Archiv der rubrik "rezepte"

mit wildpflanzen gefüllte, gebundene blätter

Dienstag, den 9. März 2010

zutaten für 1 kochbuch à 296 seiten (plus 1 folder à 20 seiten):

1 koch (am besten sorte sturer meisterkoch mit enzyklopädischem wildpflanzenwissen und schlafwandlerischer geschmackssicherheit)
1 fotograf (am besten sorte verfressener food-fotograf mit gummistiefeln, der gerne bei natürlich verfügbarem licht oder regen fotografiert)
1 autorin (am besten sorte waghalsige kulinarik-expertin mit gepflegter kräuter- und gewürzschlagseite und [...]

zimtschnecken, nicht irgendwelche

Sonntag, den 21. Februar 2010
zimtschnecken_teller

twitter kann ihre gesundheit gefährden. seit vorgestern sind dort nämlich in den fressfokussierten kreisen zimtschnecken ein thema, die sich angeblich als harte zimsteine entpuppen. was für ein miserables rezept da offenbar kursiert, will ich gar nicht recherchieren.
ich kann mich zwar mit fug und recht als lussekatter-profi bezeichnen, aber zimstschnecken, auf schwedisch kanelbullar, habe ich [...]

pomeranzenparfümierter nougatgugelhupf

Freitag, den 29. Januar 2010
gugelhupf_ganz

morgen ist samstag und samstag ist kuchentag (zumindest war das früher mal so, in den guten alten zeiten), daher komme ich ausnahmsweise sofort zur sache:

dieses rezept ist die adaptation eines klassikers, sie ist aus der not und aus der tugend entstanden. nachdem ich erfolgreich auf pomeranzenjagd war (bio aus italien, bei maran, falls das [...]

winterfrühstück bei schneegestöber

Mittwoch, den 6. Januar 2010

angeblich schneibt’s am wochende bis zu 70 cm, was für wiener verhältnisse eher einer katastrophe gleicht. das schöne an solchen eiskalten wintertagen sind jene frühstücksgerichte, die bei frühlinglichen temperaturen eh nicht mehr schmecken, z. b. porridge. böse zungen nennen diese wohltuende speise haferbrei oder gar haferschlaz. selbst wenn ich zugeben muss, dass es optisch [...]

remake vom remake vom remake

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

10 tage listen erfordern 10 tage pause, in denen endlich auch wieder mehr gekocht wurde: meinrad neunkirchners knuspriger karpfen auf rahmgurken zum beispiel, ein heisser 10-minuten-schokokuchen, der mit allen mythen um den ach so komplizierten “flüssigen schokoladenkuchen” aufräumt und:
einer weiss beim titel dieser kulinarischen notiz ganz genau, wovon die rede ist: von roberts eu-konformer [...]

10 tage, 10 listen: das süsse ende

Samstag, den 19. Dezember 2009

lebkuchenmousse und vanillekipferlparfait, flüssiger schokokuchen, panna cotta mit weihnachtlichen gewürzen, ahornsirupeis und dazu vielleicht noch ein bunter keksteller. ich würde das alles (vielleicht das vanillekipferlparfait nicht) essen (wie überhaupt ich die cremigen, nussigen, üppigen desserts im winter ansonsten gerne habe), aber bloss nicht zu einem der typischen festlichen menüs mit lachs oder karpfen, suppen [...]

10 tage, 10 listen: lussekatter-lichtbilderschau

Sonntag, den 13. Dezember 2009

10 bilder für zwei bleche voll lussekatter (mein rezept) sind zu wenig, daher ausnahmsweise 2×10 (und morgen gibt’s dafür nur eine ganz kurze liste).
10 tage, 10 listen
tag 4: die famose lussekatter-lichtbilderschau
(einfach aufs erste bild klicken, der rest erklärt sich dann von selbst.)

unsichtbarer salat

Freitag, den 4. Dezember 2009

diesen salat gibt’s bei uns bestimmt fünf mal in jedem winter, seit ca. sieben jahren. ich hatte also schon genügend gelegenheiten, mir seine zutaten zu merken, aber auch, ihn zu fotografieren und hier darüber zu schreiben.
dieser salat hat aber eine eigenschaft, die ich von keinem anderen gericht kenne: er bzw. seine zutaten können sich [...]

spätsommersonnenwonne: caponata

Mittwoch, den 2. September 2009

jetzt hätte ich das rezept beinahe nicht auf esskultur.at gestellt, weil ich ca. vier gelegenheiten verpasst habe, die caponata vom sonntag zu fotografieren. von vorne: caponata ist ende august. caponata ist ein bisserl wehmut. nach sommer und süden und barfuss und schwimmen und irgendwie ist der sommer fast vorbei, wenn die caponata richtig gut [...]

frau reinanke-müllerin

Freitag, den 7. August 2009

elitäres gehabe kann ich nicht leiden, schon gar nicht beim essen. möglichst viele menschen sollten möglichst einfach zugang zu besten lebensmitteln haben. und, nein, diese besten lebensmittel sollten nicht so billig wie möglich sein. sondern einen reellen (neues lieblingswort meiner mama, aber vermutlich hat sie damit genauso recht wie meine oma, die schon vor [...]