wer braucht joghurt?

mit der joghurt-aussage im vorigen beitrag habe ich mir was angefangen (aber das hatte ich natürlich drauf angelegt): ich verstehe nicht, warum so viele menschen so viel joghurt essen. es ist schlibberig, riecht meistens gar nicht gut, hat ganz selten das ideale verhältnis von mild … mehr

politisch & kulinarisch: woche 37

hat wer gesagt, dass essen nicht politisch ist? die wachteleier-frage wurde auf 24. september vertagt. dann findet bekanntlich die letzte nationalratssitzung vor der wahl statt. ich kann also beruhigt eine woche in irland verbringen und herausfinden, was dort als luxus gilt. austern bestimmt nicht. die … mehr

wünschen mehr zu lesen?

bitte schön, hier meine artikel der letzten wochen: im rondo (freitags im standard) nr. 487 vom 5. september 2008: himmel voller feigen – eine reportage über den bio-feigenhof in wien/simmering (esskultur.at-leser/innen haben meine erste freude über die wiener feigen geteilt) im rondo nr. 481 vom … mehr

bonusmaterial

gestern ist im farbigen freitagsmagazin rondo des standard meine reportage über die grösste markthalle italiens, den mercato san benedetto in der sardischen hauptstadt cagliari erschienen. leserinnen und leser von esskultur.at wussten selbstverständlich schon vorher von manch merkwürdigem erlebnis dieser reise – und bekommen jetzt auch … mehr

grüne aussichten

ganz früher: grosser oberösterreichischer garten, gänseblümchensalat, walderdbeeren im morgentau, alle ferien auf dem niederösterreichischen bergbauernhof auf kuhweiden und im stall, beim kriecherlbaum oder den zwetschken früher: salzburger dachterrasse, grösser als die wohnung, viel zu heiss für pflanzen, mittagessen und barfussgehen – oleander, rosmarin und der … mehr

nein mädchen, heute gibt’s spinat!

oder: osterschranne im katholischen salzburg. auf der osterschranne am gestrigen gründonnerstag war es saukalt, es hat geschneit, gewindet und geregnet, aber: das wehmütige gefühl auf meinem lieblingswochenmarkt hat sich auch diesmal wieder eingestellt. was, wenn es in ein paar jahrzehnten keine solchen märkte mehr gibt? … mehr

kameel patisserie, endlich

heute war es soweit: das süsse kameel, schlicht „patisserie“ genannt, hat endlich eröffnet. meine ersten eindrücke: lokal sehr klein, schmal, elegant, im winter oder bei feuchtem wetter eine herausforderung, viel schwarz, licht von hinten und glas. juwelierähnlich, aber ohne schwellenangst zu vermitteln. die zwei gebogenen … mehr

wer braucht nestlé?

nestlé-geschäftsführer und -verwaltungsratspräsident peter brabeck-lethmathe ist chef des grössten lebensmittelkonzerns der welt und gebürtiger kärntner. wenn er seine meinung kundtut, kommt man aus dem staunen nicht heraus. seine vermutlich ehrlich gemeinten aussagen entbehren nicht eines gepflegten (unbewussten?) zynismus, wie auch in erwin wagenhofers film we … mehr