
<li>fenster in der küche öffnen. kinder, haustiere und sänger(innen) aus dem haus schicken.</li>
<li>einen wok auf niedriger (für chinesische verhältnisse, bei uns ist das auf normalen herden mindestens mittlere stufe) erhitzen. die getrockneten chilischoten langsam und unter ständigem rühren rösten, bis sie komplett trocken sind (man erkennt das daran, dass sie abgekühlt sofort zerbröseln, wenn man sie leicht zusammendrückt.) sie sollen nicht verbrennen (wenn sie viel dunkler werden, ist es zu spät). laut rezept dauert das ca. 15 minuten. mit unseren chilischoten ging es schneller, die waren offenbar schön trocken. achtung: dieser vorgang reizt die schleimhäute enorm. bitte aufpassen.</li>
<li>chilischoten aus dem wok nehmen, abkühlen lassen, zerbröseln (nach diesem schritt evtl. einen teil der samen entfernen, das haben wir gemacht) und mit einem großen, scharfen messer fein (bei uns wär&#8217;s noch feiner gegangen, aber zu dem zeitpunkt hatten wir noch 100 zu machende dumplings vor uns&#8230;) hacken. danach muss man die küche saugen und vor allem die hände gründlichst waschen.</li>
<li>gehackte chilischoten in eine porzellan- oder edelstahlschüssel, die mind. 0,5 l fassen muss, füllen.</li>
<li>50 ml vom öl dazugeben und gut verrühren.</li>
<li>die restlichen 250 ml öl in den etwas abgekühlten und (mit einer küchenrolle) ausgewischten wok leeren.</li>
<li>auf mittlerer flamme (haushaltsherde: etwas mehr) erhitzen, die trockenen gewürze (bis auf ingwer und frühlingszwiebel) dazugeben, hitze herunterschalten und ein paar minuten unter rühren rösten &#8211; noch nicht zu dunkel, weil:</li>
<li>ingwer und frühlingszwiebel dazugeben, so lange weiterbraten, bis beide dunkelbraun werden (d. h. kurz vor dem verbrennen sind).</li>
<li>mit einem feinen sieberl alle gewürze aus dem öl fischen, währenddessen oder kurz danach wird das öl ganz leicht zu rauchen beginnen. sofort abdrehen und von der flamme nehmen.</li>
<li>das öl in 3 etappen (also jeweils 1/3) durch ein sieb auf die gehackten chilischoten leeren. jeweils gut umrühren, bevor das nächste drittel öl folgt. (wir haben überlegt, womit diese drittelung begründet sein könnte: vermutlich hat es was mit der hitze des öls zu tun.)</li>
<li>auskühlen und vor verwendung auf jeden fall über nacht stehen lassen. (chunyi streut zum schluss noch 1 el weißen sesam darauf, aber erstens hatten wir &#8211; im gegensatz zu allen anderen zutaten &#8211; keinen sesam im haus und zweitens bin ich mir nicht sicher, ob das bei langer lagerung so eine gute idee ist.)</li>
<li>fenster schließen. kinder, haustiere und sänger(innen) bitte nicht vor der türe übernachten lassen.</li>
</ol>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2316.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4966" title="chili_oil-2316" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2316.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>verwendung</strong></p>
<p>das chiliöl abgekühlt mitsamt den chilistücken in gläser füllen. immer mit sauberem löffel entnehmen, niemals auch nur ein tropferl wasser dazukommen lassen. das öl hält auf diese weise 1 jahr.</p>
<p>dieses chiliöl ist für meinen geschmack nicht sehr scharf. das hat bestimmt damit zu tun, dass wir überwiegend die großen, langen, sängerfreundlichen, weil wenig scharfen chilischoten verwendet haben und außerdem samen in der menge von etwa zwei teelöffeln vor dem verrühren mit dem öl entfernt haben. wer es schärfer mag, muss die chilisorten dementsprechend auswählen oder das fertige öl höher dosieren.</p>
<p>das chiliöl passt ganz hervorragend zu <strong>dipsauce für dumplings</strong> (die aus nudelteig):</p>
<ul>
<li>3 knoblauchzehen (original: 6), im mörser zu einer paste gestoßen</li>
<li>3 el shanxi aged vinegar (schwarzer reisessig, der beste, der aufzutreiben ist)</li>
<li>3 el helle chinesische sojasauce</li>
<li>1 tl geröstetes sesamöl</li>
</ul>
<p>alle zutaten verrühren, das chiliöl gibt sich jede/r bei tisch in das individuelle schüsserl dazu.</p>
<p>außerdem kann man damit <strong>nudelgerichte</strong> (vor allem aus der sichuan-küche) abschmecken.</p>
<p>ich kann es mir auch zu kräftigen fischgerichten, cremigen gemüsesuppen, rindfleischsalat oder knackigem gemüsesalat (gurke!) vorstellen.</p>
<p>und natürlich als geschenk. deshalb fehlt auf dem foto auch schon ein glas. das ging an die dumpling-gäste (die schon ein paar mal in beijing waren), denen es genauso gut wie uns geschmeckt hat.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2307.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4967" title="chili_oil-2307" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/chili_oil-2307.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a></p>
<p>heute mittag, als ich die fotos vom über nacht gesetzten öl gemacht habe, ist mir (eigentlich dem web- und sängermeister zuerst) endlich eingefallen, woran der geruch dieses chiliöls (auch) erinnert: an frisches, allerfeinstes, sauberes grammelschmalz mit süßen röstzwiebeln. wenn ihr mir das nicht glaubt, wisst ihr ja, was ihr zu tun habt.</p>
<p><em>(weil bestimmt jemand nach dem wok oder dem kleinen blechlöfferl fragen wird: mein chinesischer wok ist aus nicht emailliertem gusseisen und etwa 20 jahre alt. ich habe ihn in zwei größen, das ist der kleine. das blechlöfferl habe ich vor vier jahren von einem kochkurs aus thailand mitgebracht, es dient eigentlich dem abmessen von currypaste, aber durch den kleinen haken oben ist es perfekt für die verwendung des chiliöls bei tisch geeignet, weil es nicht in die schüssel rutschen kann.)</em></p>

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		<title>sonntagssinnessammlung kw 3</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/22/sonntagssinnessammlung-kw-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[kaffeehäuser]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagssinnessammlung]]></category>
		<category><![CDATA[süßes]]></category>

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		<description><![CDATA[lieblingsbild salzburg, café bazar, 17. jänner 2012, hauskaffee (s. u.) feiner geruch der duft der schnittfläche des obauer-marmorgugelhupfs, beim ausgiebigen schnuppern und schnüffeln mit der nasenspitze berührt, immer wieder, und für den ich gestern endlich die perfekten mengen für die riess-gugelhupfform gefunden habe (das rezept ist eh ganz ähnlich meinem pomeranzenparfümierten nougatgugelhupf, aber dort sind die mengen noch eher am obauer-rezept angelehnt, was einen zu niedrigen gugelhupf in dieser form ergibt) bleibender geschmack der hauskaffee im bazar (s. u.), jene mischung aus getreide- und bohnenkaffee mit kaltem schlagobers obenauf, die ich seit 20 jahren kenne und liebe und viel zu&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/22/sonntagssinnessammlung-kw-3/">mehr</a></span>]]></description>
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<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hauskaffee_2082.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4924" title="hauskaffee" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hauskaffee_2082.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>salzburg, café bazar, 17. jänner 2012, hauskaffee (s. u.)</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf_2175.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4925" title="gugelhupf" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf_2175.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>der duft der schnittfläche des obauer-marmorgugelhupfs, beim ausgiebigen schnuppern und schnüffeln mit der nasenspitze berührt, immer wieder, und für den ich gestern endlich die perfekten mengen für die riess-gugelhupfform gefunden habe (das rezept ist eh ganz ähnlich meinem <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/29/pomeranzenparfumierter-nougatgugelhupf/">pomeranzenparfümierten nougatgugelhupf</a>, aber dort sind die mengen noch eher am obauer-rezept angelehnt, was einen zu niedrigen gugelhupf in dieser form ergibt)</p>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>der hauskaffee im bazar (s. u.), jene mischung aus getreide- und bohnenkaffee mit kaltem schlagobers obenauf, die ich seit 20 jahren kenne und liebe und viel zu selten bekomme (und von dem ich schon <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/08/salzburg-kulinarisch/">in dieser vier jahre alten kulinarischen notiz</a> über meine salzburg-tipps geschwärmt habe)</p>
<p>der rahmschmarrn des web- und sänger- und <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/05/meisterschmarrn/">früheren schmarrnmeisters</a>, jedes mal wieder:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/rahmschmarren_2094.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4927" title="rahmschmarren" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/rahmschmarren_2094.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>der germknödel im rundum empfehlenswerten salzburger <a href="http://www.weiserhof.at/">gasthof weiserhof</a> (leider weder speisekarte noch bilder vom lokal &#8211; samt gastgarten &#8211; online, da hilft nur mehr, der frau esskultur zu vertrauen&#8230;)<br />
temperatur, konsistenz, verhältnis von powidl, mohn, staubzucker und butter, duft und geschmack sind einfach perfekt:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/germknoedel_2084.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4928" title="germknoedel" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/germknoedel_2084.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>zum weiserhof ist noch zu sagen: roland essl kocht hier einen haufen salzburger klassiker, aber ohne irgendwelche modischen verirrungen. so einen guten semmelknödel habe ich schon lange nicht mehr gegessen (und auch selbst nicht hinbekommen) &#8211; und die schottnocken mochte ich schon im krimpelstätter, den essls eltern gepachtet hatten.</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>überhaupt gar keine frage: das abstellen der serviertasse (ja, so heißt das ovale tablett) auf dem marmortisch im salzburger <a href="http://www.hotel-brandstaetter.com/de-salzburg-cafe-bazar.htm">café bazar</a><br />
für mich ist das bazar das schönste wiener kaffeehaus wiens. und damit österreichs. das braucht euch nicht wundern, weil die (für mich) beste konditorei wiens steht ja auch in salzburg.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>sonntagssinnessammlung kw 2</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/15/sonntagssinnessammlung-kw-2/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/15/sonntagssinnessammlung-kw-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[beijing]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagssinnessammlung]]></category>
		<category><![CDATA[wein]]></category>

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		<description><![CDATA[lieblingsbild noch einmal beijing, 3. jänner 2012, noch einmal chunyi, hier beim abwiegen von kochend heißem wasser für nudelteig feiner geruch wenn der web- und sängermeister drüben in der küche süße grüne fenchelfrüchte (gernot katzer lehrt uns, dass es sich nicht um samen handelt) in olivenöl röstet und der duft samt vorahnung auf pasta mit fenchel und salsiccia seinen weg zu mir ins büro herüberfindet und mich zum schnuppern und kosten und pause machen hinüberzieht bleibender geschmack der blitzsaubere, wie eine beschreibung von österreichischem riesling in einem immerwährenden weinlexikon schmeckende gobelsburger urgesteinsriesling 2010 (die flasche wurde in sehr netter und&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/15/sonntagssinnessammlung-kw-2/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4903" title="beijing_1699" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/beijing_1699.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>noch einmal beijing, 3. jänner 2012, noch einmal chunyi, hier beim abwiegen von kochend heißem wasser für nudelteig</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<p>wenn der web- und sängermeister drüben in der küche süße grüne fenchelfrüchte (<a href="http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Foen_vul.html">gernot katzer</a> lehrt uns, dass es sich nicht um samen handelt) in olivenöl röstet und der duft samt vorahnung auf pasta mit fenchel und salsiccia seinen weg zu mir ins büro herüberfindet und mich zum schnuppern und kosten und pause machen hinüberzieht</p>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>der blitzsaubere, wie eine beschreibung von österreichischem riesling in einem immerwährenden weinlexikon schmeckende <a href="http://www.gobelsburg.at/">gobelsburger</a> urgesteinsriesling 2010 (die flasche wurde in sehr netter und spannender gesellschaft im neuen lokal zweitbester ausgetrunken)</p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>das kuvert aus festem, glattem papier, dessen zugeklebter verschluss beim hastigen aufreißen keine klebrigen gummierungsfäden zieht, sondern sich bis auf ein paar schmale papierstreiferlstege widerstandslos öffnet &#8211; und das den von allen beteiligten unterschriebenen verlagsvertrag für mein neues kochbuch enthält (bitte um verständnis, dass ich noch nicht über details schreiben möchte &#8211; seid versichert, dass diese bald folgen werden)</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>das voluminöse klingen der großen spiegelau-weingläser, wenn ich beim zurückstellen der gebrauchten, frisch gewaschenen und polierten an die im gläserkasten verbliebenen anstoße</p>

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		<item>
		<title>sonntagssinnessammlung kw 1</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/08/sonntagssinnessammlung-kw-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[beijing]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[märkte]]></category>
		<category><![CDATA[restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagssinnessammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[der versuch, sonntags die sinnliche woche zu sammeln. lieblingsbild fleischerei in einem hutong in beijing, 2. jänner 2012, minusgrade, eisiger wind feiner geruch extrem komplex duftendes chiliöl, von chunyi gemacht (das rezept hat sie mir für 10 rmb verkauft) bleibender geschmack schwierig, in einer woche, die ich zur hälfte in beijing, zur hälfte mit lauter selbst bzw. vom web- und sängermeister gekochten köstlichkeiten verbracht habe: der allererste bissen in beijing, ein pfannkuchen gefüllt mit knusprig-saftig-fetter peking-ente, pflaumensauce und frühlingszwiebelstreiferln? die unterseite des selbst gemachten, z&#8217;rissenen, ausgeronnenen, karamellisierten apfelstrudels, die dichte, buttrige, knusprige süße? der erste löffel außergewöhnlich guter pho bo&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2012/01/08/sonntagssinnessammlung-kw-1/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>der versuch, sonntags die sinnliche woche zu sammeln.</p>
<p><strong>lieblingsbild</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4866" title="beijing_1517" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/beijing_1517.jpg" alt="" width="598" height="900" /></p>
<p>fleischerei in einem hutong in beijing, 2. jänner 2012, minusgrade, eisiger wind</p>
<p><strong>feiner geruch</strong></p>
<p>extrem komplex duftendes chiliöl, von <a href="http://www.hutongcuisine.com/home.html">chunyi</a> gemacht (das rezept hat sie mir für 10 rmb verkauft)</p>
<p><strong>bleibender geschmack</strong></p>
<p>schwierig, in einer woche, die ich zur hälfte in beijing, zur hälfte mit lauter selbst bzw. vom web- und sängermeister gekochten köstlichkeiten verbracht habe: der allererste bissen in beijing, ein pfannkuchen gefüllt mit knusprig-saftig-fetter peking-ente, pflaumensauce und frühlingszwiebelstreiferln? die unterseite des selbst gemachten, z&#8217;rissenen, ausgeronnenen, karamellisierten apfelstrudels, die dichte, buttrige, knusprige süße? der erste löffel außergewöhnlich guter pho bo im vietthao am karlsplatz, das nach dem langen tag des beijing-rückfluges der ideale übergang zwischen gerade noch ganz weit weg und doch schon wieder daheim war?</p>
<p><strong>wohliges gefühl</strong></p>
<p>die glatte bettwäsche aus omas viele jahrzehnte altem damast nach der rückkehr aus beijing</p>
<p><strong>angenehmer klang</strong></p>
<p>introducing&#8230;rubén gonzález, schön laut gehört auf der neuesten <del>spielerei</del> beruflich notwendigen anschaffung des web- und sängermeisters in unserem wohn- und esseckzimmer</p>

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		</item>
		<item>
		<title>ganzjahresallwetterkeks</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/29/ganzjahresallwetterkeks/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/29/ganzjahresallwetterkeks/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[aromatisch]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter & gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[oberösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[süßes]]></category>

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		<description><![CDATA[subversiv wie gerne gibt&#8217;s auf esskultur keksrezepte erst nach weihnachten &#8211; diese keks haben es nicht verdient, auf einem bunten keksteller, der, wenn ein paar tage mit folie drüber gelagert, eine jämmerliche melange der ursprünglichen einzelgeschmäcker ergibt, durch ihre dezente erscheinung und vornehme nicht-verzierung unterzugehen. das sind anlassfreie ganzjahresallwetterkeks. sie heißen nervenkeks nach hildegard von bingen und wie &#8220;authentisch&#8221; sie sind, ist mir völlig wurscht, weil sie schmecken. ich (mein dritter vorname ist hildegard) kenne sie, seit ich denken kann. meine oma (hildegard) hat sie gebacken, meist aber eine meiner vier tanten (von denen nur eine eine echte war). die&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/29/ganzjahresallwetterkeks/">mehr</a></span>]]></description>
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<p>subversiv wie gerne gibt&#8217;s auf esskultur keksrezepte erst nach weihnachten &#8211; diese keks haben es nicht verdient, auf einem bunten keksteller, der, wenn ein paar tage mit folie drüber gelagert, eine jämmerliche melange der ursprünglichen einzelgeschmäcker ergibt, durch ihre dezente erscheinung und vornehme nicht-verzierung unterzugehen.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1433.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4829" title="nervenkeks_1433" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1433.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>das sind anlassfreie ganzjahresallwetterkeks. sie heißen <strong>nervenkeks</strong> nach hildegard von bingen und wie &#8220;authentisch&#8221; sie sind, ist mir völlig wurscht, weil sie schmecken. ich (mein dritter vorname ist hildegard) kenne sie, seit ich denken kann. meine oma (hildegard) hat sie gebacken, meist aber eine meiner vier tanten (von denen nur eine eine echte war). die echte tante erna hat die dicksten gemacht, die sie uns gemeinsam mit kärntner würsteln, speck, reindling und manchmal sogar mit frischen kasnudeln per packerl nach oberösterreich geschickt hat. dicke nervenkeks schmecken suboptimal, außerdem hat sie zu wenig zucker genommen (so, wie es im originalrezept steht), aber die sympathie für meine kärntner tante erna samt würsteln, speck etc. haben mich über diese brummer großzügig hinwegsehen lassen. tante herta (apfelschlangerlclubmitglieder, aufgepasst!) hat hingegen die besten nervenkeks gemacht, hauchdünn, sehr knusprig, genau richtig süß, warm-würzig, zum dumm und deppert fressen, hätte ich bloß genug davon bekommen. habe ich nicht. habe ich nie. weil: diese keks enthalten eine menge gewürze, nämlich sehr viel muskatnuss und zimt und etwas weniger gewürznelken. muss ich noch mehr sagen? ja: diesmal keinen teig naschen, oder nur ganz wenig, und den kekskonsum bitte pro tag auf wenige stück (eine handvoll?) beschränken. wenn euch meine tante erna erscheint, oder ihre schwester, meine oma, dann habt ihr schon zu viele gegessen.</p>
<p>weil esskultur-leserin cheps bei der kulinarischen notiz <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/18/the-famous-five/">the famous five</a> über meine imbiss-kocherei um barmherzigkeit samt nervenkeks-rezept gebeten hat, fühlte ich mich unter zugzwang. hier ist es, das originalrezept in einer bearbeitung von tante herta, interpretiert von mir.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1403.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4830" title="nervenkeks_1403" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1403.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>nervenkeks nach tante herta und dr. hertzka</strong></p>
<p><strong>zutaten</strong> für ca. 12 blech à 30 nervenkeks, d. h. für ca. 360 oder mehr keks</p>
<ul>
<li>1 kg weizenmehl (original: dinkelmehl &#8211; ich mag keinen dinkel)</li>
<li>50 g bio-nervenkekspulver (bestellmöglichkeit für das &#8220;gewürzkekspulver&#8221;, wie es offiziell heißt, <a href="http://www.seiser.co.at/">für österreich bei antonius drogerie seiser</a> bzw. <a href="http://www.herbosan.de">für deutschland bei herbosan</a>, beides bleibt in der familie, und nur dieses nervenkekspulver schmeckt so, wie es soll, weil es stets frisch aus bio-muskatnuss, bio-ceylon-zimt und bio-gewürznelken gemischt wird)</li>
<li>2 packerl weinsteinbackpulver</li>
<li>600 g staubzucker (original: 300 g rohrohrstaubzucker; beim nächsten mal werde ich 500 g staubzucker inkl. vanillezucker verwenden)</li>
<li>2 gute esslöffel vanillezucker (meiner ist selbstgemacht &#8211; oder 1 packerl echten vanillezucker)</li>
<li>1/2 bis 1 teelöffel feines salz (ich gehöre zu den mürbteigextremsalzerinnen, aber leider kann ich mich nicht erinnern, wieviel ich wirklich reingegeben habe, als ich die nervenkeks vor 14 tagen gemacht habe*)</li>
<li>500 g butter</li>
<li>3 mittelgroße eier (oder 2 sehr große)</li>
<li>3 esslöffel flüssiges obers (süße sahne)</li>
<li>fein abgeriebene schale einer zitrone</li>
</ul>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1335.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4847" title="nervenkeks_1335" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1335.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>das folgende, nicht jugendfreie bild zeigt des web- und sängermeisters rückansicht im glauben, er hätte seine schürze an. dass dem nicht so ist, ist allerdings meine schuld, weil ich die ja zu meinem auswärtskochspiel entführt hatte und sie zum zeitpunkt des nervenkeksteigausrollens noch in der wäsche war, was der web- und sängermeister aber offensichtlich nicht bemerkt hat.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1331.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4832" title="nervenkeks_1331" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1331.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>zubereitung</strong></p>
<ol>
<li>in einer großen schüssel (bei mir: kenwood-rührschüssel) staub- und vanillezucker mit eiern schaumig schlagen.</li>
<li>in einer weiteren schüssel mehl, nervenkekspulver, backpulver und salz mit einer grobzinkigen gabel gut mischen.</li>
<li>die butter mit der groben reibe eines vierkant-reibeisens oder einer rohkostraffel auf die mehlmischung reiben.</li>
<li>mit den händen abbröseln.</li>
<li>&#8220;streusel&#8221; zu den eiern geben, obers und zitronenschale dazu.</li>
<li>mit dem k-werkzeug (! das hat sich für mürbteige besser bewährt als der knethaken, danke an t., von der ich diesen trick habe) der küchenmaschine kurz zu einem glatten teig kneten. das geht schnell und problemlos.</li>
<li>achtung, und das meine ich ernst: nicht vom teig naschen, zumindest nicht mehr als ein teelöfferl voll! (muskatnussdosis!)</li>
<li>teig mit den händen auf der arbeitsfläche kurz zusammenkneten, er sollte sich gut und ohne mehl verarbeiten lassen.</li>
<li>teig vierteln, jedes viertel rund schleifen, etwas flach drücken und gut in frischhaltefolie wickeln.</li>
<li>im kühlschrank mindestens 1 stunde rasten lassen, besser 2 oder über nacht. (der teig kann tagelang im kühlschrank warten, dann aber bitte zusätzlich in gut verschlossene sackerl oder behälter geben, damit der teig keinen fremdgeschmack annimmt.)</li>
<li>teig viertelweise aus dem kühlschrank nehmen, auf etwas mehl oder zwischen folie sehr dünn ausrollen.</li>
<li>beliebig ausstechen oder ausschneiden.</li>
<li>bei 190 grad ca. 8-12 minuten backen (hängt vom herd und der keksdicke ab). sie sollen leicht gebräunt sein, aber bloß nicht zu dunkel werden, weil sie wegen des hohen gewürzanteiles sonst bitter schmecken.</li>
<li>keks auf einem gitter auskühlen lassen.</li>
<li>in großen schraub- oder bügelgläsern (vorbildlich) oder blechdosen (auch okay) lagern, auf gar keinen fall in plastik (das ist nicht nur stil- und geschmacklos, sondern würde ich wegen des hohen ätherisch-öl-gehaltes zur sicherheit auch nicht empfehlen).</li>
<li>die nervenkeks halten wochen-, bei rigoroser keksausgabe auch monatelang.</li>
</ol>
<p><strong>verwendung</strong></p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1363.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4833" title="nervenkeks_1363" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1363.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>tägliche einnahme</strong><br />
täglich oder bei lust und laune ein paar keks essen. aber bitte nicht zu viele. kleine kinder kriegen keine. größere kinder maximal 3 (so war&#8217;s auch bei mir früher).<br />
hildegard von bingen soll dazu gesagt haben: &#8220;iss diese oft und alle bitternis deines herzens und deiner gedanken weiten sich, dein denken wird froh, deine stimme rein, alle schadhaften säfte in dir minderer, es gibt guten saft deinem blut und macht dich stark.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_0798.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4816" title="nervenkeks_0798" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_0798.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>rosmarin-bratapferl mit dirndlpüree und nervenkeks</strong><br />
das war meine nachspeise beim <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/18/the-famous-five/">imbiss</a> des club of plenty, und ich war erstaunt, wie gut (wie ausgezeichnet) die kombination funktioniert hat.<br />
für die <strong>bratäpfel</strong> säuerliche, auf keinen fall mehlige, sondern saftig-knackige äpfel vierteln, das kerngehäuse entfernen (geht am besten mit einem parisienne-ausstecher, genau, der für die kugerl), schale dran lassen. eine rein oder auflaufform buttern, alle apfelviertel sollen nebeneinander platz haben. äpfel in die form schlichten. butterflöckchen auf jedes apfelvierterl geben (deshalb ist der parisienne-ausstecher ideal, weil jetzt eine schöne kuhle im apfelvierterl ist), rosmarinzweige über die äpfel legen &#8211; nicht zu viele, pro (ganzem) apfel einen kleinen zweig. mit einem guten schuss apfelsaft (naturtrüb, schön aromatisch) untergießen. das verhindert zum einen das anbrennen der äpfel, zum anderen bleiben sie durch den sich entwickelnden dampf schön saftig und trocknen nicht aus. bei ca. 180 grad 20-30 minuten backen, bis die vierterl weich sind. (die rosmarin-idee stammt von den obauers, gemeinsam mit bitterschokolade ergibt das unseren <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/11/22/essen-nach-dem-tod/">bratapfel-klassiker</a>.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_0802.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-full wp-image-4817" title="nervenkeks_0802" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_0802.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p>für das <strong>dirndlpüree</strong> entweder in unserem buch oder unserer app <a href="http://www.esskultur.at/index.php/buch/">so schmecken wildpflanzen</a> nachschlagen (oder kaufen&#8230;) und das dirndlpüree daraus zubereiten. wer keine dirndln eingefroren hat (vermutlich alle), kann entweder gekauftes (gibt&#8217;s in ostösterreich in gut sortierten feinkostläden) oder anderes herb-süßes fruchtpüree verwenden, evtl. auch preiselbeerkompott durchpassiert. es soll nicht zu süß sein und eine schöne säure haben. himbeeren gehen vielleicht auch, ich hab&#8217;s nicht probiert.<br />
die bratäpfel mit dirndlpüree und nervenkeks servieren. ein paar wenige (jetzt knusprige) rosmarinnadeln können ruhig mitgegessen werden.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1420.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="nervenkeks_1420" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1420.jpg" alt="" width="900" height="598" /></a></p>
<p><strong>nervenkeks-crostata</strong><br />
es ist viel teig. und wer nicht alles zu keks verarbeiten möchte, kann auch eine crostata daraus backen. d. h. teig ausrollen, in eine tarte- oder tortenform geben, wenige cm rand hochziehen, säuerliche marmelade (oder marmeladenmischung, auf dem bild dirndl-, hagebutten-, holler- und waldbeerenmarmelade, ist wunderbar geeignet zum aufbrauchen von inhalten offener marmeladegläser: einfach alle vorhandenen durch ein sieb passieren und mischen; da sträubt sich die puristin, der purist in euch? mir egal) einfüllen, evtl. mit einem gitter aus nervenkeksteig bedecken und bei ca. 180 grad gut eine halbe stunde oder je nach teigdicke auch länger backen. aus bekannten gründen nicht mehr als ein stückerl pro tag essen oder eine (spätestens danach) lustige runde einladen. die crostata kann locker ein paar tage stehen, vielleicht wird sie auch &#8211; wie eine linzer torte &#8211; nur noch besser dadurch. wissen tue ich&#8217;s (noch) nicht, weil die crostata auf dem bild erst gestern abend aus dem ofen kam.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1431.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img title="nervenkeks_1431" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/nervenkeks_1431.jpg" alt="" width="598" height="900" /></a></p>
<p><em>(*was das abändern von rezepten und nicht sofortige notieren der änderungen betrifft, bin ich nicht allein. in einer kurzen twitter-diskussion haben mir post(?)wendend die damen <a href="https://twitter.com/#!/foolforfood_de/status/151945523656527873">@foolforfood_de</a> (<a href="http://www.foolforfood.de/">fool for food</a>), <a href="https://twitter.com/#!/ishtar_/status/151945790611398656">@ishtar_</a> (<a href="http://www.foodfreak.de/">foodfreak</a>), <a href="https://twitter.com/#!/CosyCooking/status/151946862222516224">@cosycooking</a> (<a href="http://cosycooking.com/">cosycooking</a>) und <a href="https://twitter.com/#!/Kuechenlatein/status/151951839988944896">@kuechenlatein</a> (<a href="http://ostwestwind.twoday.net/">küchenlatein</a>) beistand geleistet und mit mir über die salzmenge gerätselt, die ich &#8211; wie immer, ohne zu messen &#8211; in den teig gegeben hatte. zuerst meinte ich mich an einen halben teelöffel zu erinnern, kam mir aber auch irgendwie zu wenig vor, frau küchenlatein und frau fool for food meinten, es wird wohl mehr gewesen sein, der teelöffel dürfte also hinkommen.)</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>the famous five</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/18/the-famous-five/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 19:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[köche & köchinnen]]></category>
		<category><![CDATA[lokale & geschäfte]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.esskultur.at/?p=4739</guid>
		<description><![CDATA[+++am 15. dezember 2011 in der wiener innenstadt kurz vor mitternacht nach 10 stunden non-stop-imbiss-kocherei+++aufgegessen wurden: etwa 4 kilo erdäpfelkas (es kam mir zu ohren, dass er famos schmeckte, kein wunder, ich hab&#8217; am vormittag noch extra mit der urheberin des besten erdäpfelkas von da bis mondsee über seine genaue machart konferiert) mit einer feinen scheibe ofenwarmem bratl pro gupf &#8211; rote-rüben-salat &#8211; 60 portionen grammelknödel vom sonnenschwein mit blaukraut (bitte die teigmenge und die fülle gingen sich zufällig (?) auf das knöderl genau (!) für 120 stück aus) &#8211; rosmarin-bratapferl mit dirndlpüree (ihr wisst, nach welchem rezept ich das&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/18/the-famous-five/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-4740" title="ao&amp; &amp; die frau esskultur am 15. dezember 2011" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_20111215_0819.jpg" alt="" width="900" height="598" /></p>
<p>+++am 15. dezember 2011 in der wiener innenstadt kurz vor mitternacht nach 10 stunden non-stop-<a href="http://www.clubofplenty.org/">imbiss</a>-kocherei+++aufgegessen wurden: etwa 4 kilo erdäpfelkas (es kam mir zu ohren, dass er famos schmeckte, kein wunder, ich hab&#8217; am vormittag noch extra mit der urheberin des besten erdäpfelkas von da bis mondsee über seine genaue machart konferiert) mit einer feinen scheibe ofenwarmem bratl pro gupf &#8211; rote-rüben-salat &#8211; 60 portionen grammelknödel vom <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/09/07/0007-prozent">sonnenschwein</a> mit blaukraut (bitte die teigmenge und die fülle gingen sich zufällig (?) auf das knöderl genau (!) für 120 stück aus) &#8211; rosmarin-bratapferl mit dirndlpüree (ihr wisst, nach welchem rezept ich das gemacht habe) und nervenkeks (von denen ein deutlicher schwund in der küche zu verzeichnen war &#8211; <del>ich fürchte,</del> das <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/29/ganzjahresallwetterkeks/">rezept</a> <del>wird bald fällig</del>)+++powered by cool &amp; the ma&#8217;am v.l.n.r. ray, tom, ehschowissn, philipp, fips+++wein von<a href="http://www.falstaff.at/winzer/weingut-rosi-schuster-17846.html"> rosi schuster</a> (der st. laurent!) , <a href="http://www.weinbau-schiefer.at/">uwe schiefer</a>, <a href="http://www.moric.at/">roland velich</a> u. a., großzügig eingeschenkt von imre+++ein imbiss voller leute, die kaum zum anderbringen waren+++dass ich da dabei sein durfte, war mir ein oberösterreich-wienerisches-<a href="http://aound.net/">ao&amp;</a>-volksfest+++danke, männer,  für den blick auf eure arbeit (und das vergnügen!) von der anderen seite der budel aus, fürs erpfö schön, traubensaftreduktion reichen, küchengespräche mit tiefgang, kneel eischlogn, bestellungen fünf mal wiederholen und vor allem für the warm welcome!+++</p>
<p>noch irgendwelche fragen? kann ich mir bei diesem bild nicht vorstellen.</p>

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		<title>schneller imbiss mit wehmut</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/15/schneller-imbiss-mit-wehmut/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[lokale & geschäfte]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (wehmut und so): heute, am donnerstag, ist&#8217;s soweit: ich darf mit den männern von ao&#038; beim ssibmiimbiss kochen. ich darf mit den männern von ao&#038; kochen (sonst glaub&#8217; ich&#8217;s selbst nicht)! das macht mich froh &#8211; und nervös. nervöser als vor der am mittwoch abend (also vor ein paar stunden) absolvierten wein-prüfung. nervöser als vorm zweiten noma-besuch nächste woche. nervöser als &#8211; nein, das sage ich euch erst in ein paar tagen. weil: mein letztes mal in einer restaurantküche ist zehn jahre her. dazwischen habe ich zwar gscheit dahergeredet,&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/15/schneller-imbiss-mit-wehmut/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0430.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0430.jpg" alt="" title="imbiss_0430" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4722" /></a></p>
<p>erfahrene esskultur-leser/innen wissen in kombination mit den bildern längst, worum&#8217;s geht (<a href="http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/">wehmut und so</a>):</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0427.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0427.jpg" alt="" title="imbiss_0427" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4723" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0439.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0439.jpg" alt="" title="imbiss_0439" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4724" /></a></p>
<p>heute, am donnerstag, ist&#8217;s soweit: ich darf mit den männern von <a href="http://aound.net/">ao&#038;</a> beim <a href="http://www.clubofplenty.org/">ssibmiimbiss</a> kochen. ich darf mit den männern von ao&#038; kochen (sonst glaub&#8217; ich&#8217;s selbst nicht)! das macht mich froh &#8211; und nervös. nervöser als vor der am mittwoch abend (also vor ein paar stunden) absolvierten wein-prüfung. nervöser als vorm zweiten noma-besuch nächste woche. nervöser als &#8211; nein, das sage ich euch erst in ein paar tagen. weil: mein letztes mal in einer restaurantküche ist zehn jahre her. dazwischen habe ich zwar gscheit dahergeredet, aber nicht für so viele menschen gekocht. bloß <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/03/11/thai-fuer-24/">thai für 24</a>.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0444.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0444.jpg" alt="" title="imbiss_0444" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4725" /></a></p>
<p>wir werden gemeinsam ein bissl was oberösterreichisches kochen, was einfaches, was (meiner meinung nach) durchaus der imbiss-klammer, die sich über diese sechs wochen spannt, entspricht. aber halt für viele leute. ihr braucht nicht vorbeizukommen, ich bin schon aufgeregt genug. aber ihr solltet auf jeden fall bis 23. dezember vorbeikommen. täglich außer sonntag gibt&#8217;s von 10 bis 22 uhr essen. das ganze ist ein temporäres kunstprojekt so mitten in der wiener innenstadt, wie&#8217;s mittiger kaum geht. stellt euch aber auf ein bisserl sehr viel mehr leute ein, als das letzte bild vermuten lässt.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0473.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0473.jpg" alt="" title="imbiss_0473" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4726" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0469.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0469.jpg" alt="" title="imbiss_0469" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4727" /></a></p>
<p>übrigens: die <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/05/05/wucher-wunder/">allererste kulinarische notiz</a> auf esskultur am 5. 5. 2007 hat sich der küche der männer gewidmet, mit denen ich heute kochen darf. zufall?</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0577.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/imbiss_0577.jpg" alt="" title="imbiss_0577" width="584" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4728" /></a></p>

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		<title>bauchspeck mit butter</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/05/bauchspeck-mit-butter/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[(aus) getreide]]></category>
		<category><![CDATA[bäcker & bäckerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[bäckereien]]></category>
		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[kulinarische traditionen unterteilt die esskultur in drei kategorien: mir wurscht (viele), rebellion (weihnachten), strikt einzuhalten (mamas gefüllte eier, meine pinzen und osterkrainer zu ostern; himbeer-trüffel-torte vom ratzka zu meinem geburtstag) und kramperl. über kramperl wird weder diskutiert noch nachgedacht, weil zum kramperl braucht man einen briochekramperl, sonst geht die welt unter (siehe kulinarische notizen 2007, 2008 &#8211; fragt mich bitte nicht, was ich am 5. dezember 2009 und 2010 gemacht habe, es sind schmerzhafte schwarze löcher in meiner erinnerung). auf den kramperltag bin ich wie immer erst am tag zuvor gekommen, also gestern. nächtliches e-mail samt sms (zur sicherheit) an&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/12/05/bauchspeck-mit-butter/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>kulinarische traditionen unterteilt die esskultur in drei kategorien: mir wurscht (viele), rebellion (weihnachten), strikt einzuhalten (mamas gefüllte eier, meine pinzen und osterkrainer zu ostern; himbeer-trüffel-torte vom ratzka zu meinem geburtstag) und kramperl. über kramperl wird weder diskutiert noch nachgedacht, weil zum kramperl braucht man einen briochekramperl, sonst geht die welt unter (siehe kulinarische notizen <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2007/12/01/kramperltag/">2007</a>, <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2008/12/05/heute-ist-weihnachten/">2008</a> &#8211; fragt mich bitte nicht, was ich am 5. dezember 2009 und 2010 gemacht habe, es sind schmerzhafte schwarze löcher in meiner erinnerung). auf den kramperltag bin ich wie immer erst am tag zuvor gekommen, also gestern. nächtliches e-mail samt sms (zur sicherheit) an den <a href="http://www.gragger.at/">lieblingsbäcker</a> und seine frau: &#8220;macht&#8217;s ihr heuer auch in der spiegelgasse briochekramperl?&#8221; warten. film schaun. rezepte für briochekramperl diskutieren, aber nur halbherzig. kramperl gehören nicht selbst gemacht. warten. dabei war die antwort schon längst da: &#8220;ja, machen wir!&#8221; ich konnte kaum einschlafen gestern abend. musste dem web- und sängermeister mehrfach versichern, dass ich gedenke, heute früh, am kramperltag, als allererstes in die spiegelgasse zu fahren. weil undenkbar, wenn die kramperl aus wären, bevor wir&#8230;</p>
<p>heute <del datetime="2011-12-05T16:43:06+00:00">in der früh</del> am vormittag dann das:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0540.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0540.jpg" alt="" title="kramperl_0540" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4701" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0545.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0545.jpg" alt="" title="kramperl_0545" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4702" /></a><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0557.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0557.jpg" alt="" title="kramperl_0557" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4703" /></a></p>
<p>massenversammlungen sinistrer gesellen, ich komme aus dem fürchten und staunen und frohlocken nicht heraus. mit geflochtenen bäuchen und verdrehten gliedmaßen, schrecklich! irgendwie erinnern sie an den bib gourmand, das michelinmännchen, und das gefällt mir, weil das freyenstein doch auch einen bib gourmand hat&#8230; als wir mehrere der feisten gestalten (darunter ein einäugiger und ein cowboy) bestellen und dazusagen, dass wir einen hier und auf der stelle als frühstück verspeisen wollen, will uns die verkäuferin zu einem briocheknopf raten. das sei doch derselbe teig. ich muss mich sehr zusammennehmen, um höflich zu bleiben und nicht eine blockveranstaltung zum thema kramperl, tradition und esskultur zu halten. dann kommt der lieblingsbäcker aus der backstube. und fragt, ob wir solche kramperl schon einmal gesehen hätten. wir schütteln die köpfe, weil mumbbvoll. ich mit einem bein, der web- und sängermeister mit einem hörndl samt halbem schädel und auge (es gibt genaue regeln, wie man einen kramperl zu essen hat, s. u.). der lieblingsbäcker grinst über beide ohren (und ist das da oben am kopf vielleicht ein kleines hörndl?&#8230;) und sagt: &#8220;als du mir gestern das sms geschickt hast, hab&#8217; ich mir gedacht, dass ich b&#8217;sondere machen muss.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0551.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0551.jpg" alt="" title="kramperl_0551" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4704" /></a></p>
<p>bitte: die kramperl beim <a href="http://www.gragger-cie.at/cms/index.php?id=36">gragger in der spiegelgasse</a>, 100 % bio, 100 % handarbeit, 100 % holzofen, 100 % geschmack, 100 % bauchspecktextur, schauen deshalb so wunderschön verschwurbelt aus, weil den lieblingsbäcker zwengs meiner nachfrage der ehrgeiz gepackt hat! solche kramperl gibt es nicht nur nirgendwo sonst in wien, sondern auch sonst nirgendwo. und weil ihr alle glück habt, die ihr in wien wohnt: ausnahmsweise auch <strong>morgen, am nikolotag</strong>, ab 8 uhr. kauft alle zsam und esst ihren dicken bauchspeck mit butter und mamalad oder einfach nackert. aber esst sie und esst sie ganz im sinne von slow food: essen, was man retten will. damit es noch bis in alle ewigkeit am kramperltag briochekramperl gibt.</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0558.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0558.jpg" alt="" title="kramperl_0558" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4707" /></a></p>
<p><strong>anleitung zum essen eines briochekramperls</strong><br />
1. ehrfurchtsvoll bestaunen. von allen seiten. nicht in den schritt schauen, das gehört sich nicht! vorsichtig angreifen, man weiß nie, wie er reagiert!<br />
2. haxn ausreißen und vom oberschenkel weg essen. stöhnen ist okay, das machen die in der hölle ja auch.<br />
3. arme ausreißen und vom oberarm &#8211; wisst ihr ja jetzt schon.<br />
4. kopf amputieren. falls der kramperl einen ausgeprägten goder hat, wird die entscheidung über die richtige amputationsstelle schwierig. die strenge lehre sagt: goder gehört zum rumpf, also nicht mit dem kopf amputieren. die triebgesteuerten amputieren mit goder, weil der endlich, endlich die größte wonne verspricht.<br />
5. rumpf befühlen. riechen. bauchspeck befühlen. augen zumachen. wieder aufmachen. in den bauchspeck hineinbeißen. selig sein. (das kann der kramperl eh nimmer hören.)</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0625.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0625.jpg" alt="" title="kramperl_0625" width="900" height="598" class="alignnone size-full wp-image-4706" /></a></p>
<p>ps: wie das folgende bild beweist, wurde <a href="http://www.clubofplenty.org/">hier</a> jedenfalls definitiv falsch gegessen, aber das ist eine andere geschichte, die sich in fußnähe vom lieblingsbäcker abspielt (und zwar nur bis 23. dezember). ich erzähl&#8217; euch in den nächsten tagen mehr dazu:</p>
<p><a href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0592.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kramperl_0592.jpg" alt="" title="kramperl_0592" width="598" height="900" class="alignnone size-full wp-image-4705" /></a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>mahlzeit! österreichische food blogs &#8211; die liste</title>
		<link>http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/</link>
		<comments>http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[food blogs]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[im heurigen sommer haben eline, ellja und ich mit eurer hilfe nach österreichischen food blogs gesucht. dem aufruf mahlzeit! sind eine ganze menge nennungen gefolgt. dass sie erst jetzt hier auf esskultur, bei eline und ellja in form einer übersichtlichen liste aufscheinen, ist alleine meine schuld. hier kamen die meisten kommentare an, das sichten und saubere verlinken dieser und der weiteren österreichischen food blogs in meinen bookmarks hat ein wenig ruhe gebraucht. unser arbeitstreffen in linz war ja, wie ihr wisst, äußerst effizient&#8230; zur erinnerung wir haben food blogs im weitesten sinne gesucht, also auch jene, die sich mit lebensmitteln, getränken&#8230; <span class="readmore"><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/">mehr</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center;"><a title="mahlzeit!" href="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/m-oefb.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3371" title="mahlzeit!" src="http://www.esskultur.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/m-oefb.jpg" alt="" width="490" height="248" /></a></p>
<p>im heurigen sommer haben <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/08/mahlzeit-osterreichische-foodblogs.html">eline</a>, <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2011/08/wo-sind-die-osterreichischen-food-blogs.html">ellja</a> und <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">ich</a> mit eurer hilfe nach österreichischen food blogs gesucht. dem aufruf <strong>mahlzeit!</strong> sind eine ganze menge nennungen gefolgt. dass sie erst jetzt hier auf esskultur, bei eline und ellja in form einer übersichtlichen liste aufscheinen, ist alleine meine schuld. hier kamen die meisten kommentare an, das sichten und saubere verlinken dieser und der weiteren österreichischen food blogs in meinen bookmarks hat ein wenig ruhe gebraucht. unser <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/10/05/offline-auf-gut-oberoesterreichisch/">arbeitstreffen in linz</a> war ja, wie ihr wisst, äußerst effizient&#8230;</p>
<p><strong>zur erinnerung</strong><br />
wir haben food blogs im weitesten sinne gesucht, also auch jene, die sich mit lebensmitteln, getränken oder anderen aspekten der kulinarik beschäftigen. bedingungen waren bloß, dass es sich 1. um in österreich geschriebene blogs und 2. um blogs mit erkennbar österreichischem fokus (sei es beim lebensmitteleinkauf, bei den rezepten, bei der sprache, bei den themen) handelt. auch corporate blogs (blogs von unternehmen) waren ausdrücklich erwünscht. sie sind in der liste dementsprechend gekennzeichnet.</p>
<p><strong>das ergebnis</strong><br />
hier findet ihr nun eine aktuelle liste österreichischer food blogs, mit ein paar begriffen zur leichteren orientierung versehen. <del>75</del> 90 (stand jänner 2012) wurden uns zugetragen bzw. haben wir gefunden &#8211; mehr, als ich zu beginn dachte.<br />
wenn ihr österreichische food blogs kennt oder schreibt, die noch nicht in der liste stehen, bitte kommentiert hier bei dieser kulinarischen notiz oder bei <a href="http://kuechentanz.blogspot.com/2011/11/mahlzeit-osterreichische-food-blogs.html">eline</a> oder <a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2011/11/mahlzeit-osterreichische-food-blogs.html">ellja</a>. die kommentarfunktion bei unseren ursprünglichen aufrufen ist ab sofort geschlossen.<br />
wir sind über jede ergänzung und anregung dankbar, denn: es muss noch viele mehr geben! wer bloggt über lokale, landwirtschaft oder kulinarische reisen? über kaffee, schokolade oder konditoreien? über bio, ernährung oder slow food? wo sind die bloggerinnen und blogger aus gastronomie, landwirtschaft und manufakturen?<br />
wir haben nicht be- oder gewertet, es handelt sich um eine liste all jener food blogs, die den genannten kriterien entsprechen, ohne rücksicht auf die qualität ihres inhaltes.<br />
wir werden die liste alle paar monate updaten. in dieser version 1.0 haben wir auch einige blogs drin, die nicht aktuell sind, d. h. auf denen seit mehreren monaten keine neuen beiträge erschienen sind. wenn sich bis zum nächsten update der liste auf diesen blogs nix getan hat, fliegen sie raus. das gilt auch für jene blogs, die keine reinen food blogs sind: wenn ihr schwerpunkt kein kulinarischer bleibt, werden wir sie nicht weiter in der liste führen.</p>
<p><strong>der zweck</strong><br />
wie schon <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/08/01/mahlzeit-wo-seid-ihr/">in meinem aufruf im august</a> ausführlich beschrieben, soll die liste dem entdecken und vernetzen in österreich dienen.</p>
<p>viel freude damit!</p>
<p><strong>mahlzeit! österreichische food blogs &#8211; die liste<br />
stand mitte jänner 2012<br />
</strong></p>
<p><a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/">2 steps away from paradise</a> &#8211; ellja, linz<br />
<a href="http://www.allekochen.com/">allekochen.com</a> &#8211; (barc)alex, innsbruck<br />
<a href="http://alles-ausser-arbeit.blogspot.com/">alles außer arbeit</a> &#8211; sonja, stockerau<br />
<a href="http://www.backebackekuchen.com/">backebackekuchen.com</a> &#8211; julia, graz<br />
<a href="http://havel-petz.at/show_content.php?hid=5">bassena</a> &#8211; ruth havel &amp; sylvia petz, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.bensopenkitchen.blogspot.com/">bensopenkitchen</a> &#8211; benedikt, wien<br />
<a href="http://floramella.blogspot.com/">bergfex&#8217;s koch- und gartenecke</a> &#8211; natascha, wien<br />
<a href="http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/">bernhard fiedlers we(in)blog</a> &#8211; bernhard fiedler, mörbisch &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.bio-wein-online.com/blog/">bio wein online blog</a> &#8211; michaela loidl, ramsau am dachstein &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.wasserwald.at/daberer-blog/">biohotel daberer erleben</a> &#8211; marianne daberer, st. daniel in kärnten &#8211; corporate<br />
<a href="http://chilinginger.blogspot.com/">chili n ginger</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://www.coffeetalk.at/">coffee-talk</a> &#8211; gerlinde, großwilfersdorf<br />
<a href="http://www.colourfulcooking.com/">colourful cooking</a> &#8211; arnie, wien<br />
<a href="http://complimenttothechef.com/">compliment to the chef</a> &#8211; sonja, wien<br />
<a href="http://www.sigridhuber.at/cook/">cook</a> &#8211; sigrid, seefeld in tirol<br />
<a href="http://culinariumaustriacum.wordpress.com/">culinariumaustriacum</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://weinviertel-kaernten.blogspot.com/">der winzer und die kärntnerin</a> &#8211; weingut mayer, pillersdorf &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://www.diefruehstueckerinnen.at/">die frühstückerinnen</a> &#8211; barbara haider, daniela terbu u. a., wien &#8211; lokalführer<br />
<a href="http://diekuechenschabe.blogspot.com/">die küchenschabe</a> &#8211; (anonym), linz umgebung<br />
<a href="http://tschoerda.blogspot.com/">dinner for one</a> &#8211; tschoerda, linz<br />
<a href="http://www.dongusto.at/">don gusto</a> &#8211; markus pichler, kärnten<br />
<a href="http://ennasbanenas.blogspot.com/">ennasbanenas</a> &#8211; anna, niederösterreich<br />
<a href="http://entegutallesgut.wordpress.com/">entegutallesgut</a> &#8211; (anonym), wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.esskultur.at/">esskultur</a> &#8211; katharina seiser, wien<br />
<a href="http://esszimmer.wordpress.com/">esszimmer</a> &#8211; chickofprey &amp; queenofsoup (beide anonym), wien<br />
<a href="http://evaderndorfer.blogspot.com/">eva derndorfer blog</a> &#8211; eva derndorfer, wien<br />
<a href="http://blog.falstaff.at/nc/blogs.html">falstaff blogs</a> &#8211; div. autor/inn/en, (?) &#8211; corporate<br />
<a href="http://fitundgluecklich.wordpress.com/">fit &amp; glücklich</a> &#8211; ulrike, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://elyfoody.wordpress.com/">foodys blog</a> &#8211; evelyn, innviertel<br />
<a href="http://fooodieblog.blogspot.com/">fooodie</a> &#8211; alexander rabl &amp; stefan fuhrer, wien<br />
<a href="http://frau-am-koecheln.blogspot.com/">frau am köcheln</a> &#8211; (?), wien<br />
<a href="http://www.genuss.cc/">genuss.cc</a> &#8211; jürgen schmücking, schwaz<br />
<a href="http://www.genussfaktor.at/">genussfaktor</a> &#8211; harald, steiermark (?)<br />
<a href="http://genusskochen.blogspot.com/">genusskochen</a> &#8211; doris, wien<br />
<a href="http://genussmousse.twoday.net/">genussmousse</a> &#8211; reibeisen (anonym), innsbruck<br />
<a href="http://genusswelten.wordpress.com/">genusswelten</a> &#8211; petra regner-haindl, kronberg &#8211; krfb<br />
<a href="http://girlinasong.wordpress.com/">girl in a song</a> &#8211; saskia, wr. neustadt &#8211; englisch<br />
<a href="http://derstandard.at/r1318726391278/Gruss-aus-der-Kueche">gruß aus der küche</a> &#8211; tobias müller/derstandard.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.gustoaroma.at/">gusto &amp; aroma</a> &#8211; bettina, wien<br />
<a href="http://www.herrenhof.net/_newsandblog/blog/">herrenhof lamprecht</a> &#8211; gottfried lamprecht, pöllau &#8211; corporate/wein<br />
<a href="http://homemadedeliciousness.wordpress.com/">homemade deliciousness</a> &#8211; elisabeth, wien<br />
<a href="http://www.yscla.at/blog/">hotel yscla/restaurant stüva</a> &#8211; benny parth, ischgl &#8211; corporate<br />
<a href="http://hungry-eyes.com/">hungry eyes</a> &#8211; helma, karin &amp; karo, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://blog.janatuerlich.at/">ja! natürlich bio blog</a> &#8211; div. autorinnen, wiener neudorf &#8211; corporate<br />
<a href="http://josephahirsch.blogspot.com/">josepha hirsch gästehaus</a> &#8211; iris schölnberger, aschach &#8211; corporate<br />
<a href="http://klostersuppe-mit-haube.blogspot.com/">klostersuppe mit haube</a> &#8211; (anonym), wien/ausseerland<br />
<a href="http://krebsenundaluette.blogspot.com/">krebsen und aluette</a> &#8211; (anonym), (?)<br />
<a href="http://kubiena.blogspot.com/">kubiena</a> &#8211; edith kubiena, wien umgebung<br />
<a href="http://kuechentanz.blogspot.com/">küchentanz</a> &#8211; eline, linz<br />
<a href="http://www.kulinarischersalon.com/startseite.html">kulinarischer salon</a> &#8211; angelika deutsch, kufstein &#8211; wein<br />
<a href="http://kurier.at/interaktiv/blog/kusskocht/">kuss kocht</a> &#8211; dietmar kuss/kurier.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://lamelange.wordpress.com/">la melange</a> &#8211; silvina, wien<br />
<a href="http://www.lisas-kochfieber.blogspot.com/">lisa&#8217;s kochfieber</a> &#8211; lisa, vorarlberg<a href="http://www.meiliabstespeis.at/"><br />
mei liabste speis</a> &#8211; eva, wien<a href="http://www.mickyhalbiertsich.com/"><br />
micky halbiert sich</a>, micky klemsch, wien<br />
<a href="http://milasays.wordpress.com/">milasays</a> &#8211; mila, wien<br />
<a href="http://www.muehlviertel-blog.at/">mühlviertel-blog</a> &#8211; christa, gutau &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.muendig.at/blog/">mündig</a> &#8211; sonja schnögl, wien<br />
<a href="http://www.orangenmond.at/blog/">orangenmond</a> &#8211; janneke, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://patchworkundkochen.blogspot.com/">patchwork und kochen</a> &#8211; heidi, traun<br />
<a href="http://foodblog.paulchens.org/">paulchen&#8217;s foodblog?!</a> &#8211; astrid, wien &#8211; englisch<br />
<a href="http://turbohausfrau.blogspot.com/">prostmahlzeit</a> &#8211; turbohausfrau, wien<br />
<a href="http://www.rotwein-weisswein.at/">rotwein und weisswein</a> &#8211; sandra pichlmair, steinerkirchen &#8211; wein<br />
<a href="http://www.roughcutblog.com/">roughcutblog.com</a> &#8211; alexandra palla, wien<br />
<a href="http://salat2null.blogspot.com/">salat 2.0</a> &#8211; nina, wien<br />
<a href="http://sarahsatt.com/">sarah satt</a> &#8211; sarah, wien<br />
<a href="http://schatz-was-gibts-zu-essen.blogspot.com/">schatz was gibts zu essen</a> &#8211; dani, wels<br />
<a href="http://derstandard.at/r5151/Schmecks">schmeck&#8217;s</a> &#8211; harald fidler u. a./derstandard.at, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.s44.at/blog/">simply4friends</a> &#8211; roman, wien &#8211; krfb<br />
<a href="http://www.wasserwald.at/sonnleitner-blog/">sonnleitner erleben</a> &#8211; stefanie sonnleitner, kötschach-mauthen &#8211; corporate<br />
<a href="http://soulcooking.blogspot.com/">soul cooking</a> &#8211; andrea sojka, tullnerbach<br />
<a href="http://www.speising.net/blogs/">speising.net</a> &#8211; div. autor/inn/en, österreich &#8211; lokalführer<br />
<a href="http://www.studentenkueche.com/">studentenküche</a> &#8211; tami, wien<br />
<a href="http://sushiandstrudel.com/">sushi and strudel</a> &#8211; karine, wien &#8211; englisch<br />
<a href="http://www.meliha-sweettimes.blogspot.com/">sweettimes</a> &#8211; meliha, vorarlberg<br />
<a href="http://tami-goisi.blogspot.com/">tami&#8217;s blog</a> &#8211; tami, niederösterreich<br />
<a href="http://www.teeblog.at/">teeblog.at</a> &#8211; georg demmer u. a./demmers teehaus, wien &#8211; corporate/tee<br />
<a href="http://theflyingapple.typepad.com/tdr_blog_deutsch/">the dining room</a> &#8211; angelika apfelthaler, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://thestepfordhusband.blogspot.com/">the stepford husband</a> &#8211; kevin, wien<br />
<a href="http://thx4cooking.blogspot.com/">thx4cooking</a> &#8211; parvin, wien<br />
<a href="http://titilaflora.net/blog/">titi laflora</a> &#8211; titi laflora, wien<br />
<a href="http://www.tobiaskocht.com/">tobias kocht!</a> &#8211; tobias, wien<br />
<a href="http://www.ueber-land.eu/">über_land</a> &#8211; barbara kanzian, wien<br />
<a href="http://www.verkocht.at/">verkocht!</a> &#8211; bernadette, graz<br />
<a href="http://warmekueche.twoday.net/">warmekueche.at</a> &#8211; wolfgang, wien<br />
<a href="http://naschmarkt.biz/">wien isst anders!</a> &#8211; stephan gruber, wien &#8211; corporate<br />
<a href="http://www.wine-times.at/blog/">wine-times.blog</a> &#8211; helmut o. knall, wien &#8211; wein<br />
<a href="http://wintersprosskocht.blogspot.com/">winterspross kocht</a> &#8211; nadja, graz<br />
<a href="http://www.ziiikocht.at/">ziiikocht</a> &#8211; (anonym), wien<br />
<a href="http://www.zwergenprinzessin.com/">zwergenprinzessin kocht!</a> &#8211; sassi, wien</p>
<p><strong>legende</strong><br />
(?) = wenn wir namen oder ort nicht herausfinden konnten<br />
corporate = blog eines unternehmens oder einer marke<br />
englisch = blog ist auf englisch, aber aus österreich geschrieben<br />
krfb = kein reines food blog, aber hoher anteil<br />
lokalführer = eh klar<br />
tee = beschäftigt sich überwiegend oder ausschließlich mit tee<br />
wein = beschäftigt sich überwiegend oder ausschließlich mit wein</p>
<p>[die titel der blogs haben wir eins zu eins übernommen]<br />
[bei privaten blogs haben wir nur die vornamen genannt]</p>
<p>jene blogs aus der liste, die ich regelmäßig lese, findet ihr weiterhin regelmäßig aktualisiert unter <a href="http://www.esskultur.at/index.php/kulinarische-links/">kulinarische links</a>. dort werden in nächster zeit wohl ein paar neue aus dieser liste einziehen.</p>
<p><strong>update</strong><br />
wir reißen uns grad an haxn aus, um alle in der liste genannten blogs via mail zu informieren. eine bitte an alle kolleginnen und kollegen da draußen: ein &#8220;über&#8221; oder &#8220;about&#8221; oder &#8220;impressum&#8221; mit zumindest einem vornamen und vor allem einer (funktionierenden) e-mail-adresse wäre das mindeste, was sich leserinnen und leser erwarten, um anständig mit jemandem in kontakt treten zu können. danke!</p>

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			<wfw:commentRss>http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/29/mahlzeit-oesterreichische-food-blogs-die-liste/feed/</wfw:commentRss>
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