wer braucht joghurt?

mit der joghurt-aussage im vorigen beitrag habe ich mir was angefangen (aber das hatte ich natürlich drauf angelegt): ich verstehe nicht, warum so viele menschen so viel joghurt essen. es ist schlibberig, riecht meistens gar nicht gut, hat ganz selten das ideale verhältnis von mild … mehr

nicht wurst

das ist nicht irgendeine wurst (und nicht irgendein püree und irgendwelche rotweinzwiebeln, aber um die geht’s nicht), sondern eine bratwurst vom sonnenschwein. die viecher vom steirischen biohof labonca bleiben 14 monate durchgehend auf der weide, werden hausgeschlachtet und dementsprechend gut schmeckt das fleisch. ich nehme … mehr

irisch & kulinarisch: woche 38

samstag: bestes vegetarisches essen bisher im cafe paradiso in cork/irland. sonntag: erstes full irish breakfast mit black & white pudding, der an steirische breinwurst erinnert. butter museum ohne butterbrot. montag: sanddornbeeren auf garinish island vor glengarriff und mindestens 40 shades of green. dienstag: nachtkerzensamen könnten … mehr

politisch & kulinarisch: woche 37

hat wer gesagt, dass essen nicht politisch ist? die wachteleier-frage wurde auf 24. september vertagt. dann findet bekanntlich die letzte nationalratssitzung vor der wahl statt. ich kann also beruhigt eine woche in irland verbringen und herausfinden, was dort als luxus gilt. austern bestimmt nicht. die … mehr

wünschen mehr zu lesen?

bitte schön, hier meine artikel der letzten wochen: im rondo (freitags im standard) nr. 487 vom 5. september 2008: himmel voller feigen – eine reportage über den bio-feigenhof in wien/simmering (esskultur.at-leser/innen haben meine erste freude über die wiener feigen geteilt) im rondo nr. 481 vom … mehr

frische feigenfreude

das wochenende habe ich durchgearbeitet, zur belohnung gibt’s einen tipp für alle, die in und um wien leben und feigen mögen: diese frischen feigen stammen vom biofeigenhof in simmering. dort wachsen in einem alten gewächshaus über 20 sorten biologisch angebaute feigen, die von jetzt bis … mehr

bonusmaterial

gestern ist im farbigen freitagsmagazin rondo des standard meine reportage über die grösste markthalle italiens, den mercato san benedetto in der sardischen hauptstadt cagliari erschienen. leserinnen und leser von esskultur.at wussten selbstverständlich schon vorher von manch merkwürdigem erlebnis dieser reise – und bekommen jetzt auch … mehr

grüne aussichten

ganz früher: grosser oberösterreichischer garten, gänseblümchensalat, walderdbeeren im morgentau, alle ferien auf dem niederösterreichischen bergbauernhof auf kuhweiden und im stall, beim kriecherlbaum oder den zwetschken früher: salzburger dachterrasse, grösser als die wohnung, viel zu heiss für pflanzen, mittagessen und barfussgehen – oleander, rosmarin und der … mehr

nein mädchen, heute gibt’s spinat!

oder: osterschranne im katholischen salzburg. auf der osterschranne am gestrigen gründonnerstag war es saukalt, es hat geschneit, gewindet und geregnet, aber: das wehmütige gefühl auf meinem lieblingswochenmarkt hat sich auch diesmal wieder eingestellt. was, wenn es in ein paar jahrzehnten keine solchen märkte mehr gibt? … mehr

wie war’s in thailand?

unser fahrer-und-guide-für-einen-tag jack (seinen thai-namen hat er uns sicherheitshalber gar nicht genannt, weil wir ihn ohnehin nicht richtig aussprechen hätten können) hat erzählt: „i heard that in europe when you want to eat something, you have to go to a certain place at a certain … mehr

vorsicht, böse schokolade

heute wurde in vielen medien das testergebnis des bitterschokoladen-testes der stiftung warentest veröffentlicht. es wird vor der bio negro bitterschokolade von rapunzel gewarnt, weil sie benzo(a)pyrene (polyzyklische aromatische kohlenwasserstoffe) in einer menge von 10 mikrogramm pro kilo – d. h. 1 mikrogramm pro 100 g, … mehr

ode an das ribiselkipferl

wenn ich schreibe, komme ich nicht zum essen. wenn ich koche, komme ich nicht zum schreiben. wenn ich graggers ribiselkipferl rieche und schmecke, weiss ich, warum ich übers essen schreibe. im frischen* zustand weicher, kaum fetter, aber dichter und gar nicht trockener plunderteig, intensiv nach … mehr

fabelhaftes drachenkraut

ich liebe estragon, seit ich mich daran erinnern kann. als kind gab es ihn zuhause meist in getrockneter form. bevor jetzt die neunmalklugen ihr gourmetnäschen rümpfen, dass das aber überhaupt nicht gehe, getrockneter estragon, pfui, der schmecke ja nur nach muffigem heu: falsch. der getrocknete … mehr

kameel patisserie, endlich

heute war es soweit: das süsse kameel, schlicht „patisserie“ genannt, hat endlich eröffnet. meine ersten eindrücke: lokal sehr klein, schmal, elegant, im winter oder bei feuchtem wetter eine herausforderung, viel schwarz, licht von hinten und glas. juwelierähnlich, aber ohne schwellenangst zu vermitteln. die zwei gebogenen … mehr

süsse gerüchteküche

wenn es wahr ist, dann öffnet in den nächsten tagen – rund 15 monate nach den ersten medialen gerüchten – die sicher kleinste und wahrscheinlich beste konditorei wiens ihre schmale pforte. das „süsse kameel“ – wie es in der gerüchteküche seither immer wieder genannt wird, … mehr

wer braucht nestlé?

nestlé-geschäftsführer und -verwaltungsratspräsident peter brabeck-lethmathe ist chef des grössten lebensmittelkonzerns der welt und gebürtiger kärntner. wenn er seine meinung kundtut, kommt man aus dem staunen nicht heraus. seine vermutlich ehrlich gemeinten aussagen entbehren nicht eines gepflegten (unbewussten?) zynismus, wie auch in erwin wagenhofers film we … mehr

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